Rätsel gelöst: vier Expositionsszenarien in Wien (Allgemein)
Ich hab' jetzt nachgefragt. Bezüglich Modulation bin ich mir ziemlich unsicher was überhaupt Sache ist, denn <hier> liest man über das Wiener Original z.B.:
"Kontinuierliche RF-EMF-Exposition (1800 MHz continuous wave) von HL-60-Zellen führte ab 1,33 W/kg zu genotoxischen Ereignissen"
was im Widerspruch zu der obigen Auskunft Adlkofers steht, und dann wieder:
"Der Vergleich unterschiedlicher RF-Signale bei 1,3 W/kg zeigte in HL-60 Zellen mit GSM-talk-Exposition die grössten genotoxischen Auswirkungen."
Der doppeldeutige Begriff "continuous" wurde dabei offensichtlich fehlerhaft interpretiert.
Das glaube ich nicht... Veröffentlicht wurden vermeintliche Effekte bei allen Expositionsbedingungen, wie z.B. in diesem Dokument, Diagramm Seite 10 unten ff nachzulesen ist, und zwar durchaus in ähnlichem Ausmaß.
Anscheinend wurden diese HF-Experimente außerdem ausnahmslos in Berlin durchgeführt. An dieser telefonischen Auskunft von Prof. A. 2007 ist also so ziemlich alles verkehrt was den HF-Teil betrifft. Was meinen Sie, spatenpauli? Haben Sie sich verhört (dann allerdings gewaltig) oder wusste Prof. A. 2007 über seine eigene Studie so schlecht Bescheid (oder hat ein bisschen geschwindelt)?
Folgendes hier bestätigt mehr oder weniger A.'s telefonische Auskunft:
Wie ich nun von Prof. Speit erfahren habe wurde der GSM-Teil nicht veröffentlicht. Also kann man in der Tat nur den unmodulierten Teil als "widerlegt" sehen (falls es etwas zu widerlegen gibt).
Allerdings ist an der Sache einiges faul, was den ohnehin quasi nicht vorhandenen Glauben dass damals alles mit rechten Dingen zugegangen ist nicht gerade stärkt.