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<title>Forum Faktencheck Elektrosmog</title>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/</link>
<description>Faktenchecks von Behauptungen, die von Mobilfunkgegnern und Mobilfunkkritikern aufgestellt werden</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Wenn Aufklärung sabotiert wird, ist Wahrheit gefährlich geworden (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mir erlaubt, die empörten Ausführungen von Christian Oesch zu kommentieren.</p>
<blockquote><p>[...]</p>
</blockquote><blockquote><p>Der Anlass in Thun war trotz allem ein voller Erfolg und das öffentliche Interesse war enorm.</p>
</blockquote><p>Das enorme öffentliche Interesse ist z.B. daran abzulesen, wie die von Google-News beobachteten Medien die Premiere des Streifens &quot;Die Witwenstrasse&quot; <a href="https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&amp;hs=k2f&amp;sca_esv=5f30eb1ccc1d36a0&amp;sxsrf=ANbL-n4euPIBV8uM25ypAcu_LmEc_1DIEA:1780512347627&amp;q=Thun+Verein+%22WIR%22+Witwenstrasse&amp;tbm=nws&amp;source=lnms&amp;fbs=ADc_l-YGrpJMQtvjQ6h14rj-dfIrbPkd_Upq68wJVnEIgo2PwwVFCyGcL10_P-T-A7nI0VXlGkNV65hIfQ9tiZO7uS8XEKica0vlCWNknEOO0TmkhKdihOsyITgvqqHrk_DuBTo8GotTXSSTIXJxR26ew4Y7wmQVL4JuPwVTXsRxdMdCqmCWfgELeo_HIFQSYI__tqyUEbfJJAsHKKlJZUakgD_8_gQx1A&amp;sa=X&amp;ved=2ahUKEwjjmf6v3euUAxXySfEDHddZC9UQ0pQJegQIGBAB&amp;biw=1558&amp;bih=829&amp;dpr=1.2">hemmungslos bejubelt haben</a>.</p>
<blockquote><p>Diesen Erfolg verdanken wir insbesondere den äusserst standhaften Podiumsgesprächspartnern, die sich von den massiven Einflussversuchen nicht einschüchtern liessen.</p>
</blockquote><p>Wieso Einflussversuche? Hensinger, Polt und Zbornik wollten meiner Einschätzung nach niemanden einschüchtern, sondern die Zielpersonen, – in erster Linie wohl Frau Mevissen –, nur warnen, dass sie sich in ein politisch und weltanschaulich randständiges Milieu begeben, wenn sie an der Veranstaltung teilnehmen. Als Beleg verlinke ich auf den <a href="https://x.com/verein_wir">X-Account des Vereins &quot;Wir&quot;</a>, viel Vergnügen. </p>
<blockquote><p>Gerade in schwierigen Situationen zeigt sich Charakter. Wer versucht, Menschen durch Verleumdung, Druck oder Manipulation auszuschalten, offenbart damit vor allem die eigene Schwäche. Wir hingegen werden weiterhin professionell, sachlich und standhaft bleiben, genau wie unsere Gesprächspartner es ebenfalls getan haben.</p>
</blockquote><p>Mir wäre es lieber, ihr würdet ehrlich, aufrichtig und fachlich ein bisschen kompetenter sein, damit euch nicht jeder Quarck unerkannt untergejubelt werden kann. Klaus Scheidsteger verkauft euch mMn mit der Seifenoper &quot;Die Witwenstrasse&quot; für dumm, ich hoffe, ihr habt dem Deutschen dafür kein Geld gegeben. Denn Athem-3 ist keineswegs so neu und doll wie ihr glaubt. Die Studie geistert bereits <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=72472">seit 2022 durch die Szene</a> und sie ist wissenschaftlich kein &quot;Gamechanger&quot;, <a href="https://doris.bfs.de/jspui/bitstream/urn:nbn:de:0221-2024091946461/4/SL_Gulati_2024_EvaluationOfOxidative_Deu.pdf">sondern eine Platzpatrone</a>. Aber macht euch damit ruhig weiter lächerlich.</p>
<blockquote><p>Ich bin sehr stolz auf alle Beteiligten, die diesem Druck standgehalten haben und sich nicht aus der öffentlichen Diskussion drängen liessen.</p>
</blockquote><p>Also nicht sehr stolz auf Martin Röösli, der die Einladung zur Veranstaltung in Thun dem Vernehmen nach ausgeschlagen hat. </p>
<blockquote><p>Die Verantwortlichen dieser gezielten Stör-und Sabotageaktionen werden nicht anonym bleiben.</p>
</blockquote><p>Ich nenne es einen gescheiterten Aufklärungsversuch.</p>
<blockquote><p>Die Öffentlichkeit hat ein Recht zu erfahren, wer versucht, wichtige Diskussionen und wissenschaftliche Aufarbeitung zu behindern, insbesondere wenn solche Angriffe aus den eigenen Reihen erfolgen.</p>
</blockquote><p>Ist ja schon gut. Nur, wer außer mir interessiert sich noch dafür?<br />
 </p>
<blockquote><p>Genug ist genug. Fortsetzung folgt.</p>
</blockquote><p>Oh, bitte nicht!<br />
 <br />
Herzliche Grüße</p>
<p>Stephan Schall</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75655</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75655</guid>
<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 19:35:30 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Lokale Gruppen, Vereine, Aktionen und Organisationen gegen 5G (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>... listet der Verein Schutz vor Strahlung auf seiner Webseite auf: <a href="https://schutz-vor-strahlung.ch/handeln/lokaler-widerstand-gegen-mobilfunkantennen-und-5g">https://schutz-vor-strahlung.ch/handeln/lokaler-widerstand-gegen-mobilfunkantennen-und-5g</a></p>
<p>Aus Neugier bin ich mal die Liste vom Kanton Zürich durchgegangen. Hier mein Ergebnis:</p>
<ul>
<li> 24 Vereine, Gruppen, Aktionen, etc. sind aufgelistet<br />
</li><li> Davon geben 17 eine Webseite an<br />
</li><li> Bei 12 Seiten kommt die Fehlermeldung: Seite existiert nicht<br />
</li><li> Von den 5 Seiten die tatsächlich funktionieren ist nur eine einzige wirklich aktiv, d.h. der neuste Eintrag ist weniger als ein halbes Jahr alt.</li></ul><p>Laut Stichprobe sieht es in den anderen Kantonen auch nicht viel besser aus.</p>
<p>Alles in allem, sehr viel mehr Schein als Sein.</p>
</blockquote><p>Wegen der auffallend hohen Zahl der Karteileichen könnte ich mir vorstellen, dass SvS von Frequencia die &quot;<a href="https://web.archive.org/web/20221206165802/https://www.saferphone-initiative.ch/DE/komitees/lokalgruppen.html">Lokalkommittees</a>&quot; der unglücklichen Safer-Phone-Initiative geerbt hat. Bekanntlich ging die Initiative im September 2022 unmittelbar nach dem Start baden, noch bevor die vielen akquirierten Lokalkommittees überhaupt in Aktion treten konnten. Und weil das nun schon rd. vier Jahre her ist, haben sich die meisten der Lokalkommittees inzwischen aufgelöst. SvS ist mMn kein seriöser Verein, der das Erbe vor Nutzung von Karteileichen bereinigt. Die wollen um jeden Preis Klotzen, nicht Kleckern.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75654</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75654</guid>
<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 21:21:58 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>&quot;Kompetenzinitiative&quot;: Sand im Getriebe</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Die sogenannte Kompetenzinitiative rutscht von einem Schlamassel in den nächsten. Das Spätwerk von Karl Richter ist auf dem besten Wege, sang- und klanglos zu versanden. Heute: Ein Vorstandsmitglied wird unterschlagen und ein prominenter Link zur Satzung ist fehlerhaft.</strong></span><br />
 <br />
Die Website der Kompetenzinitiative präsentiert <a href="https://kompetenzinitiative.de/ueber-uns/unsere-initiative">auf dieser Seite</a> den Vereinsvorstand und die Stellvertreter (erweiterter Vorstand). Genannt werden die drei Vorstände ...</p>
<p>- Klaus Buchner (*06.02.1941)<br />
- Barbara Dohmen (*11.06.1949)<br />
- Wilfried Kühling (*05.12.1948)</p>
<p>Tatsächlich aber hat der Verein vier Vorstände (und vier Stellvertreter). Nach wie vor gültig ist das Vereinsregister mit dem jüngsten Eintrag vom 11. März 2025. Nur dort wird als vierter Vorstand die ÖDP-Frau ...</p>
<p>- Marion Schmidt (*28.12.1957), Berlin</p>
<p>genannt (siehe auch <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74645"><span class="underline">hier</span></a>). Maßgebend ist das Vereinsregister, nicht die Website. Warum die Website Schmidt und deren Stellvertreter*in derzeit unterschlägt, ist nicht bekannt.</p>
<p>Ein Fehler kommt selten allein. So auch bei der &quot;Kompetenzinitiative&quot;. Wer <a href="https://kompetenzinitiative.de/ueber-uns/unsere-initiative">diese Seite</a> aufruft, sieht in der Portalsäule rechts den Eintrag &quot;Unsere Satzung&quot;. Der im Original hinterlegte Link führt den Besucher jedoch nicht zur Satzung, sondern zu dem Antrag für eine Mitgliedschaft im Verein.</p>
<p>Erreichbar ist die Satzung momentan nur über einen anderen Weg, nämlich wenn der Mauszeiger in der Navigationsleiste im Seitenkopf auf &quot;Über uns&quot; bewegt wird und im aufklappenden Drop-down-Menü der Eintrag &quot;Satzung&quot; ausgewählt wird. Dann kann man sich selbst davon überzeugen, dass die Satzung des Vereins im §10 nicht drei Vorstände vorsieht, sondern vier.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75653</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75653</guid>
<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 20:40:40 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>ICBE-EMF: Konfliktbelastung von Kommissionsmitgliedern (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p><strong>Doch jetzt kommt das Aber</strong>: Die Firma EMFields Solutions ist keineswegs stillgelegt, sondern gegenwärtig <a href="https://www.emfields-solutions.com/">quicklebendig</a>. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Na ja... Produktion und (eigener) Vertrieb der kleinen &quot;Mess&quot;geräte sind seit 2026 eingestellt.</p>
</blockquote><p>Der Vertrieb über Händler läuft anscheinend weiter. In Switzerland z.B. über den Händler Adrian Hauser. Erwähnenswert deshalb, weil Herr Hauser <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=66957">eigenen Angaben zufolge</a> &quot;elektrosensibel&quot; ist.</p>
<p>Den jüngsten Zahlen zufolge <a href="https://find-and-update.company-information.service.gov.uk/company/SC472867/filing-history/MzQ5NzQ5MjE5NWFkaXF6a2N4/document?format=pdf&amp;download=0">gemäß Handelsregister</a> ...</p>
<p>- ist Philips weiterhin Miteigentümer der Firma.<br />
- ist die Firma nicht gelöscht.<br />
- beschäftigt die Firma weder Personal noch zeigt sie erkennbare wirtschaftliche Aktivitäten.</p>
<p>Ein aktuelles kommerzielles Interesse am Verkauf von EMF-Messgeräten lässt sich aus diesen Unterlagen jedenfalls nicht ableiten. Ob dies früher anders war, steht auf einem anderen Blatt. <br />
 </p>
<blockquote><blockquote><p>[...]</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Mindestens zwei Vorstandsmitglieder der sogenannten Kompetenzinitiative wären somit konfliktbehaftet,</p>
</blockquote></blockquote><p>
 </p>
<blockquote><p>Der zweite versucht erst gar nicht, wie die übrigen Mitglieder auf seiner <a href="https://icbe-emf.org/commissioners/igor-yakymenko/">Vorstellungsseite</a> ein &quot;Interessenkonfliktformular&quot; zu verlinken.<br />
<a href="https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69005">Ist auch besser so.</a></p>
</blockquote><p>Nein, ich hatte nicht den Igor im Sinn, sondern die beiden Ärzte, die derzeit mal wieder im Vorstand der &quot;<a href="https://kompetenzinitiative.de/die-kompetenzinitiative/">Kompetenzinitiative</a>&quot; anzutreffen sind. Sowohl Dohmen als auch Mutter verarzten überzeugte Elektrosensible und sind deshalb aus Sicht der ICBE-EMF &quot;konfliktbelastet&quot;.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75652</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75652</guid>
<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 19:35:23 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Lokale Gruppen, Vereine, Aktionen und Organisationen gegen 5G</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>... listet der Verein Schutz vor Strahlung auf seiner Webseite auf: <a href="https://schutz-vor-strahlung.ch/handeln/lokaler-widerstand-gegen-mobilfunkantennen-und-5g">https://schutz-vor-strahlung.ch/handeln/lokaler-widerstand-gegen-mobilfunkantennen-und-5g</a></p>
<p>Aus Neugier bin ich mal die Liste vom Kanton Zürich durchgegangen. Hier mein Ergebnis:</p>
<ul>
<li> 24 Vereine, Gruppen, Aktionen, etc. sind aufgelistet<br />
</li><li> Davon geben 17 eine Webseite an<br />
</li><li> Bei 12 Seiten kommt die Fehlermeldung: Seite existiert nicht<br />
</li><li> Von den 5 Seiten die tatsächlich funktionieren ist nur eine einzige wirklich aktiv, d.h. der neuste Eintrag ist weniger als ein halbes Jahr alt.</li></ul><p>Laut Stichprobe sieht es in den anderen Kantonen auch nicht viel besser aus.</p>
<p>Alles in allem, sehr viel mehr Schein als Sein.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75651</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75651</guid>
<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 18:36:49 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Gustav</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Die 5. Initiative gegen Mobilfunk wird wohl scheitern (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Frau Buchs <a href="https://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?f=2&amp;t=54546">schreibt im Forum</a>: </p>
</blockquote><p>Frau Buchs hat nur kopiert, der Text stammt mit Sicherheit von Rebekka Meier.</p>
<blockquote><blockquote><p>...  wir brauchen dazu bis Ende Jahr 80'000 Unterschriften. Packen wir es an!</p>
</blockquote></blockquote><p>Der Termin &quot;bis Ende Jahr&quot; soll anscheinend Druck machen, ist aber falsch. Die Initiative kann bis Mai 2027 sammeln. </p>
<blockquote><p>Man kann also davon ausgehen, dass sie in 6 Monaten ca. 20'000 Unterschriften gesammelt haben. Linear betrachtet sollten es deutlich mehr sein. Die überzeugten Mobilfunkgegner haben ja sicher bereits alle unterschrieben. Jetzt geht es darum, alle anderen Menschen unterschreiben zu lassen, das ist ungleich schwerer.</p>
</blockquote><p>Deshalb drückt Frau Meier schon jetzt kräftig auf die Panik-Taste und malt den Teufel ziemlich unanständig an die Wand:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Erste Versuche und Berechnungen zu den Millimeterwellen zeigen:</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>► Übermässige Erwärmung der Haut in nur 30 Sekunden<br />
► Auge und Haut absorbieren Millimeterwellen-Strahlung besonders stark<br />
► Insektenbeine und -fühler können verbrennen</strong></em></span></p>
<p>Ich habe keine Vorstellung, wo sie ihre Erkenntnisse aufgegabelt hat. Doch schon die Verbreitung derart angstschürender Behauptungen zeigt, wie wenig Skrupel die selbstgewisse Uhrmacherin hat, ihre verschrobenen Interessen zu verfolgen. Dabei hat mit Karl Hecht ein anerkannter Wissenschaftler schon vor vielen Jahren bekundet: <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=thread&amp;id=75626">Keine Angst vor Mikrowellen</a> <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/wink2.gif" alt=":wink:" />.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75650</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75650</guid>
<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 11:28:49 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Die 5. Initiative gegen Mobilfunk wird wohl scheitern (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Frau Buchs <a href="https://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?f=2&amp;t=54546">schreibt im Forum</a>: </p>
<blockquote><p>...  wir brauchen dazu bis Ende Jahr 80'000 Unterschriften. Packen wir es an!</p>
</blockquote><p>Man kann also davon ausgehen, dass sie in 6 Monaten ca. 20'000 Unterschriften gesammelt haben. Linear betrachtet sollten es deutlich mehr sein. Die überzeugten Mobilfunkgegner haben ja sicher bereits alle unterschrieben. Jetzt geht es darum, alle anderen Menschen unterschreiben zu lassen, das ist ungleich schwerer.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75649</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75649</guid>
<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 08:17:56 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Gustav</dc:creator>
</item>
<item>
<title>ICBE-EMF: Konfliktbelastung von Kommissionsmitgliedern (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Der Elektroingenieur Alasdair Philips, UK, ist eines der <a href="https://icbe-emf.org/commissioners/">zwölf Kommissionsmitglieder</a> der 2021 gegründeten International Commission on the Biological Effects of Electromagnetic Fields (ICBE-EMF). </p>
</blockquote><blockquote><p><strong>Doch jetzt kommt das Aber</strong>: Die Firma EMFields Solutions ist keineswegs stillgelegt, sondern gegenwärtig <a href="https://www.emfields-solutions.com/">quicklebendig</a>. </p>
</blockquote><p>Na ja... Produktion und (eigener) Vertrieb der kleinen &quot;Mess&quot;geräte sind seit 2026 eingestellt.</p>
<blockquote><p>Und laut <a href="https://find-and-update.company-information.service.gov.uk/company/SC472867/officers?utm_source=chatgpt.com">britischem Handelsregister</a> hat Alasdair Philips bei der Firma den Rang eines Directors.</p>
</blockquote><p>
Wahrscheinlich jetzt COS (&quot;Chief of Something&quot;)</p>
<blockquote><p>Mindestens zwei Vorstandsmitglieder der sogenannten Kompetenzinitiative wären somit konfliktbehaftet, </p>
</blockquote><p>
Der zweite versucht erst gar nicht, wie die übrigen Mitglieder auf seiner <a href="https://icbe-emf.org/commissioners/igor-yakymenko/">Vorstellungsseite</a> ein &quot;Interessenkonfliktformular&quot; zu verlinken.<br />
<a href="https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69005">Ist auch besser so.</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75648</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75648</guid>
<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 14:33:29 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Schutti2</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Uhrmacherinkurse laufen nicht mehr so gut</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Von der Uhrmacherin Rebekka Meier werden diverse Tageskurse für angehende Mobilfunkgegner angeboten. Anscheinend stößt dieses Angebot mittlerweile aber nicht mehr auf allzu große Gegenliebe, denn der Verein Gigaherz, der mit dem Angebot gar nichts zu tun hat, muss neuerdings in kurzen Abständen für die Teilnahme werben. Am 21. Mai war es Ex-Präsident Jakob, der <a href="https://www.gigaherz.ch/funkstrahlung-messen-berechnen-abschirmen/">für die anstehenden Kurse</a> warb, der nächstgelegene war am 30. Mai. Nur neun Tage später wirbt Gigaherz-Vorständin E. Buchs, diesmal <a href="https://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=87918#p87918">im Forum des Vereins</a>, erneut für die Uhrmacherinkurse am 20. Juni und am 19. September. Gigaherz bewirbt Kurse von Meier erst seit Oktober 2025, zuvor war dies augenscheinlich nicht nötig. Die Kurse kosten zwischen 95 CHF und 120 CHF.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75647</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75647</guid>
<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 13:56:28 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>ICBE-EMF: Konfliktbelastung von Kommissionsmitgliedern</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der Elektroingenieur Alasdair Philips, UK, ist eines der <a href="https://icbe-emf.org/commissioners/">zwölf Kommissionsmitglieder</a> der 2021 gegründeten International Commission on the Biological Effects of Electromagnetic Fields (ICBE-EMF). Sein Foto zeigt einen sympathisch wirkenden Mann zwischen 40 und 50, tatsächlich hat Philips aber schon 75 Sommer erlebt. Dass er jünger wirken will, als er ist, ist nicht weiter schlimm. Auf seiner Profilseite aber ist zu lesen:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Mr. Alasdair Philips was the Director of UK Powerwatch (www.powerwatch.org.uk) since 1988. He was Research Director of EMFields Solutions, Ltd, and Sensory Perspective, Ltd, for about 20 years, commercial enterprises that designed, manufactured, and sold EMF/RF measurement meters for the public, which are no longer trading. [...]</strong></em></span></p>
<p>Dort steht also, dass Philips' zwei Firmen inzwischen nicht mehr tätig sind. Das ist auch gut so, denn ein ICBE-EMF-Kommissionsmitglied, das EMF-Messtechnik verkauft, hätte mMn ohne Zweifel einen Interessenkonflikt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass der Schotte in seiner <a href="https://icbe-emf.org/wp-content/uploads/2026/04/Philips.ICBE-EMF-COI-2026-signed.returned.pdf">Erklärung zu Interessenkonflikten</a> einen solchen Konflikt nicht einräumt.</p>
<p><strong>Doch jetzt kommt das Aber</strong>: Die Firma EMFields Solutions ist keineswegs stillgelegt, sondern gegenwärtig <a href="https://www.emfields-solutions.com/">quicklebendig</a>. Und laut <a href="https://find-and-update.company-information.service.gov.uk/company/SC472867/officers?utm_source=chatgpt.com">britischem Handelsregister</a> hat Alasdair Philips bei der Firma den Rang eines Directors.</p>
<p>Wie kann Philips unter diesen Umständen ICBE-EMF-Kommissionsmitglied sein? Weil der Verkauf von EMF-Messgeräten an Privatpersonen gemäß ICBE-EMF kein konfliktbehafteter Vorgang ist. So jedenfalls interpretiere ich den Begriff der &quot;Konfliktbehafteten Branchenorganisation (CIO)&quot;, wie ihn die Kommission definiert hat. Konfliktbehaftet sind demnach alle, die in der Herstellung, dem Vertrieb, dem Verkauf oder der Wartung von Geräten oder Anlagen tätig sind, die elektromagnetische Felder übertragen oder aussenden. Hinzu kommen einige mMn schwammige Ergänzungen, wie der Verkauf von EMF-Schutzartikeln, von Messtechnik ist jedoch keine Rede. Konfliktbehaftet sind allerdings auch Personen, die therapeutische Behandlungen für elektromagnetische Überempfindlichkeit (EHS) anbieten. Mindestens zwei Vorstandsmitglieder der sogenannten Kompetenzinitiative wären somit konfliktbehaftet, wobei ICBE-EMF allerdings das Hintertürchen offen lässt, dass ein solcher Konflikt eingeräumt werden muss, jedoch nicht automatisch ein Ausschlusskriterium für die Mitwirkung an der Kommission ist.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75646</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75646</guid>
<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 10:23:34 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wenn Aufklärung sabotiert wird, ist Wahrheit gefährlich geworden (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Dem Verein &quot;Wir&quot; zufolge sollen drei organisierte Mobilfunkgegner (Peter Hensinger, Niggi Polt, Stefan Zbornik) versucht haben, den Veranstalter zu diskreditieren und auf diese Weise die Veranstaltung zu boykottieren. Konkret soll es dem Trio darum gegangen sein, die Teilnahme einzelner Personen an der Podiumsdiskussion gezielt zu verhindern. Belege für die Vorwürfe veröffentlichte &quot;Wir&quot; allerdings nicht. (<a href="https://www.vereinwir.ch/offene-debatte-oder-stille-einflussnahme/">Quelle</a>)</p>
</blockquote><p>Christian Oesch kommt die Intervention der drei Mobilfunkgegner offenbar wie gerufen. Denn der Vorfall, dessen Details noch immer im Dunkeln liegen, gibt ihm ausgiebig Gelegenheit, sich und seine Veranstaltung in Thun als Opfer zu inszenieren. Als hätte er vorrangig nicht Desinformation gepachtet, sondern die reine Wahrheit, verkürzt er – ganz Populist – die Intervention auf die eingängige Parole: &quot;Wenn Aufklärung sabotiert wird, ist Wahrheit gefährlich geworden&quot;. Was der Präsident von &quot;Wir&quot; am 7. Mai auf X (Twitter) sonst noch zu dem Vorgang <a href="https://x.com/verein_wir/status/2052437785382998522">los geworden ist</a>, zeigt der anschließende kursiv gesetzte Text.</p>
<p><em>Im Zusammenhang mit unserem Anlass in Thun zur Premiere von «Die Witwenstrasse» sowie der Vorstellung der ATHEM-3 Studie kam es im Vorfeld zu gezielten Versuchen, unsere Veranstaltung zu sabotieren.</em></p>
<p><em>Drei individuelle Personen (Vereine) aus dem Mobilfunkschutz-Umfeld versuchten, unsere Podiumsgesprächspartner unter Druck zu setzen und sie zum Rückzug zu bewegen, um den Anlass und die öffentliche Diskussion zu verhindern oder massiv zu schwächen. Die genauen Hintergründe und Abläufe werden wir zu einem späteren Zeitpunkt genauer dokumentieren und veröffentlichen.</em></p>
<p><em>[...]</em></p>
<p><em>Bereits heute möchten wir jedoch klar festhalten: Es ist erschütternd zu sehen, wie viel Verblendung, Diffamierung, persönliche Angriffe, Neid, Missgunst und versuchter Rufmord teilweise aus den eigenen Reihen heraus betrieben werden. Solche Rückenschüsse schaden nicht nur einzelnen Personen, sondern der gesamten Aufklärungsarbeit und letztlich auch den betroffenen Menschen, für die wir uns einsetzen.</em></p>
<p><em>Wir lassen uns davon nicht aufhalten. Im Gegenteil, wir werden diese Vorgänge offenlegen und dokumentieren. Seit Jahren wird versucht, mich und meinen Partner Daniel Laubscher öffentlich zu diskreditieren und unsere Arbeit zu beschädigen. Irgendwann ist ein Punkt erreicht, an dem man sich klar und sachlich dagegenstellen muss.</em></p>
<p><em>Der Anlass in Thun war trotz allem ein voller Erfolg und das öffentliche Interesse war enorm. Diesen Erfolg verdanken wir insbesondere den äusserst standhaften Podiumsgesprächspartnern, die sich von den massiven Einflussversuchen nicht einschüchtern liessen. Ihre Haltung, ihre Ethik und ihr professionelles Verhalten sprechen letztlich für sich selbst.</em></p>
<p><em>Gerade in schwierigen Situationen zeigt sich Charakter. Wer versucht, Menschen durch Verleumdung, Druck oder Manipulation auszuschalten, offenbart damit vor allem die eigene Schwäche. Wir hingegen werden weiterhin professionell, sachlich und standhaft bleiben, genau wie unsere Gesprächspartner es ebenfalls getan haben.</em></p>
<p><em>Ich bin sehr stolz auf alle Beteiligten, die diesem Druck standgehalten haben und sich nicht aus der öffentlichen Diskussion drängen liessen.</em></p>
<p><em>Die Verantwortlichen dieser gezielten Stör-und Sabotageaktionen werden nicht anonym bleiben. Die Öffentlichkeit hat ein Recht zu erfahren, wer versucht, wichtige Diskussionen und wissenschaftliche Aufarbeitung zu behindern, insbesondere wenn solche Angriffe aus den eigenen Reihen erfolgen.</em></p>
<p><em>Genug ist genug. Fortsetzung folgt.</em></p>
<p><em>Herzliche Grüsse</em></p>
<p><em>Christian Oesch</em></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75645</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75645</guid>
<pubDate>Sun, 31 May 2026 22:27:12 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Gast</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Athem-3: &quot;Schutti2&quot; vs. Mosgöller (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die etablierte Unterscheidung zwischen ionisierender und nicht-ionisierender Strahlung beruht nicht auf bloßer Begriffskosmetik, sondern auf fundamentalen physikalischen Unterschieden der Energieübertragung. Genau diese Differenzierung verschwimmt in Mosgöllers Darstellung jedoch erheblich. (siehe auch die <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74279">erste Antwort des BfS</a> auf einen Fragenkatalog des IZgMF; Anm. H. Lamarr)</p>
</blockquote><p>Forumteilnehmer &quot;Schutti2&quot; macht <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=thread&amp;id=72472#p75641"><span class="underline">hier</span></a> deutlich, warum er die Dosisabschätzung der Athem-3-Studie für Kaffeesatzleserei hält. Sein zentrales Argument: Die Studienautoren rechneten mit einer Formel aus der Hochdosis-Radiobiologie in einem Bereich, in dem die kleinen Messwerte im statistischen Rauschen untergingen. Die Formel sei für starke kurzzeitige Expositionen durch ionisierende Strahlung entwickelt worden, wie sie z.B. bei einem Strahlenunfall auftritt. Bei Athem-3 werde die Formel hingegen auf die Unterschiede bei Chromosomenaberrationen angewendet, wobei die Unterschiede der stärker exponierten Gruppe zur Kontrollgruppe aber extrem klein seien.</p>
<p>Wenn aber die Unsicherheiten bei einem Befund fast so groß sind wie der Unterschied selbst, dann bewegt man sich am unteren Ende der Nachweisbarkeit — also &quot;im Rauschen&quot;. Eine unter diesen Umständen berechnete Dosis sei zwangsläufig hochgradig instabil und interpretationsabhängig. Schon winzige Änderungen der Eingangswerte für die Formel führten dann zu dramatisch wirkenden Resultaten (27 mSv), die man öffentlichkeitswirksam aufblasen könne (&quot;27 mal mehr als erlaubt&quot;), obwohl die Datengrundlage alles andere als belastbar sei.</p>
<p>In Mosgöllers Behauptung, Funkwellen führten zu den gleichen Schäden wie ionisierende Strahlung sieht &quot;Schutti2&quot; den berühmten Vergleich von Äpfeln mit Birnen. Denn man könne eben nicht einfach biologische Marker aus der Strahlenunfall-Dosimetrie nehmen und daraus Mobilfunkexpositionen extrahieren, als seien beide Größen physikalisch und biologisch vergleichbar.</p>
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<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75644</link>
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<pubDate>Sun, 31 May 2026 19:34:57 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
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<title>Elektrosmog stört Orientierung von Mückenfledermäusen</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Welche Effekte die vom Menschen verursachte elektromagnetische Strahlung auf wildlebende Tiere hat, ist kaum bekannt. In einer in der Zeitschrift Science veröffentlichten Studie (<a href="https://www.science.org/doi/10.1126/science.adq4418">Volltext</a>) berichtet ein internationales Team um den Biologen Dr. Oliver Lindecke von der Universität Oldenburg, dass schwache Breitbandstrahlung im Bereich von Langwellen bis Ultrakurzwellen die Orientierung der wenige Gramm schweren Mückenfledermäuse durcheinanderbringt. „Unsere Ergebnisse legen nahe, dass elektromagnetisches Rauschen möglicherweise größere Auswirkungen auf das Verhalten von Tieren hat als bislang angenommen“, erklärt Lindecke.</p>
<p>Dass schwacher Elektrosmog, wie er von Haushaltsgeräten oder Radioantennen verursacht wird, den Magnetkompass von Zugvögeln stören kann, ist seit 2014 bekannt. Wie elektromagnetisches Rauschen das Navigationsverhalten anderer Tiere, insbesondere von Säugetieren, beeinflusst, war bislang jedoch wenig erforscht.</p>
<p>Zu den Tieren, die das Erdmagnetfeld auf ihren Wanderungen nutzen, zählen auch <a href="https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&amp;q=M%C3%BCckenfledermaus">Mückenfledermäuse</a> (Pipistrellus pygmaeus). Das hatte Lindecke 2023 zusammen mit Kollegen von der Bangor University (Großbritannien) und der Universität Lettlands herausgefunden. Nun untersuchte ein Team aus Deutschland, Großbritannien und Lettland, wie die Tiere auf schwache, breitbandige elektromagnetische Störfelder im Frequenzbereich von 10 Kilohertz bis etwa 250 Megahertz reagieren. <a href="https://nachrichten.idw-online.de/2026/05/28/elektrosmog-stoert-die-orientierung-von-mueckenfledermaeusen?groupcolor=4">weiter ...</a></p>
<p><strong>Kommentar</strong>: Kein Grund zur Aufregung für Mobilfunkgegner. Die Mückenfledermäuse wurden nicht mit Mobilfunk befeldet, sondern mit einem für Städte typischen künstlich erzeugten breitbandigen elektromagnetischen Rauschen, dessen Magnetfeldkomponente mit einer Schleifenantenne abgestrahlt wurde. Dieses Breitbandrauschen war schwach, die Studie nennt mMn mit <a href="https://www.science.org/cms/10.1126/science.adq4418/asset/0395f998-51f9-4140-a3a5-ddd46f5d5ce0/assets/images/large/science.adq4418-f1.jpg">Fig. 1 (A und B)</a> aber keine eindeutig interpretierbaren Pegelwerte, denen die Tiere in 70 cm bis 100 cm Abstand vor der Antenne ausgesetzt waren. Ein Gesundheitsrisiko für Menschen lässt sich aus der Studie nicht ableiten. Da aber schon eine kurzzeitige Befeldung von zwei bis fünf Minuten Dauer zu einer länger anhaltenden Desorientierung der Mückenfledermäuse führte, schließen die Studienautoren, dass Elektrosmog sich möglicherweise auf komplexere Art auf das Verhalten von Tieren auswirkt als bislang gedacht.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br />
<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=57172">Elektrosmog stört Magnetsinn von Rotkehlchen</a></p>
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<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75643</link>
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<pubDate>Fri, 29 May 2026 22:28:53 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Gast</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Athem 3: Gray misst Energie, Sievert bewertet Wirkung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Eine Dosis von fast 80 Milligray, wow! Gulati et al. setzen Milligray mit Millisievert gleich - geschenkt.</p>
</blockquote><p><strong>Frage an ChatGPT</strong>: Darf ich Milligray mit Millisievert gleichsetzen?<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Antwort der KI</span></p>
<p>Milligray (mGy) und Millisievert (mSv) haben bei Röntgen-, Gamma- und Beta-Strahlung häufig denselben Zahlenwert. Trotzdem bezeichnen sie unterschiedliche Größen und dürfen deshalb nicht generell gleichgesetzt werden.</p>
<p>Das Gray ist eine physikalische Dosisgröße, das Sievert eine biologische Bewertungsgröße. Wer beide Größen gleichsetzt, vermischt daher zwei Ebenen: absorbierte Energie und gesundheitliche Wirkung.</p>
<p>Das Gray (Gy) gibt an, wie viel Strahlungsenergie ein Kilogramm Materie aufgenommen hat. Formal gilt:</p>
<p>1 Gy = 1 J/kg</p>
<p>Ein Gray bedeutet also: Ein Kilogramm Materie hat ein Joule Strahlungsenergie aufgenommen.</p>
<p>Das Sievert bewertet dagegen die biologische Wirkung dieser Dosis. Dazu wird die absorbierte Dosis mit einem Strahlungs-Wichtungsfaktor multipliziert:</p>
<p>H = D⋅w<span style="font-size:smaller;">R</span></p>
<p>Dabei ist:</p>
<p>H: Äquivalentdosis in Sievert<br />
D: absorbierte Dosis in Gray<br />
w<span style="font-size:smaller;">R</span>: Strahlungs-Wichtungsfaktor</p>
<p>► Für Photonen (Röntgen- und Gammastrahlung) gilt w<span style="font-size:smaller;">R</span> = 1<br />
► Für Elektronen und Myonen gilt ebenfalls w<span style="font-size:smaller;">R</span> = 1</p>
<p>Dann sind die Zahlenwerte identisch:</p>
<p><span style="color:#fff;">0</span>1 mGy ≙ 1 mSv<br />
10 mGy ≙ 10 mSv</p>
<p>Das ist kein exotischer Ausnahmefall, sondern im praktischen Strahlenschutz der häufigste Fall.</p>
<p>Anders bei Alpha-Strahlung:</p>
<p>w<span style="font-size:smaller;">R</span> = 20</p>
<p>Dann entsprechen:</p>
<p>1 mGy Alpha-Strahlung → 20 mSv</p>
<p>Die biologische Bewertung fällt also zwanzigmal höher aus. Begründung: Alpha-Teilchen erzeugen entlang ihrer kurzen Reichweite eine besonders dichte Ionisation und verursachen deshalb pro absorbierter Energie mehr biologische Schäden.</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Gray beantwortet die Frage: &quot;Wie viel Energie wurde absorbiert?&quot;<br />
Sievert beantwortet die Frage: &quot;Wie relevant ist diese Dosis biologisch?&quot;</p>
<p>► Im Alltag kann man mGy und mSv bei Röntgen-, Gamma- und Beta-Strahlung häufig zahlenmäßig gleichsetzen.<br />
► Physikalisch sind Gray und Sievert dennoch unterschiedliche Größen.<br />
► Allgemein austauschbar sind die Einheiten deshalb nicht.</p>
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<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75642</link>
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<pubDate>Thu, 28 May 2026 20:51:23 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Athem 3: Rechnen im Rauschen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>... haben die Autor*innen der Studie dabei die Anzahl der detektierten dizentrischen Chromosomen mittels einer nicht weiter spezifizierten Gleichung aus einem von der IAEA publizierten Dokument [2] in eine Dosis umgerechnet.</p>
</blockquote><p>Ich hatte die Autoren einmal gefragt, welche Gleichung aus der <a href="https://www.iaea.org/publications/8735/cytogenetic-dosimetry-applications-in-preparedness-for-and-response-to-radiation-emergencies">IAEA-Publikation von 2011</a> <strong>[1]</strong> denn verwendet worden sei. <br />
Die Antwort: <br />
Es sei mit der Gleichung (18) auf Seite 74 gerechnet worden, wobei der quadratische Term vernachlässigt wurde.<br />
Also: Y = C + αD<br />
Hierin seien<br />
D die Dosis in Gray (Gy)<br />
Y die Rate der dizentrischen Chromosmenaberrationen in der exponierten Gruppe<br />
C die Rate der dizentrischen Chromosmenaberrationen in der Kontrollgruppe<br />
α mit 0,0364/Gy der lineare Koeffizient, entnommen aus <a href="https://academic.oup.com/rpd/article/15/2/83/1639798?guestAccessKey=">dieser Arbeit von Lloyd et al. aus dem Jahr 1986</a> <strong>[2]</strong></p>
<p>In <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0147651324005621">Gulati et al. (&quot;ATHEM-3&quot;)</a> <strong>[3]</strong>, dort in Tabelle 4, sind die Werte für Y mit 0,7 (+-0,2) % und C mit 0,4 (+-0,2) % angegeben.</p>
<p>Wenn man die obige Gleichung nach D umstellt und einfach die Zahlen einsetzt, kann man die Rechnung formal nachvollziehen. Eine Dosis von fast 80 Milligray, wow! Gulati et al. setzen Milligray mit Millisievert gleich - geschenkt.</p>
<p>Dennoch bleibt es in meinen Augen Kaffeesatzleserei. </p>
<p>Der Kaffesatz ist hier das untere Ende einer Kurve, wo die Effekte im Rauschen verschwinden. Egal ob man Blutzellen untersucht oder die Häufigkeit von Krankheiten in großen Personengruppen: Bei ionisierender Strahlung unterhalb einer Dosis von etwa 0,1 Gray bzw. 100 Millisievert sieht man nur noch Rauschen.</p>
<p>In den Arbeiten <a href="https://www.iaea.org/publications/8735/cytogenetic-dosimetry-applications-in-preparedness-for-and-response-to-radiation-emergencies">[1]</a> und <a href="https://academic.oup.com/rpd/article/15/2/83/1639798?guestAccessKey=">[2]</a> geht es um extrem starke und gleichzeitig sehr kurz einwirkende ionisierende Strahlung, wie sie bei Strahlenunfällen auftritt. Das Thema: Nach solchen Unfällen im Nachhinein aus Blutproben die erhaltene Dosis berechnen.<br />
In <a href="https://academic.oup.com/rpd/article/15/2/83/1639798?guestAccessKey=">[2]</a> wurden z.B. Blutproben wenige Sekunden lang mit einer Intensität von 1000 Milligray pro Minute (!) bestrahlt. Das ist 600 Millionen mal stärker als die natürliche Hintergrundstrahlung.<br />
Die applizierten Kurzzeit-Dosen in <a href="https://academic.oup.com/rpd/article/15/2/83/1639798?guestAccessKey=">[2]</a> lagen zwischen 50 und 6000 Milligray, die Effekte am Anfang der Kurve: Rauschen. Siehe dort Tabelle 1 in der Arbeit.<br />
Oder siehe in der <a href="https://www.iaea.org/publications/8735/cytogenetic-dosimetry-applications-in-preparedness-for-and-response-to-radiation-emergencies">IAEA-Veröffentlichung [1]</a> die Grafik in Abb. 24. Am unteren Ende ist nur Rauschen.</p>
<p>Und auch der Dateninput aus <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0147651324005621">ATHEM-3</a>, was die dizentrischen Chromsomen betrifft, ist kaum mehr als Rauschen (siehe oben):<br />
Exponiert:        0,7 (+-0,2) % <br />
Kontrollgruppe:   0,4 (+-0,2) % </p>
<p>Daraus und mit einer verkürzten Formel, die für viel höhere Strahlendosen abgeleitet wurde, kann man beliebiges ausrechnen. <br />
Z.B. aus dem kleinsten messbaren Unterschied zwischen beiden Gruppen, also 0,1 %, folgt mit der oben genannten Gleichung: 27 Millisievert. Man rufe laut <strong>&quot;27 mal mehr als erlaubt!!!&quot;</strong><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/surprised.gif" alt=":surprised:" /></p>
<p>Und es bleibt doch: <br />
Äpfel (Funkwellen) mit Birnen (Röntgenstrahlen) vergleichen mithilfe eines Blicks durch die Lupe auf den Kaffeesatz (Rauschen).</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75641</link>
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<pubDate>Thu, 28 May 2026 13:51:10 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Schutti2</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ist es möglich, Erinnerungen zu implantieren?</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>HUJ speichert in seinem Hirn viele Erinnerungen an seinen heroischen Kampf gegen den Kurzwellensender Schwarzenburg. Für den Ex-Gigherz-Präsidenten wäre es mutmaßlich ein geistiger Reichsparteitag, gäbe es eine Möglichkeit seine Erinnerungen zu implantieren. In Science-Fiction-Filmen geht das schon, aber wie sieht es im wirklichen Leben aus? Cordis-Experte Surjo Soekadar <a href="https://cordis.europa.eu/article/id/465193-could-we-implant-memories/de?WT.mc_id=email-Notification">ordnet die Sachlage</a> ein.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Thu, 28 May 2026 13:04:36 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Herzzerreißender Anblick: Nest hält nicht am Sendemast</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Auszug aus <a href="https://www.krone.at/4154331">Kronen-Zeitung</a> vom 28. Mai 2026: <em>[...] Auch im Nachbarort Schwarzau am Steinfeld zeigt sich ein trauriges Bild. Dort versuchen die Störche hartnäckig, ein Nest am Sendemast zu bauen, doch dieses fällt immer wieder auseinander. „Wir haben für sie gegenüber ein neues aufgestellt, aber das wollen sie nicht“, erklärt Gemeinderat Thomas Elian. Anscheinend fühlen sich die Tiere am warmen Sendemast wohl und das Nestbauen und Brüten hat in den vergangenen Jahren hier auch immer gut funktioniert. „Also geben sie nicht auf“, so Elian. [...]</em></p>
<p><strong>Kommentar</strong>: Der Link führt zu Fotos, welche das bislang erfolglose Nestbauvorhaben der Störche in Schwarzau zeigt. Der Dachstandort hat mindestens vier Antennen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75639</link>
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<pubDate>Thu, 28 May 2026 12:46:29 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Mobilfunk über Satellit: EU first</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die EU will in Zukunft bei der Neuvergabe von Mobilfunkfrequenzen für Satellitenbetreiber europäische Anbieter bevorzugen. Zwei Drittel der Frequenzen sollen zukünftig für europäische Unternehmen reserviert werden. Das teilte die EU-Kommission am Mittwoch mit.</p>
<p>Die Frequenzen waren an die US-Unternehmen Viasat und Echostar vergeben worden. Ihre Lizenzen laufen im kommenden Jahr aus. Die EU-Kommission hätte die Lizenzen verlängern können, kündigte nun aber eine neue Ausschreibung an. <a href="https://www.handelsblatt.com/politik/international/satellitenfirmen-eu-will-mobilfunkfrequenzen-fuer-eu-anbieter-sichern/100228419.html">weiter ...</a></p>
]]></content:encoded>
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<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75638</guid>
<pubDate>Thu, 28 May 2026 12:33:31 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Radio Gigaherz mit News aus der Anti-Mobilfunk-Szene (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Biel/Bienne, 28.05.2026 — Das Bundesamt für Kommunikation BAKOM hat am 28. Mai 2026 die Frequenzpakete für die Verbreitung von UKW publiziert. Interessierte Radios können bis zum 31. Juli 2026 ein Gesuch für eine Funkkonzession einreichen. Bewerben sich mehrere Radios um dieselbe Frequenz, kommt es zu einer Auktion. (<a href="https://www.bakom.admin.ch/de/newnsb/ZlyzlSF9HjmTIWhYhEhLL">Bakom</a>)</p>
<p><strong>Kommentar</strong>: Das wäre doch etwas für Gigaherz, um mit &quot;Radio Gigaherz&quot; die Millionen Mobilfunkgegner und &quot;Elektrosensiblen&quot; der Schweiz mit Musik der Band &quot;Bandbreite&quot;, harmonischer Baubiologenwerbung, Ratsch&amp;Tratsch, Nachrichten und Studienbesprechungen zu versorgen <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/wink2.gif" alt=":wink:" />.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75637</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75637</guid>
<pubDate>Thu, 28 May 2026 12:26:30 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>&quot;Die Witwenstraße&quot;: Auftritt Mosgöller (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Während Meike Mevissen in Thun mehrfach methodische Vorbehalte gegenüber der Athem-3-Studie formulierte, trat Wilhelm Mosgöller, Designer der Studie, deutlich offensiver auf. Seine Aussagen bewegten sich mehrfach an der Grenze zwischen wissenschaftlicher Argumentation, historischer Dramatisierung und politischem Dissidentennarrativ.</strong></span><br />
 <br />
In der Podiumsdiskussion nach der Premiere von &quot;Die Witwenstraße&quot; nahm Wilhelm Mosgöller eine zentrale Rolle ein. Anders als andere Teilnehmer argumentierte er meist strukturiert, ruhig und wissenschaftlich klingend. Inhaltlich vertrat er jedoch mehrere weitreichende Thesen, die im Verlauf des Abends erheblich zur alarmistischen Gesamtwirkung beitrugen.</p>
<p>Besonders auffällig war zunächst seine wiederholte Selbstverortung als wissenschaftlicher Außenseiter gegenüber einem angeblich blockierenden Establishment. So erklärte Mosgöller:</p>
<blockquote><p>(1:03:10) [...] Galileo Galilei hat 130 Jahre später vor dem Richter aussagen müssen [...] dass die Erde doch flach ist [...]</p>
</blockquote><p>Der historische Vergleich ist sachlich falsch. Der Konflikt um Galileo Galilei hatte nichts mit einer &quot;flachen Erde&quot; zu tun. Die Kugelgestalt der Erde war in gebildeten Kreisen seit der Antike bekannt. Galileo geriet wegen des heliozentrischen Weltbilds in Konflikt mit der Kirche.</p>
<p>Bemerkenswert ist der Vergleich dennoch, weil er ein typisches Muster solcher Veranstaltungen sichtbar macht: Wissenschaftliche Minderheitspositionen werden symbolisch mit historischen &quot;verfolgten Wahrheiten&quot; verknüpft. Der Verweis auf Galileo ersetzt dabei allerdings keine belastbare Evidenz.</p>
<p>Im Zentrum von Mosgöllers Argumentation stand die Behauptung, nicht-thermische beziehungsweise – wie er es selbst formulierte – &quot;athermische&quot; Wirkungen elektromagnetischer Felder seien inzwischen wissenschaftlich geklärt:</p>
<blockquote><p>(1:47:44) [...] wie ich begonnen habe vor mehr als 20 Jahren mit dieser Art von Forschung, war nicht einmal klar, was sind athermische Felder. Das war ein Streitfall. [...]&quot;</p>
</blockquote><p>Die Formulierung &quot;athermische Felder&quot; ist ungewöhnlich. Gemeint sind offenkundig nicht-thermische oder athermische <span class="underline">Effekte</span>, nicht besondere Arten von Feldern.</p>
<p>Vor allem aber verschiebt Mosgöller den tatsächlichen wissenschaftlichen Streitpunkt. Denn die Existenz biologischer Reaktionen unterhalb thermischer Schwellen wurde in der Forschung nie grundsätzlich bestritten. Umstritten war und ist vielmehr:</p>
<p>► welche Effekte reproduzierbar sind,<br />
► ob sie gesundheitlich relevant sind,<br />
► welche Mechanismen plausibel erscheinen,<br />
► und ob daraus reale Krankheitsrisiken entstehen.</p>
<p>In diesen Punkten besteht weiterhin erhebliche wissenschaftliche Uneinigkeit.</p>
<p>Problematisch wurde Mosgöllers Argumentation dort, wo er Mobilfunkwirkungen rhetorisch an ionisierende beziehungsweise radioaktive Strahlung annäherte. So erklärte er:</p>
<blockquote><p>(0:48:42) [...] die Schäden, die wir sehen, sind haargenau die gleichen [...]</p>
</blockquote><p>sowie:</p>
<blockquote><p>(0:49:17) [...] in der Biologie macht die Trennung gar keinen Sinn [...]</p>
</blockquote><p>und weiter:</p>
<blockquote><p>(0:49:31) [...] woher soll denn die Zelle wissen, ob sie jetzt den Schaden von einer ionisierenden oder von einer nicht [...]&quot;</p>
</blockquote><p>Gerade diese Passage (aus dem Film) gehört zu den wissenschaftlich problematischsten Aussagen des Abends. Denn auch wenn in einzelnen Experimenten ähnliche biologische Endpunkte beobachtet werden können, folgt daraus keineswegs:</p>
<p>► derselbe Wirkmechanismus,<br />
► dieselbe biologische Bedeutung,<br />
► dieselbe Gefährlichkeit<br />
<span style="color:#fff;">►</span> oder gar<br />
► dieselbe Krebsrelevanz.</p>
<p>Die etablierte Unterscheidung zwischen ionisierender und nicht-ionisierender Strahlung beruht nicht auf bloßer Begriffskosmetik, sondern auf fundamentalen physikalischen Unterschieden der Energieübertragung. Genau diese Differenzierung verschwimmt in Mosgöllers Darstellung jedoch erheblich. (siehe auch die <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74279">erste Antwort des BfS</a> auf einen Fragenkatalog des IZgMF; Anm. H. Lamarr)</p>
<p>Interessanterweise formulierte Mosgöller an anderen Stellen deutlich vorsichtiger, als es die Dramaturgie des Abends vermuten ließ. So erklärte er:</p>
<blockquote><p>(1:48:06) [...] jedes Stück Forschung, jede Studie ist ein kleiner Schritt vorwärts [...]</p>
</blockquote><p>und später:</p>
<blockquote><p>(2:03:10) [...] feste Beweise, die generell überzeugend sind, gibt's in dem Sinn nicht [...]</p>
</blockquote><p>Gerade diese Einschränkungen gingen in der Gesamtwirkung der Veranstaltung jedoch weitgehend unter.</p>
<p>Ganz erstaunlich ist außerdem Mosgöllers Darstellung des US-Verfahrens &quot;Murray vs. Motorola&quot;. So erklärte er:</p>
<blockquote><p>(2:03:17) [...] es wird nach wie vor verhandelt [...]</p>
</blockquote><p>Mosgöllers Darstellung steht entgegen, dass er und alle anderen Gutachter der Kläger am 25. April 2023 vom Gericht abgelehnt wurden. Mit Urteil vom 1. August 2023 wurden dann sämtliche Klagen wegen Körperverletzung im Verfahren Murray vs. Motorola vom Superior Court in Washington D.C. abgewiesen. Am 17. Juli 2025 scheiterte auch die Berufung der Kläger am Court of Appeals des District of Columbia. Für die Kläger sind inzwischen sämtliche Fristen für weitere Rechtsmittel abgelaufen, z.B. für eine &quot;Petition for Writ&quot; am Supreme Court. Es gibt keinerlei Hinweise, dass der Fall noch verhandelt wird. (<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=73802">Dokumentation der Berufungsverhandlung</a>; Anm. H. Lamarr)<br />
 <br />
Durch Mosgöllers Behauptung entstand gleichwohl erneut der Eindruck eines wissenschaftlich und juristisch zunehmend bestätigten Gefahrenbilds.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75636</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75636</guid>
<pubDate>Wed, 27 May 2026 19:57:30 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>KI</dc:creator>
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