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<title>Forum Faktencheck Elektrosmog</title>
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<description>Faktenchecks von Behauptungen, die von Mobilfunkgegnern und Mobilfunkkritikern aufgestellt werden</description>
<language>de</language>
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<title>IoT im Vormarsch: bis 2035 knapp 53 Mrd. Funkstrecken</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der weltweite IoT-Markt wird bis 2030 etwa 40,8 Milliarden Verbindungen erreichen, wobei er im Zeitraum 2023–2030 mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 8 Prozent wachsen wird; bis 2035 soll er bei einer moderaten CAGR von 5 Prozent im Zeitraum 2030–2035 weiter auf 52,9 Milliarden Verbindungen anwachsen. Das IoT in Unternehmen (Enterprise-IoT) wird den Markt antreiben, wobei der Anteil der Enterprise-IoT-Verbindungen von 65 Prozent im Jahr 2030 auf 69 Prozent bis 2035 steigen wird, angeführt von Smart Buildings (15 Prozent CAGR bis 2030), Smart Manufacturing (12 Prozent) und Smart Utilities (10 Prozent).</p>
<p><strong>Quelle</strong>: GSMA-Report <a href="https://www.gsmaintelligence.com/research/iot-market-forecast-to-2035-connections-by-region-and-vertical?ID=00QNz00000alwFFMAY&amp;JobID=2688445&amp;utm_source=sfmc&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=300426_IoT_focused_Europe&amp;utm_content=https%3a%2f%2fwww.gsmaintelligence.com%2fresearch%2fiot-market-forecast-to-2035-connections-by-region-and-vertical">IoT market forecast to 2035: connections by region and vertical</a></p>
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<pubDate>Fri, 01 May 2026 18:17:23 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Gast</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Vernehmlassung zur FMG-Teilrevision: Copy-Paste in Reitnau (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Mitglieder der Gemeindeverwaltung führen ihr Amt in der Regel nebenberuflich aus, insbesondere bei kleinen Gemeinden. Der Gemeindepräsident ist also ein ganz &quot;normaler&quot; Bürger und kann durchaus bei gigaherz.ch oder ähnlichen Verein Mitglied sein.</p>
<p>Zur Gemeinde Reitnau habe ich diese Artikel gefunden:</p>
<p><a href="https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/wyna-suhre/reitnau-wegen-fehlendem-grundsatzentscheid-5g-antenne-der-sunrise-voruebergehend-auf-eis-gelegt-ld.2235066">5G-Antenne der vorübergehend auf Eis gelegt – Beschwerde der Sunrise könnte dies ändern</a></p>
<p><a href="https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/wyna-suhre/reitnau-5g-sunrise-antenne-ist-jetzt-bewilligt-das-swisscom-verfahren-laeuft-noch-ld.2337322">5G: Sunrise-Antenne ist jetzt bewilligt – das Swisscom-Verfahren läuft noch</a></p>
<p>...passt irgendwie ins Bild würde ich sagen.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 20:51:52 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Gustav</dc:creator>
</item>
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<title>Neues von Berenis (44): April 2026</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Im Zeitraum von Mitte April bis Ende Juli 2025 wurden 137 neue Publikationen identifiziert, von denen vier von Berenis vertieft diskutiert wurden. Zwei davon wurden gemäß den Auswahlkriterien als besonders relevant und somit zur Bewertung ausgewählt und werden im Folgenden gekürzt zusammengefasst. Ungekürzt und mit Literaturangaben gibt es den aktuellen Berenis-Newsletter <a href="https://www.bafu.admin.ch/dam/de/sd-web/V3VaBmNAFjkz/Newsletter_BERENIS_Nr_44_APR_2026_DE.pdf"><span class="underline">hier</span></a>.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Experimentelle Tier- und Zellstudien</span></p>
<p><strong>Gibt es molekulare Muster von EHS? (Sonzogni et al. 2025)</strong><br />
Die Autorinnen und Autoren dieser Studie (Sonzogni et al. 2025) untersuchten eine Gruppe von elektrosensiblen freiwilligen Studienteilnehmenden (Demeter-Kohorte, n=26: 20 Frauen, 6 Männer, 39-70 Jahre alt), die sie aus einer französischen Interessenvereinigung rekrutiert hatten. Sie versuchten in dieser kleinen Kohorte Gemeinsamkeiten bezüglich molekularen und symptomatischen Mustern zu finden. Die Studie umfasste zwei Teilaspekte: Zum einen wurden die Symptome der elektromagnetischen Hypersensibilität (EHS) in Bezug auf deren Quellen und den betroffenen Organsystemen beschrieben. Zum anderen untersuchten die Forschenden auf molekularer Ebene die Fähigkeit von Hautfibroblasten, die aus Biopsien der Arminnenseite der Studienteilnehmenden gewonnen wurden, mit DNS-Schäden umzugehen. Basierend auf einem Fragebogen wurde der Einfluss verschiedener NIS-Quellen auf die Befindlichkeit beurteilt. Daraus liessen sich zwei Untergruppen ableiten: 14 der Freiwilligen reagierten stark auf HF-EMF im Bereich 300 MHz bis 5 GHz, fühlten sich aber kaum durch NF-MF-Exposition beeinträchtigt (LBHR-Gruppe; «low background, high responsiveness», wenig Hintergrundsensitivität, starke Reaktion auf HF-EMF), während die anderen von Beschwerden ausgelöst durch Quellen aus allen Frequenzbereichen berichteten (HBLR-Gruppe; «high background, low responsiveness», generelle Sensitivität, weniger HF-EMF-abhängige Symptome). Es wurde zudem festgestellt, dass die zweite Gruppe (HBLR) häufiger auch von Beschwerden und Unwohlsein berichteten, die durch andere Umweltfaktoren ausgelöst wurden, und vielfach eine auffällige medizinische Vorgeschichte bzw. Vorerkrankung hatten oder gerade in Behandlung waren. </p>
<p>Basierend auf einer Analyse der Symptomintensitäten und Beteiligung verschiedener Organsysteme postulierten die Autorinnen und Autoren im Weiteren einen Trend, dass HBLR-EHS mit Schlafstörungen, Müdigkeit und reduzierter kognitiver Aktivität und LBHR-EHS mit Haut-, Kreislauf- und Verdauungsproblemen sowie Kopfschmerzen korrelierte. Allerdings überlappte diese Einteilung in Gruppen nur teilweise mit der vorherigen Einteilung nach Sensitivität auf gewisse Frequenzbereiche.</p>
<p>In einem zweiten Teil der Studie wurden die Zellen aus den Hautbiopsien der Studienteilnehmenden auf die Integrität der genetischen Information (DNS-Schäden) untersucht. Basierend auf den Analysen von spontan-entstandenen DNS-Doppelstrangbrüchen (H2AX-Foci) und Mikrokernen liessen sich die Zellproben in zwei Klassen einteilen. Die erste Gruppe zeigte normale Hintergrund-Level von DNS-Schäden, ähnlich wie die Kontrollproben aus einer anderen Kohorte (Copernic-Studie zu Röntgenstrahlen/Radiosensitivität). Die zweite Gruppe hingegen zeigte deutlich erhöhte DNS- Schädigungen, vergleichbar mit den Werten von radiosensitiven Patienten mit genetischen Prädispositionen, wobei sich diese Erhöhungen nur in einer Subpopulation der Zellen manifestierten. Allerdings gab es keine klare Korrelation zwischen den Gruppen basierend auf der Einteilung nach DNS-Schäden und EHS-Symptomen (LBHR/HBLR). [...] Im Weiteren haben die Forschenden systematisch die Reparaturkapazität der Demeter-Zellen nach Schädigung der DNS mit Röntgenstrahlung untersucht. Es zeigte sich, dass alle Demeter-Fibroblasten im Vergleich zu den Hautzellen der Kontroll-Kohorte veränderte Reparaturdynamiken zeigten, wobei die Erkennung der Strangbrüche vermindert und die Persistenz der DNS-Schäden erhöht waren. Bezüglich der verschiedenen vorangegangenen Klassifizierungen zeigten diese Analysen aber kaum Korrelationen und konsistente Unterschiede. Eine Ausnahme bilden hier die Beobachtungen in Zellen mit hohem Hintergrundlevel an DNS-Schädigungen, die zudem speziell sensitiv auf die Gabe eines starken Oxidans, Wasserstoffperoxid, reagierten. Die Autorinnen und Autoren schlussfolgern aus ihren Experimenten, dass EHS mit einem veränderten Umgang mit DNS-Schäden verknüpft sein könnte, wobei deren Ursache weiterer Untersuchungen bedingt.</p>
<p>Auch wenn die Untersuchungen von Sonzogni et al. (2025) lediglich auf einer kleinen Zahl von freiwilligen Teilnehmenden und Analysen beruhen, sind sie dennoch erwähnenswert, da sie zu den wenigen Studien gehören, die gezielt nach molekularen Mustern in Zellen von Personen mit EHS suchen. Dieser Ansatz ist von zentraler Bedeutung, wenn es um das wissenschaftliche und medizinische Verständnis der EHS-Symptomatik mit wahrscheinlich komplexen und multifaktoriellen Ursachen geht. Ein kausaler Zusammenhang zwischen EMF-Exposition und EHS kann aus dieser Studie nicht abgeleitet werden, sie liefert jedoch interessante Anhaltspunkte für weiterführende Forschungsarbeiten.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Experimentelle Humanstudien</span></p>
<p><strong>5G-HF-EMF-Effekte auf das menschliche Schlaf-EEG: Studie in genetischem Kontext (Sousouri et al. 2025)</strong><br />
L-Typ spannungsabhängige Kalziumkanäle (LTCC) sind für viele Gehirnfunktionen von Bedeutung. HF- EMF können diese Kanäle aktivieren, die im genetischen Kontext mit Schlafqualität und oszillatorischer EEG-Aktivität (z.B. Schlafspindeln) in Verbindung gebracht wurden. Die genetische Variante (Allel rs7304986) ist mit LTCC assoziiert. Verstärkte Spindel- oder „Sigma“-Aktivität (~11–16 Hz) im NREM-Schlaf EEG gehört zu den konsistentesten Effekten einer Exposition mit 2G-4G HF-EMF. Ziel der Studie war es daher, die Effekte von 5G-HF-EMF auf Schlaf und EEG-Spindelaktivität zu untersuchen, mit besonderem Fokus auf einen möglichen Zusammenhang mit der genetischen Variante rs7304986. Vierunddreissig Probanden mit diesen genetischen Variationen für rs7304986 (15 T/C- und 19 passende T/T-Träger) nahmen an dieser doppelblinden, randomisierten Studie teil.</p>
<p>Vor dem Schlafen wurden sie für 30 Minuten entweder einer standardisierten linkshemisphärischen Exposition von zwei 5G-HF-EMF-Signalen (3,6 GHz und 700 MHz) oder einer Kontrollbedingung ohne Strahlung ausgesetzt. Die T/C-Träger berichteten über eine längere subjektive Einschlaflatenz als die T/T-Träger. Die 3,6-GHz-Exposition (nicht jedoch 700 MHz) beschleunigte die Schlafspindeln (höhere Frequenz) bei T/C-Trägern über weite kortikale Areale hinweg. Die simulierte SAR-Verteilung im Gehirn zeigte aber eine tiefere Penetration des 700-MHz-Signals. Es bleibt jedoch unklar, warum die ausgeprägteren Effekte auf die Schlafspindeln nach der Exposition gegenüber dem 3,6-GHz-Signal (nur oberflächliche Penetration) auftraten. Die Studie zeigte, dass spannungsabhängige Kalziumkanäle des LTCC-Typs an der physiologischen Reaktion auf HF-EMF beteiligt sein könnten. Weitere Forschung ist erforderlich, um genetische und biophysikalische Mechanismen zu untersuchen, die den Effekten von HF-EMF auf den Schlaf zugrunde liegen.</p>
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<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 20:25:16 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Falsche Schlüsse (326): Shampoo! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der österreichische Fußballprofi Marko Arnautović erhielt scherzhaft den Titel &quot;Magister&quot; – etwa, weil er einem Mitspieler <em>Shampoo</em> zurief statt <em>Chapeau</em>.</p>
<p><strong>Quelle</strong>: <a href="https://www.wienerzeitung.at/a/schluss-mit-schweigen-die-wichtige-rolle-des-david-alaba?utm_source=firefox-newtab-de-de">Wiener Zeitung</a></p>
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<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 20:02:20 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Vernehmlassung zur FMG-Teilrevision: neues Ergebnis-PDF (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Am 20. April 2026 veröffentlichte die Publikationsplattform des schweizerischen Bundesrechts die <a href="https://www.fedlex.admin.ch/filestore/fedlex.data.admin.ch/eli/dl/proj/2025/99/cons_1/doc_8/de/pdf-a/fedlex-data-admin-ch-eli-dl-proj-2025-99-cons_1-doc_8-de-pdf-a.pdf">Ergebnisse der Vernehmlassung</a> zur Teilrevision des Fernmeldegesetzes. Das PDF ist ein Monstrum. Es wiegt rd. 358 MByte und hat 4780 Seiten mit etwas mehr als 3360 Stellungnahmen, fein säuberlich geordnet in zwölf Kategorien angefangen mit Stellungnahmen der Kantone bis hin zu der Unterschriftensammlung von &quot;weiteren Vernehmlassungsteilnehmern&quot;. Das sieht nach einer Sisyphusarbeit für bedauernswerte Auswerter der Vernehmlassung aus, doch der Eindruck täuscht.</p>
</blockquote><p>Jetzt wird es kompliziert. Denn die Publikationsplattform des schweizerischen Bundesrechts hat heute, am 30. April 2026 das Ergebnis-PDF vom 20. April gegen eine neue Fassung ersetzt. Da der Dateiname gleich geblieben ist und nur das Datum unter &quot;<a href="https://www.fedlex.admin.ch/de/consultation-procedures/ended/2025#https://fedlex.data.admin.ch/eli/dl/proj/2025/99/cons_1">Letzte Aktualisierung</a>&quot; auf das Update hinweist, dürfte die Aktualisierung der Datei von vielen unbemerkt bleiben.</p>
<p>Das neue PDF benötigt rd. 1 MByte mehr Speicherplatz als das bisherige und die Anzahl der Seiten wuchs von  4780 auf 4798. Möglicherweise wurden im neuen PDF verspätet eingereichte Stellungnahmen berücksichtigt. Was genau geändert oder neu aufgenommen wurde, erfährt man nicht. Den Aufwand, dies zu prüfen und ggf. hier im Strang genannte Zahlen auf den neuen Stand zu bringen, erspare ich mir aus naheliegenden Gründen.</p>
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<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 19:19:56 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Vernehmlassung zur FMG-Teilrevision: Copy-Paste in Reitnau (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Von den 221 Stellungnahmen sind mindestens 41 alles andere als individuell, sondern Copy-Paste-Konfektionsware. Aufgefallen ist mir das erst beim Sichten der ersten Stellungnahmen im Abschnitt 12 &quot;Weitere Vernehmlassungsteilnehmende Privatpersonen&quot;. Charles A. aus Teufenthal empört sich dort begründet auf drei Seiten über den Entwurf der FMG-Teilrevision. Gleich anschließend bringt Cornelia B. aus Rodersdorf den gleichen Text, den ich zuvor bei A. gelesen habe, doch B. nennt als Quelle nicht Charles A., sondern Philipp M. aus Dornach!</p>
</blockquote><p>Mein Text oben ist nur fast richtig. Denn nicht alle Copy-Paste-Fans sind Privatpersonen. Auch die Gemeinde Reitnau bedient sich in Gestalt des Gemeindeschreibers und der Gemeindepräsidentin der vorgefertigten Argumentation aus unbekannter Quelle. Das ist zwar befremdlich, wäre aber noch zu tolerieren, würden beide in ihrer Stellungnahme deutlich machen, dass sie die Argumentation eines Dritten vortragen. Das aber tun sie nicht. So wie die meisten der 41 Privatpersonen geben auch sie die fremde Musterargumentation als ihre eigene schöpferische Leistung aus.</p>
<p>An der Vernehmlassung beteiligten sich nur 13 der 2136 Gemeinden in der Schweiz. Warum sich Reitnau beteiligte, ohne auch nur eine einzige Zeile an eigener Argumentation vorzubringen, ist mir unverständlich. Denn wenn ich nichts zu sagen habe, halte ich den Mund. Nur ein Sachverhalt könnte die Gemeindepräsidentin entlasten: Nämlich, wenn sie die Urheberin der Musterargumentation wäre. Doch dafür gibt es kein Indiz.</p>
<p>Reitnau ist allem Anschein nach die einzige der 13 Gemeinden, die eine fremde Musterargumentation bemüht hat.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 18:51:50 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Falsche Schlüsse (325): Totes Kapital (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/2026043017493969f396331ee3d.jpg" alt="[image]" width="264" height="437" /><br />
<span style="font-size:smaller;"><strong>Quelle</strong>: Merkur vom 30.04.2026</span></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 17:50:56 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Vernehmlassung zur FMG-Teilrevision: 41-mal Copy-Paste-Protest (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Hinzu kommen 221 weitere jedoch individuelle Stellungnahmen von Privatpersonen, darunter je eine von Ivo und Julia Sasek.</p>
</blockquote><p><span style="font-size:large;">Denkste!</span></p>
<p>Von den 221 Stellungnahmen sind mindestens 41 alles andere als individuell, sondern Copy-Paste-Konfektionsware. Aufgefallen ist mir das erst beim Sichten der ersten Stellungnahmen im Abschnitt 12 &quot;Weitere Vernehmlassungsteilnehmende Privatpersonen&quot;. Charles A. aus Teufenthal empört sich dort begründet auf drei Seiten über den Entwurf der FMG-Teilrevision. Gleich anschließend bringt Cornelia B. aus Rodersdorf den gleichen Text, den ich zuvor bei A. gelesen habe, doch B. nennt als Quelle nicht Charles A., sondern Philipp M. aus Dornach!</p>
<p><span style="font-size:large;">Was zum Teufel ist da los?</span></p>
<p>Ich suchte mir ein Textfragment, das in allen drei Texten identisch enthalten ist (&quot;Inakzeptabler Maulkorb für die Bevölkerung&quot;) und verwendete es als Suchbegriff für alle 4780 Seiten des Dokuments. Diese Suche ergab 42 Treffer im Abschnitt der Privatpersonen (1 x Original + 41 x Kopien).</p>
<p>Welcher der 42 Treffer das Original ist, konnte ich nicht feststellen und ich habe auch nicht geprüft, ob es noch andere Konfektionsware unter den verbleibenden 179 Stellungnahmen von Privatpersonen gibt.</p>
<p>Der Umstand, dass die 41 Doubletten der Argumentation (mir) nur durch Zufall aufgefallen sind und in der Vernehmlassung womöglich noch weitere faule Eier stecken, fördert nicht unbedingt mein Vertrauen in diese Form der Mitsprache. Denn von den 15'493 Privatpersonen, die sich an der Vernehmlassung beteiligten (Unterschriften, + Postkarten, + private Stellungnahmen) gehen nur maximal 179 über das Minimalengagement des Nein-Sagens hinaus. Mindestens 15'314 wählten den bequemen Weg, von Hirten Vorgekautes einfach wieder zu käuen.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 20:07:56 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gigaherz-Präsident wohnte in Tramhüsli</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/2026042915445369f227757fc76.jpg" class="left" alt="[image]" width="364" height="331" />◄ Anschrift von Vital Burger, wie sie bis vor kurzem das Gigaherz-Impressum auswies</p>
<p><br />
Man möchte es nicht für möglich halten, doch Gigaherz-Präsident Vital Burger wohnte die vergangenen zwei Jahre in Emmenbrücke in einem Tramhüsli mit Bistro-Bar. So zumindest war es seit etwa Anfang Mai 2024 im Impressum des Vereins zu lesen, denn dort wurde die Postanschrift des Rechtsanwalts in der Gerliswilstrasse 29 verortet. Eben dort aber befindet sich nur <a href="https://search.ch/map/?all=gerliswilstrasse+29+emmenbruecke&amp;b=low&amp;pos=663757,213863&amp;zoom=19&amp;poi_id=31ebae0673d8e5c8-tel">besagtes Tramhüsli</a> mit Bistro-Bar. Von oben sieht das zentral gelegene Häuschen mit bester Verkehrsanbindung ausgesprochen einladend aus.</p>
<p>Vor ein paar Tagen muss Burger dann aber doch umgezogen sein, denn im Impressum des spaßigen Anti-Mobilfunk-Vereins wurde die Hausnummer nach rd. zwei Jahren kommentarlos von 29 auf 69 geändert. Die Strasse blieb dieselbe. Schade, jetzt wohnt Burger in einem ganz normalen Wohnblock. Immerhin sind dort die Sendeleistungen der nächstgelegenen Mobilfunkantennen nur sehr schwach.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 16:08:26 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Vernehmlassung zur FMG-Teilrevision: Kostproben ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Summa summarum hat die Vernehmlassung also rd. 3226 Stellungnahmen von Privatpersonen ohne erkennbaren fachlichen oder institutionellen Hintergrund eingebracht. Statt fundierter fachlicher Argumentation steht hier die Wahrung individueller Betroffenheitsinteressen im Vordergrund.</p>
</blockquote><p>Verena B. teilte am 31. März 2026 dem Bakom-KF-Sekretariat mit (Kopie u.a. an Rebekka Meier):</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Sehr geehrte Damen und Herren</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Unten stehendes Schreiben haben wir heute an das UVEK geschickt.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Erlauben Sie mir eine Anmerkung: Ich habe noch nie ein Standortdatenblatt ohne mindestens einen gravierenden Fehler in Händen gehabt. Es ist eine Schande, dass unsere Einsprachemöglichkeit derart drastisch eingeschränkt wird. Haben Sie sich schon einmal überlegt, dass es für jemanden, der elektrohypersensibel ist, keine Barrierefreiheit gibt?</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Ich selber bin eine betroffene Elektrohypersensible. Ich kann in der Schweiz weder ein Restaurant besuchen (auch nicht im Aussenbereich), noch Konzerte, Veranstaltungen, ja nicht einmal bei einer Gemeindeversammlung kann ich teilnehmen.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Wir haben unser Haus so gut wie möglich abgeschirmt. Doch derzeit werde ich auch hier stark geschädigt (WLAN von ein bis zwei HP-Office-Jet-Drucker von Nachbarn die ca. 10 Meter weg wohnen). D.h. am Morgen geht es mir ca. 1h gut (ich schlafe völlig <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/frown.png" alt=":-(" /> abgeschirmt), aber dann beginnen starke Herzrhythmusstörungen, die mich sehr beeinträchtigen. Uns noch mehr unkontrollierter und grösserer Strahlung auszusetzen ist menschenverachtend und ein Akt gegen Leib und Leben.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>In südlichen Ländern, beispielsweise Italien, in einer abgelegen Gegend der Provence und auf der ionischen Insel Kefalonia, ist es mir noch möglich, in Restaurants zu gehen. Doch wie es mit mir hier weitergeht, weiss ich nicht.</strong></em></span></p>
<p><strong>Kommentar</strong>: Verena wird ihr offensichtlich irrationales Überzeugungssystem wahrscheinlich mit ins Grab nehmen. Dass Bundesrat Rösti die E-Mail der egozentrischen Weltenbummlerin ernst nehmen wird, sehe ich allerdings nicht. </p>
<p>▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬</p>
<p>Niggi Polt (Diagnose-Funk) schlägt vor:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>[...] In der Ausgangslage wird NICHT unterschieden zwischen wichtiger und unwichtiger Mobilfunknutzung: Wichtige wie «Notruf» sind unwichtigen wie «Videos anschauen» zu priorisieren. Das soll softwaremässig auf Betreiberseite umgesetzt werden. [...]</strong></em></span></p>
<p><strong>Kommentar</strong>: Hätte Herr Polt eine KI befragt, wüsste er, dass Notrufe seit eh und je von Mobilfunknetzen priorisiert behandelt werden.</p>
<p>▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬</p>
<p><a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=64788">Ursula Niggli</a> lässt Bundesrat Rösti in einem sechsseitigen Schreiben u.a. wissen:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>[...] Es liessen sich noch viele Beispiele anführen. Gegenwärtig scheint es mir jedoch wichtiger, die Frage aufzuwerfen: Wie weit ist EHS: Electrohypersensivity, so der medizinische Fachterminus, und auf Deutsch: Elektrosensibilität in der Bevölkerung verbreitet? Prof. Martin Röösli sprach früher von 8-13 % Strahlungsbetroffenen. Gemäss Protokoll eines Treffens vom 31.3.2022 zwischen den Verantwortlichen des BAFU mit verschiedenen NlS-Schutzorganisationen geht das BAFU von 5-10 % der Bevölkerung aus. Das wären annähernd eine halbe bis eine Million Menschen allein in der Schweiz, gewiss keine quantité négligeable.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Nach den wahrheitsgetreu und ohne Übertreibung geschilderten Beispielen warte ich gespannt auf Ihre Stellungnahme.</strong></em></span></p>
<p><strong>Kommentar</strong>: Frau Niggli tischt Bundesrat Rösti ein uraltes Märchen auf. Sie versucht den Eindruck zu erwecken, das seriöse eidgenössische Bundesamt für Umwelt (Bafu) gehe von 5 % bis 10 % &quot;Elektrosensiblen&quot; in der Bevölkerung aus (was das Bafu auf Nachfrage wirklich sagte, lesen Sie <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=72739"><span class="underline">hier</span></a>). Da Frau Niggli lange genug im Geschäft ist, um die wahren Zusammenhänge zu kennen, unterstelle ich ihr, sie versucht den Bundesrat nicht versehentlich, sondern absichtlich in die Irre zu führen. Denn sie verschweigt, dass &quot;Elektrosensibilität&quot; in Ermangelung anerkannter Diagnosekriterien medizinisch seriös nicht zu diagnostizieren ist und die genannten Zahlen deshalb Personen beschreiben, die sich <span class="underline">selbst</span> die Diagnose &quot;Elektrosensibilität&quot; stellen. Es ist absurd von 500'000 und mehr &quot;Elektrosensiblen&quot; in der Schweiz zu fantasieren. Das <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75325">Projekt MedNIS</a> brauchte ungefähr zwei Jahre, um für eine Kohortenstudie rd. 500 überzeugte Elektrosensible zu rekrutieren. </p>
<p>▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬</p>
<p>Hans-U. Jakob, Ex-Präsident von Gigaherz und personifizierte Nis-Schwachstelle des Vereins, stapft unverdrossen auf das 90. Lebensjahr zu und hat noch immer nicht die elementarsten gesellschaftlichen Umgangsformen gelernt. Sein Beitrag zur Vernehmlassung schließt mit gewohnt selbstgewissen Worten:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>FAZIT: Wir haben Euch bis in den hintersten Winkel durchschaut. Also lasst es bleiben.<br />
Das bisherige Einspracherecht war immerhin ein Sicherheitsventil, um bei Wutbürgern etwas Dampf abzulassen. Bildlich ausgedrückt: Das Sicherheitsventil eines Dampfkessels zuzuschweissen, auf welchem Sie selber sitzen, zeugt nicht gerase [sik] von besonderer Intelligenz!</strong></em></span></p>
<p><strong>Kommentar</strong>: Mich erinnert Jakob stark an William Westmoreland. Der US-General forderte im Vietnamkrieg immer neue Truppen vom Kongress an, zuletzt, als dieser den Forderungen nur noch zögerlich nachkam, mit der Begründung, er sehe Licht am Ende des Tunnels. Damit stellte der General den ersehnten Sieg in Aussicht. Das Licht, das er am Ende des Tunnels gesehen haben wollte, waren allerdings die Grubenlampen der Vietcong, die in ihrem verzweigten Tunnelsystem zur erfolgreichen Tet-Offensive angetreten waren.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75578</link>
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<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 20:49:27 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Vernehmlassung zur FMG-Teilrevision: Teilnehmer &amp; Schwänzer (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Mich wundert es ja, das Gigaherz.ch und der Verein Schutz-vor-Strahlung regulär zu einer Stellungsnahme eingeladen waren, diese jedoch nicht genutzt wurde. Zumindest ich finde in dem Dokument keine Stellungsnahme dieser beiden Vereine.</p>
<p>Die machen lieber alberne Postkarten Aktionen.</p>
</blockquote><p>Ja, so sieht es auf den ersten Blick aus. Doch ganz so ist es nicht. Strahlenschutzpräsidentin Rebekka Meier ist nebenbei auch noch Präsidentin des sogenannten Dachverbands funkstrahlung.ch und hat in dieser Funktion im Abschnitt 09 der Vernehmlassungsergebnisse eine ellenlange Stellungnahme abgegeben. Es wäre sinnlos gewesen, hätte sie den Text wortgleich noch einmal als Präsidentin von <em>Schutz vor Strahlung</em> vorgetragen. Der hohle &quot;Dachverband&quot; gibt zumindest als Papiertiger mehr Prestige her.</p>
<p>Etwas verwickelter ist es bei Gigaherz. Das &quot;neue&quot; Präsidium hat die Arbeit nicht erfunden, z.B. daran erkennbar, dass es sich bis heute nicht dazu aufraffen konnte, einen Bericht der Jahresversammlung vom 28. März auf gigaherz.ch zu veröffentlichen. Ich kenne die Satzung des Vereins nicht, üblicherweise ist dort festgelegt, wer den Verein nach außen vertreten darf (Sprecher). Selbst wenn Hans-U. Jakob gewollt hätte, er hätte mutmaßlich nicht als Vertreter von Gigaherz an der Vernehmlassung teilnehmen dürfen. Also tritt er dort als Privatmann Hans-U. Jakob in Erscheinung, aber nicht nur als Versender einer albernen Postkarte, sondern zusätzlich als Privatperson im Abschnitt &quot;12 Weitere Vernehmlassungsteilnehmende Privatpersonen&quot; unter &quot;Jakob Hansueli&quot;. Der dusselige Text den er dort abgedrückt hat, ist zum Fremdschämen und wäre mMn vereinsschädigend, stünde er als Stellungnahme des Vereins im Abschnitt 09. Gigaherz kann sich Jakob nicht mehr leisten.</p>
<blockquote><p>In der letzten Arena Sendung vom SRF ging es um die Regulierung der letzten Schweizer Grossbank und diese verschickte im Vorfeld einen Brief an alle National- und Ständeräte. Ein Nationalerat in der Sendung erzählte, er hat sich mal die Mühe gemacht und derartige Briefe gezählt. Letztes Jahr waren es ca. 150 Briefe, angefangen bei der IG Mineralwasser bis zur Bankiervereinigung. In Anbetracht der Menge solcher Lobby-Briefe dürfte deren Wirkung doch recht beschränkt sein.</p>
</blockquote><p>Gut zu wissen!</p>
<p>Generationen von Kindern wurden von den Eltern rd. 100 Jahre lang mit bitterem aber angeblich stark eisenhaltigen und deshalb gesunden Spinat gequält, bis sich herausstellte, der besonders hohe Eisengehalt des Spinats beruht auf einem Irrtum <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/smile.png" alt=":-)" />.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75577</link>
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<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 16:19:53 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
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<title>Vernehmlassung zur FMG-Teilrevision: Teilnehmer &amp; Schwänzer (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Mich wundert es ja, das Gigaherz.ch und der Verein Schutz-vor-Strahlung regulär zu einer Stellungsnahme eingeladen waren, diese jedoch nicht genutzt wurde. Zumindest ich finde in dem Dokument keine Stellungsnahme dieser beiden Vereine.</p>
<p>Die machen lieber alberne Postkarten Aktionen.</p>
<p>In der letzten Arena Sendung vom SRF ging es um die Regulierung der letzten Schweizer Grossbank und diese verschickte im Vorfeld einen Brief an alle National- und Ständeräte. Ein Nationalerat in der Sendung erzählte, er hat sich mal die Mühe gemacht und derartige Briefe gezählt. Letztes Jahr waren es ca. 150 Briefe, angefangen bei der IG Mineralwasser bis zur Bankiervereinigung. In Anbetracht der Menge solcher Lobby-Briefe dürfte deren Wirkung doch recht beschränkt sein.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 15:00:04 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Gustav</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Vernehmlassung zur FMG-Teilrevision: Teilnehmer &amp; Schwänzer (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die überwältigende Mehrheit der 15'633 Teilnehmer an der Vernehmlassung zur FMG-Teilrevision hat Namen, die in der Anti-Mobilfunk-Szene der Schweiz eher unbekannt sind. Einige bekannte Vertreter der Szene ließen sich aber doch ausmachen, andere hingegen haben die Vernehmlassung geschwänzt. Die folgende Liste des Postingautors erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und kann nachträglich aktualisiert werden:</p>
<p><strong>Teilnehmer</strong><br />
Capender Reto<br />
Masson André<br />
Niggli Ursula<br />
Sasek Ivo<br />
Meier Rebekka<br />
Polt Niggi<br />
Buchs Elisabeth<br />
Jakob Hansueli<br />
Stettler Hansueli<br />
Hofmann Marcel (<span style="font-size:smaller;">Stiftung «The World Foundation for Natural Science for Europe»</span>)</p>
<p><strong>Schwänzer</strong><br />
Schlumpf Joe <br />
Burger Vital<br />
Burri Petra <span style="font-size:smaller;">(Gigaherz-Vorstand)</span><br />
Obi Daniel<br />
Oesch Christian<br />
Favre Daniel<br />
Dinger Uwe<br />
Zahnd Martin<br />
Schlegel Peter<br />
Fluri Thomas</p>
<p>(zuletzt aktualisiert: 29.04.26; 18:14 Uhr)</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75575</link>
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<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 13:20:49 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Vernehmlassung zur FMG-Teilrevision: viel Masse, wenig Klasse (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Am 20. April 2026 veröffentlichte die Publikationsplattform des schweizerischen Bundesrechts die <a href="https://www.fedlex.admin.ch/filestore/fedlex.data.admin.ch/eli/dl/proj/2025/99/cons_1/doc_8/de/pdf-a/fedlex-data-admin-ch-eli-dl-proj-2025-99-cons_1-doc_8-de-pdf-a.pdf">Ergebnisse der Vernehmlassung</a> zur Teilrevision des Fernmeldegesetzes. Das PDF ist ein Monstrum. Es wiegt rd. 358 MByte und hat 4780 Seiten mit etwas mehr als 3360 Stellungnahmen, fein säuberlich geordnet in zwölf Kategorien angefangen mit Stellungnahmen der Kantone bis hin zu der Unterschriftensammlung von &quot;weiteren Vernehmlassungsteilnehmern&quot;. Das sieht nach einer Sisyphusarbeit für bedauernswerte Auswerter der Vernehmlassung aus, doch der Eindruck täuscht.</strong></span><br />
 <br />
Die Postkartenaktion des Vereins <em>Schutz vor Strahlung</em> (siehe Startposting) wurde von den Behörden zwar der Vernehmlassung zugeschlagen, erfolgreich war diese Aktion jedoch nicht. Dem PDF zufolge wurden nur 112 Postkarten verschickt, 99 an Bundesrat Rösti und 13 an das Bundesamt für Umwelt (Bafu). Unter den Absendern finden sich bekannte Namen wie Jakob und Buchs aber auch unbekannte Namen wie ein Herr Bratwurscht. Erstaunlicherweise ist keine Stellungnahme anonymisiert worden, alle geben mindestens Namen, Vornamen und Wohnort preis.</p>
<p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/2026042519515569ed1b5b38dd7.jpg" class="left" alt="[image]" width="500" height="333" />◄ Schmuckbild ChatGPT<br />
<span style="color:#fff;">.<br />
.<br />
.</span><br />
Erfolgreicher war der Verein Schutz vor Strahlung mit seiner Sammlung von Unterschriften, eine mögliche Erklärung dafür ist <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=thread&amp;id=75289#p75507"><span class="underline">hier</span></a> beschrieben. Das PDF enthält 2891 Unterschriftenlisten (gleichbedeutend mit 2891 gleichlautenden Stellungnahmen), auf denen jeweils bis zu acht Eidgenossen ihren Protest gegen die FMG-Teilrevision zum Ausdruck bringen konnten. Übergeben wurden diese Listen dem Bundesamt für Kommunikation am 31.<span style="color:#fff;">.</span>März 2026 in einer populistisch aufgeladenen Aktion, bei der einem Mitarbeiter des Amts 15 Kartons mit den Listen übergeben wurden. Die Kartons waren allerdings halb leer. Wären sie voll gewesen, sechs oder sieben Kartons hätten bei der Übergabe genügt.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Deutschschweiz: Spitzenreiter und Schlusslicht</span></p>
<p>Die mit Abstand meisten Unterschriftenlisten (2237) kamen aus der Deutschschweiz. Der französischsprachige Landesteil steuerte 596 Listen bei, die italienische Schweiz 58. Anders sieht die Reihenfolge aus, betrachtet man, wie viele Personen durchschnittlich ihren Namen auf so eine Liste setzten (Wertebereich 1 bis 8). Mit 6,1 Personen erzielte hier die französische Schweiz den Spitzenwert, gefolgt von der italienischen Schweiz (4,9) und dem Schlusslicht Deutschschweiz (3,9).</p>
<p>Ermittelt man mit diesen Durchschnittswerten und der Anzahl der Unterschriftenlisten pro Landesteil die Anzahl der Teilnehmer an der Unterschriftensammlung des Vereins, lautet die Summe rd. 12'640 Unterschriften. Der Verein will am 31. März jedoch 15'160 Unterschriften an das Bakom übergeben haben. Die Differenz von 2360 Unterschriften erkläre ich damit, dass ich zur Ermittlung der mittleren Unterschriftenanzahl pro Liste nur zehn Listen pro Sprache ausgewertet habe. Von dieser kleinen Stichprobe ist keine hohe Genauigkeit zu erwarten. Tendenziell sehe ich daher in der Abschätzung eine hinreichende Bestätigung der vom Verein gemeldeten 15'160 Unterschriften.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Anzahl Stellungnahmen</span> </p>
<p>Einschließlich der Postkartenaktion (112 Stellungnahmen) und den 2891 Unterschriftenlisten hat die Kampagne des Vereins 3003 Stellungnahmen hervorgebracht, die allesamt gleichlautend sind und deshalb inhaltlich wie eine einzige Stellungnahme behandelt werden dürfen. Hinzu kommen 221 weitere jedoch individuelle Stellungnahmen von Privatpersonen, darunter je eine von Ivo und Julia Sasek. Ich habe mir einige dieser Stellungnahmen angesehen und bin zu der Einschätzung gekommen, dass diese teils mit großem Fleiß geschriebenen Eingaben, die zuweilen aber auch mit Unterstellungen und Vorwürfen bis an die Grenze zur Beleidigung gehen, im Wesentlichen der ablehnenden Argumentationslinie des Vereins zuzuordnen sind. Summa summarum hat die Vernehmlassung also rd. 3224 Stellungnahmen von Privatpersonen ohne erkennbaren fachlichen oder institutionellen Hintergrund eingebracht. Statt fundierter fachlicher Argumentation steht hier die Wahrung individueller Betroffenheitsinteressen im Vordergrund.</p>
<p>Den 3224 Stellungnahmen aus der Bevölkerung stehen etwa 140 fachlich qualifizierte Stellungnahmen gegenüber von Kantonen, einigen Städten/Gemeinden, politischen Parteien, Verbänden und Organisationen sowie von Unternehmen und Fachinstitutionen. Gesamt hat die Vernehmlassung somit 3364 Stellungnahmen erbracht. Der Anteil qualifizierter Stellungnahmen beträgt daran nur rd. 4,2 Prozent.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Anzahl beteiligter Personen</span></p>
<p>Betrachtet man nicht die Anzahl der Stellungnahmen, sondern die Anzahl der beteiligten Personen sieht die Berechnung so aus:</p>
<p><span class="underline">Bevölkerung</span><br />
15'160 Unterschriften + 112 Postkartenabsender + 221 Privatpersonen = 15'493 Personen</p>
<p><span class="underline">Institutionen</span><br />
~140 Personen</p>
<p>Gesamt hat die Vernehmlassung 15'633 Personen mobilisiert. Der Anteil qualifizierter Personen beträgt daran nur rd. 0,9 Prozent.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br />
Bevor der Verein Schutz vor Strahlung die Idee hatte, die Vernehmlassung der FMG-Teilrevision zu kapern, überrannten im Herbst 2025 französische Mobilfunkgegner eine öffentliche Konsultation der staatlichen Frequenzüberwachung ANFR. Von insgesamt 6040 Stellungnahmen gingen rd. 5670 vorformulierte auf das Konto organisierter Mobilfunkgegner. Das entspricht einem Anteil von rd. 93 Prozent, welche den Vorschlag der Behörde ablehnten. Die Mühe war allerdings vergeblich, der Vorschlag von ANFR wurde angenommen. Um was genau es bei der Konsultation ging, lässt sich <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75259"><span class="underline">hier</span></a> nachlesen. Auch, dass ein bisschen gemauschelt wurde.<br />
 <br />
<em>[Admin: Die genannte Anzahl der Postkarten wurde am 26.04.2026, 21:25 Uhr um zwei verringert, weil eine Prüfung ergeben hat, dass eine Person (Heidi L.) drei gleiche Postkarten an Bundesrat Rösti schickte]</em></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75574</link>
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<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 20:17:37 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>mobilfunk-aber-modern.de ist noch immer zu kaufen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Nachdem Klaus Buchner 2019 die Wiederwahl ins EU-Parlament schaffte, hob der Europaabgeordnete noch im selben Jahr die Website <a href="https://www.mobilfunk-aber-modern.de/">mobilfunk-aber-modern.de</a> aus der Taufe. Buchners Aktivitäten als Mobilfunkgegner sollten an Ort und Stelle gebündelt werden. Ein Erfolg wurde das Projekt jedoch nicht, denn inhaltlich bot die Site den Besuchern nichts Exklusives und nach Buchners vorzeitigem Rückzug aus dem Europaparlament geriet die Site ab Juni 2020 in Vergessenheit. Anfang Juli 2025 wurde der Webauftritt von seinen Leiden erlöst.</p>
</blockquote><p>Wer will nochmal, wer hat noch nicht? Da sich der Abverkauf von <a href="https://ts.domainname.de/mobilfunk-aber-modern.de">mobilfunk-aber-modern.de</a> hinzieht, erklärt der Händler das Objekt zur Premium-Domain bieten den Ladenhüter in der Hoffnung auf Angebote weiter zum Kauf an.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75573</link>
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<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 21:19:28 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Jammern auf hohem Niveau - Berichtigung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Eva ist 1940 geboren und hat die mittlere Lebenserwartung ihres Jahrgangs bereits weit überschritten. Den genauen Wert weiß ich nicht, 1950 geborene Frauen aber haben <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/273406/umfrage/entwicklung-der-lebenserwartung-bei-geburt--in-deutschland-nach-geschlecht/">nach dieser Statistik</a> eine mittlere Lebenserwartung von 68,5 Jahren, bei 1940 geborenen müssen noch ein paar Jahre abgezogen werden.</p>
</blockquote><p>Nein, da habe ich Blödzinn geschrieben!</p>
<p>Besagte Statistik nennt die Lebenserwartung von Neugeborenen unter der Annahme, dass die Sterblichkeit des jeweiligen Jahrgangs konstant geblieben wäre. Heißt: Nur aus Sicht des Jahres 1940 hatte Eva demnach eine Lebenserwartung von 68,5 Jahren. Tatsächlich aber bleibt die Sterblichkeit eines Jahrgangs wegen medizinischer Fortschritte und veränderter Lebensbedingungen <span class="underline">nicht</span> konstant, weswegen Eva heute auch mit 86 Jahren noch unter uns weilt. Die tatsächliche mittlere Lebenserwartung von 1940 in Deutschland geborenen Frauen liegt <a href="https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/kohortensterbetafeln.html?utm_source=chatgpt.com">zwischen 76,3 und 76,5 Jahren</a>. Das ist der 2026 erreichte Wert, der sich in den kommenden Jahren etwas nach oben verändern wird, wenn die geschätzt 100'000 bis 140'000 noch lebenden Frauen des Jahrgangs 1940 in Deutschland nach und nach in die ewigen Jagdgründe eingehen werden.</p>
<p>So oder so ist Eva mit ihren 86 Jahren der lebende Beweis, dass man auch als überzeugte Elektrosensible (eigenen Angaben zufolge leidet Eva seit rd. 20 Jahren stark unter HF-EMF-Elektrosmog), die mittlere Lebenserwartung um mindestens zehn Jahre übertreffen kann. Einige Laborstudien wie die Nagerstudie des NTP zeigten eine lebensverlängernde Wirkung von HF-EMF bei befeldeten Tieren im Vergleich zu unbefeldeten Kontrollen. Ob dieser verblüffende Effekt auch bei Eva eine Rolle spielt, – die Antwort weiß momentan nur der Himmel.<br />
 <br />
[A<em>dmin: Am 22.04.26 Passage &quot;100'000 bis 140'000 noch lebenden Frauen des Jahrgangs 1940&quot; ergänzt um &quot;in Deutschland&quot;.</em>]</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75572</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75572</guid>
<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 20:24:36 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Landgericht Hamburg: Äußerungen Wiesendangers bleiben untersagt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Zitat: <span style="font-size:large;"><strong>Umstrittenes Gerichtsverfahren Drosten/Wiesendanger</strong></span></p>
</blockquote><p>Die Pressekammer des Landgerichts Hamburg hat mit dem heute (17.04.2026) verkündeten Urteil der Hauptsacheklage von Christian Drosten gegen Roland Wiesendanger (Az. 324 O 518/24) vollumfänglich stattgegeben. Wiesendanger wurden durch das Urteil zwei Äußerungen mit Bezug zu Drosten im Zusammenhang mit dem Ursprung des Coronavirus untersagt, die dieser in einem Interview mit dem Magazin „Cicero“ im Jahre 2022 getätigt hatte. <a href="https://justiz.hamburg.de/gerichte/oberlandesgericht/gerichtspressestelle/landgericht-hamburg-aeusserungen-wiesendangers-bleiben-untersagt--1166230">mehr ...</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75571</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75571</guid>
<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 19:12:14 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Schweiz: Vergabe der UKW-Konzessionen für Radios ab 2027</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Biel/Bienne, 21.04.2026 — Das Bundesamt für Kommunikation BAKOM hat das Verfahren für die Vergabe der UKW-Funkkonzessionen zur Verbreitung von Radioprogrammen ab 2027 festgelegt. Die SRG und Privatradios mit Leistungsauftrag können auf Gesuch hin ihre bisherigen Frequenzen weiter nutzen. Die übrigen Frequenzen werden neu vergeben. Die UKW Verbreitung bleibt weiterhin freiwillig. Bewerben sich mehrere Interessenten um dieselben Frequenzen, kommt es zu einer Auktion.</strong></span><br />
 <br />
Im Dezember 2025 entschied das Parlament, die Verbreitung von Radioprogrammen über UKW auch nach dem Auslaufen der UKW-Funkkonzessionen 2026 zu ermöglichen. Das BAKOM hat daraufhin im Auftrag des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation die Vergabe der UKW-Konzessionen ab 2027 bis 2034 ausgearbeitet und orientiert sich dabei an der Laufzeit der bestehenden Veranstalterkonzessionen. Demnach können die SRG und die 25 konzessionierten Radios mit Leistungsauftrag die bisherigen Frequenzen ihres Versorgungsgebiets nutzen. Sie müssen dazu beim BAKOM ein Gesuch einreichen. Frequenzen, die bis Ende 2026 nicht beansprucht werden, kann das BAKOM 2027 ausschreiben.</p>
<p>Alle übrigen UKW-Frequenzen, die bislang Radios ohne Leistungsauftrag zugeteilt waren, werden in der bestehenden Form als Frequenzpakete (&quot;Cluster&quot;) angeboten. Alle Radioveranstalter können sich darum bewerben. Das BAKOM wird die Cluster voraussichtlich im Frühjahr 2026 auf seiner Webseite publizieren, Gesuche können bis Ende Juni eingereicht werden. Sollten sich mehrere Veranstalter für ein Cluster interessieren, wird das BAKOM voraussichtlich im Herbst 2026 eine Auktion durchführen.</p>
<p>Die UKW‑Verbreitung bleibt weiterhin freiwillig.</p>
<p>Mit diesem Vorgehen bleibt ein wesentlicher Teil des verfügbaren Frequenzspektrums für die Programme des Service public reserviert, so dass deren Veranstalter diese auch über UKW verbreiten können.</p>
<p>Mit der Festlegung der Rahmenbedingungen für die künftige Verbreitung über UKW setzt das BAKOM die im Dezember 2025 vom Parlament angenommene Motion 25.3950 &quot;Neue Ausschreibung für die UKW‑Funkkonzessionen ab 1. Januar 2027&quot; um.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br />
► <a href="https://www.bakom.admin.ch/de/ukw-verbreitung">Informationen zur UKW-Verbreitung</a><br />
► <a href="https://www.parlament.ch/de/services/news/Seiten/2025/20251209115542191194158159026_bsd087.aspx">UKW-Sender bleiben über 2026 hinaus in Betrieb</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75570</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75570</guid>
<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 18:52:44 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Mess-Apps für Mobilfunk-Minderungsrecht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Bei schlechtem Handynetz können Verbraucher künftig Tests durchführen, um vorzeitig aus dem Vertrag zu kommen oder weniger zu zahlen.</p>
</blockquote><p>Für Festnetz-Internetzugänge gibt es schon länger ein amtliches Prüftool. Doch seit heute, dem 20. April 2026, stellt die Bundesnetzagentur auch Mobilfunkkunden eine App zur Verfügung, mit der Sie Ihre mobile Internetgeschwindigkeit rechtlich belastbar prüfen und gegebenenfalls Ihre Zahlungen an den Mobilfunk-Provider senken können. Den Download der App “Nachweisverfahren Mobilfunk” für iOS <a href="https://apps.apple.com/de/app/nachweisverfahren-mobilfunk/id6745507545">finden Sie hier</a>, die entsprechende Android-Version gibt es wiederum <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.zafaco.nachweisverfahren">unter diesem Link</a>. <a href="https://www.pcwelt.de/article/3114710/staatliche-messapp-fuer-zu-langsames-mobiles-internet-jetzt-verfuegbar.html?utm_date=20260420152230&amp;utm_campaign=Best-of%20PC-WELT&amp;utm_content=slotno1-image-https%3A%2F%2Fb2c-contenthub.com%2Fwp-content%2Fuploads%2F2024%2F01%2FHandybesitzerWut.jpg%3Fquality%3D50%26strip%3Dall%26w%3D1024%26w%3D600&amp;utm_term=PC-WELT%20Newsletters&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=Adestra&amp;tap=0a93c13d46164955a95e3613608508ed&amp;eh=06923c969be8b1447de5b4446d47986da847971237834f19ec6f44f3cd1a4b8d#">mehr ...</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75569</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75569</guid>
<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 15:29:55 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Voice over NB-IoT: Quadratur des Kreises gelungen</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Voice over NB-IoT ist die Bezeichnung für die Übertragung von Sprache über den schmalbandigen IoT-Mobilfunkstandard NarrowBand IoT. Dieser ist eigentlich für die sporadische Übertragung kleiner Datenmengen gedacht und nicht für Echtzeit-Sprachdienste vorgesehen. VoNB-IoT erschließt neue Anwendungsbereiche und wird aktuell im Kontext satellitengestützter NB-IoT-Netze erprobt. <a href="https://www.ip-insider.de/was-ist-voice-over-nb-iot-vonb-iot-a-d855752ac7f46a98b49595e808cab7a6/">mehr ...</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75568</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75568</guid>
<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 15:16:35 +0000</pubDate>
<category>Technik</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
</channel>
</rss>
