WiMax-Versteigerung live im Internet (Allgemein)

Gast, Samstag, 09.12.2006, 01:50 (vor 5899 Tagen)

Eigene Internetadresse für Frequenzversteigerung

Die Bundesnetzagentur hat für die Versteigerung der Frequenzen für Broadband Wireless Access (BWA) eine eigene Internetadresse eingerichtet. Unter http://bwa-versteigerung.bundesnetzagentur.de können alle Interessenten den Verlauf der Versteigerung mit den einzelnen Rundenergebnissen verfolgen.

Diese Internetseiten enthalten außerdem Informationen zu den wichtigsten Fakten der Versteigerung, dem Versteigerungsobjekt und dem Verfahrensablauf sowie der dem Verfahren zu Grunde liegenden Präsidentenkammerentscheidung. Der Internetauftritt ist ab sofort freigeschaltet.

Am 12. Dezember 2006 startet die BWA-Versteigerung um 10:00 Uhr in Mainz im Gebäude der Bundesnetzagentur, Canisiusstr. 21. Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur, wird kurz vor Versteigerungsbeginn die Namen der zur Versteigerung zugelassenen Unternehmen bekannt geben.

Nachricht von Astrid Peter in HLV INFO 129/AT vom 8-12-2006#

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Tags:
Versteigerung

WiMax-Versteigerung live im Internet

Karl, Montag, 11.12.2006, 11:46 (vor 5896 Tagen) @ Gast

Presseerklärung WiMax-Appell Jürgen Groschupp

Blöde Frage aber, steckt hinter dem WiMax-Appell und der Petition das Netzwerk Risiko Mobilfunk oder ist das eine einzel Aktion von Karl Richter?

Einzelaktionen

KlaKla, Montag, 11.12.2006, 17:50 (vor 5896 Tagen) @ Karl

Blöde Frage aber, steckt hinter dem WiMax-Appell und der Petition das Netzwerk Risiko Mobilfunk oder ist das eine einzel Aktion von Karl Richter?

Zwei Einzelaktionen
1a. WiMax-Petition von Dr. C. Aschermann und Dr. C. Waldmann-Selsam
2a. WiMax-Appell von Dr. Karl Richter
2b. Pressemeldung von Jürgen Groschupp der in unterschiedlichen Gruppierungen aktiv ist.

Für mich sieht es so aus, das die o.g. Akteure
a. die Plattform der Webseite des Netzwerkes Risiko Mobilfunk für die Verbreitung der Aktion genutzt haben und
b. einige Mitglieder des Netzwerkes als Unterzeichner für die Petition und/oder den Appell bereit standen.
Daraus schließe ich, dass es sich nicht um eine Aktion des Netzwerk Risiko Mobilfunk handelt. Wenn das falsch ist, dann möge man mich berichtigen.

Selbst gestecktes Ziel bis 07.12.2006 nicht erreicht.
Es besteht weiterhin die Möglichkeit sich als Unterzeichner einzutragen.

--
Meine Meinungsäußerung

WiMax-Versteigerung live im Internet

H. Lamarr @, München, Montag, 11.12.2006, 18:08 (vor 5896 Tagen) @ KlaKla

Wenn das falsch ist, dann möge man mich berichtigen.

Wieso? Was ist denn daran so wichtig?

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Lebenszeichen

KlaKla, Montag, 11.12.2006, 18:37 (vor 5896 Tagen) @ H. Lamarr

Wenn das falsch ist, dann möge man mich berichtigen.

Wieso? Was ist denn daran so wichtig?

Vielleicht ist es dem Neztwerk Risiko Mobilfunk wichtig, ein Lebenszeichen wir sind aktiv.

--
Meine Meinungsäußerung

Graswachsenhörer

H. Lamarr @, München, Montag, 11.12.2006, 19:07 (vor 5896 Tagen) @ KlaKla

Wenn das falsch ist, dann möge man mich berichtigen.

Wieso? Was ist denn daran so wichtig?


Vielleicht ist es dem Neztwerk Risiko Mobilfunk wichtig, ein Lebenszeichen wir sind aktiv.

Raff' ich noch immer nicht. Dr. Richter hat den Appell verfasst. Und er ist Teilnehmer des Netzwerks, dessen Ressourcen (hier: Pressemeldung made by Groschupp) er sich nun bedient, dafür ist das Netzwerk ja schließlich da. Das alles hat doch nichts mit Lebenzeichen zu tun, sondern ist nur ein - wie heißt das auf Deutsch gleich wieder - achja, ein Workflow! Noch immer Augenpaul, was?! ;-)

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Bekanntheitsgrad der Kritiker steigern

KlaKla, Dienstag, 12.12.2006, 09:00 (vor 5896 Tagen) @ H. Lamarr

Raff' ich noch immer nicht. Dr. Richter hat den Appell verfasst. Und er ist Teilnehmer des Netzwerks, dessen Ressourcen (hier: Pressemeldung made by Groschupp) er sich nun bedient, dafür ist das Netzwerk ja schließlich da. Das alles hat doch nichts mit Lebenzeichen zu tun, sondern ist nur ein - wie heißt das auf Deutsch gleich wieder - achja, ein Workflow! Noch immer Augenpaul, was? ;-)

Nein, kein Augenpaul, wirrer Aktionismus. Wenn man ein Netzwerk hat, in dem alle Akteure vertreten sind, dann hätte man die Aktionen auch als Aktion des Netzwerkes verkaufen können. Außer:

a. den Akteuren, ist es wichtig ihren Name mit der Aktion in Verbindung zu bringen und/oder
b. sie wollen die Aktion um jeden Preis durchziehen, ohne sie kritisch zu hinterfragen

Soweit mir bekannt, sind Groschupp, Richter und Waldmann-Selsam als Referenten schwer aktiv. Diese WiMax-Aktionen steigern lediglich ihren Bekanntheitsgrad.
Neue Mobilfunkgegner achten in der Auswahl der Referenten auf bekannte Namen. Sie dienen als Zugpferd einer Mobilfunk kritischen Infoveranstaltung. Ob die Referenten gut oder schlecht sind, kann man erst beurteilen wenn man sie erlebt hat. Und dann gehen die Meinungen sehr weit auseinander, je nach eigenem Kenntnisstand.

Und nun beende ich für mich diese Diskussion. :waving:

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Meine Meinungsäußerung

WiMax-Versteigerung nähert sich dem Ende

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 14.12.2006, 22:55 (vor 5893 Tagen) @ Gast

In Mainz begann heute der dritte Tag der WiMAX-Versteigerung. Am gestrigen Abend lag das Gesamtgebot zuletzt bei rund 53,4 Millionen Euro und war damit rund 1,7 Millionen Euro höher als am Vortag.

Mehr: WiMax-Versteigerung nähert sich dem Ende


[Nachtrag Admin vom 7.12.2011: Was ist eigentlich aus WiMax geworden?]

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Versteigerungsende: Fettnapf für Präsi Kurth

H. Lamarr @, München, Freitag, 15.12.2006, 16:35 (vor 5892 Tagen) @ Gast

Um 10:22 Uhr am heutigen Vormittag endete die Versteigerung der Frequenzen im 3,5 GHz-Bereich für breitbandigen drahtlosen Netzzugang, Broadband Wireless Access (BWA). Das Gesamtergebnis lag bei 56 Millionen Euro. In jeder Region der Bundesrepublik Deutschland haben drei Unternehmen den Zuschlag erhalten. In den Regionen Oberpfalz sowie Ober- und Niederbayern sind es sogar vier Unternehmen.

Wenn man sich überlegt, dass haarscharf vor Versteigerungsbeginn noch der unglückliche WiMax-Appell nebst Online-Petition die Versteigerung verhindern wollte, so liest sich folgender Satz des BNetzA-Präsidenten Kurth wie die pure Provokation (Quelle):

Zum Abschluss der Versteigerung appellierte Kurth an die Städte und Landkreise, die sich in der Vergangenheit über eine mangelhafte Breitbandversorgung beklagt hatten, auch auf die neuen Anbieter zuzugehen und deren Investitionspläne z. B. bei der Standortsuche für Antennen, aktiv zu unterstützen.

Tatsächlich dürfte es eher so sein, dass Kurth weder von dem Appell und schon gleich gar nicht von der Online-Petition Notiz genommen hat, bevor er seinen Fuss in den Fettnapf setze. Denn der Appell wurde einfach nicht gehört. So zeigt Google-News (listet ein paar hundert Online-Zeitungen) unter dem Suchbegriff "Wimax-Appell" nur einen einzigen Eintrag. Dies deutet stark darauf hin, dass die gesamte Presse den WiMax-Appell kurzerhand ausgeblendet hat. Die Gründe dafür kritisch zu hinterfragen wäre spannend. Meine Einschätzung: Nicht eine gezielte Aktion zur Diskreditierung der Mobilfunkkritiker steckt hinter dem Misserfolg, sondern die Übersäuerung in Redaktionen, sich in der Mehrzahl der Fälle mit dramatisch dargebotenen Überzeichnungen auseinanderzusetzen zu müssen. Ein Mobilfunkappell, und dies ist die Fehleinschätzung auf unserer Seite, ist jedoch als inflationär gebrauchtes Druckmittel längst in der Langweilerecke gelandet. Der (erste) Publikumserfolg des Freiburger Appells lässt sich eben nicht beliebig oft aufwärmen! Will Mobilfunkkritik in Boulevardblättern wahrgenommen werden und dort auf Titelseiten, dann muss es richtig krachen - und nicht theatralisch im Stil einer Reichsbedenkenträgerschaft appelliert werden. Wie so etwas funktionieren könnte zeigt Oberammergau - wobei erst viel später auf hinteren Seiten nachzulesen sein wird, ob die einstige Titelgeschichte auf echtem Donner beruhte - oder nur auf Theaterdonner. Egal, Hauptsache es kracht!

Fakt ist, dass wegen neuer Anbieter nun neue Senderstandorte in größerer Zahl zu erwarten sind - das Lager der Kritiker kann sich also auf Zulauf mit frischen Kräften einrichten und Unkenrufe Lügen strafen, dass das Thema Mobilfunkkritik ausgelutscht sei.

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