Vereinigte 5G-Gegner: Strategiekonferenz in Kassel (Allgemein)

Gast, Mittwoch, 19.02.2020, 22:36 (vor 483 Tagen)

Die Europäische Bürgerinitiative "Attention 5G" lädt ein zu einer Mobilfunk/5G-Strategie-Konferenz von Delegierten bundesdeutscher Bürgerinitiativen 5G/Mobilfunk:

29. Februar 2020 bis 1. März 2020

Tagungszentrum "Haus der Kirche"
Wilhelmshöher Allee 330, 34131 Kassel

Eintrittspreis: 49 € pro Person, inklusive Catering für beide Tage.

Einladungsschreiben
Programm

Zum ersten Mal gibt es ein Treffen deutscher Bürgerinitiativen. Wir erfahren in dieser konstituierenden Konferenz zunächst mehr über den Rechtsrahmen rund um den Mobilfunk, der unser Handeln und unsere Aktionen maßgeblich bestimmt. Wir werden einen Überblick bekommen, welche Aktivitäten im ganzen Land laufen und welche geplant sind. Wo stehen wir mit unseren Besorgnissen und Forderungen? Ist es möglich ein oder mehrere größere Projekte zu starten? Das und vieles mehr wollen wir mit Euch und vor allem miteinander diskutieren. Miteinander ein konstruktives Format des Widerstandes zu den Mobilfunk-Plänen der Politik gestalten! Wenn nicht jetzt, wann dann?

Referenten
Prof. Dr. Kühling, Bernd Budzinsky, RA Armin Brauns aus Dießen/Ammersee, die Umweltanwälte Christine & Wilhelm Krahn-Zembol und der Europarechtler Dr. Thomas Hieber

Tags:
RA, Kühling, 5G-Tea-Party, Budzinsky, Brauns, Krahn-Zembold, Hieber

Vereinigte 5G-Gegner: beliebtes Rollenspiel in Kassel

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 20.02.2020, 13:38 (vor 482 Tagen) @ Gast

Zum ersten Mal gibt es ein Treffen deutscher Bürgerinitiativen.

Falsch, bereits 2006 traf sich in Bamberg alles, was damals in der Anti-Mobilfunk-Szene Rang und Namen hatte. Das Ergebnis war die "Bamberger Mobilfunk-Erklärung", nach der heute kein Hahn mehr kräht. Das Problem, warum das damals ins Leben gerufene "Netzwerk Risiko Mobilfunk" eine Totgeburt war, ist bis heute ungelöst, denn es ist das unqualifizierte Personal der Anti-Mobilfunk-Szene, das Erfolge systematisch selbst vereitelt. Für mich ist nicht ersichtlich, warum das mit der sogenannten europäischen Bürgerinitiative "Attention 5G" anders laufen sollte, zumal diese BI eine unheilvolle Nähe zu der Kleinpartei ÖDP hat. Wie es aussieht, besteht diese 1-Mann-Bürgerinitiative, die mit der "europäischen Bürgerinitiative" der EU nichts zu tun hat, aus Eduard Meßmer, dem Initiator der "Bundestagspetition". Meßmers schwacher Auftritt vor dem Petitionsausschuss und seine Mitwirkung an der Kundgebung in Berlin geben mMn keinen Anlass, auf einen Strukturwandel zum Besseren in der Szene zu hoffen. Das Personal wechselt, die Außenwirkung und das Ambiente eines geschäftigen Kinderpostamts bleibt.

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Strategiekonferenz in Kassel: wieso Kassel?

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 20.02.2020, 21:19 (vor 482 Tagen) @ Gast

Tagungszentrum "Haus der Kirche"
Wilhelmshöher Allee 330, 34131 Kassel

Kassel liegt in etwa in der Mitte Deutschlands. Wenn Mobilfunkgegner aus allen Ecken der Bundesrepublik die bahnbrechende Strategiekonferenz besuchen wollen, wird niemand benachteiligt. Möglicherweise war das die Überlegung, ausgerechnet in Kassel zu konferieren. Aus meiner Sicht ist der Konferenzort jedoch falsch gewählt, er liegt unnötig weit im Norden. Denn seit Urzeiten ist bekannt: Die Verbreitung von Mobilfunkgegnern in Deutschland ist nicht gleichmäßig, sondern es gibt ein starkes Süd-Nord-Gefälle. Hochburgen der Mobilfunkgegner sind seit jeher die Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg, mutmaßlich deshalb, weil beide an den Infektionsherd Schweiz angrenzen. Im Norden der Republik ist hingegen, was Sendemasten-Phobiker anbelangt, traditionell eher tote Hose.

Sollte die ÖDP bei dem Event die Finger mit im Spiel haben, wäre Kassel freilich gar nicht so dumm ausgewählt. Denn das Verbreitungsgebiet der ÖDP deckt sich weitgehend mit dem von Mobilfunkgegnern. Den Süden, besonders Bayern, hat die Kleinpartei schon gut erschlossen. Um nach Norden zu expandieren und mit Hilfe von überzeugten 5G-Paranoikern dort Stützpunkte auszubauen, wäre es unklug, die Veranstaltung im ohnehin schon infizierten Süden stattfinden zu lassen.

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Strategie, ÖDP

RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum