Elektrosmog-Report: Verschwiegene ICNIRP-Mitglieder (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 05.08.2012, 13:57 (vor 3773 Tagen)

Der Elektrosmog-Report, Ausgabe August 2012, behauptet in seiner Meldung über die angeblich "Kritische Überprüfung der dänischen Kohortenstudie" folgendes:

"Am 17. Juli 2012 schreibt Leszczynski unter "In Expert We Trust" über die zweifelhafte Auswahl von "Experten" und die Etablierung von Expertengremien. Er beschreibt sie als private Clubs, in denen die Mitglieder alle derselben Meinung sind. Der Meinungsführende Club ist die ICNIRP, deren Mitglieder verschweigen, dass sie Kontakt zur Industrie haben."

Soweit der Auszug aus dem sogenannten "Fachinformationsdienst".

Zunächst einmal sei festgestellt, dass die Redaktion des Elektrosmog-Report die obige Passage Prof. Adlkofer unterschiebt, in Adlkofers PDF findet sich nicht die Spur davon. Das ist schlechter Stil, nicht nur journalistisch schlecht.

Warum ausgerechnet die Meinung von Prof. Leszczynski (finnischer Strahlenschutz) so bedeutsam ist, dass sie ohne Not in den Elektrosmog-Report eingeflossen ist, bleibt unklar. Wahrscheinlich liegt das daran, dass sonst niemand von Rang und Namen diese Meinung öffentlich vertritt, und Kritik an der ICNIRP dem dünnen Kampfblättchen der Mobilfunkgegnerei stets gut zu Gesicht steht, egal ob die Kritik berechtigt ist oder nicht.

Da ich organisierten Mobilfunkgegnern aus vielen schlechten Erfahrungen heraus kein Wort mehr glaube, prüfen wir die Behauptungen doch einmal gemeinsam am Original nach:

Das erste was auffällt ist: Leszczynski spricht nicht von "Clubs", sondern von einem "Club", nämlich der ICNIRP.

Tatsächlich ist Leszczynski in diesem Beitrag ungewöhnlich polemisch, wenn er z.B. den ICNIRP-Mitgliedern vorhält: "... the opinion is that there are no proven health effects and that in the future any health effects are unlikely or implausible."

Das angebliche "Verschweigen" von Industriekontakten liest sich bei Leszczynski jedoch anders: "One of the perpetual complaints about ICNIRP members is that they have links to industry and that they have hidden conflict of interest."

Was das für verdeckten Interessenkonflikte seien sollen, sagt der Finne allerdings nicht, möglicherweise meint er den Vorfall um Anders Ahlbom, der 2011 Wellen schlug. Ahlbom war früher Mitglied der ICNIRP gewesen, das was ihm zur Last gelegt wird ist mMn eine Mücke, die zu einem Elefanten aufgebläht wurde. Da gibt es auf Seiten der Mobilfunkgegner erheblich krassere Interessenkonflikte, angefangen beim kleinen Baubiologen bis hin zu dem ehemaligen Tabaklobbyisten, der sich seit zehn Jahren abmüht, Mobilfunk als ernsthafte Risiko-Konkurrenz gegenüber dem Tabakrauchen zu etablieren.

Was Frau Wilke vom Elektrosmog-Report und Prof. Darius Leszczynski den amtierenden ICNIRP-Mitgliedern an verdeckten Interessenkonflikten konkret vorwerfen, ich kann es beim besten Willen nicht erkennen oder nachvollziehen. Denn auf der Website der ICNIRP gibt es explizit zu diesem Punkt eine eigene Seite, auf der die berufliche Karriere und die DOI (Erklärung zu Interessenkonflikten) für jedermann ersichtlich ist. Das ist zum Teufel nochmal vorbildlich, denn wer hier lügt ist dran. So viel Transparenz findet man bei keiner einzigen Organisation der Mobilfunkgegner. Warum wohl nicht?!

Trivial ist aus meiner Sicht der Vorwurf, die Mitglieder der ICNIRP wären alle einer Meinung. Ja, nach außen wird dies sicher so sein, wie es intern zugeht, wissen nur die Mitglieder. Die ICNIRP unterscheidet sich damit in Nichts von den Vereinen der Anti-Mobilfunkszene, die, "wie unerwartet", sogar über die Vereinsgrenzen hinweg alle der Meinung sind, Mobilfunk mache krank und müsse - bis auf die Handys - ersatzlos abgeschafft werden :no:.

Und zum Schluss noch einmal der Dauerlutscher: Sollten Frau Wilke und Herr Leszczynski etwas besseres wissen, einer juristischen Person namens ICNIRP eine Stimme zu geben, außer der Vereinsform, so mögen sie vortreten und konkrete Vorschläge machen. Diese werden mit Sicherheit das Interesse der Anti-Mobilfunk-Vereine finden, sowie die der bekannten Vereine TÜV, VDE und VDI.

Ich schätze Darius Leszczynski für seine unbequemen Kommentare, mit denen er sich gegen vorherrschende Meinungen stemmt und sich z.B. - ein heißes Eisen - über die Kronzeugen der Mobilfunkgegner, die überzeugten Elektrosensiblen, kritisch äußert. Seinen Beitrag “In Experts We Trust” …or should we? werde ich jedoch als Streichergebnis vormerken, denn er kann es mMn weitaus besser.

--
Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
ICNIRP, Alarmschläger, Elektrosmog-Report, Leszczynski, Transparenz, Wilke, Ahlbom, Vereinsform

Elektrosmog-Report: Verschwiegene ICNIRP-Mitglieder

Kuddel, Sonntag, 05.08.2012, 14:50 (vor 3773 Tagen) @ H. Lamarr

Soweit der Auszug aus dem sogenannten "Fachinformationsdienst".

Beim Lesen Ihres Beitrags hatte ich glatt einen freudschen Stolperer, weil ich aus versehen statt
"Fachinformationsdienst" -> "Falschinformationsdienst" gelesen hatte ;-)

Elektrosmog-Report: Liebe Melker ...

H. Lamarr @, München, Sonntag, 05.08.2012, 15:57 (vor 3773 Tagen) @ Kuddel

Beim Lesen Ihres Beitrags hatte ich glatt einen freudschen Stolperer, weil ich aus versehen statt
"Fachinformationsdienst" -> "Falschinformationsdienst" gelesen hatte ;-)

Ja, ich denke der Fa(ls)chinformationsdienst [was zwei Buchstaben doch ausmachen können!] wird für diejenigen gemacht, die Sie so treffend "Melker" getauft haben, damit sich in deren Eimerchen mehr Milch sammelt. Wenn man sich so ansieht, was in unserem angeblichen "Schmuddelforum" über den Fa(ls)chinformationsdienst schon zusammen getragen wurde, dann wird der Lobbycharakter des Blättchens mMn nachhaltig deutlich. Ich meine zu Zeiten des Nova-Instituts (Redaktion) war der Report qualitativ besser. Diese Wertung kann allerdings auch der Tatsache geschuldet sein, dass wir (IZgMF) früher eben zu den lieben doofen Kühen zählten, die alles fraßen, was uns die lieben Melker in die Rauffe kippten.

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10 Jahre NIS-Fachstelle

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 09.08.2012, 23:45 (vor 3769 Tagen) @ Kuddel

Soweit der Auszug aus dem sogenannten "Fachinformationsdienst".

Beim Lesen Ihres Beitrags hatte ich glatt einen freudschen Stolperer ...

Igitt, das ist ja ansteckend!

Hans-U. Jakob schreibt ...

12 Jahre Gigaherz – 10 Jahre NIS-Fachstelle von Gigaherz

... aber gelesen habe ich:

12 Jahre Gigaherz – 10 Jahre NIS-Schwachstelle von Gigaherz

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Elektrosmog-Report: Verschwiegene ICNIRP-Mitglieder

Doris @, Sonntag, 05.08.2012, 17:01 (vor 3773 Tagen) @ H. Lamarr

"Am 17. Juli 2012 schreibt Leszczynski unter "In Expert We Trust" über die zweifelhafte Auswahl von "Experten" und die Etablierung von Expertengremien. Er beschreibt sie als private Clubs, in denen die Mitglieder alle derselben Meinung sind. Der Meinungsführende Club ist die ICNIRP, deren Mitglieder verschweigen, dass sie Kontakt zur Industrie haben."

Das erste was auffällt ist: Leszczynski spricht nicht von "Clubs", sondern von einem "Club", nämlich der ICNIRP.

Der erste Satz aus dem Elektrosmogreport würde passen, denn Leszczynski setzt sich in seinem Artikel mit vier - sicherlich unterschiedlich einflussreichen - Gremien auseinander. ICNIRP, IEEE (ICES), ICEMS und Bioinitiative.
(Und ja, Leszczynski ist ein Kritiker der ICNIRP)
.
Einen Link auf Leszczynski Blog gibt es z.B. auch im Gigaherz und zwar mit einer mMn nach bewusst irreführenden Überschrift. Auf keiner Seite las ich nämlich bisher was Leszczynski zu ICEMS und Bioinitiative schreibt.

Scientists, dissatisfied with the dominance of ICNIRP and ICES formed groups that were to prepare science evaluations that would counter-balance the dominating opinions of ICNIRP and ICES.
The general idea of providing counter-balances and was good, but they (scientists) made similar mistake as ICNIRP and ICES/IEEE – they formed groups of scientists with the same opinions and the selection criteria are largely arbitrary and unknown.
The composition of the groups most noted in news-media and by politicians, BioInitiative and ICEMS (International Committee on Electro-Magnetic Safety), clearly shows that the members have the same scientific opinions. No scientific challenge come from within the group, meaning no real scientific debate.
Also, while complaining about the conflict of interest within ICNIRP and ICES, these counter-balancing groups did not avoid conflict of interest of their own – e.g. BioInitiative was set-up and is led by person who has a company providing for a fee services protecting from EMF exposures

Das angebliche "Verschweigen" von Industriekontakten liest sich bei Leszczynski jedoch anders: "One of the perpetual complaints about ICNIRP members is that they have links to industry and that they have hidden conflict of interest."
Was das für verdeckten Interessenkonflikte seien sollen, sagt der Finne allerdings nicht, möglicherweise meint er denVorfall um Anders Ahlbom, der 2011 Wellen schlug.

Nein, meint er nicht.
Was er meint, erklärt er einen Satz weiter nach dem von Ihnen zitierten Satz.

Indeed, some ICNIRP members were (are?) sitting on the scientific advisory boards of electric utilities companies of providers of telecommunication services

Denn auf der Website der ICNIRP gibt es explizit zu diesem Punkt eine eigene Seite, auf der die berufliche Karriere und die DOI (Erklärung zu Interessenkonflikten) für jedermann ersichtlich ist. Das ist zum Teufel nochmal vorbildlich, denn wer hier lügt ist dran. So viel Transparenz findet man bei keiner einzigen Organisation der Mobilfunkgegner. Warum wohl nicht?!

Zu den Erklärungen von Interessenkonflikten gibt es im Blog von Leszczynski auch eine Aussage.

To remedy this problem, after years of delay, and to avoid false accusations, as of recently ICNIRP's Main Commission members fill out the conflict of interest statements and these, in scanned format, are available on the Main Commission’s website.
Reading these statements shows that there are no strict rules about what information should be included in the conflict of interest statements. For example, some scientists list projects with partial industry funding as a potential source of conflict of interest whereas others, known to have same kind of grants partly funded by the industry, completely omit such information. It suggests that there are no strict rules, and whatever ICNIRP members write and submit is not checked for accuracy and correctness

Der Vollständigkeit halber noch zu IEEE (ICES) (dort war Leszczynski Mitglied, bis er 2009 zurücktrat).

Membership of ICES is vastly dominated by the scientists employed by the industry, and ICES openly discloses this. The problem is, however, how reliable evaluation of science is when made by predominantly industry-affiliated scientists dealing with the issue of safety of the industrial product. There is clear, and not hidden in any way by ICES, conflict of interest. What is also public knowledge is that the chair of the sub-committee that prepares recommendations for safety standards for the cell phones is a scientist employed by the US cell phone manufacturer.
It means that in the USA the evaluation of health risks and development of appropriate safety standards is prepared in the USA by industry scientists under direction of cell phone manufacturer's scientist. The proposed safety standards are then voted by ICES members. Few dissenting opinions, like mine, do not matter.

Ich schätze Darius Leszczynski für seine unbequemen Kommentare, mit denen er sich gegen vorherrschende Meinungen stemmt

Ich auch und zwar wegen den unbequemen Kommentaren in beide Richtungen.
Eigentlich der Mobilfunk“kritiker“ mit Hirn und Verstand.
Allerdings, der mMn undankbarste Job in dieser ganzen Debatte. Hier bezieht man Prügel von beiden Seiten und die bezieht er tatsächlich. Lassen wir mal völlig außer Acht, ob jemand finanzielle Entlohnung für seine Dienste erhält, hier gibt’s auch keine Lobby, die einem auf die Schulter klopft.
Man kann ihn und seine Argumentation nur auszugsweise zweckentfremden, wie es der Elektrosmogreport z.B. tut. Und erfahrungsgemäß prüfen die allerwenigsten die Originalquelle nach, vor allen Dingen dann nicht, wenn es ins Meinungsbild passt.

und sich z.B. - ein heißes Eisen - über die Kronzeugen der Mobilfunkgegner, die überzeugten Elektrosensiblen, kritisch äußert. Seinen Beitrag “In Experts We Trust” …or should we? werde ich jedoch als Streichergebnis vormerken, denn er kann es mMn weitaus besser.

Wenn der erste Satz maßgeblich ist für Ihre Wertschätzung seiner Person, dann haben Sie ihn und was er schreibt nicht weiter verfolgt und es gibt dann ganz sicher für Sie noch mehr "Streichergebnisse".

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Tags:
Filz, ICEMS

Elektrosmog-Report: Verschwiegene ICNIRP-Mitglieder

H. Lamarr @, München, Sonntag, 05.08.2012, 18:39 (vor 3773 Tagen) @ Doris

Wenn der erste Satz maßgeblich ist für Ihre Wertschätzung seiner Person, dann haben Sie ihn und was er schreibt nicht weiter verfolgt und es gibt dann ganz sicher für Sie noch mehr "Streichergebnisse".

Ja, Doris, das ist gut möglich. Mir ging es im Startposting aber nicht um die Angriffe von Prof. Leszczynski auf die ICNIRP oder seine Sicht auf andere Organisationen, sondern mehr um die Verdrehungen, die der Elektrosmog-Report mMn so gerne praktiziert, um einer im www aufgegabelten Nachricht noch einen (frei erfundenen) Schuss mehr Dramatik zu verleihen. Das finde ich deshalb so ätzend, weil Frau Wilke anscheinend davon ausgeht, dass ihre Leser zu dumm, zu bequem oder zu blind sind, ihre gedruckten Behauptungen nachzuprüfen. Dabei ist die verzerrte Wiedergabe des Leszczynski-Blogs keineswegs der gröbste Schnitzer in der August Ausgabe des Reports. In der Titelstory ist mMn noch ein viel dickerer Hund begraben, der die fachlich-technische Kompetenz des "Fachinformationsdienstes" ein weiteres mal in Zweifel zieht, aber noch nicht spruchreif ist.

Ob Leszczynski die ICNIRP zu recht angreift oder nicht, darüber möchte ich mir erst dann eine Meinung bilden, wenn die ICNIRP sich zu den Vorwürfen geäußert hat und so beide Seiten zu Wort gekommen sind. Zu diesem Zweck habe ich vorhin den neuen Vorsitzenden Rüdiger Matthes um Stellungnahme gebeten, gerade rechtzeitig, denn wie der Autoresponder verraten hat, isser nach Abwesenheit ab morgen wieder im Büro. Unabhängig davon wie das ausgeht bin ich der Meinung, dass es der Reputation von Prof. Leszczynski nicht angemessen ist, künftige Wertungen der ICNIRP bereits jetzt abwertend zu kommentieren (... and that in the future any health effects are unlikely or implausible). Das ist Stil von Elektrosmog-Report, Diagnose-Funk und KO-Initiative, ich finde es schade, wenn er daran Gefallen fände. Und, ja, bei solchen Tonlagen bin ich ausgesprochen sensibel, sozusagen hypersensibel ;-).

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Tags:
Elektrosmog-Report, Leszczynski, Wilke, Abwertung

Rüdiger Matthes: ICNIRP streitet nicht öffentlich

H. Lamarr @, München, Freitag, 17.08.2012, 23:58 (vor 3761 Tagen) @ H. Lamarr

Ob Leszczynski die ICNIRP zu recht angreift oder nicht, darüber möchte ich mir erst dann eine Meinung bilden, wenn die ICNIRP sich zu den Vorwürfen geäußert hat und so beide Seiten zu Wort gekommen sind. Zu diesem Zweck habe ich vorhin den neuen Vorsitzenden Rüdiger Matthes um Stellungnahme gebeten ...

Wegen unseres Rechnerproblems ist die Antwort von Rüdiger Matthes, sie kam am 8. August, leider unter die Räder gekommen. Wir bedauern dies, und holen das Versäumte jetzt nach:

Dear Mr Schall,

Many thanks for your invitation to use your internet forum to respond to the criticisms of ICNIRP highlighted by Dariusz Leszczynski in his online column in “The Washington Times”.
However, this is not the way ICNIRP responds to criticism, especially if it is expressed through the media.
ICNIRP always tries to respond to constructive criticism if it is sent to the secretariat or any of the commission members.
Details of the way ICNIRP is organized and operates can be found on our web site (www.icnirp.net).

With kind regards

Rüdiger Matthes
ICNIRP


Kommentar: Schade! Bei einer öffentlich ausgetragenen Kontroverse haben Zaungäste die Chance, sich über Fitness, Schlagkraft und Schnelligkeit der Kontrahenten ein Bild zu machen. Als noch Schwergewichte wie Muhammad Ali und Joe Frazier im Ring standen, waren die Straßen leergefegt. Kontroversen hinter verschlossenen Türen mögen auch ihren Reiz haben, die Öffentlichkeit aber geht dabei leer aus, sie muss glauben, was berichtet wird, wenn überhaupt berichtet wird, und sie muss sich an den Blessuren orientieren, die der eine oder andere vielleicht nicht verbergen kann. Ein Garant für Gerüchte, wie es sie in der laienhaften Anti-Mobilfunk-Szene über die ICNIRP zahlreich gibt. Die wilden Horden der Mobilfunkgegner und die ICNIRP-Repräsentanten, sie werden wohl nie so richtig zueinander finden, um zu klären, was strittig ist.

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ICNIRP

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