Schwermetallgehalt im Körper als EHS-Indikator (Elektrosensibilität)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 09.06.2010, 13:15 (vor 3362 Tagen)

In seiner Juni-Ausgabe entdeckt der Elektrosmog-Report die sogenannte Mainzer Studie und titelt "Manche Elektrosensible haben erhöhte Metallgehalte im Blut".

Aha.

In der Studie ging es um die Untersuchung elektrosensibler Personen im Hinblick auf Begleitfaktoren bzw. -erkrankungen, wie Allergien und erhöhte Belastung mit Schwermetallen und Chemikalien.

So weit, so gut.

Nur, wieviele sind denn nun "manche" Elektrosensible, die einen erhöhten Metallgehalt im Blut haben? Die Antwort auf diese Frage fällt für EHS unbefriedigend aus, wenn das stimmt, was der Elektrosmog-Report schreibt. Dem Blatt zufolge wurden 132 selbstdiagnostizierte EHS mit einer 101 Personen starken Kontrollgruppe verglichen und geprüft, wie es um die Belastung mit den Schwermetallen Cadmium, Quecksilber und Blei steht. Das von EHS wie "Fee" erhoffte deutliche Signal konnte dabei nicht festgestellt werden.

Cadmium: Beim Cadmiumgehalt im Blut gab es keine Auffälligkeit zugunsten der EHS-Gruppe, tatsächlich war der Cadmiumgehalt bei der Kontrollgruppe im Mittel sogar höher.

Quecksilber: Der Quecksilbergehalt war bei der EHS-Gruppe im Mittel nicht-signifikant höher als bei der Kontrollgruppe. Auffällig hohe Werte gab es nur in der EHS-Gruppe bei zwei Personen.

Blei: Auch beim Bleigehalt gab es zwischen den beiden Gruppen im Mittel keine signifikanten Unterschiede, drei Personen der EHS-Gruppe hatten jedoch besonders hohe Werte.

Leider kümmerte sich der Elektrosmog-Report nicht um die naheliegende Frage, ob die zwei stark quecksilber-belasteten EHS auch zu den stark blei-belasteten Personen zählen. Deshalb lässt sich nicht eindeutig sagen, ob gemäß der Eingangsfrage "manche" nun drei EHS sind oder fünf. Auf jeden Fall sind es wenige, sehr wenige.

Unter der Annahme, besonders hoch mit Schwermetall belastete EHS seien "echte" und nicht eingebildete EHS, resultiert aus den genannten Zahlen ein Prozentsatz von 2,3 % bis 3,8 % "echter" EHS an der Gesamtanzahl selbstdiagnostizierter EHS. Von 1000 selbstdiagnostizierten EHS wären demnach zwischen 23 und 38 "echt". Das mag zwar halbwegs plausibel klingen, kann aber dennoch nicht stimmen.

Warum nicht?

Weltweit wurden bislang in mindestens 46 Studien mindestens 1175 EHS-Probanden untersucht (Rubin). Würde obige Überlegung zutreffen, hätten die Wissenschaftler dabei "echte" EHS in der Größenordnung von 25 bis 40 Personen finden müssen. Tatsächlich wurde jedoch kein einziger gefunden, der zweifelsfrei und reproduzierbar auf die Einwirkung von EMF biologisch reagierte.

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Mainz, Elektrosensibilität, EHS-Probanden, Quecksilber, Schwermetall, Giftstoffe, Schwermetallebelastung

Psychiatrische Begleiterkrankungen

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 09.06.2010, 13:30 (vor 3362 Tagen) @ H. Lamarr

Für die Anhänger der beliebten Psychiatrisierungstheorie nachfolgend eine Kiste scharfe Munition, geborgen aus den Resultaten der sogenannten Mainzer Studie und nachzulesen hier (klick mich, ich bin ein Link) in voller Länge.

Elektrosensible Personen behaupten häufig von sich, sie seien besonders hoch mit Chemikalien belastet, hätten geringere Entgiftungskapazitäten und hätten im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung mehr und ausgeprägtere Allergien. Diese Eigenschaften seien an der Elektrosensibilität beteiligt. Daher wurde im Rahmen eines weiteren Forschungsvorhabens dieser mögliche Zusammenhang an 130 elektrosensiblen Personen und 101 Kontrollpersonen näher untersucht („Untersuchung elektrosensibler Personen im Hinblick auf Begleitfaktoren bzw.
-erkrankungen, wie z. B. Allergien und erhöhte Belastung mit bzw. Empfindlichkeit gegenüber Schwermetallen und Chemikalien"). Zusätzlich wurden weitere medizinisch relevante Daten erhoben. Das eingesetzte Instrumentarium 39 umfasste Fragebögen u. a. zu den Beschwerden, zur medizinischen Historie, zur Chemikalien-Sensibilität, zu verschiedenen Persönlichkeitsmerkmalen, zur Schlafqualität und zu verschiedenen biologisch/medizinischen Tests. In den biologisch / medizinischen Tests wurden verschiedene Laborwerte im Blut, die Herzratenvariabilität, verschiedene Parameter im Zusammenhang mit der Entgiftungskapazität der Leber und der immunologischen Kapazität und mehrere Schwermetalle im Blut bestimmt.

Dabei zeigte sich, dass ein Teil der elektrosensiblen Personen von psychiatrischen Begleiterkrankungen betroffen war, wobei aber gravierende, akute psychiatrische Erkrankungen bei der Rekrutierung der Probanden ausgeschlossen wurden. Die Depressivität war bei den Elektrosensiblen höher, die gesundheitsbezogene Lebensqualität geringer als bei den Kontrollpersonen, während sich bei der allgemeinen Lebenszufriedenheit keine signifikanten Unterschiede zeigten. Besonders auffallend war das signifikant deutlich höhere Vorkommen von somatoformen Störungen bei den elektrosensiblen Personen im Vergleich zu den Kontrollpersonen. Die betroffenen Personen geben an, an körperlichen Symptomen zu leiden, für die keine bzw. keine adäquate körperliche Ursache gefunden werden kann. Am häufigsten trat mit 38 % die somatoforme autonome Funktionsstörung auf. Die Symptome werden hierbei so geschildert, als beruhten sie auf der körperlichen Krankheit eines Organsystems, das weitgehend oder vollständig vegetativ innerviert und kontrolliert wird, also z. B. des Herz-Kreislauf- oder des Magen-Darm-Systems.

Interessant finde ich, dass auch die Herzratenvariabilität untersucht wurde, also genau einer der Parameter, die auch Lebrecht von Klitzing in seine Wiesenthaler EHS-Zertifizierung mit einbezieht. Da lohnt es sich, die Werte der in Mainz getesteten EHS einmal näher anzusehen. Dass sie im Abstract nicht erwähnt werden, verheißt allerdings nichts Gutes.

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Herzratenvariabilität, MCS, Kausalzusammenhang, HRV, Depressivität, EHS-Probanden, Klinische Umweltmedizin, Schwermetall-Belastung, Somatoforme Störung, Psyche

Psychiatrische Begleiterkrankungen

Fee @, Mittwoch, 09.06.2010, 14:30 (vor 3362 Tagen) @ H. Lamarr

Interessant zu lesen das Kapitel Diskussion von S. 93 bis 103:
Zu den diskutierten Effektormechanismen gehören genotoxische Effekte, Effekte auf Hormonsysteme z.B. Melatonin und auf andere Effektorsysteme, wie z.B. heat shock Proteine, Parameter der Membranstabilität sowie bestimmte Typen biochemischer Reaktionen.

In der Neurobiolgie gibt es das Phänomen der neurobiologischen Sensitivierung, d.h. ein System wird immer empfindlicher gegenüber einem Reiz, je öfter dieser Reiz appliziert wird. Dazu gehört z.B. das "kindling" Phänomen. In (Tier)Modellen sinkt die Krampfschwelle nachdem Krampfgifte oder entsprechende Stromdosen wiederholt verabreicht wurden.

Einige der Betroffenen zeigen Symptome der Depressivität der Aengstlichkeit und weiterer psychischer Störungen. Aus diesen Symptomüberschneidungen kann aber nicht auf eine Kausalbeziehung geschlossen werden oder die Elektrosensiblität "erklärt" werden.

Unter den Behandlungen dominierten medikamentöse Verfahren, Schwermetallausleitungen und Zahnsanierungen. Hinweise auf eine Wirksamkeit der Massnahmen wurden in der Studie nicht gefunden.

In der klinisch-chemischen Laboranalytik wurden neben einigen exploratorischen Parametern gezielt solche Parameter untersucht, die die Erklärungsmodelle "Eisenmangel", "Schilddrüsenunterfunktion", "Leberfunktionsstörung", oder chronischer entzündlicher Prozess abbilden.
Weder im Vergleich der Kontrollstichproben noch anhand der Normalwerte zeigten sich grobe Auffälligkeiten in der Gruppe der Elektrosensiblen. Die Hypothese, dass eines der genannten Störungsbilder bei einem relevanten Teil der Patienten die zugrunde liegende somatische Störung darstellt, muss also verworfen werden. Darüber hinaus zeigten sich durchaus in einzelnen Parametern des Routinelabors statistische Abweichungen zwischen Elektrosensiblen und Kontrollgruppe, deren klinische Bedeutung jedoch zweifelhaft ist, da es sich ungeachtet der statistischen Signifikanzen überwiegend um relativ geringe Gruppenunterschiede innerhalb von Normbereichen handelte. Für den Fall zukünftiger Erhebungen wäre nach unseren Daten am ehesten das Augenmerk auf Schilddrüsenfunktion (leichte Häufung des Verdachts auf Ueberfunktion bei Betroffenen) und Leberwerte (leichte Erhöhung bei Betroffenen) zu richten, da sich hier Hinweise für Gruppenunterschiede finden liessen.

Serum-Kupferwerte waren in der Gruppe der Elektrosensible signikant erhöht (Bio-Lebensmittel?).
Erhöhte Serumwerte an Zahnmetallen liessen sich nicht feststellen. Interessanterweise waren die auf Schwermetallentgiftungen (z.B. Ausleitungstherapien und Zahnsanierungen) ausgerichteten Behandlungen eines Teils der Elektrosensiblen, soweit in den Befragungen erkennbar, wirkungslos. Elektrosensible mit oder ohne derartige Behandlungsversuche wiesen sehr ähnliche Beschwerdenprofile und Beschwerdeintensitäten auf.

Genetisch messbarer Anteil der Leberentgiftungskapazität. Bestimmt wurden 22 Genvarianten. Die beschriebenen Gene sind für einen grossen Teil des sog. xenobiotischen Stoffwechsels verantwortlich, also für die Verarbeitung von Fremdstoffen (Gifte und Medikamenten). In der Hauptauswertung zeigte sich ein signifikanter Unterschied lediglich für den rs947894 des GSTP1. Der rs947894 beschreibt einen Basenaustausch von A nach G im Exon 5 des GSTP1 Gens. Dies führt zu einer Aenderung der Aminosäuresequenz von Ile nach Val an Position 105. Das G-Allel wird nach der internationalen Nomenklatur auch als GSTP1*B bezeichnet. Das Allel ist mit einer verminderten katalytischen Aktivität assoziert und somit mit einer verminderten Entgiftungskapazität. Das G-Allel findet sich in der Gruppe der Elektrosensiblen signifkant häufiger.

Allele des GSTT1 und des Nat II (insbesondere rs1801280) zeigen in der zweiseitigen Testung Trendsignifikanzen, wobei jeweils das Nullallel (GSTT1) bzw. das für den slow metabolizer Status typische Allel (rs1801280) numerisch häufiger bei den Elektrosensiblen gefunden wurde. Diese Befunde könnten einen Hinweis darauf sein, dass eine verminderte Kapazität der Phase II Entgiftung häufiger bei Elektrosensiblen als bei den Kontrollen auftritt. Einschränkend ist aber zu sagen, dass alle Testungen nicht signifkant waren, wenn für multiples Testen korrigiert wurde. Den erhobenen Befunden kommt also allenfalls eine explorativ-hypothesenbildende Bedeutung und keine konfirmatorische Bedeutung zu.

Immunologische Parameter: Allergie-Chip: In den quantitativen Auswertungen hatten Elektrosensible signifikant höhere IgE-Werte als die Kontrollen (Vergleich der Gruppen), die klinische Relevanz dieses Befundes ist aber möglicherweise gering.

HLA-Status: Ein signifkanter Unterschied zwischen den Allelverteilungen der Kontrollgruppe im Vergleich zur Gruppe der Elektrosensiblen ergab sich beim HLA-DRB1. Dieser Befund hat keine unmittelbare klinische Relevanz. Bekannt ist jedoch, dass Allele des HLA-DRB1 mit verschiedenen Autoimmunerkrankungen assoziert ist. Sollte sich der Befund bestätigen, könnte dies als ein Hinweis für einen Auto-Immunanteil an der Symptomatik zumindest einiger Elektrosensibler gewertet werden.

Die Hypothese einer erheblichen Einschränkung der Herzratenvariabilität als Zeichen einer organischen autonomen Dysfunktion oder einer Maladaption des Herzkreislaufsystems konnte also nicht positiv bestätigt werden.

Wahrscheinlich ist ressourcenstärkenden Therapien, also solchen Therapien, die auf den individuellen Stärken aufbauen, und symptomorientierten Therapien, insbesondere psychotherapeutischen Verhaltenstherapien, der Vorzug zu geben vor Therapieempfehlungen, die auf einzelnen Krankheitsmodellen beruhen. Kognitive Verhaltenstherapie könne die Symptome der elektrosensiblen Patienten bessern, der Schluss, dass die Symptome psychisch seien sei unzulässig, da sich durch Psychotherapie der Umgang ändern lässt, unabhängig davon ob eine somatische Grunderkrankung vorliegt oder nicht.

Zusammenfassung:
Die vorliegenden Daten zu den Begleitfaktoren legen kein einheitliches Erklärungsmodell zur Erklärung des Phänomens der Elektrosensiblität nahe. Dies gilt auch für das in Betroffenenkreisen vielfach favorisierte umweltmedizinische Erklärungsmodell. Auch liess sich die Hypothese, dass fehlgedeutete somatische Erkrankungen einen grossen Teil der Beschwerden erklären, nicht erhärten, obwohl Elektrosensible im Durchschnitt mehr Erkrankungen in der Anamnese angaben als Kontrollen. Ein grosser Teil der Betroffenen macht in Erhebungsinstrumenten Angaben, die für Individuen typisch sind, die an somatoformen Störungen leiden. Definitionsgemäss werden darunter solche körperlichen Störungen verstanden, für die eine ausreichende und plausible Begründung nicht gefunden werden kann. Ob aber die Belastung mit EMF eine ausreichende Begründung für die geschilderten Beschwerden darstellt, liegt im Ermessen des Diagnostikers, so dass, je nach Einschätzung, eine somatoforme Diagnose vergeben werden kann oder aber nicht.

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EHS, Elektrochonder, Kausalbeziehung, Verhaltenstherapie, Somatoforme Störung, Autoimmunerkrankung

Erholungsheim statt Detox-Klink

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 09.06.2010, 15:19 (vor 3362 Tagen) @ Fee

Unter den Behandlungen dominierten medikamentöse Verfahren, Schwermetallausleitungen und Zahnsanierungen. Hinweise auf eine Wirksamkeit der Massnahmen wurden in der Studie nicht gefunden.

So ein Pech! Damit ist dem Geschäftsmodell der sogenannten Entgiftungskliniken für EHS so ziemlich die objektive Grundlage entzogen worden. Wer sein Geld zum Fenster rauswerfen will soll es lieber mir geben :yes:.

Ich bin gespannt auf die Erfahrungsberichte der ersten EHS, die sich in Brasilien mMn das Fell haben über die Ohren ziehen lassen. In Umlauf geraten ist mWn bislang kein solcher Bericht und auch die sonst übliche Eigenwerbung im Stil von "Frau W. aus M. ist total begeistert ..." lässt auf sich warten.

Feldarme Erholungsheime für EHS dürften erheblich preiswerter sein als der Aufenthalt in einer brasilianischen Entgiftungsklinik. Frau Stöcker, Herr von Klitzing und natürlich Sie, "Fee", wissen, wo es solche Etablissements in Mitteleuropa gibt.

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EHS-Erholungsheim, Brasilien, Schwermetall-Belastung, Erholungsheim, Entgiftungsklinik

Schwermetallgehalt im Körper als EHS-Indikator

Fee @, Mittwoch, 09.06.2010, 13:44 (vor 3362 Tagen) @ H. Lamarr

In seiner Juni-Ausgabe entdeckt der Elektrosmog-Report die sogenannte Mainzer Studie und titelt "Manche Elektrosensible haben erhöhte Metallgehalte im Blut".

Aha.

In der Studie ging es um die Untersuchung elektrosensibler Personen im Hinblick auf Begleitfaktoren bzw. -erkrankungen, wie Allergien und erhöhte Belastung mit Schwermetallen und Chemikalien.

So weit, so gut.

Nur, wieviele sind denn nun "manche" Elektrosensible, die einen erhöhten Metallgehalt im Blut haben? Die Antwort auf diese Frage fällt für EHS unbefriedigend aus, wenn das stimmt, was der Elektrosmog-Report schreibt. Dem Blatt zufolge wurden 132 selbstdiagnostizierte EHS mit einer 101 Personen starken Kontrollgruppe verglichen und geprüft, wie es um die Belastung mit den Schwermetallen Cadmium, Quecksilber und Blei steht. Das von EHS wie "Fee" erhoffte deutliche Signal konnte dabei nicht festgestellt werden.

Cadmium: Beim Cadmiumgehalt im Blut gab es keine Auffälligkeit zugunsten der EHS-Gruppe, tatsächlich war der Cadmiumgehalt bei der Kontrollgruppe im Mittel sogar höher.

Quecksilber: Der Quecksilbergehalt war bei der EHS-Gruppe im Mittel nicht-signifikant höher als bei der Kontrollgruppe. Auffällig hohe Werte gab es nur in der EHS-Gruppe bei zwei Personen.

Blei: Auch beim Bleigehalt gab es zwischen den beiden Gruppen im Mittel keine signifikanten Unterschiede, drei Personen der EHS-Gruppe hatten jedoch besonders hohe Werte.

Leider kümmerte sich der Elektrosmog-Report nicht um die naheliegende Frage, ob die zwei stark quecksilber-belasteten EHS auch zu den stark blei-belasteten Personen zählen. Deshalb lässt sich nicht eindeutig sagen, ob gemäß der Eingangsfrage "manche" nun drei EHS sind oder fünf. Auf jeden Fall sind es wenige, sehr wenige.

Unter der Annahme, besonders hoch mit Schwermetall belastete EHS seien "echte" und nicht eingebildete EHS, resultiert aus den genannten Zahlen ein Prozentsatz von 2,3 % bis 3,8 % "echter" EHS an der Gesamtanzahl selbstdiagnostizierter EHS. Von 1000 selbstdiagnostizierten EHS wären demnach zwischen 23 und 38 "echt". Das mag zwar halbwegs plausibel klingen, kann aber dennoch nicht stimmen.

Warum nicht?

Weltweit wurden bislang in mindestens 46 Studien mindestens 1175 EHS-Probanden untersucht (Rubin). Würde obige Überlegung zutreffen, hätten die Wissenschaftler dabei "echte" EHS in der Größenordnung von 25 bis 40 Personen finden müssen. Tatsächlich wurde jedoch kein einziger gefunden, der zweifelsfrei und reproduzierbar auf die Einwirkung von EMF biologisch reagierte.

Zuerst möchte ich feststellen, dass nicht ein EHS mit seinem "Lieblingsthema" kommt, sondern dass ich nur darauf antworte.
Zweitens: wie ist es mit dem im Gewebe und Hirn eingelagerten Quecksilber, das sich nicht mehr im Blut befindet?
Auf mich selber könnte die Schwermetallbelastung zutreffen (10 teils grössere Amalgam-Plomben, nun entfernt, mit "Ausleitungen"). Jedoch kenne ich zwei EHS mit nur einer Plombe.
Drittens: die sogenannten "Lampen-Studien, Feld ein, Feld aus, manchmal noch in mehreren Umgängen, spüren Sie was?" sind untauglich zur Erforschung von EHS.

Spätzünder "Fee"

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 09.06.2010, 15:39 (vor 3362 Tagen) @ Fee

Zuerst möchte ich feststellen, dass nicht ein EHS mit seinem "Lieblingsthema" kommt, sondern dass ich nur darauf antworte.

"Wir" haben es registriert ;-).

Zweitens: wie ist es mit dem im Gewebe und Hirn eingelagerten Quecksilber, das sich nicht mehr im Blut befindet?

Asbest ist gekapselt in Beton völlig ungefährlich, vielleicht gilt das auch für Quecksilberdepots im Hirn - die nur von Quacksalbern gegen Honorar unbedingt geleert werden möchten. Bei einem Sturz hat sich meine Mutter mal unbemerkt ein kleines Steinchen in die Handwurzel gerammt. Das war vor 50 Jahren, der Körper hat es eingekapselt, man kann es fühlen, doch sie hat damit nicht den geringsten Ärger.

Auf mich selber könnte die Schwermetallbelastung zutreffen (10 teils grössere Amalgam-Plomben, nun entfernt, mit "Ausleitungen"). Jedoch kenne ich zwei EHS mit nur einer Plombe.

Wieso zum Teufel haben Sie denn diese simple Laboruntersuchung nicht schon längst machen lassen, um endlich Gewissheit zu haben?! Ich kapiere das einfach nicht, dass Sie unglaublich viel über das Thema EHS reden, schreiben und wissen, aber dennoch völlig handlungsunfähig sind, wenn es um die Klärung Ihres eigenen Falles geht. Was sind Sie nur für eine EMF-Beraterin, die anderen seit vielen Jahren Tipps am Fließband gibt und hingebungsvoll diskutiert, zur eigenen Aufklärung aber nichts substanzielles unternimmt, sondern nur um den heißen Brei herumtanzt - pardon, so jedenfalls nehme ich es wahr. Der Abschlussbericht der Mainzer Studie ist seit November 2008 einsehbar, heute haben wir Juni 2010, unternommen haben Sie nichts. Und dann wundern Sie sich noch, wenn Sie mit "Krankheitsgewinn" in Verbindung gebracht werden. Für den ist es typisch, dass Betroffene die eigene Heilung boykottieren!

Drittens: die sogenannten "Lampen-Studien, Feld ein, Feld aus, manchmal noch in mehreren Umgängen, spüren Sie was?" sind untauglich zur Erforschung von EHS.

Das ist wieder einmal so eine unbelegte Behauptung, wie wir sie hier im IZgMF-Forum nicht (mehr) haben möchten. Hat nicht erst vergangenes Magda Havas, von der EHS-Experte "Charles" so begeistert ist, nicht das glatte Gegenteil bewiesen, als in ihrer DECT-Studie Probanden synchron zum Feld reagierten? Auch die Probanden in einer Handy-Studie von Rubin gaben teilweise an, sofort zu reagieren, im Mittel aller Probanden war die Verzögerungszeit jedoch 6,5 Minuten, was auch noch verdammt kurz ist und "Lampen"-Tests durchaus legitimiert. Ich habe den Eindruck, dass Sie zu stark von sich auf alle anderen schließen, Sie scheinen jedoch auch unter EHS ein ausgemachter Spätzünder zu sein. Und bitte: Belegen Sie künftig Ihre Behauptungen nachprüfbar, es müssen nicht immer gleich Verlinkungen sein, die aber müssen auf Nachfrage nachreichbar sein. So habe ich mir oben die Verlinkungen erspart weil ich denke, Sie kennen die beiden Studien, wir haben sie ja hier im Forum ausgiebig diskutiert.

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sekundärer Krankheitsgewinn, Glaubwürdigkeit, Havas, Fee, Quecksilber, Quacksalber

Spätzünder "Fee"

Fee @, Mittwoch, 09.06.2010, 17:17 (vor 3362 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von Fee, Mittwoch, 09.06.2010, 17:33

Zweitens: wie ist es mit dem im Gewebe und Hirn eingelagerten Quecksilber, das sich nicht mehr im Blut befindet?

Asbest ist gekapselt in Beton völlig ungefährlich, vielleicht gilt das auch für Quecksilberdepots im Hirn - die nur von Quacksalbern gegen Honorar unbedingt geleert werden möchten. Bei einem Sturz hat sich meine Mutter mal unbemerkt ein kleines Steinchen in die Handwurzel gerammt. Das war vor 50 Jahren, der Körper hat es eingekapselt, man kann es fühlen, doch sie hat damit nicht den geringsten Ärger.

Vielleicht, bis jetzt scheint das niemand mit letzter Sicherheit zu wissen. Deshalb auch meine Frage. Da Betroffene jedoch "Aerger" haben mit dem Elektrosmog suchen sie nach möglichen Ursachen. Ob Ihr Hirn und das anderer in diesem Forum aus Beton sei, frage ich jetzt nicht ;-)

Auf mich selber könnte die Schwermetallbelastung zutreffen (10 teils grössere Amalgam-Plomben, nun entfernt, mit "Ausleitungen"). Jedoch kenne ich zwei EHS mit nur einer Plombe.

Wieso zum Teufel haben Sie denn diese simple Laboruntersuchung nicht schon längst machen lassen, um endlich Gewissheit zu haben?! Ich kapiere das einfach nicht, dass Sie unglaublich viel über das Thema EHS reden, schreiben und wissen, aber dennoch völlig handlungsunfähig sind, wenn es um die Klärung Ihres eigenen Falles geht. Was sind Sie nur für eine EMF-Beraterin, die anderen seit vielen Jahren Tipps am Fließband gibt und hingebungsvoll diskutiert, zur eigenen Aufklärung aber nichts substanzielles unternimmt, sondern nur um den heißen Brei herumtanzt - pardon, so jedenfalls nehme ich es wahr. Der Abschlussbericht der Mainzer Studie ist seit November 2008 einsehbar, heute haben wir Juni 2010, unternommen haben Sie nichts. Und dann wundern Sie sich noch, wenn Sie mit "Krankheitsgewinn" in Verbindung gebracht werden. Für den ist es typisch, dass Betroffene die eigene Heilung boykottieren!

So einfach wie Sie und andere das darstellen möchten, sind biologische Vorgänge nicht, Stoffwechsel, Nervensystem, Immunsystem, Zellen, Gene, sind Gebiete, wo sogar Fachleute noch nicht alles darüber wissen. Ich habe einige Laboruntersuchungen, auch in Speziallabors durchführen lassen und bin noch dran z.B. Redoxuntersuchung. Soviel ich weiss vor Jahren auch eine Quecksilber-Bestimmung im Blut, war soviel ich noch weiss rel. unauffällig, was aber aus oben erwähnten Gründen nicht soviel heissen muss. Schon das Finden von Personen, die solche durchführen wollen und können, ist nicht einfach. Während die "anerkannte" Wissenschaft 46 ES-Lampen-Studien durchführt, soll ich als Privatperson weiterbringende Erkenntnisse einfach so liefern können, ansonsten erhalte ich hier Unterstellungen unterschoben. Wenn ich mehr weiss, werden Sie und andere es vernehmen.
Wer schreibt eigentlich diese sogenannten Tags? Die sind für google, oder? Wie schon erwähnt, habe ich mich auch bei den Verantwortlichen der Mainzer-Studie gemeldet und wurde nicht mehr berücksichtigt, bzw. erhielt nicht mal eine Antwort, wohl weil die Studie schon angelaufen war. Solche Laboruntersuchungen würde ich im Gegensatz zu den Expositionskammertests immer noch durchführen lassen.

Drittens: die sogenannten "Lampen-Studien, Feld ein, Feld aus, manchmal noch in mehreren Umgängen, spüren Sie was?" sind untauglich zur Erforschung von EHS.

Das ist wieder einmal so eine unbelegte Behauptung, wie wir sie hier im IZgMF-Forum nicht (mehr) haben möchten. Hat nicht erst vergangenes Magda Havas, von der EHS-Experte "Charles" so begeistert ist, nicht das glatte Gegenteil bewiesen, als in ihrer DECT-Studie Probanden synchron zum Feld reagierten? Auch die Probanden in einer Handy-Studie von Rubin gaben teilweise an, sofort zu reagieren, im Mittel aller Probanden war die Verzögerungszeit jedoch 6,5 Minuten, was auch noch verdammt kurz ist und "Lampen"-Tests durchaus legitimiert. Ich habe den Eindruck, dass Sie zu stark von sich auf alle anderen schließen, Sie scheinen jedoch auch unter EHS ein ausgemachter Spätzünder zu sein. Und bitte: Belegen Sie künftig Ihre Behauptungen nachprüfbar, es müssen nicht immer gleich Verlinkungen sein, die aber müssen auf Nachfrage nachreichbar sein. So habe ich mir oben die Verlinkungen erspart weil ich denke, Sie kennen die beiden Studien, wir haben sie ja hier im Forum ausgiebig diskutiert.

Da bereits mehr als erschöpfend über diese Lampen-Studien diskutiert wurde, habe ich diesmal auf weitere Angaben verzichtet. Studie von Rubin, ich nehme an, Sie meinen diese http://www.bmj.com/cgi/content/abstract/bmj.38765.519850.55v1
Studie von Magda Havas: http://electromagnetichealth.org/electromagnetic-health-blog/magda-havas-phd-to-present-research-demonstrating-increased-heart-rate-from-wireless-radiation-exposure-at-the-emr-policy-institute-conference-in-golden-co/
Z.B. Kommentar von Wuff: http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=36018
Wobei ich leider auch keine endgültige Antwort liefern kann, weshalb es dort so war, in diesem Zusammenhang ist ja auch bereits über die REA-Studie diskutiert worden. Wobei Sie ja immer schreiben, es seien keine ES gefunden worden trotz dieser Studien, wie denn nun? Möglicherweise liegt es daran, wer sie durchführt, am Studiendesign, an der Auswertung. Es sollte eine paritätische Beteiligung beider Parteien bei Design, Durchführung und Auswertung dieser Studien vorhanden sein.

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Lampentest, Rea-Studie, Redox

Die Angst des EHS vor harten Fakten

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 09.06.2010, 18:22 (vor 3362 Tagen) @ Fee

Solche Laboruntersuchungen würde ich im Gegensatz zu den Expositionskammertests immer noch durchführen lassen.

Wieso Konjunktiv? Wieso haben Sie diese für Sie doch einfache Untersuchung nicht längst machen lassen? Wenn jemand wie Sie glaubt, extrem stark von EMF betroffen zu sein, der sollte doch eigentlich ein vitales Interesse daran haben, die Umstände seiner Leiden mit aller Macht zu klären, es sei denn ...

Sie aber reden zwar von Laboruntersuchungen, machen aber keine. Warum nicht? Die Mainzer Studie wurde vor rund 18 Monaten publiziert, Jahre vorher schon war das Design bekannt. Was also hinderte Sie in den letzten 12 Monaten daran, so eine simple Blutabnahme bei Ihrem Hausarzt bzw. bei seinem Labor in Auftrag zu geben?

Verstehen Sie, es ist diese sagenhafte Diskrepanz zwischen Ihrer sehr starken Präsenz beim Thema EHS und ihrer mMn sehr starken Passivität, wenn es ums Schaffen von harten Fakten im eigen Fall geht. Meine Erklärung für dieses Verhalten kennen Sie: Ich denke, Sie fürchten sich davor, dass bei Ihnen keine besondere Belastung mit Schwermetallen festzustellen ist und Ihnen so ein potentielles (glaubhaftes) Stützargument wegbricht. Dieses Argument haben Sie jetzt noch wie eine Trumpfkarte (in Glaubwürdigkeit) im Ärmel stecken, um es, weil noch unwiderlegt, bei Gelegenheit immer wieder mal vorbringen zu können. Jemandem, dem sonst sehr viel Skepsis entgegengebracht wird, muss so eine Trumpfkarte in Glaubwürdigkeit wichtig sein, so wichtig, dass er sie nicht leichtfertig verspielen möchte. So, das also denke ich. Und was denken Sie?

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Glaubwürdigkeit, Expositionskammer, Sozialverhalten, Therapie

Die Angst des EHS vor harten Fakten

Fee @, Mittwoch, 09.06.2010, 18:40 (vor 3362 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von Fee, Mittwoch, 09.06.2010, 19:04

Solche Laboruntersuchungen würde ich im Gegensatz zu den Expositionskammertests immer noch durchführen lassen.

Wieso Konjunktiv? Wieso haben Sie diese für Sie doch einfache Untersuchung nicht längst machen lassen? Wenn jemand wie Sie glaubt, so extrem stark von EMF betroffen zu sein, der sollte doch eigentlich ein vitales Interesse daran haben, die Umstände seiner Leiden zu klären, es sei denn ... Sie aber reden zwar von Laboruntersuchungen, machen aber keine. Warum nicht? Die Mainzer Studie wurde vor rund 18 Monaten publiziert, Jahre vorher schon war das Design bekannt. Was also hinderte Sie in den letzten 12 Monaten daran, so eine simple Blutabnahme bei Ihrem Hausarzt bzw. bei seinem Labor in Auftrag zu geben? Verstehen Sie, es ist die Diskrepanz zwischen Ihrer unglaubliche starken Präsenz beim Thema EHS und ihrer mMn unglaublichen Passivität, wenn es ums Schaffen von harten Fakten im eigen Fall geht. Meine Erklärung für dieses Verhalten kennen Sie: Ich denke, Sie fürchten sich davor, dass bei Ihnen keine besondere Belastung mit Schwermetallen festzustellen ist und Ihnen so ein potentielles Stützargument wegbricht. Und was denken Sie?

Mit solchen Laboruntersuchungen habe ich diejenigen von der Mainzer-Studie gemeint, die doch um einiges komplexer sind. Denken Sie wirklich, mit einer simplen Blutuntersuchung beim Hausarzt liessen sich Erkenntnisse zu EHS feststellen. Wenn das so einfach wäre, hätten das die diversen Forscher doch schon längstens herausgefunden, sonst sollten sie dann wirklich aufhören, sich so zu nennen. Ein grosses Blutbild habe ich vor Jahren auch mal durchführen lassen, wegen der Aussage mit den unreifen Ery, soviel ich noch weiss keine besonderen Befunde. Sie und andere Befürworter kritisieren doch immer die Blutuntersuchungen der sog. "Sendemastengegner", die nichts bringen sollen und bei mir soll es dann plötzlich anders sein, wie denn nun? Da ich es nur annehme, aber nicht sicher weiss, ob ein Zusammenhang zwischen EHS und Schwermetallbelastung besteht, ist es auch kein Stützargument und infolgedessen gibt es nichts zu fürchten. Es stimmt überhaupt nicht, dass ich keine Untersuchungen habe durchführen lassen und Mensch wenn ich an all die Heilung versprechenden Massnahmen denke, die noch teilweise geschadet haben wie das Amalgam Entfernen, die Magnetfeldmatte, die Quint-Station, die Wirbellampe, die Keksdose, um nur einige zu nennen, die mir gerade einfallen, habe all das Zeug zurückgegeben und das Material entsorgt, sonst könnte ich es Ihnen und andern noch als Hinweis gegen den Krankheitsgewinn ins Haus liefern. Hören wir doch auf zu streiten, das Problem lösen wir nicht mehr heute und das gebackene Cake für den Marktstand ist ungut dunkel geworden.

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Magnetfeldmatte

Die Angst des EHS vor harten Fakten

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 09.06.2010, 19:09 (vor 3362 Tagen) @ Fee

Mit solchen Laboruntersuchungen habe ich diejenigen von der Mainzer-Studie gemeint, die doch um einiges komplexer sind.

Was ist denn bei dieser Untersuchung so komplex, dass eine Blut- und Urinprobe nicht ausreicht?

Denken Sie wirklich, mit einer simplen Blutuntersuchung beim Hausarzt liessen sich Erkenntnisse zu EHS feststellen.

Hier in München machen die Ärzte in aller Regel keine Laboruntersuchungen mehr, die Blut- und Urinproben gehen an Speziallabors, die das analysieren, was bestellt wird. Den Bluttest auf Prostatakrebs zum Beispiel machen die nur dann, wenn der Patient das möchte - und natürlich bezahlt.

Wenn das so einfach wäre, hätten das die diversen Forscher doch schon längstens herausgefunden, sonst sollten sie dann wirklich aufhören, sich so zu nennen.

Dass es so einfach ist, behaupten zuerst mal die Frontleute der Sendemastengegner, die immer wieder zu Bluttests auffordern, obwohl mWn bis heute keinerlei verlässlichen Marker im Blutbild existieren existieren, anhand derer sich eine schwache Funkfeldbelastung nachweisen ließe. Das Geld für solche Bluttests können die BIs gleich in den Gully stecken, dort hat es mehr Nutzen. Dennoch wird dieser Quatsch immer wieder neu verzapft, auch uns wurde dazu geraten, und wir machten mit, obwohl wir keinerlei Informationen bekamen, was denn genau untersucht werden sollte. In Rimbach wurde das ganze im großen Stil aufgezogen, heraus kam auch dort nur ein Eimer Sand, die sogenannte Rimbach-Studie wurde bis heute nicht von Dr. Eger vorgelegt, die Resultate waren dem Vernehmen nach wohl etwas unspektakulär.

Ein grosses Blutbild habe ich vor Jahren auch mal durchführen lassen, soviel ich noch weiss keine besonderen Befunde.

Daher könne Ihr Unbehagen kommen, den Detailtest zu machen.

Das stimmt ja gar nicht was Sie schreiben, dass ich keine mache.

Ich rede nur von dem Test auf Schwermetallbelastung im Blut, nicht von irgendwelchen Blutbildern.

Da ich es nur annehme, aber nicht sicher weiss, ob ein Zusammenhang zwischen EHS und Schwermetallbelastung besteht, ist es auch kein Stützargument und infolgedessen gibt es nichts zu fürchten.

Ja wenn es nichts zu fürchen gibt, warum haben Sie dann den Bluttest auf Schwermetallbelastung zur Klärung nicht längst machen lassen? Eilig haben Sie es mit der Klärung jedenfalls nicht, daraus schließe ich, dass Ihnen die Klärung Ihrer Schwermetallbelastung nicht sonderlich wichtig ist. Richtig?

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Die Angst des EHS vor harten Fakten

Fee @, Mittwoch, 09.06.2010, 19:31 (vor 3362 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von Fee, Mittwoch, 09.06.2010, 20:43

Mit solchen Laboruntersuchungen habe ich diejenigen von der Mainzer-Studie gemeint, die doch um einiges komplexer sind.

Was ist denn bei dieser Untersuchung so komplex, dass eine Blut- und Urinprobe nicht ausreicht?

Die Blut- und Urinprobe ist nicht das Problem. Es ist mir nicht bekannt, dass jemand anderes ausser den dortigen Verantwortlichen die Untersuchungen der Mainzer-Studie durchführt.

Denken Sie wirklich, mit einer simplen Blutuntersuchung beim Hausarzt liessen sich Erkenntnisse zu EHS feststellen.

Hier in München machen die Ärzte in aller Regel keine Laboruntersuchungen mehr, die Blut- und Urinproben gehen an Speziallabors, die das analysieren, was bestellt wird. Den Bluttest auf Prostatakrebs zum Beispiel machen die nur dann, wenn der Patient das möchte - und natürlich bezahlt.

Wenn das so einfach wäre, hätten das die diversen Forscher doch schon längstens herausgefunden, sonst sollten sie dann wirklich aufhören, sich so zu nennen.

Dass es so einfach ist, behaupten zuerst mal die Frontleute der Sendemastengegner, die immer wieder zu Bluttests auffordern, obwohl mWn bis heute keinerlei verlässlichen Marker im Blutbild existieren existieren, anhand derer sich eine schwache Funkfeldbelastung nachweisen ließe. Das Geld für solche Bluttests können die BIs gleich in den Gully stecken, dort hat es mehr Nutzen. Dennoch wird dieser Quatsch immer wieder neu verzapft, auch uns wurde dazu geraten, und wir machten mit, obwohl wir keinerlei Informationen bekamen, was denn genau untersucht werden sollte. In Rimbach wurde das ganze im großen Stil aufgezogen, heraus kam auch dort nur ein Eimer Sand, die sogenannte Rimbach-Studie wurde bis heute nicht von Dr. Eger vorgelegt, die Resultate waren dem Vernehmen nach wohl etwas unspektakulär.

Ein grosses Blutbild habe ich vor Jahren auch mal durchführen lassen, soviel ich noch weiss keine besonderen Befunde.

Daher könne Ihr Unbehagen kommen, den Detailtest zu machen.

Das stimmt ja gar nicht was Sie schreiben, dass ich keine mache.

Ich rede nur von dem Test auf Schwermetallbelastung im Blut, nicht von irgendwelchen Blutbildern.

Da ich es nur annehme, aber nicht sicher weiss, ob ein Zusammenhang zwischen EHS und Schwermetallbelastung besteht, ist es auch kein Stützargument und infolgedessen gibt es nichts zu fürchten.

Ja wenn es nichts zu fürchen gibt, warum haben Sie dann den Bluttest auf Schwermetallbelastung zur Klärung nicht längst machen lassen? Eilig haben Sie es mit der Klärung jedenfalls nicht, daraus schließe ich, dass Ihnen die Klärung Ihrer Schwermetallbelastung nicht sonderlich wichtig ist. Richtig?

Was??? Jetzt habe ich doch im früheren Beitrag geschrieben: "Soviel ich weiss vor Jahren auch eine Quecksilber-Bestimmung im Blut, war soviel ich noch weiss rel. unauffällig, was aber aus oben erwähnten Gründen nicht soviel heissen muss." siehe http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=40285

An dieser Stelle auch nochmal die Frage: wer schreibt diese "tags"?

Die Angst des EHS vor harten Fakten

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 09.06.2010, 23:19 (vor 3362 Tagen) @ Fee

Was ist denn bei dieser Untersuchung so komplex, dass eine Blut- und Urinprobe nicht ausreicht?

Die Blut- und Urinprobe ist nicht das Problem. Es ist mir nicht bekannt, dass jemand anderes ausser den dortigen Verantwortlichen die Untersuchungen der Mainzer-Studie durchführt.

Ja, woher soll Ihnen so etwas auch bekannt sein. Auch mir ist dieses Terrain fremd, nach 5 Minuten hatte ich aber zumindest schon mal diese Seite in Bremen gefunden, wo Sie sich raussuchen können, auf welches Schwermetall Sie sich testen lassen möchten und welche Probenmasse dazu erforderlich ist. Gibt's bestimmt auch was in der Schweiz, Suchbegriff war "Labor Umweltanalytik Schwermetallbelastung". Womit ich nur sagen möchte: wo ein Wille ist, "Fee", da ist auch ein Weg.

[...]

Was??? Jetzt habe ich doch im früheren Beitrag geschrieben: "Soviel ich weiss vor Jahren auch eine Quecksilber-Bestimmung im Blut, war soviel ich noch weiss rel. unauffällig, was aber aus oben erwähnten Gründen nicht soviel heissen muss." siehe http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=40285

Verzeihung, diese zitierte Textpassage hatte ich beim schnellen Drüberlesen nicht mit Ihnen in Verbindung gebracht, nur das "große Blutbild", das habe ich Ihnen zugeordnet. Ist aber doch auch wurscht was sie vor Jahren mal gemacht haben, lange vor der Mainzer Studie oder? Es kommt doch darauf an, dass sie jetzt, nach Kenntnis der Mainzer Studie bekunden, sich so einer Untersuchung unterziehen zu wollen, nicht nur auf Quecksilber, sondern auf das, was auch in Mainz untersucht wurde, also Cadmium und Blei. Und da wundere ich mich eben, dass Sie nicht in die "Pötte" kommen.

An dieser Stelle auch nochmal die Frage: wer schreibt diese "tags"?

Gut dass Sie nachfragen, ich dachte bislang, jeder Teilnehmer könne diese Tags setzen. Stimmt aber nicht, das können nur die Mods und der Admin und es gibt auch keine Möglichkeit, dies für alle freizuschalten. Die Tags haben mit Google nichts zu tun. Das Forum könnte eine sogenannte Tag-Cloud anzeigen, also Schlagworte (Tags) der letzten Postings. Das habe ich aber nicht freigeschaltet, weil ich es für wenig sinnvoll halte, die Tags haben deshalb momentan allein den Zweck, die wenig komfortable Suche im Forum zu verbessern, indem die Tags (und nicht der komplette Text) nach einem Suchwort durchforstet werden. So gesehen dienen die Tags eher internen Zwecken, denn im wesentlichen tut sich der bei der Suche leichter, der die Tags vergibt.

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Tags:
Mainzer-Studie

Die Angst des EHS vor harten Fakten

Fee @, Donnerstag, 10.06.2010, 07:38 (vor 3361 Tagen) @ H. Lamarr

Was ist denn bei dieser Untersuchung so komplex, dass eine Blut- und Urinprobe nicht ausreicht?

Die Blut- und Urinprobe ist nicht das Problem. Es ist mir nicht bekannt, dass jemand anderes ausser den dortigen Verantwortlichen die Untersuchungen der Mainzer-Studie durchführt.

Ja, woher soll Ihnen so etwas auch bekannt sein. Auch mir ist dieses Terrain fremd, nach 5 Minuten hatte ich aber zumindest schon mal diese Seite in Bremen gefunden, wo Sie sich raussuchen können, auf welches Schwermetall Sie sich testen lassen möchten und welche Probenmasse dazu erforderlich ist. Gibt's bestimmt auch was in der Schweiz, Suchbegriff war "Labor Umweltanalytik Schwermetallbelastung". Womit ich nur sagen möchte: wo ein Wille ist, "Fee", da ist auch ein Weg.

Bei der Mainzer-Studie wurde aber bedeutend mehr getestet und dies würde mich deshalb mehr interessieren:
Blutchemisches Routinelabor inkl. Blutbild
Herzratenvariabilität als Indikator der autonomen Regulation
die genetisch messbare Leberentgiftungskapazität (22 Untersuchungen an 12 Genen, die die Entgiftungskapazität der Leber charakterisieren)
der genetische messbare Anteil des Infektions- und Fatigue-Risikos (fünf genetische Untersuchungen an Genen, die die Immunantwort modulieren)
die Bestimmung des HLA-Status (HLA=human leukocyte antigens)
ein 74 Allergene umfassender Allergen-Chip, bei dem an einer Blutprobe parallel die Reaktionsfähigkeit auf häufige Allergene getestet werden kann
Röntgenfluoreszenz-spektroskopische Bestimmung von Cadmium, Blei, Quecksilber, Chrom und Kupfer im Blut

In der klinisch-chemischen Laboranalytik wurden gezielt Parameter untersucht, die Aussagen zulassen hinsichtlich Eisenmangel, Schilddrüsenunterfunktion, Leberfunktionsstörung oder chronisch entzündlichen Prozessen. Bei den meisten Parametern zeigten sich keine signifikanten Unterschiede zwischen elektrosensiblen und Kontrollpersonen. Bei den wenigen gefundenen statistisch signifikanten Abweichungen ist die klinische Bedeutung zweifelhaft, da es sich überwiegend um relativ geringe Gruppenunterschiede innerhalb der Normbereiche handelte.

Bei den Serumwerten der Metalle Quecksilber, Chrom und Blei bestand kein signifikanter Gruppenunterschied zwischen elektrosensiblen und Kontrollpersonen. Insbesondere ließen sich keine erhöhten Serumwerte an Zahnmetallen feststellen. Der Serumgehalt an Kupfer war in der Gruppe der Elektrosensiblen deutlich erhöht, der an Cadmium erniedrigt. Die auf Schwermetallentgiftungen (z .B. Ausleitungstherapien und Zahnsanierungen) ausgerichteten Behandlungen eines Teils der Elektrosensiblen waren, soweit in den Befragungen anhand der Beschwerdeprofile und Beschwerdeintensitäten erkennbar, offensichtlich wirkungslos.

Im Hinblick auf die Entgiftungsfunktion der Leber wurden 22 Genvarianten an 12 Genen untersucht, die für die Verarbeitung von Fremdstoffen (Giften und Medikamenten) wesentlich sind. Die wenigen signifikanten Unterschiede zwischen der Gruppe der Elektrosensiblen und der Kontrollen waren nach Korrektur für multiples Testen nicht mehr signifikant.

Bei der Testung auf 74 häufige Allergene aus verschiedenen Bereichen (Pollen, Tierallergene, Nahrungsmittel) zeigte sich, dass die Mehrheit der elektrosensiblen Personen auf keines der Allergene reagierte. Außerdem war der Schweregrad der Symptomatik nicht mit der Reaktionsfähigkeit auf Allergene assoziiert.

Die vergleichende Untersuchung an für die Immunantwort relevanten Genvarianten ergab keine klinisch bedeutsamen Unterschiede zwischen Elektrosensiblen und Kontrollpersonen. Bei der Bestimmung des HLA-Status ergaben sich ebenfalls keine klinisch relevanten Unterschiede zwischen den beiden Gruppen.

Bei der Auswertung der untersuchten Parameter zur Herzratenvariabilität konnte kein Unterschied zwischen der Gruppe der Elektrosensiblen und der Gruppe der Kontrollpersonen festgestellt werden. Eine erhebliche Einschränkung der Herzratenvariabilität als Zeichen einer organischen autonomen Dysfunktion oder einer schlechten Anpassungsfähigkeit des Herzkreislaufsystems wurde nicht gefunden.

Was??? Jetzt habe ich doch im früheren Beitrag geschrieben: "Soviel ich weiss vor Jahren auch eine Quecksilber-Bestimmung im Blut, war soviel ich noch weiss rel. unauffällig, was aber aus oben erwähnten Gründen nicht soviel heissen muss." siehe http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=40285

Verzeihung, diese zitierte Textpassage hatte ich beim schnellen Drüberlesen nicht mit Ihnen in Verbindung gebracht, nur das "große Blutbild", das habe ich Ihnen zugeordnet. Ist aber doch auch wurscht was sie vor Jahren mal gemacht haben, lange vor der Mainzer Studie oder? Es kommt doch darauf an, dass sie jetzt, nach Kenntnis der Mainzer Studie bekunden, sich so einer Untersuchung unterziehen zu wollen, nicht nur auf Quecksilber, sondern auf das, was auch in Mainz untersucht wurde, also Cadmium und Blei. Und da wundere ich mich eben, dass Sie nicht in die "Pötte" kommen.

Das finde ich überhaupt nicht "wurscht", wenn Sie mir mit solchen Unterstellungen und Vorwürfen kommen. Und weshalb sollte ein vor Jahren unauffälliger Befund bezüglich Quecksilber nun und erst noch nach Herausnahme der Amalgam-Plomben und Ausleiten plötzlich auffällig sein. Aber wenn Sie mir sonst wieder was anhängen, kann ich bei meinem Arzt nachfragen und eine Wiederholungsuntersuchung auf Quecksilber, Cadmium und Blei veranlassen.

An dieser Stelle auch nochmal die Frage: wer schreibt diese "tags"?

Gut dass Sie nachfragen, ich dachte bislang, jeder Teilnehmer könne diese Tags setzen. Stimmt aber nicht, das können nur die Mods und der Admin und es gibt auch keine Möglichkeit, dies für alle freizuschalten. Die Tags haben mit Google nichts zu tun. Das Forum könnte eine sogenannte Tag-Cloud anzeigen, also Schlagworte (Tags) der letzten Postings. Das habe ich aber nicht freigeschaltet, weil ich es für wenig sinnvoll halte, die Tags haben deshalb momentan allein den Zweck, die wenig komfortable Suche im Forum zu verbessern, indem die Tags (und nicht der komplette Text) nach einem Suchwort durchforstet werden. So gesehen dienen die Tags eher internen Zwecken, denn im wesentlichen tut sich der bei der Suche leichter, der die Tags vergibt.

Ich kann mir ja da denken, wer diese tendenziösen Tags jeweils oft vergibt...

Die Angst des EHS vor harten Fakten

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 10.06.2010, 14:11 (vor 3361 Tagen) @ Fee

Aber wenn Sie mir sonst wieder was anhängen, kann ich bei meinem Arzt nachfragen und eine Wiederholungsuntersuchung auf Quecksilber, Cadmium und Blei veranlassen.

Tun Sie das, es wäre zumindest ein Anfang auf dem steinigen Weg zur Tat. Aber stellen Sie es bitte jetzt nicht so hin, als ob Sie es in Notwehr wegen mir tun, Sie tun es allein für sich. Mein bescheidener Verdienst ist nur der, Sie mit Ihrer eigenen Idee solange konfrontiert zu haben, dass Sie jetzt ankündigen, der Idee auch die Tat folgen zu lassen. Es wäre freundlich, wenn Sie hier über das Resultat der Untersuchung berichten und die Werte nennen. Den Test auf Cadmium können Sie sich mMn sparen, der war in Mainz bei allen EHS belanglos.

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Die Angst des EHS vor harten Fakten

Fee @, Donnerstag, 10.06.2010, 15:08 (vor 3361 Tagen) @ H. Lamarr

Aber wenn Sie mir sonst wieder was anhängen, kann ich bei meinem Arzt nachfragen und eine Wiederholungsuntersuchung auf Quecksilber, Cadmium und Blei veranlassen.

Tun Sie das, es wäre zumindest ein Anfang auf dem steinigen Weg zur Tat. Aber stellen Sie es bitte jetzt nicht so hin, als ob Sie es in Notwehr wegen mir tun, Sie tun es allein für sich. Mein bescheidener Verdienst ist nur der, Sie mit Ihrer eigenen Idee solange konfrontiert zu haben, dass Sie jetzt ankündigen, der Idee auch die Tat folgen zu lassen. Es wäre freundlich, wenn Sie hier über das Resultat der Untersuchung berichten und die Werte nennen. Den Test auf Cadmium können Sie sich mMn sparen, der war in Mainz bei allen EHS belanglos.

Was mich stört an Ihrem Beitrag, dass Sie so schreiben, wie wenn ich bis jetzt nichts dergleichen gemacht hätte. Dabei habe ich dieses Quecksilber Jahre vor der Mainzer-Studie schon bestimmen lassen, der Arzt hat mir damals keine Werte schriftlich ausgehändigt, auch bei der andern Laboruntersuchung nicht, ich weiss auch nicht weshalb das so ist, sondern soviel ich noch in Erinnerung habe, nur gesagt, es sei unauffällig.

Die Angst des EHS vor harten Fakten

Alexander Lerchl @, Donnerstag, 10.06.2010, 15:28 (vor 3361 Tagen) @ Fee
bearbeitet von Alexander Lerchl, Donnerstag, 10.06.2010, 15:58

Was mich stört an Ihrem Beitrag, dass Sie so schreiben, wie wenn ich bis jetzt nichts dergleichen gemacht hätte. Dabei habe ich dieses Quecksilber Jahre vor der Mainzer-Studie schon bestimmen lassen, der Arzt hat mir damals keine Werte schriftlich ausgehändigt, auch bei der andern Laboruntersuchung nicht, ich weiss auch nicht weshalb das so ist, sondern soviel ich noch in Erinnerung habe, nur gesagt, es sei unauffällig.

Soweit mir bekannt ist, haben Sie ein Anrecht auf Ihre Werte. Lassen Sie sich doch einfach eine Kopie des Berichts vom Labor geben. Dann haben Sie auch gleich noch die Referenzwerte.

Nachtrag: Siehe z.B. hier: Das Recht auf Einsicht in die eigenen Patientenakten.

--
"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert

Die Angst des EHS vor harten Fakten

Fee @, Donnerstag, 10.06.2010, 16:29 (vor 3361 Tagen) @ Alexander Lerchl


Soweit mir bekannt ist, haben Sie ein Anrecht auf Ihre Werte. Lassen Sie sich doch einfach eine Kopie des Berichts vom Labor geben. Dann haben Sie auch gleich noch die Referenzwerte.

Nachtrag: Siehe z.B. hier: Das Recht auf Einsicht in die eigenen Patientenakten.

Danke für Ihre Antwort. Die damalige Testung auf Schwermetall war bei einem andern Arzt als dem heutigen, ich werde mich aber mit seiner Praxis in Verbindung setzen (war heute Nachmittag abwesend), um die Werte zu erhalten. Mit dem heutigen Arzt habe ich einen Termin vereinbaren können. Bezüglich Labortestungen bin ich trotz "schlechter" Venen für die Blutentnahme eindeutig mutiger als für die Expositionskammer. Ich habe auch privat schon mal Werte für Melatonin und Cortisol bestimmen lassen bei einem Arzt, wo es hiess, wenn die Mobilfunklobby das merke, werde ihm das abgestellt und soviel ich noch weiss noch ein zweites Mal Melatonin beim selben Arzt wie das Schwermetall, mir sind auch da keine auffälligen Werte in Erinnerung. Dazu neulich Bestimmungen von Stoffwechselwerten, sollen rel. auffällig gewesen sein, aber da bin ich schon ziemlich vorsichtig, wem ich das dann schreibe, wenn man sieht, wie gegen die EHS vorgegangen wird, es wird nun versucht, diese Werte auszugleichen. Bei Testungen durch Befürworter kann man nie sicher sein, ob nicht getrickst wird, damit es keine EHS wegen EMF geben soll. Das grosse Blutbild soviel ich noch weiss beim Hausarzt. Sorry, dass ich das nicht mehr besser weiss, es ist halt schon einige Jahre her. Jedenfalls weise ich die Vorwürfe von Spatenpauli zurück. Jetzt mal eine hoffentlich nicht zu freche Frage, hätten Sie evt. die Möglichkeit, dass ich wenn das überhaupt möglich wäre, diese Untersuchungen der Mainzer-Studie noch durchführen lassen könnte? Oder hätten Sie die Möglichkeit zur Bestimmung weiterer Werte. Sie haben sich ja damals auch bereit erklärt für meinen eigenen DECT-Test, wo ich leider den Mut dann nicht mehr hatte wegen verschlechterter gesundheitlicher Situation.

Die Angst des EHS vor harten Fakten

Alexander Lerchl @, Donnerstag, 10.06.2010, 17:00 (vor 3361 Tagen) @ Fee

Soweit mir bekannt ist, haben Sie ein Anrecht auf Ihre Werte. Lassen Sie sich doch einfach eine Kopie des Berichts vom Labor geben. Dann haben Sie auch gleich noch die Referenzwerte.

Nachtrag: Siehe z.B. hier: Das Recht auf Einsicht in die eigenen Patientenakten.

Danke für Ihre Antwort.

In Bremen und umzu sagt man: dafür nich! oder auch mal: nich dafür!

Die damalige Testung auf Schwermetall war bei einem andern Arzt als dem heutigen, ich werde mich aber mit seiner Praxis in Verbindung setzen (war heute Nachmittag abwesend), um die Werte zu erhalten.

Ich glaube, dass Hausärzte Unterlagen mindesten 10 Jahre aufbewahren müssen (bin aber nicht ganz sicher, kann auch länger sein).

...

Ich habe auch privat schon mal Werte für Melatonin und Cortisol bestimmen lassen bei einem Arzt, wo es hiess, wenn die Mobilfunklobby das merke, werde ihm das abgestellt ...

Huch! Dass die Schergen der Mobilfunker jetzt sogar die Ärzte kontrollieren ...:wink:

... und soviel ich noch weiss noch ein zweites Mal Melatonin

wann (Uhrzeit)? Tagsüber bringt das überhaupt nichts.

... beim selben Arzt wie das Schwermetall, mir sind auch da keine auffälligen Werte in Erinnerung. Dazu neulich Bestimmungen von Stoffwechselwerten, sollen rel. auffällig gewesen sein, aber da bin ich schon ziemlich vorsichtig, wem ich das dann schreibe, wenn man sieht, wie gegen die EHS vorgegangen wird, es wird nun versucht, diese Werte auszugleichen.

Viel Erfolg. Ich würde solche Werte übrigens auch nicht ins Netz stellen. Hicks.

Bei Testungen durch Befürworter kann man nie sicher sein, ob nicht getrickst wird, damit es keine EHS wegen EMF geben soll.

Das ist

a) grundsätzlich richtig (weil man nie sicher sein kann), dennoch
b) eine Vermutung, die ohne Weiteres eher Unken ist und
c) kein gutes Argument, weil es für die Gegenseite exakt spiegelbildlich behauptet werden könnte (was ich nicht tue, aber Sie wissen, was ich meine).

Das grosse Blutbild soviel ich noch weiss beim Hausarzt. Sorry, dass ich das nicht mehr besser weiss, es ist halt schon einige Jahre her. Jedenfalls weise ich die Vorwürfe von Spatenpauli zurück. Jetzt mal eine hoffentlich nicht zu freche Frage, hätten Sie evt. die Möglichkeit, dass ich wenn das überhaupt möglich wäre, diese Untersuchungen der Mainzer-Studie noch durchführen lassen könnte? Oder hätten Sie die Möglichkeit zur Bestimmung weiterer Werte. Sie haben sich ja damals auch bereit erklärt für meinen eigenen DECT-Test, wo ich leider den Mut dann nicht mehr hatte wegen verschlechterter gesundheitlicher Situation.

Ähm, da müssten Sie mir auf die Sprünge helfen, was da genau gemacht werden müsste, also bei Ihnen jetzt.

--
"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert

Die Angst des EHS vor harten Fakten

Fee @, Donnerstag, 10.06.2010, 17:18 (vor 3361 Tagen) @ Alexander Lerchl

... und soviel ich noch weiss noch ein zweites Mal Melatonin

wann (Uhrzeit)? Tagsüber bringt das überhaupt nichts.

Soviel ich noch weiss am Morgen.

... beim selben Arzt wie das Schwermetall, mir sind auch da keine auffälligen Werte in Erinnerung. Dazu neulich Bestimmungen von Stoffwechselwerten, sollen rel. auffällig gewesen sein, aber da bin ich schon ziemlich vorsichtig, wem ich das dann schreibe, wenn man sieht, wie gegen die EHS vorgegangen wird, es wird nun versucht, diese Werte auszugleichen.

Viel Erfolg. Ich würde solche Werte übrigens auch nicht ins Netz stellen. Hicks.

Was soll Ihr "Hicks" in diesem Zusammenhang bedeuten?

Das grosse Blutbild soviel ich noch weiss beim Hausarzt. Sorry, dass ich das nicht mehr besser weiss, es ist halt schon einige Jahre her. Jedenfalls weise ich die Vorwürfe von Spatenpauli zurück. Jetzt mal eine hoffentlich nicht zu freche Frage, hätten Sie evt. die Möglichkeit, dass ich wenn das überhaupt möglich wäre, diese Untersuchungen der Mainzer-Studie noch durchführen lassen könnte? Oder hätten Sie die Möglichkeit zur Bestimmung weiterer Werte. Sie haben sich ja damals auch bereit erklärt für meinen eigenen DECT-Test, wo ich leider den Mut dann nicht mehr hatte wegen verschlechterter gesundheitlicher Situation.

Ähm, da müssten Sie mir auf die Sprünge helfen, was da genau gemacht werden müsste, also bei Ihnen jetzt.

Alles, was Sie dazu bereit wären, die Möglichkeit hätten in Ihrem Labor und im Zusammenhang mit Elektrosensibliät sinnvoll erachten würden.
Wenn Sie die Mainzer kennen, was ich annehme, könnte evt. die Möglichkeit bestehen, diese Untersuchungen doch noch durchführen lassen zu können.

Die Angst des EHS vor harten Fakten

Alexander Lerchl @, Donnerstag, 10.06.2010, 17:30 (vor 3361 Tagen) @ Fee

... und soviel ich noch weiss noch ein zweites Mal Melatonin

wann (Uhrzeit)? Tagsüber bringt das überhaupt nichts.

Soviel ich noch weiss am Morgen.

Aus dem Blut, nehme ich an. Dann ist das Ergebnis komplett uninteressant, es sei denn, jemand hat den Verdacht auf einen sehr seltenen Pinealtumor, dann können die Werte auch am Morgen hoch sein. Da die Melatoninsynthese ausschließlich nachts erfolgt, sind demzufolge auch nur die nächtlichen Melatoninwerte von Interesse. Das bedeutet entweder eine Nacht im Krankenhaus (unpraktisch, teuer, übernimmt keine Krankenkasse), oder man macht einen Speicheltest, was ich aber hier aus Gründen der Vermeidung von Werbung nicht weiter ausführen möchte.:-)

Viel Erfolg. Ich würde solche Werte übrigens auch nicht ins Netz stellen. Hicks.

Was soll Ihr "Hicks" in diesem Zusammenhang bedeuten?

ooops. Da habe ich den smiley vergessen, sorry. :-)
Aber im Ernst: Das Netz vergisst nichts, und solche Labordaten gehören da nicht hin.

Ähm, da müssten Sie mir auf die Sprünge helfen, was da genau gemacht werden müsste, also bei Ihnen jetzt.

Alles, was Sie dazu bereit wären, die Möglichkeit hätten in Ihrem Labor und im Zusammenhang mit Elektrosensibliät sinnvoll erachten würden.

Puh :confused:. Dazu fällt mir leider überhaupt nichts ein, weil alle Parameter, die bislang getestet wurden, nichts gebracht haben.

Wenn Sie die Mainzer kennen, was ich annehme, könnte evt. die Möglichkeit bestehen, diese Untersuchungen doch noch durchführen lassen zu können.

Am besten wäre es, sich mit den Mainzern in Verbindung zu setzen.

--
"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert

Tags:
EHS, Angst, Speicheltest

Die Angst des EHS vor harten Fakten

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 10.06.2010, 16:36 (vor 3361 Tagen) @ Fee

Was mich stört an Ihrem Beitrag, dass Sie so schreiben, wie wenn ich bis jetzt nichts dergleichen gemacht hätte. Dabei habe ich dieses Quecksilber Jahre vor der Mainzer-Studie schon bestimmen lassen ...

Irgendwie scheine ich nicht bei Ihnen anzukommen.

Ihr Einwand oben wäre mMn dann völlig gerechtfertigt, wenn Sie über belanglose Beschwerden klagen würden, vergleichbar einem schnupfen. Das aber ist bei Ihnen nicht so, Sie Posten seit Jahren wie wild zu EHS, stellen Ihre Fallgeschichte ins netz, fahren durch die Gegend auf der Suche nach Funklöchern und wollen sozusagen am liebsten auf einem EMF-freien Friedhof bestattet werden. Dieser Umstand, dass nämlich EMF Ihr Lebensinhalt zu sein scheint, unterscheidet Sie gravierend von einer dame mit Schnupfen. Und nach meinem Verständnis, müssten Sie, wenn Sie gegen IHRE EHS wirklich etwas unternehmen wollten, LÄNGST unterwegs gewesen sein, um die Untersuchungen der Mainzer an sich durchführen zu lassen.

Dass Sie vor x Jahren mal Quecksilber haben bestimmen lassen ist belanglos, mMn nur eine Ausflucht, um das Nicht-Handeln im Kielwasser der Mainzer Studie irgendwie zu erklären. Ja doch, Sie handeln durchaus, sogar unglaublich viel, wenn es um die Belange der EHS-Szene geht, sobald es aber um Sie persönlich geht, wirken Sie wie gelähmt und handlungsunfähig. Dieses Phänomen habe ich bei mehreren EHS beobachtet, die in einer Situation wie angewurzelt verharren und mit großem Aktionismus an allem mitmachen, nur nicht an der Klärung der EIGENEN Umstände. Die Umstände der ANDEREN scheinen für EHS viel attraktiver zu sein. Aus meiner Sicht stimmt da etwas nicht, etwas was in der Psyche der Betroffenen zu suchen ist und was der Grund dafür ist, dass EHS nicht richtig ernst genommen werden können. Denn warum sollte ich oder irgendjemand anders sich abmühen, für EHS die Kohlen aus dem Feuer zu holen, wenn die Betroffenen selber so desinteressiert sind, die eigene Situation mit unbequemen aber vom Ansatz her substanziellen Maßnahmen (MCS-Test, EMF-Test, generell Fakten statt Behauptungen schaffen ...) zu verbessern?

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
EHS-Phobie, Aktionismus

Die Angst des EHS vor harten Fakten

Fee @, Donnerstag, 10.06.2010, 17:10 (vor 3361 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von Fee, Donnerstag, 10.06.2010, 17:27

Was mich stört an Ihrem Beitrag, dass Sie so schreiben, wie wenn ich bis jetzt nichts dergleichen gemacht hätte. Dabei habe ich dieses Quecksilber Jahre vor der Mainzer-Studie schon bestimmen lassen ...

Irgendwie scheine ich nicht bei Ihnen anzukommen.

Ihr Einwand oben wäre mMn dann völlig gerechtfertigt, wenn Sie über belanglose Beschwerden klagen würden, vergleichbar einem schnupfen. Das aber ist bei Ihnen nicht so, Sie Posten seit Jahren wie wild zu EHS, stellen Ihre Fallgeschichte ins netz, fahren durch die Gegend auf der Suche nach Funklöchern und wollen sozusagen am liebsten auf einem EMF-freien Friedhof bestattet werden. Dieser Umstand, dass nämlich EMF Ihr Lebensinhalt zu sein scheint, unterscheidet Sie gravierend von einer dame mit Schnupfen. Und nach meinem Verständnis, müssten Sie, wenn Sie gegen IHRE EHS wirklich etwas unternehmen wollten, LÄNGST unterwegs gewesen sein, um die Untersuchungen der Mainzer an sich durchführen zu lassen.

EHS ist eher Lebensschicksal. Wie ich bereits erwähnt habe, habe ich damals bei den Mainzern nachgefragt, leider erst als die Studie schon lief, weil ich vorher davon nicht gewusst habe. Was würden Sie vorschlagen, was ich machen kann, um diese Untersuchung der Mainzer doch noch durchführen lassen zu können? Denn da wäre ich bereit dazu und die Ergebnisse könnten ins Forum gestellt werden.

Dass Sie vor x Jahren mal Quecksilber haben bestimmen lassen ist belanglos, mMn nur eine Ausflucht, um das Nicht-Handeln im Kielwasser der Mainzer Studie irgendwie zu erklären.

Das stimmt nicht, dass das eine Ausflucht ist. Dass Sie bei mir nicht "ankommen", hängt mit solchen Unterstellungen von Ihnen zusammen. Auch wenn ich mich wiederhole, habe ich nach dem damaligen rel. unauffälligen Befund und weil auch die Mainzer-Studie keinen eindeutigen Zusammenhang gefunden hat, keine Veranlassung mehr zu einer erneuten Schwermetall-Untersuchung gesehen. Ich habe ja damals auch die Amalgam-Plomben ersetzen lassen und diverse Ausleitungen gemacht.

Ja doch, Sie handeln durchaus, sogar unglaublich viel, wenn es um die Belange der EHS-Szene geht, sobald es aber um Sie persönlich geht, wirken Sie wie gelähmt und handlungsunfähig. Dieses Phänomen habe ich bei mehreren EHS beobachtet, die in einer Situation wie angewurzelt verharren und mit großem Aktionismus an allem mitmachen, nur nicht an der Klärung der EIGENEN Umstände. Die Umstände der ANDEREN scheinen für EHS viel attraktiver zu sein. Aus meiner Sicht stimmt da etwas nicht, etwas was in der Psyche der Betroffenen zu suchen ist und was der Grund dafür ist, dass EHS nicht richtig ernst genommen werden können. Denn warum sollte ich oder irgendjemand anders sich abmühen, für EHS die Kohlen aus dem Feuer zu holen, wenn die Betroffenen selber so desinteressiert sind, die eigene Situation mit unbequemen aber vom Ansatz her substanziellen Maßnahmen (MCS-Test, EMF-Test, generell Fakten statt Behauptungen schaffen ...) zu verbessern?

Sie schreiben hier MCS-Test? Als ob das so einfach wäre, einen solchen zu finden und durchführen lassen zu können. Denn bezüglich MCS würde ich einen möglichen Zusammenhang sehen, da ich z.B. Medikamente schlecht vertrage. Ich lasse eine Anfrage raus an eine MCS-Organisation, ob ihnen ein solcher Test bekannt ist.

Die Angst des EHS vor harten Fakten

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 10.06.2010, 18:23 (vor 3361 Tagen) @ Fee

EHS ist eher Lebensschicksal. Wie ich bereits erwähnt habe, habe ich damals bei den Mainzern nachgefragt, leider erst als die Studie schon lief, weil ich vorher davon nicht gewusst habe. Was würden Sie vorschlagen, was ich machen kann, um diese Untersuchung der Mainzer doch noch durchführen lassen zu können? Denn da wäre ich bereit dazu und die Ergebnisse könnten ins Forum gestellt werden.

An Ihrer Stelle würde ich bei Dr. Dahmen anklopfen, was in so einem Fall seiner Meinung nach zu machen ist. Wenn Sie keine Antwort kriegen, würde ich es für Sie versuchen. Und wenn auch das nichts bringt, würde ich probieren, Herrn Lerchl als Türöffner zu nutzen.

Dass Sie vor x Jahren mal Quecksilber haben bestimmen lassen ist belanglos, mMn nur eine Ausflucht, um das Nicht-Handeln im Kielwasser der Mainzer Studie irgendwie zu erklären.

Das stimmt nicht, dass das eine Ausflucht ist. Dass Sie bei mir nicht "ankommen", hängt mit solchen Unterstellungen von Ihnen zusammen.

"Fee", wann lernen Sie endlich, Meinung und Fakt zu trennen. Ich habe Ihnen nichts unterstellt, dazu hätte ich schreiben müssen: "Mit Ihrer alten Quecksilbergeschichte wollen Sie nur über Ihre Passivität hinwegtäuschen". Das wäre dann eine Unterstellung. Und was habe ich gemacht? Eine Meinung geäußert. Das ist legitim, wenn es als Meinung erkennbar ist und es ist als solche erkennbar. Dass Ihnen meine Meinung nicht passt, damit müssen Sie leben, so wie ich mit Ihren Meinungen leben muss - anders geht's sowieso nicht.

Auch wenn ich mich wiederhole, habe ich nach dem damaligen rel. unauffälligen Befund und weil auch die Mainzer-Studie keinen eindeutigen Zusammenhang gefunden hat, keine Veranlassung mehr zu einer erneuten Schwermetall-Untersuchung gesehen. Ich habe ja damals auch die Amalgam-Plomben ersetzen lassen und diverse Ausleitungen gemacht.

Das verstehe ich jetzt nicht. Sie haben doch im Zusammenhang mit der Mainzer Studie mindestens 2-mal hier im Forum signalisiert, dass Sie an so einer Untersuchung interessiert seien. Alles war ich bemeckere ist, dass Sie, obwohl die Studie seit langem bekannt ist, bislang nichts unternommen haben, um - wie auch immer - die in Mainz geleisteten Untersuchungen nachträglich zu bekommen. Sie sind da so träge wie ich, wenn meine Frau mich löchert, endlich ein Ordnungssystem für meinen Papierkram zu machen und nicht bloß hoch zu stapeln ;-).

Ja doch, Sie handeln durchaus, sogar unglaublich viel, wenn es um die Belange der EHS-Szene geht, sobald es aber um Sie persönlich geht, wirken Sie wie gelähmt und handlungsunfähig. Dieses Phänomen habe ich bei mehreren EHS beobachtet, die in einer Situation wie angewurzelt verharren und mit großem Aktionismus an allem mitmachen, nur nicht an der Klärung der EIGENEN Umstände. Die Umstände der ANDEREN scheinen für EHS viel attraktiver zu sein. Aus meiner Sicht stimmt da etwas nicht, etwas was in der Psyche der Betroffenen zu suchen ist und was der Grund dafür ist, dass EHS nicht richtig ernst genommen werden können. Denn warum sollte ich oder irgendjemand anders sich abmühen, für EHS die Kohlen aus dem Feuer zu holen, wenn die Betroffenen selber so desinteressiert sind, die eigene Situation mit unbequemen aber vom Ansatz her substanziellen Maßnahmen (MCS-Test, EMF-Test, generell Fakten statt Behauptungen schaffen ...) zu verbessern?

Sie schreiben hier MCS-Test? Als ob das so einfach wäre, einen solchen zu finden und durchführen lassen zu können. Denn bezüglich MCS würde ich einen möglichen Zusammenhang sehen, da ich z.B. Medikamente schlecht vertrage. Ich lasse eine Anfrage raus an eine MCS-Organisation, ob ihnen ein solcher Test bekannt ist.

Ja, gute Idee. Aber bitte Vorsicht, das Problem könnte ähnlich sein wie bei EHS-Tests, dass nämlich wertlose Tests angeboten werden, wertlos in dem Sinne, dass die Resultate nicht belastbar und anerkannt sind, weil nur jemand seine persönliche Sicht der Dinge zu einem "Test" ernannt hat und Geld damit verdienen möchte.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Mainz, MCS, Dahmen, Giftstoffe

Schwermetallgehalt im Körper als EHS-Indikator

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 10.06.2010, 00:06 (vor 3362 Tagen) @ Fee

Auf mich selber könnte die Schwermetallbelastung zutreffen (10 teils grössere Amalgam-Plomben, nun entfernt, mit "Ausleitungen").

Da kann ich mithalten, ob's 10 oder mehr waren weiß ich nicht mehr genau, gefühlt waren es aber so viele, dass die Kurse der Amalgamproduzenten stiegen, wenn ich beim Zahnarzt einen Termin buchte. Mittlerweile sind fast alle durch Kronen ersetzt, auf die Idee, eine "Ausleitung" durchzuführen, bin ich erst gar nicht gekommen. Also müsste ich nicht nur ein Hirn aus Beton haben, sondern es müsste zudem von Quecksilberadern durchzogen sein. Dennoch scheint es so, dass ich bei erheblich besserer Gesundheit bin als Sie. Und das obwohl ich hier NF-Elektrosmog von Nachtspeicheröfen in jedem Zimmer abkriege, ein Handy besitze, mit DECT telefoniere und via WLAN surfe und von einer handvoll Mobilfunksender und einem Rundfunksender in Sichtweite belagert werde. Habe ich eigentlich schon mal die Bahnlinie erwähnt, die ungefähr 340 Meter weit weg ist? Und die Energiesparlampe in meiner Schreibtischleuchte oder diesen Insektenschreck mit Hochspannung und UV-Lampe sowie die Funktastatur und das Funkthermometer? Am Anfang, 2002, wurde mir von "erfahrenen Sendemastengegnern" gesagt, in drei, spätestens in fünf Jahren würde sich der Vodafone-Mast in rd. 16 Meter Entfernung bei der Gesundheit der fünf Schalls bemerkbar machen, jetzt sind gut acht Jahre verstrichen und wir warten noch immer auf die angekündigten Reaktionen.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Zahnarzt, Ausleitung, Schwermetallbelastung

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