GSM in den USA: schwierige Geburt (Technik)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 20.11.2022, 20:57 (vor 551 Tagen) @ Gustav

Eine "Anleitung" wie man in den USA mit GSM telefoniert. Scheint mir ein wenig aus der Zeit gefallen, da GSM in mehreren Ländern kurz vor der Abschaltung steht.

Ja, da ist was dran. Der Anlass für den Beitrag war denn auch etwas ganz anderes, was im ersten Absatz zu erahnen ist. Wenn die Quelle zutrifft, verabschiedeten sich die USA frühestens 1995 von Analog-Mobiltelefonen, im größeren Maßstab wahrscheinlich sogar erst ab 2000 (die Rolle von DAMPS ist mir noch nicht klar). Viele, wenn nicht alle derzeit in den USA vor Gericht verhandelten Langzeitfälle wegen Hirntumoren infolge EMF-Einwirkung (z.B. Murray et al. vs. Motorola et al.) beziehen sich daher auf Analog-Mobiltelefone, die seit bald 30 Jahren aus dem Handel sind. Ich könnte mir vorstellen, dass dieser technologisch bedeutsame Umstand verhindert, Digital-Mobiltelefone (ab GSM) unter Generalverdacht zu nehmen, sollte einer der Langzeitfälle tatsächlich zugunsten der Kläger entschieden werden. Bedeutet aus meiner Sicht: George und Klaus werden nicht so bald steinreich sein und sich nicht in Südfrankreich in monströsen Prachtvillen mit Meerblick zur Ruhe setzen können :-).

Hintergrund
Hirntumoren und frühe Mobilfunknetze

[Admin: Hintergrund hinzu gefügt am 22.11.2022]

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Irreführung, USA, Kommerz, Ty4C, GSM, Murray, Hirntumorklage, AMPS, Amerika


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