Falsche Ausgewogenheit in der Mobilfunkdebatte (Allgemein)

e=mc2, Dienstag, 11.10.2022, 08:15 (vor 588 Tagen) @ H. Lamarr

... bei dem vornehmlich im Wissenschaftsjournalismus einer klaren Minderheitenmeinung oder völligen Außenseitern ungebührlich viel Raum gegeben wird, sodass fälschlich der Eindruck entsteht, Minderheitenmeinung und Konsensmeinung seien gleichwertig.

In meiner Erfahrung tritt dieses Phänomen im wissenschaftlichen Journalismus nicht sehr häufig auf. Jedoch ist es gang und gäbe, bei wissenschaftlichen Artikel im politischen Journalismus. Solche Artikel erscheinen dann bevorzugt im Inland-, Regional- oder Wirtschaftsteil einer Zeitung. Sehr häufig ist das Phänomen auch in Fernsehsendungen zu finden, inkl. Diskussionssendungen.
Grad darum braucht es mehr Wissenschaftsjournalismus mit einer klaren Trennung zwischen Meinung und Fakten.
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Ausgewogenheit


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