Zeitbombe in Mevissen/Schürmann-Review gefunden (Allgemein)

e=mc2, Montag, 06.12.2021, 14:26 (vor 422 Tagen) @ H. Lamarr

Wenn Biochemiker an der Dosimetrie scheitern

Es ist hinlänglich bekannt, dass einen großen Teil der biologischen Studien zu elektromagnetischen Feldern Mindestanforderungen an die Dosimetrie nicht genügen und deshalb nicht aussagekräftig sind. Es ist auch keine Überraschung, dass eine Übersichtsarbeit von zwei Biologen dieses Kriterium nicht sehr hoch gewichtet.

Aber das wirkliche Hauptproblem ist, dass die Bedeutung von oxidativem Stress von sogenannten Mobilfunkskeptikern verkannt wird. Das sind normale biologische Reaktionen wie schon eine kleine Recherche bei Wikipedia belegen würde. Das oxidative Gleichgewicht wird zum Beispiel durch Atmung, Sport und warme/kalte Temperaturen beeinflusst. Niemand würde deshalb auf die Idee kommen, das Atmen als Gesundheitsrisiko zu verbieten. Fakt ist, bei praktisch jeder Interaktion wird das oxidative Gleichgewicht beeinflusst. Ein Zuviel und ein Zuwenig sind langfristig ungünstig für die Gesundheit, kurzfristig aber absolut normal. Darum spricht man im Allgemeinen besser vom oxidativen Gleichgewicht und nicht vom oxidativen Stress.

Für Laien tönt "Stress" in erster Linie negativ. Biologisch hat es aber eine andere Bedeutung. Ohne Stress degeneriert jeder Orgasmus. Man stelle sich mal vor, man stresse seine Muskeln oder sein Gehirn nicht. Obwohl letzteres gar nicht so unüblich ist in diesen Zeiten. :yes:

Tags:
oxidatives Gleichgewicht


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