Erdrückende Meinungsmacht der Icnirp (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 04.04.2021, 14:41 (vor 169 Tagen)

Dariusz Leszczynski wettert auf seinem Blog wieder einmal gegen Icnirp: Overwhelming power of ICNIRP opinions through backing from GSMA, MWF & telecoms: WHO and governmental agencies, like ARPANSA, BfS, TNO, STUK et al., meekly follow and disseminate misinformation on 5G millimeter-waves’ safety research (Link).

Franz Adlkofer, der sich erst kürzlich in seiner Kampagne gegen Alexander Lerchl in der ostdeutschen Provinz festgefahren hatte, kommt der Angriff aus Finnland gerade recht, um wieder etwas Internationalität in seinen Webauftritt zu bringen. Er übersetzte Leszczynskis Meinungsäußerung ins Deutsche, etikettierte diese um in einen "Bericht" und bietet sie hier deutschsprachigen Mobilfunkgegnern zur Verkostung an. Da bei dem wortgewandten Adlkofer mit allem zu rechnen ist (Beispiel), empfiehlt es sich, besonders knackig wirkende Formulierungen am Original zu überprüfen.

Kommentar: Dariusz Leszczynski und Icnirp werden wohl nie mehr Freunde werden. In der Tradition des Neuseeländers Neil Cherry († 2003) traut der Wahlfinne Icnirp alles Schlechte zu und einige Wissenschaftler aus dem Kreis der Bioelektromagnetiker, z.B. Lennart Hardell, hauen in dieselbe Kerbe. Vielen Mächtigen ergeht es gegenwärtig so wie Icnirp, wie das wachsende Misstrauen breiter Bevölkerungsschichten gegenüber ihren Regierungen in der Coronakrise zeigt. Verschwörungsmythen von Tatsachen zu unterscheiden ist zuweilen schwierig und nicht Wenige sind wegen Voreingenommenheit an den Tatsachen gar nicht interessiert, sondern suchen nur nach Bestätigung. Fakt ist: Seit etwa drei Jahren ist Icnirp stärker denn je unter Beschuss und die Gegner des Münchener Vereins versuchen zunehmend systematischer, einen Keil zwischen Icnirp und die WHO zu treiben. Wichtigste Meinungsmacher sind ungefähr ein halbes Dutzend mobilfunkkritische Wissenschafter, deren Standpunkte gegenüber Icnirp weltweit von einer Armee an Mitläufern aufgegriffen und verbreitet werden. Ziel: "Druck" von unten aufbauen. Icnirp lässt seine Kritiker weitgehend gewähren und geht, wenn überhaupt, nur äußerst selten direkt auf Angriffe ein (Beispiel). Diese provozierende Gelassenheit, andere sehen darin Überheblichkeit, macht Icnirps Gegner umso wütender.

Die Gelegenheit, Icnirp auf wissenschaftlichem Parkett in die Parade zu fahren, bot sich zuletzt 2018 anlässlich der öffentlichen Konsultation über den Entwurf der neuen Icnirp-Empfehlungen. Die Armee der Icnirp-Kritiker schmolz seinerzeit dahin wie Schnee in der Sahara, nur eine handvoll meldeten sich zu Wort. Leszczynski und Adlkofer waren nicht darunter.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Druck, Leszczynski, Ex-Tabaklobbyist, Mitläufer, Kampagne, ICNIRP-Kritiker


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