5G-Campusnetze: Sachsen-Anhalt sieht 2-stelligen Bedarf (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Samstag, 01.08.2020, 14:32 (vor 10 Tagen) @ Gast

Die Bundesnetzagentur hat am 21. November 2019 das Antragsverfahren für lokale 5G-Funkanwendungen gestartet. Für lokale Netze steht hier der Frequenzbereich von 3.700 bis 3.800 MHz bereit.

Die zukunftsfähige Ausstattung einer Strukturwandelregion mit digitalen Infrastrukturen ist eine Voraussetzung für das Gelingen des Wandels zu einer innovativen Wirtschaftsregion. Zentraler Baustein einer modernen Telekommunikationsstruktur ist der neue Mobilfunkstandard 5G. Bund und Land planen für die Region perspektivisch mit einer flächendeckenden 5G-Versorgung; mit dem Konjunkturpaket des Bundes werden zu diesem Zweck zusätzliche Finanzmittel mobilisiert.

Sachsen-Anhalt möchte, dass in der Strukturwandelregion ein zusätzlicher "5G-Akzent" gesetzt wird: Alle Gewerbegebiete, Industrieparks und Großunternehmen der Strukturwandelregion sollen bei Bedarf mit 5G-Campusnetzen ausgestattet werden. In welcher Größenordnung dieser Bedarf existiert, muss zunächst ermittelt werden. Hierzu hat das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung Sachsen-Anhalt ein Projekt vorbereitet.

Es ist damit zu rechnen, dass sich in der ersten Projektphase (01.10.2020 bis 30.09.2023) Bedarf in einer zweistelligen Anzahl von Gewerbegebieten, Industrieparks und Großunternehmen herauskristallisieren wird. Neben der Ermittlung des Bedarfs dient das Projekt auch der umfassenden Begleitung bei der Realisierung von 5G-Campusnetzen.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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