Adlkofer unterliegt vor dem OLG Hamburg im Prozess gegen die SZ (Allgemein)

Alexander Lerchl @, Mittwoch, 05.06.2019, 19:42 (vor 166 Tagen)

In der Verhandlung vor dem OLG zeichnete sich schon ab, dass es für Adlkofer und seinen Anwalt Skrabal nicht gut ausgehen würde. Und es ging auch nicht gut aus. Gestern wurde das Urteil verkündet. Das Urteil der Vorinstanz wurde aufgehoben, die Klage von Adlkofer abgewiesen.

Es sieht derzeit schlecht aus für den alten Herrn, Ex-Tabak-Lobbyist, Koordinator der REFLEX-Studien, er war übrigens in Hamburg bei der Verhandlung zugegen.

Was der Vorsitzende Richter Buske in der Verhandlung zu sagen hatte, zeugte davon, dass sich die Kammer mit der Thematik sehr gründlich befasst hat, u.a. wurden die gescheiterten Replikationsversuche von Prof. Speit aus Ulm thematisiert. Adlkofer versuchte noch, die Richter davon zu überzeugen, dass die Ergebnisse der REFLEX-Studien (gemeint waren die Wiener DNA-Strangbrüche mit den unerhörten Effekten auf die DNA und die noch viel unerhörteren geringen Abweichungen :yes:) durchaus reproduziert worden seien (was sie ja nun nicht sind ...), es hat aber alles nichts genützt.

Mit der Glaubwürdigkeit der REFLEX-Ergebnisse war es ja nie gut bestellt, das Urteil hat noch mal ein deutliches Signal gesendet.

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"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert

Tags:
Klage, Reflex, Adlkofer, Glaubwürdigkeit, Replikation, Hamburg, OLG, Buske


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