Neubaugebiet Falge und die Angst vor Elektrosmog (Allgemein)

KlaKla, Freitag, 07.12.2018, 08:54 (vor 683 Tagen)
bearbeitet von KlaKla, Freitag, 07.12.2018, 09:18

Auszug SWP, Bauen keine Gefahr

Die Gefahr von Elektrosmog und Lärm durch Stromleitungen im geplanten Neubaugebiet „Falge“ ist nahezu vom Tisch. Amtsleiter Günter Hascher präsentierte diese erfreuliche Nachricht im Suppinger Rathaus. Die Ortschaftsräte waren sichtlich erleichtert und sprachen sich mit einer Enthaltung dafür aus, die öffentliche Ausschreibung der Bauarbeiten wieder aufzunehmen. Die war bereits wegen der Gefahr von Elektrosmog durch die nördlich des geplanten Baugebiets verlaufende 380 kV-Hochspannungsleitung ausgesetzt worden...

… Auch der Abgleich mit dem Messbericht des Wissenschaftlers Trost fällt günstig aus, die rechtlich verbindlichen Grenzwerte würden im gesamten Plangebiet eingehalten. „Alle andere Zahlen, die in dieser Diskussion kursieren, sind willkürlich, ohne wissenschaftliche Grundlage“, betonte Hascher.

Hintergrund
BUND empfiehlt Abstand von 600 Metern zwischen Wohngebäuden und Hochspannungsleitungen aus gesundheitlichen Gründen
Ludwig Häberle BUND, Argumente gegen die Erweiterung des Suppinger Baugebietes "In der Falge"
Gutachten des Wissenschaftsladen Bonn, Dr. Trost, Neubaugebiet Falge, Ortsteil Suppingen der Stadt Laichingen

Kommentar:
Und so schließt sich der Kreis. Der Wissenschaftsladen Bonn hat ein kommerzielles Interesse daran, dass die Angst vor Elektrosmog weiter lebt. Es ist das tragende Standbein des gem. Vereins. Und hier geht‘s zur Preisliste. Nicht bekannt ist, mit was für einen Doktor man es bei dem Experten Dr. Klaus Trost zu tun hat. Nur weil jemand seit Jahren Messungen mit der Knatterbox macht, ist er noch lange keine anerkannter Messexperte außerhalb der Seifenblase. Anzunehmen ist jedoch, dass er seine Weiterbildung in einer der bekannten Lehrwerkstatt der Baubiologie machte. Erinnert irgendwie an den ehemaligen Autodidakten vom Umweltinstitut München.

Auszug aus einen Gutachten von Dr. Klaus Trost (67)
Baubiologen fordern für elektromagnetische Felder extrem niedrige Immissionswerte, die auch für elektrosensible Personen akzeptabel sein sollen. Ob es Elektrosensibilität wirklich gibt, konnte wissenschaftlich noch nicht geklärt werden. Auf jeden Fall liegen die baubiologischen Richtwerte sehr weit unterhalb von wissenschaftlich begründbaren biologischen Wirkschwellen und dürften somit einen absolut sicheren Schutz bieten.

[Admin: Posting editiert am 08.12.2018]

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Meine Meinungsäußerung

Tags:
Filz, BUND, Stromleitung, Wissenschaftsladen Bonn, Trost


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