Diagnose-Funk-Gründer jetzt offen mobil erreichbar (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 26.04.2017, 21:43 (vor 789 Tagen)

Lothar Geppert, Gründer von Diagnose-Funk, bekennt sich seit 2017 offen zu seinem Mobiltelefon. Ich finde das ganz normal, Geppert ist selbständiger Berater für Hydrotechnik, da gehört ein Mobiltelefon heute zur Geschäftsausstattung.

Erste Lebenszeichen von Geppert und Diagnose-Funk, Schweiz, lassen sich bis in den Herbst 2004 zurückverfolgen. Richtig lebendig wurde Diagnose-Funk jedoch erst 2006 nach der Fusion mit der Anti-Mobilfunk-Website "Kombas" des Baselers Uwe Dinger. Geppert, der sich gemäß Elektrosmoginfo selbst als elektrosensibel bezeichnet hat, war einer der ganz wenigen Frontleute der Anti-Mobilfunk-Szene, der sich ins Forum von Ralf Dieter Wölfle wagte und dort seine Standpunkte verteidigte. Dafür gebührt ihm Respekt. Nach ihm hat sich dies offen nur noch Siegfried Zwerenz im IZgMF-Forum getraut. Beide wurden jedoch keine Stammposter, nach einigem Geplänkel mit Argumentationsgegnern zogen sich Geppert und Zwerenz aus den für sie "gegnerischen" Foren zurück. Bemerkenswerterweise betreiben bis heute weder Bürgerwelle noch Diagnose-Funk ein eigenes Forum, die Verantwortlichen wissen auch ganz genau, warum dies für sie besser ist.

2010 überraschte Geppert mit einem offenherzigen Kommentar zugunsten einer LED-Taschenlampe, der auch eine weithin unbekannte Seite von Diagnose-Funk zeigt: „Als Mitarbeiter der Umwelt-und Verbraucherorganisation ‚Diagnose-Funk‘ bin ich wöchentlich unterwegs um elektromagnetische Messungen durchzuführen. Besonders im Winter laufen die Messungen noch bis in die abendliche Dunkelheit hinein. Die LedLenser M7R mit ihrem extrem starken Focus-System hilft mir dann im Aussenbereich Strahlungsquellen wie z. Bsp. getarnte Mobilfunk-Dachantennen ausfindig zu machen. Im Innenbereich, wo wir oft Messungen bei abgeschalteter Hausstromsicherung machen, kann ich nun mit dem weiten Lichtkegel bei gedrosselter Leitung alle Instrumente überwachen. [...]"

Zum Jahreswechsel 2012/2013 schied Geppert bei Diagnose-Funk aus und kümmert sich seither um seine berufliche Existenz.

Lothar Geppert ist nicht der erste Anti-Mobilfunk-Frontmann, der nach dem Ausscheiden aus der Anti-Mobilfunk-Szene zum Mobiltelefon findet, 2016 ereilte Evi Gaigg (Gigaherz) dasselbe Schicksal. Wie viele Frontleute der Szene heimlich ein Handy nutzen, nur für Notfälle – selbstverständlich, ist nicht bekannt, ich schätze es sind alle. Franz Adlkofer ("Reflex"-Studie) hingegen hat es gar nicht erst versucht sein Handy zu verheimlichen, seine restlos überzeugten Anhänger irritiert dies nicht.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Zwerenz, EHS, Geppert, Gaigg, Handynutzer, Dinosaurier, Dinger, Verbraucher


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