Da ist der Wurm drin, und der muss raus ... (Medien)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 20.10.2016, 13:23 (vor 1120 Tagen) @ KlaKla

von Regina Bluhme (freie Journalistin)

Was Frau Bluhme da schreibt halte ich für angemessen, sie ist distanziert und macht die Sache, die Herrn Kleber so beschäftigt, nicht zu der Ihren. Aus meiner Sicht ist Herr Kleber sowieso zu spät dran, die "Modekrankheit" Elektrosensibilität hat ihren Zenit vor ungefähr acht Jahren überschritten und den Sinkflug Richtung Loch Ness eingeleitet. Gut erkennbar am flächendeckenden Absterben des wissenschaftlichen Interesses an einer "Erforschung" der Elektrosensibilität. Damit kein Missverständnis aufkommt, auch ich halte Elektrosensibilität für eine Krankheit, und zwar für eine Angststörung (Elektrosmog-Phobie), die fachärztlich behandelt werden sollte.

Nicht klar ist mir, wieso Herr Kleber sich für "Thank you for Calling" interessiert, er hält sich für "elektrosensibel", im Film aber geht es nicht darum, sondern um Krebs. Dazwischen liegen Welten. Wenn erstmal der Wurm drin ist, dann aber gleich richtig.

Eine andere Frage ist, wieso die SZ-Regionalausgabe überhaupt auf dieses krude Thema anspringt. Wahrscheinlich ging die Initiative von Kleber oder einem der üblichen Verdächtigen aus und nicht von den Medien.

Thomas Kleber aus Taufkirchen ...

Ja, ich erinnere mich an ihn. Er lebt in einem Dilemma. Einerseits drängt er als überzeugter "Elektrosensibler" in die Öffentlichkeit. Kommt es dann zu einer Veröffentlichung, die jedoch z.B. im IZgMF-Forum kritisch kommentiert wird, hat er andererseits Schwierigkeiten dies auszuhalten. Selbst eine Anonymisierung ist dann aus Sicht der gequälten Seele nicht ausreichend, Tante Google muss helfen und das Recht auf Vergessen im www ...

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
EHS, Selbstdarstellung, Elektrochonder, Somatoforme Störung, Taufkirchen


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