Panikinstitut München e.V. (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Samstag, 27.02.2016, 11:09 (vor 1383 Tagen) @ H. Lamarr

Die Süddeutsche aber wollte dem Verein nicht widerspruchslos auf den Leim gehen,

Auch "Die Zeit" hat das Spielchen des Instituts mit den Ängsten in der Bevölkerung durchschaut.

Die Meldung hatte unnötig Ängste geschürt: Glyphosat, das umstrittene Pflanzenschutzmittel, jetzt auch im Bier? Dem vorangegangen war eine Studie, die das Umweltinstitut in München in Auftrag gegeben hatte. Gezielt wurde Bier getestet. Kein Wunder, dass sich darin Spuren von Glyphosat befanden. Es wird im großen Stil auf Feldern in Deutschland eingesetzt – Rückstände sind überall in der Umwelt zu finden.

Das Ergebnis der Stichprobe wurde medienwirksam genau heute präsentiert, als sich der Bundestag mit Glyphosat befasste. Das Parlament folgte jetzt der umstrittenen Beurteilung des Mittels durch das Bundesinstitut für Risikoforschung (BfR). Das hatte Glyphosat als unbedenklich eingestuft. Entsprechend empfiehlt der Bundestag, dass es zugelassen bleiben soll.

Bei einer namentlichen Abstimmung stimmten am Donnerstag 446 Abgeordnete gegen den Antrag der Grünen-Fraktion, die eine "voreilige" Neuzulassung von Glyphosat durch die EU-Kommission stoppen wollte. 117 Abgeordnete stimmten für den Antrag der Grünen, drei enthielten sich. Anfang März will die EU endgültig für Europa darüber entscheiden.

Weder die Sorge in Bezug auf Bier ist angemessen, noch bedeutet die Entscheidung des Bundestages, dass Glyphosat harmlos ist. Die Sicherheit des Mittels bleibt umstritten.

Kommentar: So eine Studie kostet dem Umweltinstitut natürlich Geld. Woher hat der Verein das? Von Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Eine weitere Geldquelle sehe ich in den objektiv betrachtet wertlosen "Mobilfunk-Standortgutachten", die das Umweltinstitut verunsicherten Gemeinderäten verkauft. Auch mit diesen Einkünften, die ich zwischen hundert- und zweihunderttausend Euro pro Jahr schätze, finanziert das Institut seine politischen Ambitionen in völlig anderen Interessensphären. Das Engagement im Streitthema Mobilfunk hat keine Substanz, es dient unter dem Deckmantel "Vorsorgemaßnahme" allein dem Zweck der Geldbeschaffung.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Filz, Umweltinstitut München, Politik, Infektionsgefahr, Popanz, Spende, Zuwendung, Geldbeschaffung


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