Wuffilein vs. Desinformationsbloggerl (IV) (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 08.11.2015, 20:33 (vor 1473 Tagen) @ H. Lamarr

Wuffilein sieht sich wieder einmal doppelt und schlägt tollkühn den Bogen von Glühlampen und VW-Abgasskandal zum Bundesamt für Strahlenschutz (Auszug):

Eine noch engere Beziehung als die Autoindustrie und für Schadstoffreduktion zuständigen Behörden finden wir bei der Elektronikindustrie und dem Bundesamt für Strahlenschutz. DIe ICNIRP haust beim BfS, und teilt sich das Sekretariat. Kein Wunder laufen da die EMF-Geschädigten immer wieder auf.

Der Schweizerische Dauernörgler redet über Dinge, von denen er nichts versteht. So ist es technisch gar nicht möglich, dass die ICNIRP beim BfS in Salzgitter "haust". Richtig ist, das (wissenschaftliche) Sekretariat der ICNIRP, es ist wie bei Gigaherz eine 1-Frau-Stelle, ist seit der ICNIRP-Vereinsgründung in der BfS-Aussenstelle in München-Unterschleißheim untergebracht, auch wenn Gigaherz-Präsident Jakob einst fälschlich behauptete, die ICNIRP wäre bei der WHO in Genf untergebracht. Hätten die Deutschen damals nicht zugegriffen und den Vereinssitz nach Unterschleißheim geholt, wäre der Sitz heute wahrscheinlich in Frankreich.

Voll daneben liegt Wuffilein mit seiner Behauptung, EMF-Geschädigte würden in Unterschleißheim immer wieder auflaufen. Richtig ist: Fußballspieler laufen auf, EMF-Geschädigte nicht. Denn da es keine EMF-Geschädigten gibt, kann - das hat etwas mit einfachster Binärlogik zu tun - nirgends einer auflaufen. Richtig ist auch: Eine handvoll Elektrosmog-Phobiker behauptet in einschlägigen Foren, sie würden das BfS mit (albernen) Briefen über die eigene individuell empfundene Notlage bombardieren oder über die Notlage befreundeter Nadel-, Obst- und Laubbäume. Doch wie auf Anfrage des IZgMF aus dem Berliner Umweltministerium zu hören war, dem das BfS als Amt angeschlossen ist, melden sich dort im Vergleich zu früher nur noch wenige Besorgte. Und wenn darunter welche aus dem Kreis der Phobiker sind, dann sind das bekannte Namen, denn es melden sich stets dieselben unbelehrbaren Leute, um die Staatsdiener mit ihren immerzu gleichen Behauptungen und "Erkenntnissen" zu quälen. Ich sehe bei solchen querulatorischen Terrorbriefen eine starke dissoziale Komponente, denn ihre Beantwortung hält kompetente Leute von wichtigeren Tätigkeiten ab, die allen zugute kämen.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Notlage, Brief, Dissozial, Nadelbaum, Elektrosmog-Phobiker


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