hese-Project am Boden: von 21 auf 0 in 11 Jahren (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Freitag, 19.09.2014, 20:47 (vor 1888 Tagen)

Das hese-Project dokumentiert seinen Untergang sehr schön auf seiner eigenen News-Seite. In einer Kalenderdarstellung über elf Jahre hinweg werden dort die Wochen rot dargestellt, in denen das Projekt mindestens eine (in Ziffern: 1) Neuheitenmeldung auf seiner Website brachte.

Schon die Kalender verheißen nichts Gutes, die folgende Grafik macht den Untergang jedoch noch deutlicher:

[image]

Die Grafik macht deutlich: Blütezeit des Projekts war 2005, damals wurden in 51 Wochen News gemeldet. Wie viele News es pro Woche waren habe ich nicht beachtet, das war mir zu viel Arbeit. Ab 2005 sank der Stern des hese-Projects schnell. Gut zu erkennen ist das Gegensteuern der Besatzung 2010 (28 Newswochen) und 2012 (12 Newswochen).

Seit 2014 quält sich das Projekt nicht länger selbst, dieses Kalenderblatt gibt es nicht mehr. Warum die anderen, die eine wenig rühmliche Entwicklung dokumentieren, nicht auch gleich entfernt wurden, das weiß nur Herr Matz.

Die fatale Entwicklung ist umso unverständlicher, da das einstellen einer News bei hese ungefähr so lange dauert, wie man zum Naseputzen braucht. Die meisten Meldungen dort sind kurze Copy-Paste-Schnitzel (oder Schnipsel?) ohne jegliche Eigenleistung. Warum es dem Projekt nicht mehr gelingen mag, selbst diese Marginalaufgabe zu bewältigen, weiß ebenfalls nur Herr Matz.

Tatsache ist: Das hese-Project siecht planlos in die Agonie hinein, den hoch gesteckten Zielen kam das Projekt zu keiner Zeit nahe, das Projekt ist schon vor geraumer Zeit gegen die Wand gefahren worden. Warum der Verantwortliche die Trümmer weiter zur Schau stellen lässt, statt diese ordentlich zusammen zu kehren und den desolaten Laden zuzusperren, wieder weiß das nur Herr Matz.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Projekt noch einen Partner findet, der den Laden mit harter Hand saniert und Schmutzfinken wie "Hesse" vor die Tür setzt. Dazu ist es zu spät und alle guten Marktpositionen sind längst von anderen agileren Anbietern besetzt. Selbst der von elektrosmognews übernommene Adressenpool, der einst angeblich 20'000 bis 25'000 Adressen umfasst haben soll, ist mMn wertlos, weil hoffnungslos veraltet.

[Ersten Absatz editiert, 21.09.14]

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Copy-Paste, Hese-Project, Untergang


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