Geschäftsidee: Sensorkarte zeigt Funkbelastung an (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Freitag, 15.08.2014, 20:47 (vor 1948 Tagen) @ Gast

Haug schaut auf einen Bildschirm im Foyer: "'German Handyangst': Merkel bans cell phones by 2017" meldet CNN.

Ja, so in etwa stellen sich fanatische Mobilfunkgegner den "Endsieg" vor. Dieses Happy End, das Lubbadeh ihnen in seinem Erwachsenen-Märchen verheißt, wird es aber nicht geben. Da halte ich jede Wette. Sollten Handys tatsächlich Hirntumoren verursachen, genau genommen stehen ja nicht alle Hirntumoren zu Disposition, sondern Gliome und Akustikusneurinome, nicht aber z.B. Meningeome, dann werden sich die Behörden weltweit die Faktenlage anschauen und aller Voraussicht nach wie beim Tabak reagieren. Heißt, es wird kein Verbot geben, sondern der Appell an die Eigenverantwortung der Leute, möglichst wenig und wenn, dann kurz zu telefonieren. "Passiv-Befeldung" wäre einfach in den Griff zu kriegen, mit einem gesetzlichen Mindestabstand von sagen wir mal 50 cm, den ein Handynutzer zu anderen einhalten muss.

Geschäftsidee: Eine scheckkartengroße Karte entwickeln, die man am Körper mit sich herumträgt, und die sich unter Beachtung einer Dosis-Wirkungs-Beziehung unter Funkfeldeinwirkung reversibel verfärbt von grün nach rot. Für die Roten gäbe es in öffentlichen Verkehrsmitteln und Gebäuden Schutzzonen, in denen Sendebetrieb von Smartphones verboten wäre. Grüne dürften sich rot telefonieren und müssten/sollten dann warten, bis die Karte wieder grün anzeigt. Ich glaub, ich geh' damit mal zum Patentamt :wink:.

Jetzt mal im Ernst: UV-Meter oder Thermometer mit chemischer Wirkungsweise (Farbwechsel) gibt es ja schon, da müsste es doch möglich sein, so etwas auch für (körpernah einwirkende) Funkfelder zu entwickeln. Körpernah bedeutet, der gesamte Rundfunkbereich müsste nicht weiter beachtet werden, es ginge also erst bei 800 MHz bis 900 MHz los.

Hintergrund
Frühe IZgMF-Forderung: Strahlendosis am Handydisplay anzeigen

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Geschäftsidee, Eigenverantwortung, Dosis-Wirkungs-Beziehung


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