Baufritz warnt vor Elektrosmog durch Smart Meter (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Dienstag, 24.06.2014, 13:15 (vor 1999 Tagen) @ H. Lamarr

Irgendwie schafft Baufritz es hin und wieder, seine Elektrosmog-Alarmmeldungen in Online-Medien unterzubringen.

Eine tragische Komponente hat dabei die Meldung Baufritz warnt vor Elektrosmog durch Smart Meter aus dem Jahr 2011, mit der Baufritz den Bock zum Gärtner macht.

Baufritz' webt zwischen die Wände seiner Holzhäuser eine sogenannte "Elektrosmog-Schutzebene" ein, die z.B. von ganz allein beim Gebrauch alukaschierter Dämmwolle entsteht. Die Aluschicht schirmt hochfrequente Funkwellen ab, egal ob diese aus dem Haus heraus kommen oder dort hinein wollen. Wird so ein haus jetzt mit einem Funk-Smart-Meter ausgestattet, wird die fleißig beworbene Schutzebene zu einem Mangel: Denn um die nächstgelegene Mobilfunk-Basisstation zu erreichen, muss das Funkmodul wegen der Schirmung mit höherer Leistung senden, als ohne Schirmung. Die Folge: Die Bewohner des Hauses werden unnötig stark "verstrahlt".

Wäre das IZgMF vom Holz des Vereins Diagnose-Funk, wir würden es bei dieser Schreckensnachricht belassen. So aber schränken wir ein, dass der Schrecken sich in Grenzen hält. Warum? Weil Funk-Smart-Meter nur selten und für kurze Dauer Kontakt zu Basisstationen aufnehmen, um gesammelte Daten los zu werden. Aus eben diesem Grund ist es auch nur verantwortungslose Panikmache, was Baufritz über Smart-Meter behauptet und sich dabei auf den umstrittenen Mediziner Dr. Mutter stützt. Sicher nicht Bestandteil der Baufritz-Presseinformation, sondern Eigenleistung der Enbausa-Redaktion ist der Hinweis im verlinkten Beitrag:

Mutter war durch seine Kontakte zu äußerst umstrittenen Esoterikern in den vergangenen Jahren immer wieder in die Kritik geraten.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Werbung, Medien, Kommerz, Smart-Meter, Pressemeldung


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