Funkherz.ch: freundliche Übernahme von Gigaherz (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Dienstag, 03.06.2014, 11:26 (vor 2186 Tagen) @ H. Lamarr

Den Anstoß zu der Schnapsidee, Lauener könnte Jakob beerben, gibt jedoch eine Frau. Genauer gesagt: Andrea Klinger aus St. Gallen. Diese engagierte Mobilfunkgegnerin aus der zweiten Reihe ist im "Dachverband" Laueners Kassiererin, bei Jakobs "Gigaherz" ist sie Sekretärin und Vorstandsmitglied. Das mag daran liegen, dass es auch in der Schweiz nur so wenige Mobilfunkgegner gibt, dass diese sich die Ämter in den unterschiedlichen Vereinen teilen müssen, es kann aber auch die langsame personelle Ablösung des Urgesteins Jakob bei Gigaherz bedeuten :wink:.

Am Mittwoch, den 28. Mai 2014, brachte der Verein funkstrahlung.ch den Beitrag Elektrosmog-Monitoring - Artikel NZZ 25.5.2014. Inhaltlich gibt es dazu nicht viel zu sagen, mit dilettantischer Argumentation wird z.B. versucht, Messungen mit Personendosimetern abzuwerten. Personendosimeter sind die gegenwärtige beste Möglichkeit, EMF-Immissionen nicht nur mit einer zeitlich/räumlichen Momentaufnahme zu erfassen, sondern über einen längeren Zeitraum und überdies ortsungebunden.

Um die abgedroschene, weil bereits zuvor zig-mal gehörte Argumentation in dem Beitrag geht es mir jedoch nicht. Sondern um die oben erwähnte personelle Verquickung zwischen funkstrahlung.ch und Gigaherz.

Am 30. Mai 2014 brachte Gigaherz den Artikel Die grosse Elektrosmog-Initiative in der NZZ von Andrea Klinger. Und wer ein paar Zeilen liest merkt sofort: Beide Artikel sind - bis auf die Titelzeile - identisch. Das ist wirtschaftlich gesehen richtig, für die Anti-Mobilfunk-Szene, der ein und dieselbe Meldung ohnehin häufig mehrfach untergejubelt wird, jedoch stinklangweilig.

Frau Klinger, Kassiererin bei funkstrahlung.ch und Sekretärin bei Gigaherz ist jetzt offenbar auch noch Verfasserin von Anti-Mobilfunk-Artikeln. Bemerkenswert ist dabei das Detail, dass die Erstveröffentlichung ohne Autorennennung bei funkstrahlung.ch stattfand, Gigaherz nur zweite Wahl ist. So war es auch, als unser Ex-Forenteilnehmer "wuff" aus dem IZgMF-Forum verbannt wurde, er suchte bei Gigaherz Unterschlupf. Für die Zweitklassigkeit von Gigaherz gibt es noch mehr Belege, so dass sich insgesamt bei mir der Eindruck verstärkt: Wenn Hans-U. Jakob abtritt wird Gigaherz von funkstrahlung.ch als Zweitplattform übernommen, z.B. fürs Grobe. Dieses Modell hat ein Vorbild in Deutschland. Dort war elektrosmognews.de um 2002 herum eine der führenden Anti-Mobilfunk-Websites. Doch dann gab Jörg W. 2003 die Site wegen mangelnder Unterstützung durch die lieben Mitstreiter auf und das hese-Project schnappte sich im Handstreich die herrenlos gewordene Site, deren größtes Kapital der Adressverteiler für den Newsletter war. Heute, gut zehn Jahre später ist elektrosmognews abgewirtschaftet und nur noch ein Schatten einstiger Größe.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Filz, Narrenhaus, Vereinsmeier, Funkstrahlung, St.-Gallen, Lauener, Klinger


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