Virale Verbreitung von Elektrosmog-Infektion (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Freitag, 24.05.2013, 12:48 (vor 2366 Tagen)

Was tut man nicht alles, um im Geschäft zu bleiben. Eine in der Elektrosmog-Szene gern praktizierte Methode ist der Erfahrungsbericht im Stil von: Frau W. aus O. in M. leidet unter .... und ist nach der Abschirmung .... ein neuer Mensch.

Hier ein real existierendes Beispiel, wie so etwas bei den Austrianern in der Praxis aussieht:

Vor Elektrogeräten und Stromsteckern neben dem Bett warnen die Architekten der Firma Blitzblau und die Medizinerin Elisabeth Plank vom Ingenieurbüro MDP. Elektromsmog führe zu Schlafstörungen und Burn Out, gleichzeitig könne man aber mit einfachen Mitteln die angebliche Strahlenbelastung durch Wlan und Handys minimieren. Wie das geht, zeigt Blitzblau-Architekt Otmar Essl am Samstag, 25. Mai, von 10 bis 17 Uhr bei einem Tag der offenen Tür in seinem Privathaus in Hallein im Ahauserweg 1.

Eigentlich sollten bei den Opfern dieser Methode die Alarmglocken schon allein deshalb läuten, weil ein Ingenieurbüro so gut wie nie eine Medizinerin beschäftigt.

Hintergrund
Wie man seine Anhänger unverblümt und auf überaus komfortable Weise ausbeutet, führte in den siebziger Jahren ein anderer Sektenführer virtuos vor. Der Inder Chandra Mohan Jain, besser bekannt als Bhagwan, predigte seinen Jüngern Bescheidenheit, strebte für sich selbst jedoch den Besitz eines Rolls-Royce für jeden Tag des Jahres an.

Dass seine Anhänger diesen Widerspruch klaglos akzeptierten, kommentierte Bhagwan in der wohl einzig möglichen Weise: "Fünf Prozent der Menschen sind intelligent, die restlichen 95 Prozent sind unsere Anhänger." (Quelle)

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Marketing, Gehilfe, Architekt


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