Gesucht: Repacholis Sündenregister (Allgemein)

Helmut Breunig, Montag, 08.08.2005, 17:38 (vor 6213 Tagen) @ H. Lamarr

Hier besteht eine Möglichkeit zur Unterstützung http://www.thepetitionsite.com/takeaction/409444403?ltl=1123429807.

Was hat er denn alles ausgefressen und mag vielleicht einer Repacholis schlimmste aktuellen Fettnapfbetretungen hier kurz in Deutsch und einigermaßen nachvollziehbar zusammenfassen? Wir würden dann gerne auf der izgmf-Leitseite zur Teilnahme an der Petition aufrufen.

Hierzu ein Text auf (in englisch) der Seite http://omega.twoday.net/stories/877606/ sowie http://forum.gigaherz.ch/read.php?f=1&i=5684&t=5684 (deutsch von gigaherz.ch)

Zur Problematik als solcher der Text, an dem Herr Repacholi als Autor beteiligt ist (dieser sowie weitere Hinweise auf
http://www.hese-project.org/de/emf/News/index.php?lang=de):

http://pediatrics.aappublications.org/cgi/content/full/116/2/e303
The Sensitivity of Children to Electromagnetic Fields
Leeka Kheifets, PhD*, Michael Repacholi, PhD, Rick Saunders, PhD and Emilie van Deventer, PhD

Die Unterschriftensammlung bezieht sich auf die hier geschilderten Zusammenhänge.
Das hier aufgezeigte Problem, lässt sich allerdings auch in dem von mir angeführten Zusammenhang erkennen.

Insofern stellt die Petition m.E. an einem eklatanten jüngeren Beispiel die Untragbarkeit der Politik gegenüber den von Gesundheitsgefährdungen betroffenen Menschen heraus, für die Herr Repacholi seit längerem verantwortlich zeigt.
Daher stelle ich hier die auf
http://www.forummobil.ch/de/index.php#
angeführten Zitate von Herrn Repacholi ein (s.u.).
Es handelt sich dabei um eine nicht autorisierte Wiedergabe eines Teilnehmers; die englischsprachigen Zitierungen habe ich aus Platzgründen hier ausgelassen.

Dennoch scheinen sie mit geeignet, sich ein Bild davon zu machen, welche "Behandlung" die WHO plant, auf die Menschen zukommen zu lassen, die sich in der Öffentlichkeit bzw. gegenüber entsprechend gebrieften Personen - womöglich durch IZMF, Forschungszentrum Jülich, frequentia etc. "erfolgreich beratenen" Ärzten - als "elektrosensibel" verstehen.
Es scheint die Absicht zu sein, davon abzuschrecken, eine respektvolle Berücksichtigung der Menschen zu erwarten, die von Störungen betroffen sind, die von Sendeanlagen ausgehen.

Umso mehr bestärke ich meine Forderung, nach Vorlage von wissenschaftlichen Beweisen für Herrn Repacholis Behauptung, dass erwiesen sei, dass es die Angst sei, die die Symptome verursache.

Helmut Breunig

.....................
Text auf Forum Mobil:
WHO-Workshop "Base Stations and Wireless Networks: Exposures and Health Consequences”

Vom 15. bis 16. Juni hat in Genf der WHO-Workshop zum Thema "Base Stations and Wireless Networks: Exposures and Health Consequences" stattgefunden. Der Workshop deckte verschiedene Aspekte ab: Exposition von Mobiltelefonen und anderen kabellosen Netzwerken, Zukunft kabelloser Technologie, Überblick über mögliche gesundheitliche Auswirkungen sowie Risikokommunikation und Antworten seitens der Regierungen und anderer Beteiligter.

Mike Repacholi, Leiter des WHO-EMF-Projekts, machte gleich zu Beginn des Workshops darauf aufmerksam, dass sich die Menschen vor knapp über 100 Jahren Sorgen wegen der neuen kilometerlangen Telefonleitungen machten. Die Wissenschaft konnte jedoch belegen, dass diese kein Gesundheitsrisiko darstellten, und diese Erkenntnis wurde schliesslich auch akzeptiert. "Wir haben daraus gelernt, dass Vermutungen im Hinblick auf potenzielle Gesundheitsrisiken durch neue Technologien falsch sein können," so Repacholi. "Heute haben die Menschen mehr Bedenken, der HF-Strahlung von Basisstationen ausgesetzt zu sein, obwohl die Strahlung, die von Handgeräten ausgeht, am Ohr im Vergleich 1'000 Mal höher ausfällt und die Strahlung von Basisstationen selbstregulierend ist."

[...]
In seiner zusammenfassenden Rede am Ende des Workshops betonte Mike Repachioli, dass die wissenschaftliche Analyse der Auswirkungen auf den menschlichen Körper, wenn er EMF ausgesetzt ist, noch in den Kinderschuhen steckt. So könne nicht mit Bestimmtheit gesagt werden, ob und welchen Einfluss die Exposition in Bezug auf Quelle, Intensität, Frequenz und Modulation auf Lebewesen hat. Es sei deshalb wichtig, sich auf die zahlreichen wissenschaftlichen Erkenntnisse aus den klassischen Naturwissenschaften Physik, Chemie und Biologie zu stützen. Daraus könne nämlich gefolgert werden, dass nicht alle mutmasslichen Auswirkungen tatsächlich existieren können. Um mögliche Auswirkungen vorhersagen zu können, müsse ein tief greifendes Verständnis der Mechanismen vorhanden sein, wie beispielsweise im Fall der Wärmeeinwirkung.

Des Weiteren hielt Mike Repachioli fest, dass die Diskussion über empfindliche Orte und die Anwendung des Vorsorgeprinzips die Situation weiter komplizieren könne. Deshalb sollten intelligentere Strategien angewandt und alle Interessengruppen zu gegebener Zeit in die Diskussion mit einbezogen werden. Wichtig sei vor allem, dass eine klare und deutliche Position eingenommen wird und dass nur erwiesene Tatsachen zählen. Die WHO unterstütze daher die Haltung derjenigen Länder nicht, welche gewisse minimale Distanzen zwischen Basisstationen und so genannten empfindlichen Orten, wie Schulen und Spitälern, verlangen.

Bezüglich Elektrosensibilität sprach Mike Repachioli sehr deutliche Worte: "Symptome der Elektrosensibilität stehen nicht in Zusammenhang mit EMF. Über 31 Studien belegen dies. Die Weltgesundheitsorganisation WHO wird hierzu im Laufe der nächsten beiden Monate ein Infoblatt zur Erläuterung herausgeben. Einige Regierungen haben die Mutmassungen über die negativen Auswirkungen von EMF noch forciert. Dies ist nicht nur bei EMF, sondern auch bei anderen neuen Technologien der Fall (Bildschirme usw.). Fakt ist jedoch, dass die Felder um Basisstationen herum zu schwach sind, um die Moleküle zu beeinflussen. Es ist die Angst, EMF könnten schädlich sein, die die Symptome verursacht. Das EMF-Team der WHO stützt seine Aussagen auf wissenschaftliche Erkenntnisse und wird keinen Irrglauben verbreiten."

[...]
Die WHO wird zu allen relevanten Themen rund um EMF und Gesundheit im Herbst dieses Jahres neue Infoblätter herausgeben. Aufgrund der Schlussrede von Mike Repachioli ist zu erwarten, dass die WHO sich nicht für die Anwendung des Vorsorgeprinzips aussprechen wird, dass sie den Zusammenhang zwischen Symptomen der Elektrosensibilität und EMF verneint und dass sie künftige Empfehlungen ausschliesslich auf der Grundlage wissenschaftlicher Fakten abgeben wird.

Tags:
Repacholi, Unterschriftenaktion, Mutmassung


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