Wolfsberg im Kreuzthal: Geleimter Asterix (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Freitag, 14.01.2011, 12:20 (vor 3704 Tagen) @ Gast

Und er tüftelte mit seinen Räten und einem Münchner Rechtsanwalt folgenden Plan aus: Die Gemeinde ändert den Flächennutzungsplan und sucht, unterstützt von einem Fachinstitut, selbst geeignete Standorte für Mobilfunkanlagen aus.

Bravo! Ich sehe das so: Da hat unser fiktiver Eisenreich also wieder einmal erfolgreich einen Asterix aus der Provinz an der Nase herum geführt und zum Schildbürger gemacht.

Klingelingeling, der nächste bitte!

Was mich bei solchen Berichten ausnahmslos wundert ist die Selbstverständlichkeit, mit der angenommen wird, sogenannte unabhängige "Fachinstitute" könnten geeignetere Standorte für Mobilfunkanlagen finden, als die Betreiber selbst. In aller Regel, das behaupte ich, sind derartige Fremdleistungen überflüssig wie ein Kropf, sie blindlings im Gefolge einer "Der-Mast-muss-weg-Psychose" einzukaufen, ist mMn unkundiger Umgang mit Steuergeld. Von einem Härtefall (z.B. Hauptstrahl trifft nach 15 Metern eine bewohnte Dachterrasse) ist in der Meldung oben nichts zu lesen, es geht dort wohl eher um einen Masten am Horizont.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Bauleitplanung, Steuerverschwendung, Sommer


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