Dieter Keim, Ilbenstadt (Allgemein)

Kuddel, Dienstag, 05.10.2010, 21:11 (vor 4443 Tagen) @ H. Lamarr

Dieter Keim ist mir seinerzeit bei Recherchen zum Thema Tinnitus aufgefallen.

Siehe <hier>

Er bringt wohl so einiges durcheinander und schreibt mit vollster Inbrunst über die von ihm (miß-) verstandene Sachlage. Auch scheint er ein Anhänger von Verschwörungstheorien zu sein.

Eine Kostprobe:

Der wissenschaftliche Fakt des MIKROWELLEN - HÖRENS

Bereits vor Jahren habe ich die Unterlagen über die wissenschaftlichen Fakten des Bundesamtes für Strahlenschutz über das „MIKROWELLEN HÖREN“ an eine deutsche H N O – U N I V E R S I T Ä T geschickt, die eine grundlegende Untersuchung über die Ursachen des „B r u m m t o n s“ durchführte.

Aus welchen Gründen auch immer, Fakt ist, dass sich bis heute Wissenschaftler oder Ohrenfachärzte diese zugänglichen Infos leider selbst nicht eingeholt haben. Anscheinend hat man von zuständiger Stelle aus auch keine Informationen an die betreffenden Fachärzte verteilt, denn Mikrowellen als Hörschädiger, das ist den Ärzten bisher unbekannt.

Ich vermute, er leidet selber unter Tinnitus und hat aus seiner Sicht die Masten als Schuldige für den Tinnitus identifiziert (ähnl. Frau Weber)

Fast eine Tragi-Komödie:
Als Dieter Keim dann festellte, daß Abschirmbaldachine bei seinem Tinnitus keine Linderung bringen, fing er an die Vertreiber der Baldachine als Scharlatane zu bekämpfen (z.B. hier) und machte sich die pseudowissenschaftliche Skalarwellentheorie zu eigen, um zu erklären, warum Abschirmbaldachine bei gepulsten Funkwellen angeblich nicht wirken.

Das Zelt oder der Baldachin schützt sicherlich in einem gewissen Rahmen vor der Hochfrequenz, aber die gefährlichen niederfrequenten Signale passieren weiterhin den Schutz, denn dagegen sind die Materialien bisher nicht erkennbar ausgelegt !

Diese "These", daß sich gepulste Funkwellen angeblich nicht abschirmen lassen, ist wohl unter "Kritikern" weit verbreitet. Selbst Lebrecht von Klitzing argumentiert (z.B. hier) in der weise und zeigt damit wieder mal, wieviel (oder besser wie wenig) er als Medizinphysiker von Physik versteht

Das ist noch nicht alles. Hinzu kommt auf Grund der kurzen Zeiten die hohe Kohärenz dieser Strahlung, die sich nicht an den "Skin"-Effekt hält, sondern wesentlich tiefer in das Gewebe eindringt. Deshalb kann man mit dem DECT-Telefon auch in einem Farady-Käfig noch telefonieren.

:no:

K

Tags:
Scharlatanerie, Skalarwellen, Pseudowissenschaft, Skin-Effekt


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