Schützt schwache Dauerstahlung vor hohen Dosen? (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Dienstag, 25.05.2010, 23:22 (vor 5813 Tagen) @ Kuddel

Lautet die übertragene Botschaft, die Evolution wird uns resistent(er) machen, bzw eine "Impfung" mit schwacher Mobilfunkstrahlung läßt uns starke Strahlung besser "vertragen" ?

Ja, das wäre wohl der logische Schluss, wenn sich IS-Effekte auf NIS übertragen ließen, was aber vermutlich nicht der Fall ist da die Wirkmechanismen so unterschiedlich sind. Ich hab's eigentlich wegen der Paniker eingestellt, die einem einreden wollen, dass schwächste Dauerstrahlung beim Mobilfunk das ominöse "Mikrowellensyndrom" a la Waldmann-Selsam auslösen sollen. Möglicherweise, so der Gedanke, isses ja genau andersrum, und die schwachen Felder "härten" uns nur ab. Ich finde diese Überlegung nicht unsinniger als die vom "Mikrowellensyndrom".

Wenn es so wäre, bliebe zu berüchsichtigen, dass Evolution und Anpassung bei kurzlebigen Mäusen (Lebenserwartung < 2 Jahre) wesentlich "schneller" abläuft, als beim Menschen (>60Jahre).

Kapiere ich nicht. Meinen Sie, die "Immunisierung" dauert beim Menschen viel länger als bei Mäusen?

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
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