Wolfratshausen mit Blut-Ergebnissen in Verzug (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Samstag, 10.04.2010, 20:22 (vor 4217 Tagen) @ Gast

... in sechs Monaten und werden mit den Ergebnissen massiv an die Öffentlichkeit gehen“, kündigte BI-Sprecher Hans Schmidt an.

Kommentar: Und täglich grüßt das Murmeltier. September 09 + 6 Monate = März 2010. Sollte Herr Schmidt sich mit seiner Blutuntersuchung tatsächlich trauen "massiv" an die Öffentlichkeit zu gehen, weiß ich schon jetzt, dass dann genaues Hinschauen nötig sein wird ...

Der März ist vorüber, der 1. April auch, nichts deutet jedoch darauf hin, dass Hans Schmidt massiv an die Öffentlichkeit gegangen ist. Für einen Mann wie Dr. Schmidt, der mMn einen starken Hang zum Dramatisieren hat, ist dies ungewöhnlich und deutet darauf hin, dass die Ergebnisse der Blutuntersuchungen womöglich doch nicht so spektakulär wie "erhofft" waren. Warten wir also noch ein Weilchen, ob Dr. Schmidt vielleicht doch noch "massiv" an die Öffentlichkeit geht. Doch wenn, dann bleibt's dabei: Dann ist genaues Hinsehen erforderlich, was dort überhaupt gemacht wurde und wer Nutzen daraus ziehen kann.

Vielleicht bin ich auch nur zu ungeduldig. Aber lesen Sie selbst, was im Münchener Merkur stand:

UMTS sei auch im Stadtgebiet von Wolfratshausen ein Thema, meinte Hans Schmidt und stellte Blutuntersuchungen bei betroffenen Bürgern in Aussicht, mit deren Hilfe man die Schädlichkeit der Mobilfunk-Strahlung nachweisen möchte. Die jüngste Erkenntnis, dass auch unmittelbar unter Sendeanlagen Strahlung anfalle, würde laut Schmidt zu völlig neuen rechtlichen Möglichkeiten führen. Im Hinblick auf Gerichtsurteile, anhängige Verfahren und kritischen Bürgerreaktionen aus Spanien, die auch hierzulande Wellen schlugen, meinte Schmidt: "Die Lawine fängt an zu rollen."

Die "Lawine fängt also", aus Sicht von Dr. Schmidt, "an zu rollen". Soso! Da muss dann aber in letzter Minute noch etwas dazwischen gekommen sein, denn der obige Text aus dem Merkur stammt aus dem Jahr 2003, und wurde damals im September von der Bürgerwelle neben anderen Geschichten der Horror-und-Grusel-Klasse verbreitet (z.B. ... "furchtbaren Hirngeräuschen und Erinnerungslücken"). Blöd nur: Die Lawine blieb bis heute aus. Also hieß es schon 2003:

Bitte warten - bitte warten - bitte warten ...

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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