Schweiz: Überwachung der Handy-Strahlung gefordert (Allgemein)

Fee @, Samstag, 13.06.2009, 10:45 (vor 4511 Tagen) @ KlaKla

Uebrigens ist die Belastung nicht auf niedrigem Niveau verharrt, sondern in den letzten 20 Jahren um das Zehnfache angestiegen. Schon nur ohne dauerstrahlende DECT und W-Lan, sondern nur Strahlung bei Gebrauch, würde sich diese Belastung ohne Komforteinbusse reduzieren lassen.

Eine Reduzierung der Strahlung würde sie doch auch nicht besänftigen.

Jeden Schritt in der richtigen Richtung finde ich gut, wenn das Dauerstrahlen bei den DECT und W-Lan weg wäre, würde das für Betroffene schon einiges bringen.

Fakt ist kein ES konnte bis heute den Nachweis erbringen dass er auf Mobilfunkstrahlung zweifelsfrei reagiert.

Es handelt sich um die von Wuff kritisierten Studie mit der Antizipation. Solange keine Beteiligung bei Design, Durchführung und Auswertung durch Betroffene und Gegnern sowie unabhängige Finanzierung bei den Studien stattfindet, wird nicht viel anderes rauskommen.

Vielmehr behaupten man dies und bei einigen scheinen Fußreflexzonenmassage Linderung ihrer Befindlichkeitstörungen zu bringen oder das aufstellen von Rosenquarze. Also doch ehr eine Frage der Psyche?

Fussreflexzonenmassage kann ich mir noch eine mögliche lindernde Wirkung z.B. auf das Nervensystem vorstellen, Rosenquarz vermutlich eher einen Placebo und Hoffnungseffekt, wenn allenfalls vorhanden wohl zu schwache und kurzzeitige Wirkung.


Die Strahlung hat in 20 Jahren um das 10 fache zugenommen und wird wohl noch weiter ansteigen. Mein Blick richtet sich auf das Jahr 2017 wo jeder zweite laut Aussage Dr. Oberfeld an ES erkrankt sein soll.

Heute schon kann man sagen, jeder leidet mal an Befindlichkeitsstörungen (Kopfschmerz, Gereiztheit, Einschränkung der Konzentrationsfähigkeit, Schlafstörung oder Blutdruckerhöhung, Panik und Angstattacken) aber das sich bis 2017 jeder zweite dann als ES bezeichnet ist kühn.

Bei schwerer ES geht es nicht um jeder leidet mal..., sondern um eine schwere Erkrankung. Auch wenn die Prozentzahl nicht ansteigen sollte, sollte etwas für diese vorhandenen ES getan werden. Möglicherweise gibt es auch latente ES, die noch mit rel. schwachen und zeitweisen Symptomen reagieren. In der Klasse unseres Sohnes leiden diverse Kinder/Jugendliche bereits oft unter belastenden Kopfschmerzen, Migräne, ich habe mir hier schon überlegt, einen dezenten Hinweis mittels eines Infoblattes über DECT, W-Lan und häufigen Handygebrauch anzubringen.


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