Schweiz: Überwachung der Handy-Strahlung gefordert (Allgemein)

Fee @, Samstag, 13.06.2009, 07:28 (vor 4511 Tagen) @ H. Lamarr

Die Grüne St. Galler Nationalrätin Yvonne Gilli verlangt nun ein grossangelegtes Monitoring – sprich eine systematische Überwachung der Bestrahlung. «Jetzt wo die Technik nachweislich funktioniert, sollte man sie auch anwenden», sagt sie im Gespräch mit dieser Zeitung, «für andere Belastungen wie Luftverschmutzung oder Lärm macht man solche Messungen schliesslich auch.

Quelle: www.tagblatt.ch

Kommentar: Sind Wahlen in der Schweiz, oder warum sonst wird so eine effektvolle aber mMn sinnlose Forderung im Jahr 2009 noch gestellt? Es gibt inzwischen genügend Länder, zum Bleistift Italien, die eine ständige Überwachung von EMF praktizieren mit immerzu dem gleichen Ergebnis: Belastung verharrt tagein tagaus auf niedrigem Niveau. Warum muss das Rad immerzu teuer neu erfunden werden? GRÜNE und Mobilfunkkritik, das wächst sich grenzüberschreitend zu der Frage aus: Wer flüstert GRÜNEN-Politikern eigentlich immerzu diesen Stuss ein?

Ich weiss jedenfalls wen wählen für eine lebenswertere Umwelt, gegen das ständige Elektrosmog-Aufrüsten und für die Menschenrechte auch von Minderheiten und Schwächeren: das sind Menschen wie Frau Gilli und Herr Zisyadis. In Deutschland die Grünen und in den USA die Gouverneure von Florida, Connecticut und Colorado. Uebrigens ist die Belastung nicht auf niedrigem Niveau verharrt, sondern in den letzten 20 Jahren um das Zehnfache angestiegen. Schon nur ohne dauerstrahlende DECT und W-Lan, sondern nur Strahlung bei Gebrauch, würde sich diese Belastung ohne Komforteinbusse reduzieren lassen.


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