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<title>Forum Faktencheck Elektrosmog - Athem-3: Replik der Autoren auf BfS-Kritik</title>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/</link>
<description>Faktenchecks von Behauptungen, die von Mobilfunkgegnern und Mobilfunkkritikern aufgestellt werden</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Athem-3: Replik der Autoren auf BfS-Kritik (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Beim Widerspruch zwischen Chromosomenaberrationen und Mikrokernen liefern sie zudem eine konkrete Hypothese: Der rund siebenstündige Transport der Blutproben könnte die Mikrokern-Hintergrundrate verändert und dadurch einen Expositionseffekt verdeckt haben. Diese Erklärung stützen sie auf eine frühere Untersuchung mit identischer Methodik, aber kürzerer Transportzeit.</p>
</blockquote><p>Weil auch ich mich einst mit dem Auto-Transport der Proben nach Bratislava <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74278">beschäftigt habe</a>, wollte ich&#039;s genauer wissen. Die Replik steht an dieser Stelle aber auf dünnen Beinchen. Die Autoren schreiben dazu nur so viel:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>[...] The principal procedural difference was transport time: samples in the higher-MN dataset were transported for ∼7 h, whereas in the other study transport lasted &lt; 1 h.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Extended transport likely altered cellular metabolism and mitotic spindle dynamics, thereby increasing background MN formation and potentially masking smaller exposure-related differences. [...]</strong></em></span></p>
<p><em>[...] Der wesentliche verfahrenstechnische Unterschied bestand in der Transportdauer: Die Proben im Datensatz mit höherer MN-Konzentration wurden etwa 7 Stunden lang transportiert, während der Transport in der anderen Studie weniger als 1 Stunde dauerte.</em></p>
<p><em>Der längere Transport hat wahrscheinlich den Zellstoffwechsel und die Dynamik der Mitosespindel verändert, wodurch die Hintergrundbildung von MNs verstärkt und kleinere expositionsbedingte Unterschiede möglicherweise überdeckt wurden. [...]</em></p>
<p><span style="font-size:x-large;">Ja, aber was war&#039;s denn nun wirklich?</span></p>
<p>► Dauer der Fahrt?<br />
► Funkmasten entlang der Autobahnen?<br />
► Scheidstegers Fahrstil?<br />
► Scheidstegers Smartphone?<br />
► Scheidsteger?<br />
► Zu harte oder zu weiche Federung?<br />
► Vibrationen?<br />
► Temperatur?<br />
► Passieren von Schumann-Resonanzstellen?<br />
► Erdmagnetfeld?<br />
► Zu laute Musik während der Fahrt?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75880</link>
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<pubDate>Fri, 21 Aug 2026 20:56:03 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Athem-3: Replik der Autoren auf BfS-Kritik (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Das BfS hat eine <a href="https://doris.bfs.de/jspui/bitstream/urn:nbn:de:0221-2024091946461/4/SL_Gulati_2024_EvaluationOfOxidative_Deu.pdf">Stellungnahme</a> zur Studie veröffentlicht. Im Ton zurückhaltend, in der Sache nicht. q.e.d.</p>
</blockquote><p>13 Monate nach der BfS-Stellungnahme haben Gulati et al. auf die Kritik mit einem &quot;<a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0147651326006652?via%3Dihub">Letter to the Editor</a>&quot; erwidert. Ihr Paper mussten sie jedoch noch einmal zurücknehmen, um in weiteren fünf Monaten Einwände des Verlags auszuräumen. Diagnose-Funk behauptet, die Athem-3-Studiengruppe weise die Kritik des Bundesamtes für Strahlenschutz Punkt für Punkt zurück. Das liest sich, als ob die Kritik des BfS weit reichend widerlegt wurde. ChatGPT, aufgefordert zu einer faktentreuen &amp; neutralen Bewertung der Replik, sieht das nicht so:<br />
 <br />
<span style="font-size:x-large;"><strong>Wertung der Replik durch ChatGPT</strong></span></p>
<p>Der vierseitige Letter ist keine bloße Verteidigungsschrift. Er enthält tatsächlich zusätzliche Analysen und methodische Erläuterungen gegenüber der Originalstudie, insbesondere zur Statistik, zur Cytogenetik und zur Expositionsmessung. Die Autoren arbeiten die BfS-Kritik in acht nummerierten Abschnitten systematisch ab und bezeichnen ihre Studie ausdrücklich weiterhin als explorativ, mit kleiner Stichprobe und ohne Nachweis einer Kausalität.<br />
 <br />
<span style="font-size:x-large;">Wo die Replik belastbar nachlegt</span></p>
<p>Am stärksten ist die Erwiderung bei den statistischen Einwänden. Die Autoren legen nachträglich Shapiro-Wilk-Tests vor, begründen die ursprüngliche Wahl parametrischer Verfahren und zeigen zusätzlich, dass die wichtigsten Chromosomenaberrations-Endpunkte auch mit dem nichtparametrischen Mann-Whitney-U-Test signifikant bleiben. Damit wird der konkrete Einwand geschwächt, die Ergebnisse beruhten allein auf der Wahl parametrischer Statistik. Auch die Beschreibung der Laboranalytik ist präziser als in der Originalstudie. Die Autoren stellen klar, dass die Chromosomenaberrationen verblindet von erfahrenem Personal manuell ausgewertet wurden und dass dies dem Standard der biologischen Dosimetrie entspricht. </p>
<p>Beim Widerspruch zwischen Chromosomenaberrationen und Mikrokernen liefern sie zudem eine konkrete Hypothese: Der rund siebenstündige Transport der Blutproben könnte die Mikrokern-Hintergrundrate verändert und dadurch einen Expositionseffekt verdeckt haben. Diese Erklärung stützen sie auf eine frühere Untersuchung mit identischer Methodik, aber kürzerer Transportzeit.<br />
 <br />
<span style="font-size:x-large;">Wo die Replik nicht überzeugt</span></p>
<p>Die grundlegenden Einwände des BfS bleiben dagegen bestehen. Die Autoren bestreiten weder die geringe Stichprobengröße noch den explorativen Charakter ihrer Untersuchung. Im Gegenteil: Sie räumen ausdrücklich ein, dass ihre Studie für sich allein keine Kausalität zwischen langfristiger HF-EMF-Exposition und biologischen Effekten belegen kann. Das entspricht dem Kern der BfS-Kritik, wonach die Studie keine verlässliche Aussage über gesundheitliche Langzeitwirkungen zulässt.</p>
<p>Auch bei der Expositionscharakterisierung wird der Einwand eher relativiert als ausgeräumt. Die Autoren beschreiben ihre Messmethoden ausführlicher und betonen die klare Trennung der Gruppen im Schlafzimmer, beantworten aber nicht vollständig die Frage, wie gut diese Messungen die gesamte individuelle Langzeitexposition der Teilnehmer abbilden.<br />
 <br />
<span style="font-size:x-large;">Der heikelste Punkt: Multiple-Testing</span></p>
<p>Der Letter behauptet ausdrücklich, mehrere Chromosomenaberrations-Endpunkte seien &quot;auch nach konservativer Korrektur für multiples Testen&quot; signifikant geblieben. Belegt wird diese Behauptung im Letter jedoch nicht. Die neu präsentierte Tabelle enthält lediglich Anova- und Mann-Whitney-p-Werte, aber keine Ergebnisse einer Multiplen-Test-Korrektur. Das ist deshalb bedeutsam, weil das BfS später ausdrücklich erläutert hat, dass nach der Bonferroni-Korrektur der Originalstudie nur Fragmente und die Gesamtzahl der Chromosomenaberrationen signifikant blieben, während andere Endpunkte diese Schwelle nicht mehr erreichten. Die Autoren widersprechen dieser Aussage zwar, liefern dafür im Letter jedoch keinen nachvollziehbaren Rechenweg. Ob ihre Behauptung zutrifft, lässt sich aus dem Letter allein daher nicht überprüfen.<br />
 <br />
<span style="font-size:x-large;">Auffällige innere Spannung</span></p>
<p>Bemerkenswert ist schließlich eine gewisse Spannung innerhalb des Letters. Einerseits schreiben die Autoren, ihre Studie könne keine Kausalität belegen. Andererseits sprechen sie am Ende von &quot;statistically robust evidence consistent with an association&quot;. Das ist formal mit einer Assoziation vereinbar, formuliert die Aussagekraft der Ergebnisse aber deutlich stärker als die zuvor eingeräumten methodischen Grenzen.<br />
 <br />
<span style="font-size:x-large;">Gesamturteil</span></p>
<p>Der Letter liefert echte Ergänzungen – insbesondere zusätzliche statistische Robustheitsanalysen und methodische Präzisierungen –, beantwortet also mehrere Detailkritiken des BfS sachlich. Die tragenden Schlussfolgerungen des BfS werden jedoch nicht ausgeräumt: Die Studie bleibt eine explorative Querschnittsstudie mit 24 Teilnehmern, aus der sich kein kausaler Zusammenhang und keine belastbare Aussage über gesundheitliche Langzeitwirkungen ableiten lassen. Besonders beim Thema Multiple-Testing bleibt der Letter hinter seiner eigenen Behauptung zurück, weil er die angekündigte &quot;konservative Korrektur&quot; nicht transparent dokumentiert.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75878</link>
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<pubDate>Thu, 20 Aug 2026 20:41:47 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Athem 3: Gray misst Energie, Sievert bewertet Wirkung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Eine Dosis von fast 80 Milligray, wow! Gulati et al. setzen Milligray mit Millisievert gleich - geschenkt.</p>
</blockquote><p><strong>Frage an ChatGPT</strong>: Darf ich Milligray mit Millisievert gleichsetzen?<br />
 <br />
<span style="font-size:x-large;">Antwort der KI</span></p>
<p>Milligray (mGy) und Millisievert (mSv) haben bei Röntgen-, Gamma- und Beta-Strahlung häufig denselben Zahlenwert. Trotzdem bezeichnen sie unterschiedliche Größen und dürfen deshalb nicht generell gleichgesetzt werden.</p>
<p>Das Gray ist eine physikalische Dosisgröße, das Sievert eine biologische Bewertungsgröße. Wer beide Größen gleichsetzt, vermischt daher zwei Ebenen: absorbierte Energie und gesundheitliche Wirkung.</p>
<p>Das Gray (Gy) gibt an, wie viel Strahlungsenergie ein Kilogramm Materie aufgenommen hat. Formal gilt:</p>
<p>1 Gy = 1 J/kg</p>
<p>Ein Gray bedeutet also: Ein Kilogramm Materie hat ein Joule Strahlungsenergie aufgenommen.</p>
<p>Das Sievert bewertet dagegen die biologische Wirkung dieser Dosis. Dazu wird die absorbierte Dosis mit einem Strahlungs-Wichtungsfaktor multipliziert:</p>
<p>H = Dâ‹…w<span style="font-size:smaller;">R</span></p>
<p>Dabei ist:</p>
<p>H: Äquivalentdosis in Sievert<br />
D: absorbierte Dosis in Gray<br />
w<span style="font-size:smaller;">R</span>: Strahlungs-Wichtungsfaktor</p>
<p>► Für Photonen (Röntgen- und Gammastrahlung) gilt w<span style="font-size:smaller;">R</span> = 1<br />
► Für Elektronen und Myonen gilt ebenfalls w<span style="font-size:smaller;">R</span> = 1</p>
<p>Dann sind die Zahlenwerte identisch:</p>
<p><span style="color:#fff;">0</span>1 mGy â‰™ 1 mSv<br />
10 mGy â‰™ 10 mSv</p>
<p>Das ist kein exotischer Ausnahmefall, sondern im praktischen Strahlenschutz der häufigste Fall.</p>
<p>Anders bei Alpha-Strahlung:</p>
<p>w<span style="font-size:smaller;">R</span> = 20</p>
<p>Dann entsprechen:</p>
<p>1 mGy Alpha-Strahlung â†’ 20 mSv</p>
<p>Die biologische Bewertung fällt also zwanzigmal höher aus. Begründung: Alpha-Teilchen erzeugen entlang ihrer kurzen Reichweite eine besonders dichte Ionisation und verursachen deshalb pro absorbierter Energie mehr biologische Schäden.</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Gray beantwortet die Frage: &quot;Wie viel Energie wurde absorbiert?&quot;<br />
Sievert beantwortet die Frage: &quot;Wie relevant ist diese Dosis biologisch?&quot;</p>
<p>► Im Alltag kann man mGy und mSv bei Röntgen-, Gamma- und Beta-Strahlung häufig zahlenmäßig gleichsetzen.<br />
► Physikalisch sind Gray und Sievert dennoch unterschiedliche Größen.<br />
► Allgemein austauschbar sind die Einheiten deshalb nicht.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75642</link>
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<pubDate>Thu, 28 May 2026 20:51:23 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Athem 3: Rechnen im Rauschen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>... haben die Autor*innen der Studie dabei die Anzahl der detektierten dizentrischen Chromosomen mittels einer nicht weiter spezifizierten Gleichung aus einem von der IAEA publizierten Dokument [2] in eine Dosis umgerechnet.</p>
</blockquote><p>Ich hatte die Autoren einmal gefragt, welche Gleichung aus der <a href="https://www.iaea.org/publications/8735/cytogenetic-dosimetry-applications-in-preparedness-for-and-response-to-radiation-emergencies">IAEA-Publikation von 2011</a> <strong>[1]</strong> denn verwendet worden sei. <br />
Die Antwort: <br />
Es sei mit der Gleichung (18) auf Seite 74 gerechnet worden, wobei der quadratische Term vernachlässigt wurde.<br />
Also: Y = C + Î±D<br />
Hierin seien<br />
D die Dosis in Gray (Gy)<br />
Y die Rate der dizentrischen Chromosmenaberrationen in der exponierten Gruppe<br />
C die Rate der dizentrischen Chromosmenaberrationen in der Kontrollgruppe<br />
Î± mit 0,0364/Gy der lineare Koeffizient, entnommen aus <a href="https://academic.oup.com/rpd/article/15/2/83/1639798?guestAccessKey=">dieser Arbeit von Lloyd et al. aus dem Jahr 1986</a> <strong>[2]</strong></p>
<p>In <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0147651324005621">Gulati et al. (&quot;ATHEM-3&quot;)</a> <strong>[3]</strong>, dort in Tabelle 4, sind die Werte für Y mit 0,7 (+-0,2) % und C mit 0,4 (+-0,2) % angegeben.</p>
<p>Wenn man die obige Gleichung nach D umstellt und einfach die Zahlen einsetzt, kann man die Rechnung formal nachvollziehen. Eine Dosis von fast 80 Milligray, wow! Gulati et al. setzen Milligray mit Millisievert gleich - geschenkt.</p>
<p>Dennoch bleibt es in meinen Augen Kaffeesatzleserei. </p>
<p>Der Kaffesatz ist hier das untere Ende einer Kurve, wo die Effekte im Rauschen verschwinden. Egal ob man Blutzellen untersucht oder die Häufigkeit von Krankheiten in großen Personengruppen: Bei ionisierender Strahlung unterhalb einer Dosis von etwa 0,1 Gray bzw. 100 Millisievert sieht man nur noch Rauschen.</p>
<p>In den Arbeiten <a href="https://www.iaea.org/publications/8735/cytogenetic-dosimetry-applications-in-preparedness-for-and-response-to-radiation-emergencies">[1]</a> und <a href="https://academic.oup.com/rpd/article/15/2/83/1639798?guestAccessKey=">[2]</a> geht es um extrem starke und gleichzeitig sehr kurz einwirkende ionisierende Strahlung, wie sie bei Strahlenunfällen auftritt. Das Thema: Nach solchen Unfällen im Nachhinein aus Blutproben die erhaltene Dosis berechnen.<br />
In <a href="https://academic.oup.com/rpd/article/15/2/83/1639798?guestAccessKey=">[2]</a> wurden z.B. Blutproben wenige Sekunden lang mit einer Intensität von 1000 Milligray pro Minute (!) bestrahlt. Das ist 600 Millionen mal stärker als die natürliche Hintergrundstrahlung.<br />
Die applizierten Kurzzeit-Dosen in <a href="https://academic.oup.com/rpd/article/15/2/83/1639798?guestAccessKey=">[2]</a> lagen zwischen 50 und 6000 Milligray, die Effekte am Anfang der Kurve: Rauschen. Siehe dort Tabelle 1 in der Arbeit.<br />
Oder siehe in der <a href="https://www.iaea.org/publications/8735/cytogenetic-dosimetry-applications-in-preparedness-for-and-response-to-radiation-emergencies">IAEA-Veröffentlichung [1]</a> die Grafik in Abb. 24. Am unteren Ende ist nur Rauschen.</p>
<p>Und auch der Dateninput aus <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0147651324005621">ATHEM-3</a>, was die dizentrischen Chromsomen betrifft, ist kaum mehr als Rauschen (siehe oben):<br />
Exponiert:        0,7 (+-0,2) % <br />
Kontrollgruppe:   0,4 (+-0,2) % </p>
<p>Daraus und mit einer verkürzten Formel, die für viel höhere Strahlendosen abgeleitet wurde, kann man beliebiges ausrechnen. <br />
Z.B. aus dem kleinsten messbaren Unterschied zwischen beiden Gruppen, also 0,1 %, folgt mit der oben genannten Gleichung: 27 Millisievert. Man rufe laut <strong>&quot;27 mal mehr als erlaubt!!!&quot;</strong><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/surprised.gif" alt=":surprised:" /></p>
<p>Und es bleibt doch: <br />
Äpfel (Funkwellen) mit Birnen (Röntgenstrahlen) vergleichen mithilfe eines Blicks durch die Lupe auf den Kaffeesatz (Rauschen).</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75641</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75641</guid>
<pubDate>Thu, 28 May 2026 13:51:10 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Schutti2</dc:creator>
</item>
<item>
<title>PlumX Metrics 646 Tage nach Veröffentlichung von Athem 3 (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die <a href="https://plu.mx/plum/a/?doi=10.1016/j.ecoenv.2024.116486&amp;theme=plum-sciencedirect-theme&amp;hideUsage=true">aktuellen Kennzahlen</a> von heute lauten für die Belyaev-Studie:</p>
<p>► Citations: 0<br />
► Usage: 0<br />
► Captures: 4<br />
► <a href="https://plu.mx/plum/a/news?doi=10.1016/j.ecoenv.2024.116486&amp;theme=plum-sciencedirect-theme&amp;hideUsage=true">Mentions</a>: 4 <br />
► Social Media: 0</p>
<p><strong>Hinweis</strong>: Die Belyaev-Studie wurde am 30. Mai 2024 publiziert. Der Zeitraum bis heute ist für die wichtigen Kennzahlen Citations &amp; Usage zu kurz, um über null hinausgehende belastbare Werte zu zeigen, diese sind frühestens in etwa einem Jahr zu erwarten.</p>
</blockquote><p>Nach 1 Jahr, 9 Monaten und 1 Woche lauten die Kennzahlen für die Studie:</p>
<p>► Citations: 7<br />
► Usage: - (Downloads, Klicks, Views: wird für die Studie nicht mehr angezeigt)<br />
► Captures: 21<br />
► Mentions: 5 <br />
► Social Media: 13</p>
<p>Das ist jetzt weder auffallend gut noch schlecht. Aber: Drei, möglicherweise sogar vier der Zitationen sind von Mitgliedern des Zitierkartells der Szene (Panagopoulos, Héroux, Scarato und evtl. ein Yakymenko-nahes Paper). Auch Belyaev gehört dem Zitierkartell an. Da bleiben dann nur drei oder vier echte Zitationen übrig. Und: Bislang wurde die Studie von Belyaev (besser: Gulati) nicht von Arbeiten zitiert, die in der HF-EMF-Forschung als besonders einflussreich gelten. Ebenso fehlen Zitationen in hochrangigen Leitjournalen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75445</link>
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<pubDate>Sat, 07 Mar 2026 18:53:31 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Berenis-Newsletter 40 vom April 2025 (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Beratende Expertinnen- und Expertengruppe NIS (Berenis) des schweizerischen Bundesamts für Umwelt hat sich in <a href="https://www.bafu.admin.ch/dam/bafu/de/dokumente/elektrosmog/fachinfo-daten/newsletter_berenis_nr_40_april_2025.pdf.download.pdf/Newsletter_BERENIS_Nr_40_DE.pdf">Ausgabe 40 ihres Newsletters</a> u.a. mit der Chromosomenstudie Gulati et al. 2024 beschäftigt. Das Fazit lautet:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>In der Studie von Gulati et al. (2024) gibt es viele Unsicherheiten bezüglich eines möglichen Zufallsbefundes, unter anderem bedingt durch die relative kleine und selektive Stichprobe (siehe dazu eine <a href="http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0221-2024091946461">weitere unabhängige Beurteilung</a>). Hier wäre es wichtig, die tief- und hoch-exponierten Gruppen zu vergrössern und die Expositionsabschätzung zu verfeinern. Es sollten möglichst auch verschiedene Antennenstandorte in unterschiedlichen Umgebungen eingeschlossen werden. Dies würde die statistische Aussagekraft erhöhen und auch das Einschliessen von Störfaktoren im Modell ermöglichen. Der Vergleich von zwei Antennenstandorten birgt die Gefahr, dass weitere nicht-identifizierte Faktoren (sozioökonomischer Status, Bildung, Ernährung, Lebensstil, andere Umweltfaktoren) einen Einfluss haben könnten.</strong></em></span></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74644</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74644</guid>
<pubDate>Mon, 28 Apr 2025 19:04:00 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Athem-3-Abschlussbericht abrufbar (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Website der &quot;Kompetenzinitiative&quot; ist der seit langem erwartete Abschlussbericht des Athem-3-Projekts in deutscher Sprache abrufbar (<a href="https://kompetenzinitiative.com/wp-content/uploads/2024/07/ATHEM_3_Schlussbericht-240710.pdf">Volltext, 169 Seiten</a>). Ursprünglich wollte Filmemacher Klaus Scheidsteger den Bericht abliefern. Das hat nicht geklappt. Den Metadaten zufolge hat der Germanist Peter Ludwig, Zögling von Karl Richter, den undatierten Abschlussbericht (PDF) am 10. Juli 2024 fertiggestellt. Der Bericht umfasst alle Teilprojekte des Athem-3-Projekts.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74319</link>
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<pubDate>Thu, 31 Oct 2024 21:40:29 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Mosgöller bunkert Daten bei der OeAWI (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Und jetzt kommt&#039;s: Mosgöller deponiert die Daten bei der OeAWI (Östereichische Agentur für Wissenschaftliche Integrität) und überlässt es ihnen, mir die Daten zur Verfügung zu stellen.</p>
</blockquote><p><strong>Sieben Wochen später</strong>: Und, hat die OeAWI die Rohdaten nun herausgegeben?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74301</link>
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<pubDate>Tue, 08 Oct 2024 23:10:57 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Bundesamt für Strahlenschutz (Stellungnahme) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Das BfS hat eine <a href="https://doris.bfs.de/jspui/bitstream/urn:nbn:de:0221-2024091946461/4/SL_Gulati_2024_EvaluationOfOxidative_Deu.pdf">Stellungnahme</a> zur Studie veröffentlicht. Im Ton zurückhaltend, in der Sache nicht. q.e.d.</p>
</blockquote><p>Auweia, von Athem 3 lässt das BfS tatsächlich nur einen Trümmerhaufen übrig. Dabei sparte die &quot;Kompetenzinitiative&quot;, als Athem 3 noch namenlos in den Flegeljahren war, nicht mit Superlativen, um die geradezu <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=70946">märchenhaft hohe Qualität ihrer ersten Beweisstudie</a> ins rechte Licht zu setzen. Der geplante juristische Feldzug des Vereins, um dem Mobilfunk hierzulande den Garaus zu machen, muss wohl verschoben, wenn nicht gar abgesagt werden <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/wink2.gif" alt=":wink:" />.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74300</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74300</guid>
<pubDate>Tue, 08 Oct 2024 22:54:29 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Bundesamt für Strahlenschutz (Stellungnahme) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>[Admin: Posting wegen Sachzusammenhang (Rezeptionen) am 09.10.24 um 00:02 Uhr hierher verschoben. Absprung war zuvor <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74042">hier</a>]</em><br />
 </p>
<blockquote><p><em>[Admin: Posting wegen Sachzusammenhangs hierher verschoben und Titel geändert am 02.07.24 14:40 Uhr]</em></p>
<p>Die Studie ist ja nun veröffentlicht und <a href="https://linkinghub.elsevier.com/retrieve/pii/S0147-6513(24)00562-1">frei verfügbar</a>.</p>
<p>Es gibt eine Reihe von Seltsamkeiten und Fehlern, die diese Studie mMn komplett wertlos machen.</p>
<p>Ein an sich positiver Aspekt ist die Verblindung der Blutproben. Allerdings wird dieser relativiert: verantwortlich für die Zuordnung der Probennummern und der Probanden war das &quot;office&quot; des Co-Autors Dietrich Moldan, seines Zeichens Vertreiber von Abschirmprodukten und angeblich <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=73182">elektrosensibel</a>.</p>
<p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/waving.gif" alt=":waving:" /></p>
</blockquote><p>Das BfS hat eine <a href="https://doris.bfs.de/jspui/bitstream/urn:nbn:de:0221-2024091946461/4/SL_Gulati_2024_EvaluationOfOxidative_Deu.pdf">Stellungnahme</a> zur Studie veröffentlicht. Im Ton zurückhaltend, in der Sache nicht. q.e.d.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74298</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74298</guid>
<pubDate>Tue, 08 Oct 2024 17:44:44 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Alexander Lerchl</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Athem-3-Studien - Deutscher Bundestag zeigt sich resilient (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Athem3 Studie soll nun auch an alle Politiker des Deutschen Bundestages versendet sein durch Diagnose-Funk. In der Hoffnung, irgendwer wird schon eine Anfrage absetzen. </p>
<p>Jeden Morgen steht ein Dummer auf, man muss ihn nur finden.</p>
</blockquote><p><strong>Einen Monat später</strong>: Und, hat inzwischen ein Abgeordneter des Deutschen Bundestages angebissen?</p>
<p>Die Suche nach &quot;<a href="https://www.google.com/search?q=%22Athem%22+3+Bundestag&amp;client=firefox-b-d&amp;sca_esv=64b45ff7b890bf92&amp;sca_upv=1&amp;sxsrf=ADLYWIJYkF0XlyfCwAK2zqpeL0942XZjOw%3A1727647386800&amp;ei=ms75Ztm9MIyUxc8P3bO_sQU&amp;ved=0ahUKEwjZ8qWGlOmIAxUMSvEDHd3ZL1YQ4dUDCA8&amp;uact=5&amp;oq=%22Athem%22+3+Bundestag&amp;gs_lp=Egxnd3Mtd2l6LXNlcnAiEyJBdGhlbSIgMyBCdW5kZXN0YWcyCBAAGKIEGIkFMggQABiiBBiJBUi5O1DqEFiBNHABeACQAQCYAXCgAYwCqgEDMi4xuAEDyAEA-AEBmAIDoAKTApgDAIgGAZIHAzIuMaAHiAY&amp;sclient=gws-wiz-serp">Athem 3 Bundestag</a>&quot; brachte tatsächlich einen Treffer im Bundestag! Zum Bedauern von Diagnose-Funk jedoch nicht zu Athem 3, sondern zu Athem 1 <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/frown.png" alt=":-(" />.<br />
 <br />
<span style="font-size:x-large;">Wenn nichthermische Effekte sich als dochthermisch herausstellen ...</span></p>
<p>Angebissen hatte 2009 die damalige Grünen-Abgeordnete Sylvia Kotting-Uhl. Die 2021 aus dem Bundestag ausgeschiedene Politikerin <a href="https://dserver.bundestag.de/btd/16/138/1613855.pdf">fragte schriftlich</a> an:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Wie ordnet die Bundesregierung die Ergebnisse der Studie &quot;Untersuchungen athermischer Wirkungen elektromagnetischer Felder im Mobilfunkbereich (ATHEM)&quot; der österreichischen AUVA-Versicherung ein, und welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung aus den aufgezeigten Veränderungen im Proteinsyntheseprofil?</strong></em></span></p>
<p>Ausführlich Antwort bekam sie serviert von Staatssekretär Matthias Machnig. Was er im Einzelnen schrieb, kann jeder unter dem genannten Link nachlesen. Ich picke hier nur eine Passage heraus, in der es um physiologische Aktivität des Gehirns und die kognitive Leistungsfähigkeit unter schwacher HF-EMF-Einwirkung geht. Denn da kommt ein mMn interessantes Detail zur Streitfrage &quot;<strong>nichtthermischer Effekte</strong>&quot; zur Sprache, das ich so deutlich noch nirgendwo anders gelesen habe:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>[...] Die Autoren des Berichts betonen, dass die vorliegenden Ergebnisse kein Erkrankungsrisiko bedeuten. Weiter behaupten die Autoren, dass es sich um einen nichtthermischen Effekt handeln muss, da die Erwärmung so gering ist, dass sie thermoregulatorisch ausgeglichen wird. Es handelt sich auf jeden Fall um Effekte, die bei einer Erwärmung der Hirnrinde von wesentlich weniger als 1 °C auftreten. Hierzu ist festzuhalten, dass Effekte, die unter 1 °C Temperaturanstieg auftreten, nicht notwendigerweise auf einem nichthermischen Wirkmechanismus beruhen, sondern auch minimal thermischen Ursprungs sein können. Es ist bekannt, dass Temperaturveränderungen im Bereich von 0,1 bis 0,2 °C Veränderungen in der Aktivität neuronaler Netzwerke (z. B. Hirnrinde, Netzhaut) verursachen können. Auch thermoregulatorische Vorgänge können sich im EEG spiegeln. Eine thermische Ursache kann deswegen nicht ausgeschlossen werden, sondern ist sogar wahrscheinlich und auch plausibel. Insgesamt handelt es sich um minimale biologische Reaktionen, die im normalen physiologischen Bereich bleiben und im normalen Tagesverlauf auch durch andere Umwelteinflüsse und Aktivitäten ausgelöst werden können. Von den exponierten Personen werden derartige leichte Veränderungen nicht wahrgenommen. Auf eine gesundheitliche Beeinträchtigung kann aus den geschilderten Ergebnissen nicht geschlossen werden. [...]</strong></em></span></p>
<p><span style="font-size:x-large;">Danke Diagnose-Funk!</span></p>
<p>Ohne euch hätte ich diese erhellende Auskunft nicht gefunden <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/yes.gif" alt=":yes:" />.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74281</link>
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<pubDate>Sun, 29 Sep 2024 22:51:16 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>BfS beantwortet Fragen zu Athem 3: Teil 2 – Antworten (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Im Namen des Bundesamts für Strahlenschutz antwortete Janine Schmidt, wissenschaftliche Referentin am Kompetenzzentrum EMF. Schmidt studierte Biologie an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Das Studium schloss sie 2017 mit dem Doktorgrad ab. Bevor sie 2017 zum BfS ging, war sie einige Monate Postdoc am Universitätsklinikum Tübingen.</p>
<p>Zur besseren Zuordnung sind anschließend den Antworten des BfS die Fragen (aus Teil 1) im Zitatformat des Forums vorangestellt.</p>
<p>▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬</p>
<blockquote><p>Mein Auskunftsersuchen an das BfS gilt jedoch nicht einer Bestätigung der methodischen Mängel, sondern dem Zusammenhang mit ionisierender Strahlung, den die &quot;Kompetenzinitiative&quot; z.B. mit folgendem Zitat herstellt (<a href="https://kompetenzinitiative.com/wp-content/uploads/2024/06/ATHEM-3_Kurzvorstellung_8_Juni_2024.pdf">Quelle</a>):</p>
<p><em>[...] Im Zusammenhang mit dem Schutz vor ionisierender Strahlung sind Chromosomenschäden die Grundlage biologischer Dosimetrie-Konzepte der Internationalen Atom Energie Behörde (IAEA). Die in ATHEM-3 gefundenen Chromosomenschäden übersteigen die biologischen Grenzwerte der IAEA um ein Mehrfaches. [...]</em></p>
</blockquote><p>Die obige Aussage, dass die in der Studie von Gulati et al. (ATHEM-3) [1] beschriebenen Chromosomenschäden die biologischen Grenzwerte der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) um ein Mehrfaches übersteigen, ist irreführend und fachlich nicht zulässig. Es ist unklar, was mit &quot;biologischen Grenzwerten&quot; gemeint ist. Die IAEA hat den Grenzwert für die effektive Dosis von 1 Millisievert im Kalenderjahr zum Schutz von Einzelpersonen der Bevölkerung festgesetzt. Auf diesen Wert beziehen sich auch die Autor*innen der ATHEM-3 Studie. Um den Vergleich zur ionisierenden Strahlung herzustellen, haben die Autor*innen der Studie dabei die Anzahl der detektierten dizentrischen Chromosomen mittels einer nicht weiter spezifizierten Gleichung aus einem von der IAEA publizierten Dokument [2] in eine Dosis umgerechnet. Dabei ist zu beachten, dass das IAEA-Dokument erstellt wurde, um bei einer unfallbedingten Exposition / vermuteten Überexposition mit <span class="underline">ionisierender</span> Strahlung Informationen zu geeigneten zytogenetischen Techniken und statistischen Verfahren zur Bestimmung der Dosis zur Verfügung zu stellen. Die Verwendung der darin beschriebenen Verfahren bei einer Exposition mit HF-EMF würde die gleiche biologische Wirksamkeit von ionisierender Strahlung und nichtionisierender Strahlung voraussetzen. Diese ist aber nicht gegeben, worauf die Studienautor*innen selbst in ihrer Diskussion hinweisen.</p>
<blockquote><p>Wo genau die Probanden der Studie leben, darüber schweigt die Studie. Bekannt ist lediglich, dass sie in Unterfranken leben. Gemäß Radonkarte des BfS kann es in Unterfranken jedoch stellenweise zu Radonkonzentrationen von 100&#039;000<span style="color:#fff;">.</span>Bq/m³ und mehr kommen. Mein Auskunftersuchen gilt damit primär der Frage, ob es nach Einschätzung des BfS denkbar ist, dass die in der Studie beobachteten Chromosomenschäden (statistisch signifikant waren dizentrische Chromosomen, Chromatidlücken und Chromosomenfragmentierung, siehe Tabelle 4 der Studie) real sind, jedoch kausal nicht auf der Mobilfunkexposition beruhen, sondern unerkannt auf einer bei der Fallgruppe zufällig gegeben hohen Radonkonzentration.</p>
</blockquote><p>Es ist zu beachten, dass in der Studie von Gulati et al. [1] nach Bonferroni-Korrektur für multiples Testen ausschließlich die Ergebnisse für prozentuale chromosomale Fragmente und für die prozentuale Gesamtzahl der Aberrationen statistisch signifikant unterschiedlich zur Kontrolle sind. Dabei wird der beobachtete Unterschied in der Gesamtzahl der Aberrationen hauptsächlich durch sogenannte &quot;Fragmente&quot; und &quot;Chromatid gaps&quot; beeinflusst, da diese in der Studie am häufigsten vorkommen. Die Anzahl der dizentrischen Chromosomen, die hauptsächlich diskutiert wird, und die Anzahl der Chromatidlücken sind zwischen Kontroll- und Expositionsgruppe nach Bonferroni-Korrektur allerdings nicht mehr statistisch signifikant verschieden. Diese Beobachtung wird in der Studie nicht kritisch diskutiert.</p>
<p>Grundsätzlich kann nicht ausgeschlossen werden, dass eine erhöhte Radonkonzentration in Wohnräumen eine möglicherweise erhöhte Rate von dizentrischen Chromosomen verursachen kann. Die publizierten Ergebnisse zytogenetischer Untersuchungen an exponierten Personen mit erhöhten Radonkonzentrationen in Wohnräumen sind allerdings widersprüchlich.<br />
 </p>
<blockquote><p>1. Beschreibt Wilhelm Mosgöller nach Einschätzung des BfS in seinem obigen Zitat [siehe dazu Teil 1 – Fragen; Anm. Postingautor] den allgemein anerkannten Stand des Wissens in der Strahlenforschung oder äußert er seine persönliche Meinung, die möglicherweise eine Minderheitenmeinung ist?</p>
</blockquote><p>Nein, die oben zitierten Äußerungen geben nicht den Stand der Forschung zu HF-EMF wieder. Das eine Exposition gegenüber HF-EMF unterhalb der gültigen Grenzwerte nachweislich zur Entstehung reaktiver Sauerstoffspezies, kurz ROS, führt, lässt sich aus der aktuellen Studienlage nicht ableiten, siehe z.B. [3, 4, 5]. Es ist kein wissenschaftlich allgemein anerkannter biophysikalischer Mechanismus bekannt, der einer möglichen Erzeugung von ROS durch HF-EMF zugrunde liegen würde.</p>
<blockquote><p>2. Zur Auswertung in einem Labor wurden die Blutproben der Probanden in einer 6-stündigen Autobahnfahrt nach Bratislava gebracht. An Autobahnen stehen bekanntlich besonders viele Mobilfunksendemasten (siehe dazu auch <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=73858"><span class="underline">hier</span></a>). Hält das BfS es für möglich, dass die HF-EMF-Exposition der passierten Funkmasten in Summe sich auf die Proben auswirkte und z.B. die beobachteten Chromosomenschäden erst bewirkte? (Hinweis: Dass dann auch die Proben der Kontrollgruppe betroffen wären, ist mir klar).</p>
</blockquote><p>Zu den Details des in der Studie vorgenommenen Transports können wir uns nicht äußern. Im Rahmen<br />
des europäischen Netzwerkes für biologische Dosimetrie (RENEB) werden aber regelmäßig internationale Ringversuche durchgeführt. Dabei werden Blutproben ex vivo mit ionisierender Strahlung und definierten Referenzdosen bestrahlt und anschließend an die teilnehmenden Speziallabore versendet. Im Rahmen dieser Ringversuche wurde bisher kein Einfluss des Transportes auf die Anzahl der dizentrischen Chromosomen festgestellt.</p>
<blockquote><p>3. Dem www zufolge beobachtet das BfS seit 1982 Chromosomenschäden in der Bevölkerung im Rahmen der biologischen Dosimetrie. Ließe sich in dem Datenbestand durch eine Big-Data-Auswertung ein Zusammenhang (Anstieg der Schäden) mit der Einführung des digitalen Massenfunks ab 1994 erkennen?</p>
</blockquote><p>Die biologische Dosimetrie ist eine international anerkannte Nachweismethode, mit der eine vermutete oder tatsächlich erfolgte übermäßige Strahlenexposition durch ionisierende Strahlung anhand biologischer Marker im Blut nachgewiesen und gegebenenfalls quantifiziert werden kann, indem eine Dosis abgeschätzt wird. Die Untersuchung erfolgt dabei ausschließlich, wenn eine Chromosomenanalyse mit dem Ziel einer Dosisabschätzung unter den gegebenen Bedingungen fachlich angebracht ist. Aufgrund dieser Voraussetzung ist eine Auswertung in Hinblick auf die Einführung des digitalen Massenfunks [sic] statistisch nicht möglich und nicht sinnvoll.</p>
<blockquote><p>4. Unter der Annahme, dass auch NIR zu Chromosomenschäden führt, gäbe es dann nach Kenntnis des BfS irgendeinen Indikator in der biologischen Dosimetrie, um Schäden infolge IR-Exposition von Schäden infolge NIR-Exposition zuverlässig unterscheiden zu können?</p>
</blockquote><p>Da nach aktuellem Kenntnisstand nichtionisierende Strahlung (NIR) keine Chromosomenschäden hervorrufen kann, ist die Bestimmung eines Indikators zur Unterscheidung der durch NIR- bzw. ionisierende Strahlung (IR) hervorgerufenen Schäden nicht möglich.</p>
<p>Unter der Annahme, dass auch NIR zu Chromosomenschäden führen könnte, müsste zunächst der zugrundeliegende biophysikalische und biochemische Mechanismus bestimmt werden. Auch die Art der Schädigung müsste genau charakterisiert werden. Erst dann könnte die Frage, ob solche Schäden mit molekulargenetischen oder zytogenetischen Methoden von Schäden durch ionisierende Strahlung unterschieden werden können, überhaupt beantwortet werden.<br />
 <br />
<span style="font-size:x-large;">Referenzen</span></p>
<p><span style="font-size:smaller;">[1] Gulati et al. (2024). Evaluation of oxidative stress and genetic instability among residents near mobile phone base stations in Germany. Ecotoxicology and Environmental Safety, 279, 116486.<br />
[2] World Health Organization. (2011). Cytogenetic dosimetry: applications in preparedness for and response to radiation emergencies (No. EPR-BIODOSIMETRY--2011). International Atomic Energy Agency.<br />
[3] Meyer et al. (2024) &quot;The effects of radiofrequency electromagnetic field exposure on biomarkers of oxidative stress in vivo and in vitro: A systematic review of experimental studies.&quot; Environment International, 108940.<br />
[4] SCHEER (Scientific Committee on Health, Environmental and Emerging Risks), Preliminary Opinion on the need of a revision of the annexes in Council Recommendation 1999/519/EC and Directive 2013/35/EU, in view of the latest scientific evidence available with regard to radiofrequency (100kHz - 300GHz), adopted by written procedure on 18 April 2023<br />
[5] Strahlenschutzkommission (SSK). Elektromagnetische Felder des Mobilfunks im Zuge des aktuellen 5G-Netzausbaus. Technische Aspekte und biologische Wirkungen im unteren Frequenzbereich (FR1, bis ca. 7 GHz), Stellungnahme der Strahlenschutzkommission, verabschiedet in der 317. Sitzung der Strahlenschutzkommission am 09./10. Dezember 2021.</span></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 28 Sep 2024 21:22:42 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>BfS beantwortet Fragen zu Athem 3: Teil 1 – Fragenkatalog (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>seit 1. Juli 2024 sorgt eine von der sogenannten Kompetenzinitiative im Rahmen ihres Athem-3-Projekts entstandene <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0147651324005621?via%3Dihub">Fall-Kontroll-Studie</a> in interessierten Kreisen für Aufsehen. Den Studienautoren zufolge haben sie in der kleinen Fallgruppe (zwölf Personen) statistisch signifikante Chromosomenaberrationen gefunden, die sie auf die Ganzkörpereinwirkung schwacher Mobilfunkfelder zurückführen. <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=thread&amp;id=72472#p73978">Ersten Einschätzungen zufolge</a> hat die Studie diverse methodische Mängel, die ihren wissenschaftlichen Wert infrage stellen.<br />
 <br />
<span style="font-size:x-large;">Vorbemerkungen</span></p>
<p>Mein Auskunftsersuchen an das BfS gilt jedoch nicht einer Bestätigung der methodischen Mängel, sondern dem Zusammenhang mit ionisierender Strahlung, den die &quot;Kompetenzinitiative&quot; z.B. mit folgendem Zitat herstellt (<a href="https://kompetenzinitiative.com/wp-content/uploads/2024/06/ATHEM-3_Kurzvorstellung_8_Juni_2024.pdf">Quelle</a>):</p>
<p><em>[...] Im Zusammenhang mit dem Schutz vor ionisierender Strahlung sind Chromosomenschäden die Grundlage biologischer Dosimetrie-Konzepte der Internationalen Atom Energie Behörde (IAEA). Die in ATHEM-3 gefundenen Chromosomenschäden übersteigen die biologischen Grenzwerte der IAEA um ein Mehrfaches. [...]</em></p>
<p>Studien-Co-Autor Wilhelm Mosgöller, Wien, sagt dazu (<a href="https://www.diagnose-funk.org/aktuelles/artikel-archiv/detail&amp;newsid=2108">Quelle</a>):</p>
<p><em>[...] Wenn man sagt, dass ionisierende Strahlung die menschliche DNA direkt brechen kann und HF-EMF könnten das nicht, so ist das biologisch betrachtet sehr grob vereinfacht. Beide Strahlenarten bewirken DNA-Schädigung über so genannte freie oxidative Radikale. Exzessive oxidative Veränderungen verursachen DNA- und Zellschäden, egal welche Strahlen die oxidativen Radikale bewirkt haben. Ionisierende Strahlen wirken schnell, anders bei nicht-ionisierenden HF-EMF. Es braucht Stunden, Tage, bis Jahre, bis die Zellschädigung auftritt, so sie auftritt, wie bei uns der Fall. [...]</em><br />
 <br />
<span style="font-size:x-large;">Möglicherweise unerkannte Ursache der beobachteten Chromosomenschäden</span></p>
<p>Wo genau die Probanden der Studie leben, darüber schweigt die Studie. Bekannt ist lediglich, dass sie in Unterfranken leben. Gemäß Radonkarte des BfS kann es in Unterfranken jedoch stellenweise zu Radonkonzentrationen von 100&#039;000<span style="color:#fff;">.</span>Bq/m³ und mehr kommen. Mein Auskunftersuchen gilt damit primär der Frage, ob es nach Einschätzung des BfS denkbar ist, dass die in der Studie beobachteten Chromosomenschäden (statistisch signifikant waren dizentrische Chromosomen, Chromatidlücken und Chromosomenfragmentierung, siehe Tabelle 4 der Studie) real sind, jedoch kausal nicht auf der Mobilfunkexposition beruhen, sondern unerkannt auf einer bei der Fallgruppe zufällig gegeben hohen Radonkonzentration.</p>
<p>Zweitrangige Fragen habe ich in dem folgenden Fragenkatalog zusammengeführt:</p>
<p>1. Beschreibt Wilhelm Mosgöller nach Einschätzung des BfS in seinem obigen Zitat den allgemein anerkannten Stand des Wissens in der Strahlenforschung oder äußert er seine persönliche Meinung, die möglicherweise eine Minderheitenmeinung ist?</p>
<p>2. Zur Auswertung in einem Labor wurden die Blutproben der Probanden in einer 6-stündigen Autobahnfahrt nach Bratislava gebracht. An Autobahnen stehen bekanntlich besonders viele Mobilfunksendemasten (siehe dazu auch <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=73858"><span class="underline">hier</span></a>). Hält das BfS es für möglich, dass die HF-EMF-Exposition der passierten Funkmasten in Summe sich auf die Proben auswirkte und z.B. die beobachteten Chromosomenschäden erst bewirkte? (Hinweis: Dass dann auch die Proben der Kontrollgruppe betroffen wären, ist mir klar).</p>
<p>3. Dem www zufolge beobachtet das BfS seit 1982 Chromosomenschäden in der Bevölkerung im Rahmen der biologischen Dosimetrie. Ließe sich in dem Datenbestand durch eine Big-Data-Auswertung ein Zusammenhang (Anstieg der Schäden) mit der Einführung des digitalen Massenfunks ab 1994 erkennen?</p>
<p>4. Unter der Annahme, dass auch NIR zu Chromosomenschäden führt, gäbe es dann nach Kenntnis des BfS irgendeinen Indikator in der biologischen Dosimetrie, um Schäden infolge IR-Exposition von Schäden infolge NIR-Exposition zuverlässig unterscheiden zu können?</p>
<p><span class="underline">Hinweis</span>: Bitte beachten Sie, dass ich nicht nur aus persönlichem Interesse anfrage, sondern beabsichtige, die Auskünfte des BfS auf meiner Website (https://izgmf.de) der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
IZgMF</p>
<p>Stephan Schall</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74278</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74278</guid>
<pubDate>Sat, 28 Sep 2024 20:20:37 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Memon (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Unter dem Titel &quot;<a href="https://www.memon.eu/blog/erbgutschaeden?p=1">Erhöhte Erbgutschäden</a>&quot; veröffentlichte Memon am 7. August 2024 auf seiner Website eine äußerst wohlmeinende Rezeption der ersten Frucht des Athem-3-Projekts.</p>
</blockquote><p>Wie konnte es nur passieren?! Memon hatte vergessen, auf der Seite den Geschäftsfreund Klaus Scheidsteger zu erwähnen. Das Versäumnis wurde kürzlich nachgeholt und so ist jetzt neu auf der Seite zu lesen:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Tipp: Einer der Initiatoren der ATHEM3-Studie, Klaus Scheidsteger, hat einige Ausschnitte zur ATHEM3-Studie auch in seinem neuen Film &quot;<a href="https://das-digitale-dilemma.de/">Das digitale Dilemma</a>&quot; integriert.</strong></em></span> </p>
<blockquote><p>Weitere originelle Interpretationen gelten der Historie des Athem-Projekts und der Motivation (im Screenshot unten gelb markiert), warum 2007 die sogenannte Kompetenzinitiative gegründet wurde.</p>
</blockquote><p>Die originellen Interpretationen stehen unverändert nach wie vor an Ort und Stelle <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/smile.png" alt=":-)" />.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74221</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74221</guid>
<pubDate>Sun, 01 Sep 2024 20:16:32 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Athem-3-Studien - Deutscher Bundestag: Wak a Rat (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Athem3 Studie soll nun auch an alle Politiker des Deutschen Bundestages versendet sein durch Diagnose-Funk. In der Hoffnung, irgendwer wird schon eine Anfrage absetzen. </p>
</blockquote><p>Nein, wirklich, hat das Stuttgarter Kinderpostamt Diagnose-Funk den Deutschen Bundestag wahrhaftig mit Athem 3 beglückt (genauer mit Athem 3.1)? Und, hat Bundeskanzler Olaf Scholz die beiden Oberposträte des Vereins schon zu einem unentgeltlichen Kamingespräch ins Kanzleramt einbestellt? Hoffentlich, denn der bislang unerfüllte Beratungsdrang der Stuttgarter auf hoher politischer Ebene könnte inzwischen gesundheitlich schädliche Ausmaße angenommen haben, die Entladung bei einem Spitzenpolitiker wäre aus medizinischer Sicht dringend geboten <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/smile.png" alt=":-)" />.</p>
<p>Quatsch, auch Diagnose-Funk weiß, dass sich in Berlin niemand ernsthaft für ihren Bullshit interessiert. Worum es den Oberposträten mMn wirklich geht (Imponiergehabe) <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=73142">kann man hier nachlesen</a>.</p>
<p><span style="font-size:x-large;">Das Mediendesaster von Diagnose-Funk geht in die nächste Runde</span></p>
<p>Derweil du keine Quelle nennst, musste ich suchen und habe <a href="https://www.presseportal.de/pm/134366/5839430">diese sogenannte Pressemitteilung</a> des Kinderpostamts vom 8. August 2024 gefunden. Werde ich es noch ein einziges Mal erleben, dass Diagnose-Funk eine Pressemitteilung fabriziert, die wenigstens ansatzweise keine märchenhafte Erzählung, sondern eine auf die Belange von Journalisten zugeschnittene Pressemitteilung ist? Meine Hoffnungen sind mittlerweile bei null angekommen, die Stuttgarter können es einfach nicht. Und weil es so ist, wie es ist, hat auch das jüngste Gelaber des Vereins wie erwartet <a href="https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&amp;sca_esv=33b519b0d73ed9c3&amp;sxsrf=ADLYWII8WhXX1dl1KK6pQQq5hKF5J8anLw:1724503738353&amp;q=Diagnose-Funk+Athem+3+studie+erbgut&amp;tbm=nws&amp;source=lnms&amp;fbs=AEQNm0A6bwEop21ehxKWq5cj-cHaFrx1JueC4NFtj4xnF2YrvSe6_ZIVuMo-rE7KOVwWsQS-rAAKctdH-orFzv2lvHNheTupl7c7ViC3thd5-hmtOdBlRvrwkrmGqDiciCCs9sL2aVWmwGw_2DPEIg_OPDYLlMlU87BP4sl6w6HfvbWVbO4U2sc&amp;sa=X&amp;ved=2ahUKEwjAzPOF1Y2IAxWJR_EDHXxpFhcQ0pQJegQIDxAB&amp;biw=1920&amp;bih=919&amp;dpr=1">keinen Journalisten hinterm Ofen</a> hervorgelockt. Das juckt die Märchenonkel in Stuttgart mutmaßlich deshalb nicht, weil das Ziel ihrer &quot;Pressemitteilungen&quot; ohnehin keine Journalisten sind, sondern nur ihre treuen Anhänger, wir nennen sie hier liebevoll &quot;Stopfgänse&quot;, die glauben sollen, der Verein übe sich heldenhaft in wirkungsvoller Pressearbeit. Dabei ist das alles nur Blendwerk.</p>
<p><span style="font-size:x-large;">Auch das noch: ein Sachargument</span></p>
<p>Nachdem ich nun Dampf ablassen konnte, gibt&#039;s abschließend ein Sachargument, warum die &quot;Pressemitteilung&quot; des Vereins von A bis Z Bullshit ist: Die Belyaev-Studie, um die es geht, ist lediglich eine <em>Pilotstudie</em>, ein Versuchsballon, mit geringer Probandenzahl und eklatanten Mängeln im Studiendesign. Kann man alles hier im Strang nachlesen. Mit so einem Mist brauchst du Journalisten nicht zu kommen. Erst recht nicht darfst du damit drei deutsche Bundesminister belästigen: &quot;<em>Lesen Sie diese Studie bitte persönlich durch und nehmen Sie sie zum Anlass, jetzt zu handeln!</em>&quot; Wofür hält sich Diagnose-Funk-Vorstand Gutbier, die Minister mit nur einer wackligen Pilotstudie in der Tasche derart kindlich-dreist von der Seite anzuquatschen? Das hat mMn schon peinliche Anflüge von Größenwahn. Säße ich im Vorzimmer der Minister und entdeckte ich in einem Schreiben an meinen Chef irgendwo &quot;Diagnose-Funk&quot;, das Papier würde weiter ungelesen unverzüglich in Ablage &quot;P&quot; wandern. Selbstgewisse Zeitdiebe würde ich nicht durchlassen, um die kann sich gerne die unermüdliche Spätschicht des IZgMF kümmern <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/smile.png" alt=":-)" />.</p>
<p><span style="font-size:x-large;">Wak a Rat</span></p>
<p>Zu DOS-Zeiten gab es das Arcade-Spiel &quot;Wak a Rat&quot; (Hau eine Ratte), in dem ich nachträglich eine treffende Versinnbildlichung der Mobilfunkdebatte sehe. Mobilfunkgegner haben darin die Rolle der hartnäckigen Ratten, die zwar fortwährend eins auf den Deckel kriegen, aber trotzdem immer wieder  neu aus einem anderen Loch auftauchen (siehe Video unten). Bevor mir Eva W. aus O. in M. nun einen Shitstorm ans Bein hängt, bekenne ich feierlich: Nein, ich will damit nicht zum Ausdruck bringen, dass ich Mobilfunkgegner für Ratten halte, das Spiel heißt nur so.<br />
 <br />
<iframe width="640" height="360" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/zrIZmBHoVzw" frameborder="0" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen>Your browser does not support iframes. Please visit <a href="https://www.youtube.com/v/zrIZmBHoVzw">https://www.youtube.com/v/zrIZmBHoVzw</a>.</iframe></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74202</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74202</guid>
<pubDate>Sat, 24 Aug 2024 13:57:55 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Athem-3-Studien - Deutscher Bundestag (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Athem3 Studie soll nun auch an alle Politiker des Deutschen Bundestages versendet sein durch Diagnose-Funk. In der Hoffnung, irgendwer wird schon eine Anfrage absetzen. </p>
<p>Jeden Morgen steht ein Dummer auf, man muss ihn nur finden.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74198</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74198</guid>
<pubDate>Sat, 24 Aug 2024 06:30:00 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>KlaKla</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Athem 3.1: zahlt der slowakische Steuerzahler den Löwenanteil? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Für mich sieht es jetzt allerdings so aus, dass bei der Belyaev-Studie und deren Folgestudie, für den Löwenanteil (Analysen) deutsche Spender (z.B. Memon, Rosenheim <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/smile.png" alt=":-)" />) nicht aufkommen müssen, sondern die slowakischen Steuerzahler <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/lookaround.gif" alt=":lookaround:" />.</p>
</blockquote><p>Bestätigt sehe ich diesen Eindruck von der <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0147651324005621?via%3Dihub">Danksagung in der Belyaev-Studie</a>: </p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>The study was sponsored by Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie e.V., 66133 Saarbrücken-Scheidt, Germany. The Sponsor had no role in the design of the project design.</strong></em></span></p>
<p>Die Formulierung lässt allerdings offen, wie hoch der Förderbeitrag war, den Wilhelm Mosgöller von der &quot;Kompetenzinitiative&quot; loseisen konnte.</p>
<p>Überrascht hat mich der Hinweis, die &quot;Kompetenzinitiative&quot; sei an der Gestaltung des Projektentwurfs nicht beteiligt gewesen. Denn nachdem, was Klaus Scheidsteger <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=73031"><span class="underline">hier</span></a> erzählt, habe ich den Verein in einer eher tragenden Rolle beim Projektentwurf gesehen:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>[...] Scheidsteger erklärt, die &quot;Pionierstudie&quot;, deren Anfänge drei Jahre zurück lägen, habe die Wirkung von Sendemasten auf Menschen streng wissenschaftlich untersucht. Die Anregung dazu habe die Ärztin Monika Krout, Aachen, gegeben. Deren verstorbener Ehemann sei hochgradig elektrosensibel gewesen und Krout habe dies [<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=thread&amp;id=47531#p73491">den Tod des Ehemanns</a>] auf eine Sendeanlage in unmittelbarer Nähe ihres Hauses zurückgeführt. [...]</strong></em></span></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74192</link>
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<pubDate>Wed, 21 Aug 2024 08:07:58 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Athem 3.1: zahlt der slowakische Steuerzahler den Löwenanteil? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>► Athem 3.1 - Belyaev - Chromosomenschäden - (veröffentlicht)</p>
</blockquote><p>Bislang ging ich davon aus, das Athem-3-Projekt mit allen seinen Studien sei ein Projekt in der alleinigen Verantwortung der sogenannten <em>Kompetenzinitiative</em>, die das Projekt auch zu 100 Prozent finanziert. Die staatliche <em>Slowakische Akademie der Wissenschaften</em> (SAS) hatte ich nur insofern auf dem Schirm, dass der Korrespondenzautor Igor Belyaev (auch Beliaev) dort als Wissenschaftler am <em>Institut für experimentelle Onkologie</em> des <em>Biomedizinischen Zentrums</em> der SAS angestellt ist. Im Fließtext der Belyaev-Studie wird die SAS namentlich nicht erwähnt. Dort ist nur von einem <em>Labor</em> die Rede oder von einem <em>Partnerlabor</em>, das die Blutproben der Probanden analysiert hat.</p>
<p>Beim Recherchieren auf der Website der SAS ist mir nun eine <a href="https://www.sav.sk/?lang=en&amp;doc=activity-proj-int&amp;institute_no=198">Liste der internationalen Projekte</a> des Biomedizinischen Zentrums über den Weg gelaufen. Und in dieser Liste ist gegenwärtig auch ein Eintrag zur Belyaev-Studie zu finden (siehe Screenshot, dort in deutscher Übersetzung).</p>
<p><strong>Ins Deutsche übersetzter Eintrag zur Belyaev-Studie auf der Website der SAS.</strong><br />
<img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/2024082020453266c5006ca670e.jpg" loading="lazy" alt="[image]" width="600" height="269" /></p>
<p>Das späte Enddatum (31.12.2027) stützt Andeutungen von Athem-3-Koordinator Mosgöller, dass die momentan aktuelle Belyaev-Studie der Vorläufer einer Folgestudie ist, die mit größerer Probandenzahl und ggf. besserem Studiendesign durchgeführt werden soll.</p>
<p><span style="font-size:x-large;">So weit, so gut.</span></p>
<p>Doch der Eintrag auf der Website der SAS, dort ist er einer von derzeit 24, erweckt für mich stark den Eindruck, dass die Belyaev-Studie eben nicht ein alleiniges Projekt der &quot;Kompetenzinitiative&quot; ist, sondern ein Gemeinschaftsprojekt zwischen der SAS und einem deutschen Partner, der die HF-EMF-Expositionsmessungen und die Bereitstellung der Blutproben übernommen hat.</p>
<p>Für die Studie selbst ist diese Teilung ohne Belang. Nicht aber für deren Finanzierung. Denn die &quot;Kompetenzinitiative&quot; bemüht sich z.B. <a href="https://kompetenzinitiative.com/athem-3-indikatoren-fuer-gesundheitsrisiken-in-bezug-auf-stationaere-mobilfunk-sender/"><span class="underline">hier</span></a> den Eindruck zu erwecken, das gesamte Athem-3-Projekt sei nicht zuletzt dank bürgerlicher Spendenpraxis gelungen. Auch Vorstandsmitglied Klaus Scheidsteger <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=73031">haut in dieselbe Kerbe</a>. Mutmaßlich soll damit der prestigeträchtige Eindruck vermittelt werden, die deutsche Bevölkerung stünde voll hinter dem Athem-3-Projekt. Für mich sieht es jetzt allerdings so aus, dass bei der Belyaev-Studie und deren Folgestudie, für den Löwenanteil (Analysen) deutsche Spender (z.B. Memon, Rosenheim <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/smile.png" alt=":-)" />) nicht aufkommen müssen, sondern die slowakischen Steuerzahler <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/lookaround.gif" alt=":lookaround:" />. Schlimm ist das für die Slowakei mutmaßlich nicht. Denn hätten die Deutschen in der Endphase der <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=thread&amp;id=71760#p72896">Europäischen Bürgerinitiative &quot;Stop 5G&quot;</a> nicht geschummelt, den Slowaken wäre die Krone sicher gewesen, das EU-Land zu sein, in dem die 5G-Paranoia am heftigsten grassiert.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74191</link>
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<pubDate>Tue, 20 Aug 2024 21:46:22 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Athem-3-Studien: Versuch einer Begriffsbestimmung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Am 30. Mai 2024 ist die lange erwartete Athem-3-Studie in dem Journal <em>Ecotoxicology and Environmental Safety</em> online erschienen (Open Access). Das Paper, in dem von &quot;Athem 3&quot; keine Rede mehr ist, hat elf Autoren und einen Umfang von zehn Seiten.</p>
</blockquote><p>Das Marketing des Athem-3-Projekts ist miserabel. Denn es wurde versäumt, das Projekt und seine Studien klar voneinander abzugrenzen. Deshalb gibt es jetzt ein heilloses Durcheinander. Das war bei Athem 1 und Athem 2 und der &quot;Reflex-Nachfolgestudie&quot; übrigens auch schon so. Obwohl es definitiv nicht mein Job ist, versuche ich hier den Athem-3-Knoten zu lösen.</p>
<p>Also: Athem 3 ist ein Projekt, das aus mehreren (mutmaßlich drei) Teilprojekten besteht. Ein Teilprojekt ist die Chromosomenstudie von Belyaev. Sie ist das erste und bislang einzige Athem-3-Teilprojekt, das in einem wissenschaftlichen Journal publiziert wurde.</p>
<p><em>(<strong>Nachtrag vom 31.10.2024</strong>: Dem inzwischen verfügbaren <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=thread&amp;id=72472#p74319">Athem-3-Abschlussbericht</a> zufolge hat das Projekt nicht drei Teilprojekte gehabt, sondern vier.)</em></p>
<p>Die Chromosomenstudie von Belyaev &quot;Athem-3-Studie&quot; zu nennen (siehe Zitat oben), ist somit mit Sicherheit falsch. Man könnte dieser Studie den eindeutigen, aber nichtssagenden Arbeitstitel &quot;Athem 3.1&quot; geben.</p>
<p>Was aber sind die beiden anderen Athem-3-Teilprojekte? Darüber gibt <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=73031">dieses Posting</a> Auskunft: Mathias Frühwirth, Human Reserarch Institute, Österreich, berichtet über das Diagnosevehikel Herzfrequenz-Variabilität und Maximilian Moser, Human Reserarch Institute, Österreich, berichtet über Langzeiteinflüsse elektromagnetischer Felder. Ob diese beiden Teilprojekte wissenschaftlich publiziert werden sollen, die &quot;Kompetenzinitiative&quot; weiß das, ich nicht.</p>
<p>Das Athem-3-Projekt besteht somit aus den Studien ...</p>
<p>► Athem 3.1 - Belyaev - Chromosomenschäden - (veröffentlicht)<br />
► Athem 3.2 - Frühwirth - Herzfrequenz-Variabilität - (unveröffentlicht)<br />
► Athem 3.3 - Moser - HF-EMF-Langzeiteinflüsse - (unveröffentlicht)</p>
<p>Da Menschen und Medien griffige Vokabeln kryptischen Bezeichnungen vorziehen, wären die Nachnamen der Autoren wohl der beste Weg, eine der drei Studien zu identifizieren. Drohenden Verwechslungen könnte mit der Jahreszahl der Publikation entgegengewirkt werden, z.B.:</p>
<p>Die Belyaev-Studie (2024) beobachtete im Rahmen des Athem-3-Projekts Chromosomenschäden ...</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74189</link>
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<pubDate>Mon, 19 Aug 2024 22:21:05 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Mosgöller bunkert Daten bei der OeAWI (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>... (dass er hier mitliest, ist ebenfalls Bestandteil seiner E-Mail).</p>
</blockquote><p>Freut mich sehr! Die Belyaev-Studie mit 2 x 12 Probanden soll ja nur eine Pilotstudie gewesen sein, die Mosgöller mit mehr Probanden wiederholen möchte. Vielleicht konnten wir ihm hier ein paar Tipps geben, das Studiendesign zu verbessern. Schade finde ich, dass er sich nicht zu Wort meldet und sein &quot;Baby&quot; verteidigt oder Unklarheiten, wie &quot;<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=thread&amp;id=72472#p74162">den Faktor 100 unter den Grenzwerten</a>&quot; offensiv gerade rückt. Das war in der Jungsteinzeit der Mobilfunkdebatte anders, damals fetzten sich im Forum von <a href="http://www.ralf-woelfle.de/">Ralf Dieter Wölfle</a> die Streithähne noch ordentlich direkt, obwohl allen klar war, dass Wölfle nicht mit Mobilfunkgegnern sympathisierte.</p>
<blockquote><p>... Mosgöller deponiert die Daten bei der OeAWI (Östereichische Agentur für Wissenschaftliche Integrität) ...</p>
</blockquote><p>Verstehe ich nicht. Die Agentur hat doch mit der Studie überhaupt nichts zu tun. Immerhin anerkenne ich, dass die Studienautoren die Daten nicht dem Versandlager von Diagnose-Funk anvertraut haben, um dessen negativen Einfluss aufs Geschäftsergebnis des Vereins zu verringern <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/smile.png" alt=":-)" />.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74188</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74188</guid>
<pubDate>Mon, 19 Aug 2024 21:09:26 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
</channel>
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