2026-07-01: National Roaming im Schatten der Mobilfunkmesswoche (Allgemein)
Publikationsdatum: 1. Juli 2026
Titel: Hallo Bundesnetzagentur, wie wäre es mit #RoamingJetzt?
Inhalt: Anlässlich der zweiten bundesweiten Mobilfunkmesswoche, welche die Bundesnetzagentur (BNetzA) zusammen mit Ländern, Kommunen und der Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft im Juni 2026 veranstaltete, schlägt Diagnose-Funk erneut nationales Roaming als Lösung gegen "graue Versorgungsflecken" vor. Im Gegensatz zu "weißen Flecken" (keine Mobilfunkversorgung) ist in "grauen Flecken" eine Mobilfunkversorgung gegeben, jedoch nur eingeschränkt (z.B. nur ein Netzbetreiber, kein 4G/5G, Empfang nur im Freien).
Kommentar: Der Verein hatte erst rd. drei Wochen zuvor erfolglos versucht, mit einer Pressemitteilung zum gleichen Thema die Aufmerksamkeit der Presse auf sich zu ziehen. Die Idee, im Kielwasser der zweiten Mobilfunkmesswoche (24. Juni bis 1. Juli 2026) es noch einmal zu versuchen, erwies sich als Fehlschlag. Denn die zweite Messwoche stieß 2026 auf erheblich weniger Resonanz in der Öffentlichkeit als die erste Messwoche im Jahr zuvor. Abseits von Google News wurde zwar ein Webportal auf Diagnose-Funk aufmerksam, allerdings ganz anders, als der Verein sich das erhofft hatte.
Google-News: Am 19. Juli ergab die Abfrage bei der Nachrichten-Suchmaschine Google-News mit diesem Suchbegriff null relevante Treffer. Offensichtlich ist die Website teletarif.de bei Google News nicht als Newsquelle gelistet, denn am 01. Juli 2026 griff dieses Portal von Google News unbemerkt die "Pressemitteilung" von Diagnose-Funk auf. Nicht wohlwollend, sondern kritisch. Ab der Zwischenüberschrift "Wie sich diagnose:funk das vorstellt", gibt Henning Gajek, Autor des Artikels, dem Stuttgarter Verein Zunder.
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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –