Müssen Bullfluencer wirklich widerlegt werden? (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Montag, 20.04.2026, 15:51 (vor 3 Tagen)

Ein unbekannter Gschaftlhuber erzählt vor laufender Kamera hanebüchenen Bullshit über E-Autos und erklärt den Mist dann sicherheitshalber auch noch brav für seine persönliche Meinung. Soweit so gut. Doch müssen Faktenchecker von dpa dann wirklich von diesem mMn offensichtlichen Käse mit einem "Faktencheck" Notiz nehmen und den Bullfluencer damit aufwerten?

Ich meine: nein. Denn weil der erzählte Bullshit hanebüchen ist, erübrigt sich die Notwendigkeit eines Faktenchecks, eben weil in der unqualifizierten Meinungsäußerung keinerlei Fakt drinsteckt. Wenn dpa trotzdem so tut, als wäre eine Berichtigung notwendig, lässt dies vermuten, die Agentur hält unsere Gesellschaft für schon so verblödet, dass ein nennenswerter Teil davon das Geblödel des Bullfluencers ernst nimmt. Andererseits, mir ließe sich vorwerfen: Du bist doch noch schlimmer! Streitest dich seit mehr als 20 Jahren mit unbelehrbaren Mobilfunkgegnern herum :lookaround:.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

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