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<title>Forum Faktencheck Elektrosmog - Studie in China bestätigt: Medienberichte erzeugen &quot;Betroffene&quot;</title>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/</link>
<description>Faktenchecks von Behauptungen, die von Mobilfunkgegnern und Mobilfunkkritikern aufgestellt werden</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Studie in China bestätigt: Medienberichte erzeugen &quot;Betroffene&quot; (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Schlussfolgerung der Autoren</strong>: Medienberichte über negative Auswirkungen vermeintlich gefährlicher Substanzen erhöhen die Wahrscheinlichkeit a) nach einer Schein-Exposition Symptome zu zeigen und b) eine scheinbare Empfindlichkeit gegenüber der Substanz zu entwickeln. Verstärkte Bemühungen von Journalisten und Wissenschaftlern sind anzustreben, um diesen negativen Auswirkungen zu begegnen.</p>
</blockquote><p>Vor acht Jahren kamen Witthöft und Rubin zu den o. g. Schlussfolgerungen. Und, hat sich seither etwas geändert? Ja, die Situation hat sich aus meiner Sicht weiter verschlimmert, da die eilfertige Verbreitung alternativer Fakten aus alternativen Medien sich inzwischen zu einem Volkssport entwickelt hat.</p>
<p>Der Befund von Witthöft und Rubin wurde 2020 von einer chinesischen Arbeitsgruppe bestätigt: <a href="https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fpubh.2020.00175/full">An Experimental Study of Effects of Media Implication on Self-Report Symptoms Related With MP Use</a> (MP = Mobile Phone). Auch die Chinesen testeten die Wirkung alarmierender Medienberichte, indem sie der Fallgruppe (321 Personen) ein fünf Minuten dauerndes Video zeigten (Titel: &quot;<em>Elektromagnetische Strahlung - ein versteckter Killer ist unter uns</em>&quot;), der Kontrollgruppe (353 Personen) hingegen nicht. Anschließend hatten die Teilnehmer beider Gruppen Fragebögen auszufüllen, in denen sie über selbstdiagnostizierte körperliche Beschwerden berichten sollten und mit dem &quot;Beck-Depressions-Inventar&quot; (BDI), das ist ein psychologisches Testverfahren, die Schwere depressiver Symptome erfasst wurde. Teilnehmer der Doppelblindstudie waren 703 Studenten, zur Auswertung gelangten 674 gültige Fragebögen von 544 Männern und 130 Frauen. Die Teilnehmer benutzten eigenen Angaben zufolge durchschnittlich seit 5,68 ±2,03 Jahre ein Mobiltelefon, die durchschnittliche tägliche Nutzungsdauer lag bei 18,97 ±17,15 Minuten und die Anrufhäufigkeit bei durchschnittlich 17,49 ±2,05 Telefonanrufen pro Woche. Signifikante demografische Unterschiede zwischen der Fall- und Kontrollgruppe sowie deren Nutzungsgewohnheiten für Mobiltelefone gab es nicht. </p>
<p>Das am häufigsten berichtete körperliche Symptom war Müdigkeit (41,4 %), gefolgt von Unaufmerksamkeit (35,2 %) und Gedächtnisverlust (30,9 %). In der Videogruppe wurden alle körperlichen Symptome häufiger gemeldet als in der Kontrollgruppe. Darüber hinaus war die Prävalenz von Kopfschmerzen, Müdigkeit, Gedächtnisverlust und Unaufmerksamkeit in der Videogruppe signifikant höher und signifikant auf das Ansehen des Videos zurück zu führen. Aber: Da nur wenige Teilnehmer schwere und mittelschwere Symptome berichteten und selten hohe BDI-Werte zeigten, stufen die Autoren die Auswirkungen des Videos als nur sehr gering ein.</p>
<p>Die Autoren empfehlen, wie schon acht Jahre zuvor ihre europäischen Kollegen, die engere Zusammenarbeit zwischen sozialen Medien und wissenschaftlichen Organisationen, um glaubwürdigere und sachdienlichere Gesundheitsinformationen über die Verwendung von Mobiltelefonen bereitzustellen. Ein frommer Wunsch. Denn das jüngste typische Beispiel der <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=thread&amp;id=69707#p69711">Passauer Neuen Presse</a> zeigt, traditionelle Medien der zweiten und dritten Klasse schüren unbeeindruckt von solchen Appellen an die Verantwortung mit unqualifizierter Berichterstattung weiterhin irrationale Bedenken gegenüber Mobilfunk. Das Universal-Feigenblatt für dieses Versagen, das bevorzugt aufgrund von außen einwirkender Impulse stattfindet (z.B. Berichte über sogenannte Informationsveranstaltungen zum Risiko Mobilfunk, Berichte über selbstdiagnostizierte &quot;Elektrosensible&quot;, Berichte über medienaffine Akteure der Anti-Mobilfunk-Szene), ist die Berufung auf die Meinungsfreiheit. Tatsächlich dürfte das Motiv eher in der wirtschaftlich angespannten Situation vieler Medienhäuser zu sehen sein, was dazu führt, dass Medien mit allen Mitteln versuchen, die Leser-Blatt-Bindung zu festigen. Über das Versagen öffentlich-rechtlicher Medien im gleichen Kontext bietet das IZgMF-Forum <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=66466">diesen Strang</a> mit konkreten Beispielen an, wobei anzumerken ist, dass die Häufigkeit öffentlich-rechtlicher Desinformation zum Risiko Mobilfunk zuletzt (gefühlt) fallende Tendenz aufweist.</p>
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<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69716</link>
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<pubDate>Thu, 29 Oct 2020 13:24:45 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>EMF-Alarmvideo kann auch bei Gesunden Symptome auslösen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ein lange gehegter Verdacht ist jetzt wissenschaftlich bestätigt worden: Durch unqualifizierte Berichterstattung in den Medien über vermeintlich gefährliche Funkwellen werden gleichsam &quot;Elektrosensible&quot; künstlich erzeugt.</p>
<p>Um die Wirkung medialer Beeinflussung zu testen, wurden 147 Teilnehmer einer Studie von Michael Witthöft und G. James Rubin durch Los in zwei Gruppen aufgeteilt. Der einen (n = 76) wurde ein Film über die (angeblich) negativen Folgen von W-LAN-Befeldung vorgeführt, die andere Gruppe (n = 71) sah einen Film ohne Bezug zu W-LAN (Datensicherheit im Internet/Mobilfunk). Anschließend wurden alle Teilnehmer einer Scheinbefeldung mit W-LAN ausgesetzt (15 Minuten).</p>
</blockquote><p>Das Experiment von Witthöft/Rubin wurde 2017 in Australien mit einem ähnlichen Studiendesign an 22 + 22 Teilnehmern <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29936289">noch einmal durchgeführt</a>. Studienteilnehmer, die zuvor ein EMF-Alarmvideo gesehen hatten, zeigten im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die das EMF-Alarmvideo nicht gesehen hatte, anlässlich einer Serie von EMF-Provokationen und Scheinprovokationen einen signifikanten Zuwachs bei den Beobachtungsgrößen Symptomstärke, Angstpegel und Risikowahrnehmung. Die Autoren schlussfolgern daraus, dass auch Gesunde bei Kenntnis einer EMF-Exposition Symptome entwickeln können und dass alarmierende EMF-Medienberichte zu der Nocebo-Reaktion beitragen.</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Abstract</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>While there has been consistent evidence that symptoms reported by individuals who suffer from Idiopathic Environmental Intolerance attributed to Electromagnetic Fields (IEI-EMF) are not caused by EMF and are more closely associated with a nocebo effect, whether this response is specific to IEI-EMF sufferers and what triggers it, remains unclear. The present experiment tested whether perceived EMF exposure could elicit symptoms in healthy participants, and whether viewing an 'alarmist' video could exacerbate a nocebo response. Participants were randomly assigned to watch either an alarmist (N = 22) or control video (N = 22) before completing a series of sham and active radiofrequency (RF) EMF exposure provocation trials (2 open-label, followed by 12 randomized, double-blind, counterbalanced trials). Pre- and post-video state anxiety and risk perception, as well as belief of exposure and symptom ratings during the open-label and double-blind provocation trials, were assessed. Symptoms were higher in the open-label RF-ON than RF-OFF trial (p &lt; .001). No difference in either symptoms (p = .183) or belief of exposure (p = .144) was observed in the double-blind trials. Participants who viewed the alarmist video had a significant increase in symptoms (p = .041), state anxiety (p &lt; .01) and risk perception (p &lt; .001) relative to the control group. These results reveal the crucial role of awareness and belief in the presentation of symptoms during perceived exposure to EMF, showing that healthy participants exhibit a nocebo response, and that alarmist media reports emphasizing adverse effects of EMF also contribute to a nocebo response.</strong></em></span></p>
<p><strong>Kommentar</strong>: Alarmierende Elektrosmog-Meldung quellen nicht allein aus Boulevardmedien, auch Anti-Mobilfunk-Vereine müssen sich den Vorwurf gefallen lassen,  Ängste in der Bevölkerung zu wecken oder zu schüren. Und nicht nur das, auch die Entwicklung von Symptomen in der Bevölkerung geht auf das Konto der Panikmacher. Wären die Alarmmeldungen der Vereine kompetent recherchiert und wissenschaftlich ernst zu nehmen, könnte man vielleicht noch ein Auge zudrücken. Das sind sie aber nicht, gefühlt 95 Prozent der Alarmmeldungen sind eine schlimme Mischung aus Stuss, Inkompetenz und Unvermögen. Doch selbstverständlich sieht sich keiner der Stuss-Generatoren in der Pflicht, angesichts von Studienergebnissen wie dem obigen beschämt kürzer zu treten oder den Generator sogar zu stoppen. Es wird munter weiter gehetzt, zu Lasten der Gesundheit der Bevölkerung. Für mich ein guter Grund, sich diesen Vereinen noch ein Weilchen in den Weg zu stellen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=65892</link>
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<pubDate>Fri, 24 Aug 2018 19:56:54 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Medienberichte erzeugen &quot;Betroffene&quot;: konkretes Beispiel (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ein lange gehegter Verdacht ist jetzt wissenschaftlich bestätigt worden: Durch unqualifizierte Berichterstattung in den Medien über vermeintlich gefährliche Funkwellen werden gleichsam &quot;Elektrosensible&quot; künstlich erzeugt.</p>
</blockquote><p>Hier ein praktisches Beispiel aus dem Jahr 2006, die elektrisierenden Passagen habe ich rot angemalt:<br />
 <br />
<span style="color:#399;"><em><strong>Dr. Stephanie Kuonen zur aktuellen Elektrosmog-Diskussion im Saastal<br />
« Angst fressen Seele auf»<br />
Dieser Filmtitel korreliert mit der gegenwärtigen Diskussion um den Elektrosmog im Saastal</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong><span style="color:#c00;">Aufgeschreckt durch die Umfrage einer lokalen Krankenkasse, melden sich seither in unserer Arztpraxis vermehrt Patienten mit Befindlichkeitsstörungen</span> (Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen; allgemeine Schwäche, Gliederschmerzen) Krebsangst, Durchfallerkrankungen, Haarausfall, Hautausschlägen ..., die sie mit einer möglichen Strahlenexposition in Verbindung sehen.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Diese Befindlichkeitsstörungen sind meistens mit Ängsten verbunden, sodass nach Ausschluss eines körperlichen Grundes die Angst als Hauptgrund für die oft behandlungsresistenten Symptome angesehen werden muss. <span style="color:#c00;">Aufgeschreckt durch lokale Häufungen von Krebsfällen, Todesfällen oder auch schwereren Krankheiten, suchen, die Menschen nach Gründen und finden den allgegenwärtigen Elektrosmog als mögliche Ursache</span>.</strong></em></span><br />
 <br />
Frau Dr. Kuonen wurde für ihre Äußerungen natürlich umgehend bestraft. Von einer &quot;IG gegen Elektrosmog im Saastal&quot; mit einem <a href="http://www.elektrosmog-saastal.ch/Offener_Brief_KuonenGletscherport.htm">offenen Brief</a>, der bedeutungsschwere Sätze wie diesen enthält: <em>&quot;Die Bedenken der Bevölkerung was den Standort der Antenne in der Kirche, also in unmittelbarer Nähe des Schulhauses betrifft, stimmen uns sehr bedenklich.&quot;</em></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 09 Jul 2013 09:35:03 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Missverständnisse &amp; Missinterpretationen von Befangenen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Deshalb habe ich mich auch, nach intensivem Überlegen,  entschieden, auf das <a href="http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?t=39907">Posting von Frau W. im Gigaherz</a> nicht zu antworten. Da sind so viele Missverständnisse/Missinterpretationen und falsche Wahrnehmungen enthalten, dass es mir zu mühselig ist, das richtig zu stellen. Frei nach dem Motto, &quot;Ich bin nur dafür verantwortlich, was ich sage - nicht dafür, was Du verstehst!&quot;</p>
</blockquote><p>Sie ist befangen, Sie kann die Sache nicht objektiv betrachten.  <br />
Andere züchten Rosen oder gehen mit ihren Enkelkindern in den Zoo, sie dagegen verfasst ihr Klagelied in der Schweiz oder Hessen. Sie pflegt ihr Hobby unter Gleichgesinnten. Das ist doch schön so. <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/wink.png" alt=";-)" /></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sun, 30 Jun 2013 08:31:00 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>KlaKla</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Idiopathische Umwelt-Unverträglichkeit (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><a href="http://jrs.sagepub.com/content/105/12/523.long">Taking refuge from modernity: 21st century hermits.</a></p>
</blockquote><p>Idiopathische Umwelt-Unverträglichkeit, wie &quot;Multiple Chemical Sensitivity&quot; und &quot;Elektrosensibilität&quot; (EHS) kann die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=taKp0tRg2Sg">Lebensqualität Betroffener</a> stark beeinflussen so heißt es. Ein Anteil von schwer betroffenen Patienten entfernen sich von der modernen Gesellschaft, Sie sehen sich im ständigen Kampf gegen das Establishment, verspüren einen <a href="index.php?id=42081" class="internal">Zwang zu fliehen</a> und/oder fühlen <a href="index.php?id=49663" class="internal">sich verfolgt</a>. Der Wunsch, sich aus der Gesellschaft zurück zu ziehen, um drohenden Schaden abzuwenden ist jedoch nicht neu. Er existiert seit vielen Jahrhunderten, in unterschiedlichen Erscheinungsformen. </p>
<p>Die Unzufriedenheit mit der heutigen Gesellschaft dokumentiert z.B. Eva W. im Gigaherz-Forum und der bekennende EHS <a href="http://www.uni-saarland.de/fak4/fr41/richter/grafik/fotos/kalleprof_kl.jpg">Dr. Karl Richter</a> in seiner <a href="index.php?id=53076" class="internal">Broschürenreihe</a> mVn sehr ausführlich. </p>
<p>Es erscheint mir nicht verwunderlich, dass <a href="http://www.izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_11/100_jahre_elektrosmog/100_jahre_elektrosmog.html">damals</a> wie heute aus der Unzufriedenheit der Betroffenen <a href="index.php?id=49051" class="internal">Geschäftemacher</a> und <a href="index.php?id=53900" class="internal">KO</a> ihren persönlichen Nutzen versuchen zu ziehen. </p>
<p>Eine Rückführung der Betroffenen in die Gesellschaft erscheint schwierig.</p>
<p>Ja, im Besonderen, wenn Selbsthilfegruppen der Art Gigaherz, <a href="http://psiram.com/ge/index.php/Symptome.ch">Symthome.ch</a> oder <a href="index.php?id=40344" class="internal">shg-esmog</a> von <a href="index.php?id=38217" class="internal">Nutznießern</a> geführt werden, die <strong>kein Interesse </strong>daran haben, die Wurzeln ihrer Geschäftsgrundlage zu kappen.  </p>
<p>Ein verwerflicher Zug der Neuzeit, die Instrumentalisierung von Kinder, in  vorbereitet auf die Idiopathische Umwelt-Unverträglichkeit, durch <a href="index.php?id=47650" class="internal">Betroffene und/oder Nutznießern</a>, finanziert durch <a href="index.php?id=53764" class="internal">Stiftungsmittel</a>.</p>
<p>Siehe ...<br />
<a href="index.php?id=53280" class="internal">Baubiologen Verbände und BUND versucht Einfluss auf Kinder zu bekommen</a><br />
<a href="index.php?id=53449" class="internal">&quot;Funky School&quot; - oder: Wie die Angst in die Schule kommt</a><br />
<a href="index.php?id=53316" class="internal">Funky School: Zweifelhaftes Unterrichtsmaterial für Schüler</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=53967</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=53967</guid>
<pubDate>Sun, 30 Jun 2013 07:31:21 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>KlaKla</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Neue Studie: Medienberichte erzeugen &quot;Betroffene&quot; (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ihr <a href="http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=65688&amp;highlight=#65688">neues Posting im Gigaherz-Forum</a> beschäftigt sich mit einer neuen Studie von Rubin und zeigt für mich in ihrer Aussage mittlerweile sehr bedenkliche Züge</p>
</blockquote><p>Das ist wohl wahr. Sie meint z.B.: &quot;Journalisten müssen auch leben und ihre Artikel an die Zeitungen bringen. Diese sind wiederum abhängig von Werbeeinnahmen. Auch hier ist der Kreis wieder geschlossen, um einer immer höheren Befeldung unserer Umwelt nichts in den Weg zu legen&quot;. </p>
<p>Journalisten bekommen also von ihren Chefs den Befehl, viel mobil zu telefonieren, in ihren Artikeln Vodafone zu lobpreisen und Elektrosensitive zu verhöhnen. Dafür schaltet Vodafone dann Werbeanzeigen, und der Journalist bekommt seine Lohntüte. So irgendwie trägt sie das mit sich im Kopf herum.</p>
<p>Eine Meinungsänderung wird da nur noch schwerlich zu erreichen sein. In den seltenen Momenten des Selbstzweifels wacht bei derart selbstgewiss Überzeugten todsicher der kleine Mann im Ohr auf und beginnt zu flüstern: <a href="http://www.thequotefactory.com/quote-by/kurt-cobain/just-because-youre-paranoid-doesnt/28737">&quot;Auch wenn du paranoid bist, heisst das noch lange nicht, dass sie nicht doch hinter dir her sind.&quot;</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=53959</link>
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<pubDate>Sat, 29 Jun 2013 12:58:17 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Mizzi</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Neue Studie: Medienberichte erzeugen &quot;Betroffene&quot; (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Aus eben diesem Grund erübrigen sich Diskussionen mit Frau W., der Beton in den sie gegossen wurde, ist längst erstarrt. </p>
</blockquote><p>Deshalb habe ich mich auch, nach intensivem Überlegen,  entschieden, auf das <a href="http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?t=39907">Posting von Frau W. im Gigaherz</a> nicht zu antworten. Da sind so viele Missverständnisse/Missinterpretationen und falsche Wahrnehmungen enthalten, dass es mir zu mühselig ist, das richtig zu stellen. Frei nach dem Motto, &quot;Ich bin nur dafür verantwortlich, was ich sage - nicht dafür, was Du verstehst!&quot;</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=53954</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=53954</guid>
<pubDate>Fri, 28 Jun 2013 19:45:54 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Doris</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Neue Studie 2: &quot;Moderne Eremiten&quot; (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Auch diese Arbeit unter Rubins Beteiligung wird das Gigaherz-Forum nicht begeistern. Stichwort &quot;Eremiten&quot;</p>
<p><a href="http://jrs.sagepub.com/content/105/12/523.long">Taking refuge from modernity: 21st century hermits.</a></p>
<p>Ebenfalls open access.</p>
<p>Dr. Ratto</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=53951</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=53951</guid>
<pubDate>Fri, 28 Jun 2013 11:12:39 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Dr. Ratto</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Neue Studie: Medienberichte erzeugen &quot;Betroffene&quot; (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist keine seriöse Studie.<br />
Lächerlich, Zeitungsartikel als Basis.</p>
<p>Hierzulande erscheinen gar keine Fallgeschichten in die Haupt-Zeitungen; nur selten in Regional-Zeitungen.<br />
Anhand von Anzahl Zeitungsberichte würde Spatenpauli sagen: *Siehste, Betroffene gibt es nicht.*</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=53948</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=53948</guid>
<pubDate>Fri, 28 Jun 2013 09:34:27 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>charles</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Neue Studie: Medienberichte erzeugen &quot;Betroffene&quot; (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Im Zusammenhang mit der hier diskutierten Studie hat sich Frau W. nun offensichtlich ebenso auf Rubin eingeschossen, wie &quot;wuff&quot; bereits seit Jahren.</p>
<p>Ihr <a href="http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=65688&amp;highlight=#65688">neues Posting im Gigaherz-Forum</a> beschäftigt sich mit einer neuen Studie von Rubin und zeigt für mich in ihrer Aussage mittlerweile sehr bedenkliche Züge ...</p>
</blockquote><p><em>&quot;Ich selbst bin davon überzeugt, sollten auch noch so handfeste Belege durch Studien kommen, dass eine gesundheitliche Schädigung eintreten kann [...]&quot;</em></p>
<p>Den Satz interpretiere ich so, dass sie mit handfesten Belegen diejenigen meint, die den erhofften EMF-Großalarm absagen. Aus eben diesem Grund erübrigen sich Diskussionen mit Frau W., der Beton in den sie gegossen wurde, ist längst erstarrt.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=53945</link>
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<pubDate>Fri, 28 Jun 2013 09:18:04 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Neue Studie: Medienberichte erzeugen &quot;Betroffene&quot; (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Im Zusammenhang mit der hier diskutierten Studie hat sich Frau W. nun offensichtlich ebenso auf Rubin eingeschossen, wie &quot;wuff&quot; bereits seit Jahren.</p>
<p>Ihr <a href="http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=65688&amp;highlight=#65688">neues Posting im Gigaherz-Forum</a> beschäftigt sich mit einer neuen Studie von Rubin und zeigt für mich in ihrer Aussage mittlerweile sehr bedenkliche Züge, die ich verstärkt an Teilnehmern beobachte, die sich ausschließlich in gleichgesellten Foren aufhalten.<br />
Und diese Beobachtung deckt sich m.E. auch sehr gut mit dem diskutierten Thema,  der Beeinflussung durch die Medien, denn ein Forum kann schon auch als Medium gesehen werden, welches eine Denkrichtung vorgibt.</p>
<p>Das &quot;Problem&quot; mit Presseartikel durch fachfremde Laien <a href="http://betweenrockandhardplace.wordpress.com/2011/10/18/%E2%80%A2science-and-news-media/">hat Dariusz Leszczynski bereits 2011 thematisiert</a> und beleuchtet beide Seiten.</p>
<p>Die neue Rubin Arbeit ist übrigens ein open access Artikel und kann hier in seiner vollen Länge gelesen werden.</p>
<p><a href="http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0065713">Idiopathic Environmental Intolerance Attributed to Electromagnetic Fields: A Content Analysis of British Newspaper Reports</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=53944</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=53944</guid>
<pubDate>Fri, 28 Jun 2013 07:41:36 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Doris</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Windrad-Syndrom: Krank aus Angst vor Infraschall (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Diese Form von Experiment wurde schon öfters gemacht. Irgendwo gibt es hier im Forum den Thread glaube ich mit den Windkrafträdern. Dazu wurde ebenfalls so eine Studie gemacht.</p>
</blockquote><p>Ja, das war der <a href="index.php?id=52921" class="internal">Verweis</a> auf den Spiegel-Artikel <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/wind-turbine-syndrome-krank-vor-angst-vor-infraschall-a-890407.html">Windrad-Syndrom: Krank aus Angst vor Infraschall</a>.</p>
<p>Dr. Witthöft sagt (in einer E-Mail an mich), er sei überrascht gewesen, als er die Parallelen zwischen seiner Arbeit und der von Petrie sah. Es habe jedoch keine Zusammenarbeit gegeben, beide Studiendesign seinen unabhängig voneinander entstanden, die Ähnlichkeit komme seiner Meinung nach daher, dass beide Fragestellungen so ähnlich seien. Da auch die Ergebnisse trotz komplett anderer Probandengruppe praktisch deckungsgleich sind, lässt sich die Petrie-Studie als erfolgreiche unabhängige Replikation der Witthöft-Studie sehen.</p>
<p>Witthöft hält den Ansatz von Keith Petrie sogar für einen Tick interessanter, da dieser sich mit einem Phänomen beschäftigt, das noch nicht so bekannt ist. Kurze Informationen im Rahmen einer experimentellen Studie sollten daher mehr Wirkung entfalten, als es bei dem medial stark präsenten Thema &quot;Risiken von Funkfeldern&quot; der Fall ist. Der Wissenschaftler an der Uni Mainz geht davon aus, die meisten Personen in seiner Studie hätten bereits a priori eine Meinung über alltägliche elektromagnetische Felder gehabt. Und er vermutet, es sei umso schwerer in einer Studie einen Effekt eines bestimmten relativ kurzen Medienberichts nachzuweisen, je stärker bei den Probanden die Haltungen zu diesem Thema gefestigt sind. Ein vergleichsweise unbekanntes Phänomen wie der Infraschall von Windrädern biete gegenüber dem bekannten Phänomen Elektrosmog den Vorteil des größeren Interpretationsspielraums.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=53739</link>
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<pubDate>Sun, 09 Jun 2013 12:21:44 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Die wichtigsten Kenngrößen von Studien (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die Studie ist sehr schwer zu lesen für Laien, ....<br />
Und weil die Autoren eben nicht mit reinen Zahlen arbeiteten, sondern mit irgendwelchen statistischen Werten, die ich gar nicht verstehe,....</p>
</blockquote><p>Das ist verständlich. Aber hätten die Autoren die Rohdaten präsentiert, (150 Leute mal 3 Zeitpunkte mal 3-5 Fragebögen), würde den Datensalat bei der gegebenen Komplexität der Zusammenhänge erst recht keiner durchblicken.</p>
<p>Ich versuche die wichtigsten Maße zu erklären ohne zu sehr ins Fachliche abzutauchen:</p>
<p><strong>Haupteffekt:</strong> Ein Einflussfaktor prägt signifikant ein Ergebnis. <br />
Hier: Der WiFi-Film erhöht die Besorgnis gegenüber EMF mehr als der Kontrollfilm.</p>
<p><strong>Interaktion:</strong> Ein Faktor hat keinen signifikanten Einfluss auf das Ergebnis, in Kombination mit einem anderen aber schon. Hier: Film allein steigert das Ausmaß der Symptome nicht, Ängstlichkeit allein auch nicht, die Kombination aber schon.</p>
<p><strong>p:</strong> Fehler der ersten Art, Irrtumswahrscheinlichkeit; bezeichnet wie wahrscheinlich es ist einen Fehler zu machen, und auch dort einen Effekt zu sehen, wo keiner ist (falsch positiv). Der Wert sollte unter 5 % bzw. unter 0,05 sein. Ist der Wert um 0,06-0,07, wird oft von einem &quot;nicht signifikanten&quot; Trend gesprochen. Signifikanz sagt nur aus, ob ein Unterschied vorhanden ist oder nicht, gibt dessen Größe aber nicht an.</p>
<p><strong>d:</strong> Effektgröße; Wird aus den Mittelwerten und der Variabilität von zwei Datensätzen berechnet und gibt den Ausmaß des Unterschieds zwischen diesen Datensätzen an. Je größer der Wert (zwischen 0 und 1), um so größer der Unterschied. Beispiel: Abb 1. Besorgnis gegenüber EMF vor und nach dem Kontrollfilm, d = 0,08, p = 0,34; d.h. der Einfluss des Kontrollfilms ist minimal und nicht signifikant. Demgegenüber Besorgnis vor und nach dem WiFi-Film: d = 0,35, p = 0,001. Der Effekt ist klein bis mittelgroß und hochsignifikant.</p>
<p><strong>ß:</strong> In dieser Publikation das Maß der Interaktion zwischen zwei Einflussfaktoren, je höher der Wert, um so stärker die Interaktion (nicht zu verwechseln mit Power bzw. Fehler der 2. Art, die in manchen Publikationen auch als ß bezeichnet wird).</p>
<p>Dr. Ratto</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Fri, 31 May 2013 10:55:53 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Dr. Ratto</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Methoden und Ergebnisse der Nocebo-Studie im Detail (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für die Erläuterungen.</p>
<p>ES zeigt auch, das diese Studie nichts mit Elektrosmog zu tun hat, und nur eine reine psychologische Test war.</p>
<p>Klar wird auch, dass man Probanden nicht mit Fragebogen belästigen soll, schon nicht mit längere.</p>
<p>Das einzige richtige bei derartige Studien, ist <strong>MESSEN AM KÖRPER SELBST.</strong><br />
Das ist objektiv.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Thu, 30 May 2013 15:21:13 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>charles</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Methoden und Ergebnisse der Nocebo-Studie im Detail (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>METHODEN</strong></p>
<p>Es wurde eine einmalige Untersuchung von 60 min an 147 Testpersonen (67% Frauen) durchgeführt, alles gesunde junge Menschen.</p>
<p>Am Anfang (T1) wurde abgefragt (mit validierten Fragebögen):<br />
- Besorgnis über gesundheitliche Auswirkungen elektromagnetischer Felder<br />
- subjektiv empfundene Elektrosensibilität<br />
- Ängstlichkeit<br />
- Somatisierung:  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Somatisierung_(Psychologie);">http://de.wikipedia.org/wiki/Somatisierung_(Psychologie);</a> PHQ-15 <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/PHQ-15">http://de.wikipedia.org/wiki/PHQ-15</a></p>
<p>Dann wurde Film geschaut (9 min), 76 Personen WiFi, /71 Kontrollfilm</p>
<p>Danach (T2) wurde abgefragt:<br />
- Symptome (Intensität von 34 Symptomen, daraus wird ein Score berechnet)<br />
- Besorgnis über gesundheitliche Auswirkungen der EMF<br />
- Ängstlichkeit</p>
<p>Dann wurde 15 min WiFi Scheinexponiert; Es war wohl recht überzeugend, 133 wurden befragt und 86% glaubten an die Exposition.</p>
<p>Nach der Scheinexposition (T3) wurde abgefragt:<br />
- Symptome<br />
- Zurückführen der Symptome auf das EMF<br />
- subjektiv empfundene Elektrosensibilität<br />
- Ängstlichkeit<br />
- Besorgnis über gesundheitliche Auswirkungen der EMF</p>
<p>Daraus ergibt sich:<br />
1. Von insgesamt 6 Fragebögen kamen zu den 3 Zeitpunkten nie alle dran, es können also nicht alle Parameter zu allen Zeitpunkten direkt verglichen werden. Die Fragebögen sind ewig lang, die Leute ermüden auch und bekommen schon davon Kopfweh und Konzentrationsstörungen, es ist also auch nicht machbar. Angaben zu Symptomen vor dem Film fehlen deswegen, das wird in der Diskussion auch als Limitation angesprochen.<br />
2. Bei den Symptomen ist nicht allein die Zahl der Personen mit Symptomen wichtig, sondern ein Score, das pro Person aus Zahl und Intensität der 34 vorgegebenen Symptome berechnet und dann über die ganze Gruppe gemittelt wird. Es ist also nicht nur wichtig, wie viele Personen Symptome empfunden haben, sonder auch wie viele und wie starke Symptome es pro Person waren.</p>
<p><strong>ERGEBNISSE</strong></p>
<p>1. Die Besorgnis über gesundheitliche Auswirkungen der EMF war vor dem Film (T1) zwischen den Gruppen nicht signifikant unterschiedlich, danach (T2) stieg sie in der WiFi Gruppe signifikant an, in der Kontrollgruppe nicht. Am stärksten war der Effekt bei ängstlichen Leuten ausgeprägt.</p>
<p>2. Das Score für Symptome stieg in beiden Gruppen nach der Scheinexposition (von T2 zu T3) an, in der WiFi-Gruppe war es geringfügig, aber nicht signifikant mehr als in der Kontrollgruppe. Es zeigte sich aber eine signifikante Interaktion zwischen Film und Ängstlichkeit und Film und Zurückführen der Symptome auf das EMF. D.h. bei denen die schon vorher ängstlich waren und dazu neigten Symptome den EMF zuzuschreiben hatte der WiFi Film zu einer stärkeren Erhöhung des Scores für Symptome geführt als der Kontrollfilm. Da diese Personen in der Gruppe anscheinend der Minderheit waren (gesunde junge Probanden!), war es auf Gruppenebene  nicht signifikant.</p>
<p>3. Zuordnung der Symptome zu EMF (T3)<br />
Symptome hatten fast alle Probanden (nur 18 hatten keine!). 82 Personen führten diese auf EMF zurück (Hier ging es wohl um die Frage wie viel aus welcher Gruppe und laut Autoren war es etwa gleich). Der Film allein hatte wieder keinen signifikanten Effekt, aber die Interaktionen zwischen Film und Ängstlichkeit (T2) war signifikant. Ebenfalls war der Einfluss von Somatisierung (T1), Ängstlichkeit (T2) und Besorgnis über gesundheitliche Auswirkungen der EMF (T1) signifikant, und zwar auch ohne Film, also in beiden Gruppen. Wer also auch ohne den Film Angst vor EMF hatte brauchte den Film nicht mehr um seine Symptome den EMF zuzuschreiben. Das verwischt aber den Gruppenunterschied. Frauen assoziierten Symptome signifikant häufiger mit EMF.</p>
<p>4. Subjektive Elektrosensibilität<br />
Der Film allein hatte keinen Einfluss auf den Anstieg der subjektiv empfundenen Elektrosensibilität von T1 zu T3, aber diejenigen, die Symptome auf EMF zurückführten (T3) neigten häufiger dazu sich für Elektrosensibel zu halten; hier gab es wieder eine signifikante Interaktion mit dem Film.</p>
<p><strong>FAZIT</strong>: Das ganze verläuft in zwei Etappen, der Film steigert zunächst signifikant die Besorgnis (1). Diejenigen, die Angst vor EMF haben, bekommen nach einers Scheinexposition mehr Symptome, führen sie eher auf EMF zurück und halten sich eher für Elektrosensibel (2-4). Dabei ist es egal, ob die Angst von dem Film kommt, oder bereits &quot;mitgebracht&quot; wurde. Deswegen ist es so schwer es statistisch sauber aufzuarbeiten.</p>
<p>Ich hoffe die Autoren richtig interpretiert zu haben, denn trivial war das nicht. Und ich hoffe dass ich nicht noch mehr Verwirrung gestiftet habe. Ganz einfach liest sich mein Werk auch nicht, besser kann ich es aber nicht.</p>
<p>Dr. Ratto</p>
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<pubDate>Thu, 30 May 2013 14:37:06 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Dr. Ratto</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Nachgehakt bei Michael Witthöft (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Da kann ich Doris nur beifallen.</p>
<p>...habe eine Therapie entwickelt um die Empfindlichkeit zu mindern...</p>
<p>Dabei ist auch ein Punkt enthalten wegen *Erwartung*.<br />
Ich erkläre das so, dass EHS-er ausziehbare Teleskop Antennen haben.<br />
Wenn sie die Gedanken haben *ich werde etwas spüren*, werden die Antennen ausgezogen, und tatsächlich *spüren* sie mehr.<br />
Wenn sie daentgegen die Gedanken haben *ich will nichts spüren*, werden die Antennen eingezogen, und tatsächlich, sie spüren viel weniger.</p>
<p>Hilfe dabie ist z.B. Reiki. Ein Buchlein von Diane Stein kann da hilfreich sein, um selber einiges zu lernen.<br />
Ich kenne Personen, die mit Munay-Ki, und Andere Personen die mit dr. Gupta arbeiten, und ihre Empfindlichkeit für Elektrosmog so drosseln konnten.</p>
<p>Also, als Spezialist in Elektrosensitivität, kann ich aus Erfahrung erklären, das einiges *zwischen den Ohren* sitzt, und dass man dies beheben kann, wenn man will.<br />
(Das ist eine Voraussetzung!)</p>
</blockquote><p>Charles, <br />
Angesichts solcher Worte der Vernunft kann ich nicht anders und sehe mich gezwungen,  ihnen  voll zuzustimmen.  <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/wink.png" alt=";-)" /> </p>
<p>K</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Thu, 30 May 2013 09:36:59 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Kuddel</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Nachgehakt bei Michael Witthöft (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Da kann ich Doris nur beifallen.</p>
<p>Während vielen Jahren habe ich die Elektrosensitivität tiefgehend studiert und eine Therapie entwickelt um die Empfindlichkeit zu mindern, mein 30-Punktenplan.</p>
<p>Dabei ist auch ein Punkt enthalten wegen *Erwartung*.<br />
Ich erkläre das so, dass EHS-er ausziehbare Teleskop Antennen haben.<br />
Wenn sie die Gedanken haben *ich werde etwas spüren*, werden die Antennen ausgezogen, und tatsächlich *spüren* sie mehr.<br />
Wenn sie daentgegen die Gedanken haben *ich will nichts spüren*, werden die Antennen eingezogen, und tatsächlich, sie spüren viel weniger.</p>
<p>Hilfe dabie ist z.B. Reiki. Ein Buchlein von Diane Stein kann da hilfreich sein, um selber einiges zu lernen.<br />
Ich kenne Personen, die mit Munay-Ki, und Andere Personen die mit dr. Gupta arbeiten, und ihre Empfindlichkeit für Elektrosmog so drosseln konnten.</p>
<p>Also, als Spezialist in Elektrosensitivität, kann ich aus Erfahrung erklären, das einiges *zwischen den Ohren* sitzt, und dass man dies beheben kann, wenn man will.<br />
(Das ist eine Voraussetzung!)</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Thu, 30 May 2013 09:22:18 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>charles</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Selbstzweck (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Sie haben jetzt auf was geantwortet, was ich aus meinem Text nun gestrichen habe. (Der Satz steht in meinem Originalposting nun nicht mehr drin). Gestrichen habe ich ihn, obwohl ich das nach wie vor so sehe, deshalb, weil diese Leute für mich einfach derart unberechenbar sind in ihrer Art der Reaktion. </p>
</blockquote><p>Ein nachvollziehbarer Schritt.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=53611</link>
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<pubDate>Thu, 30 May 2013 08:35:00 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Lilith</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Selbstzweck (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Und deshalb ärgere ich mich erneut über &quot;wuff&quot; der nur herumschwallt, aber nichts zur eigentlichen Sache beiträgt, obwohl er die Unterlagen hat.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
&quot;wuff&quot; geht es in dieser Angelegenheit bloß um sich selbst. Siehe <a href="http://www.hese-project.org/Forum/allg/index.php?id=5549">hier</a>. Zu verstehen ist das dortige Geschreibsel nicht. Jedenfalls keinem Eingeweihten in Sachen &quot;wuff&quot;. Einzig die anmaßende Überschrift &quot;<em>Rubin vom Mittäter verraten</em>&quot; ist vielleicht nochmal ein Hinweis drauf, in welchen Schemata der Mann denkt.</p>
</blockquote><p>Sie haben jetzt auf was geantwortet, was ich aus meinem Text nun gestrichen habe. (Der Satz steht in meinem Originalposting nun nicht mehr drin). Gestrichen habe ich ihn, obwohl ich das nach wie vor so sehe, deshalb, weil diese Leute für mich einfach derart unberechenbar sind in ihrer Art der Reaktion. </p>
<p>Allerdings konnte ich durch ihre schnelle Reaktion nun auch den im gesamten  leicht veränderten Text und die fehlenden Satzzeichen nicht mehr einfügen. Es möge mir verziehen werden.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=53610</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=53610</guid>
<pubDate>Thu, 30 May 2013 08:18:36 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Doris</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Selbstzweck (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Und deshalb ärgere ich mich erneut über &quot;wuff&quot; der nur herumschwallt, aber nichts zur eigentlichen Sache beiträgt, obwohl er die Unterlagen hat.</p>
</blockquote><p>&quot;wuff&quot; geht es in dieser Angelegenheit bloß um sich selbst. Siehe <a href="http://www.hese-project.org/Forum/allg/index.php?id=5549">hier</a>. Zu verstehen ist das dortige Geschreibsel nicht. Jedenfalls keinem Eingeweihten in Sachen &quot;wuff&quot;. Einzig die anmaßende Überschrift &quot;<em>Rubin vom Mittäter verraten</em>&quot; ist vielleicht nochmal ein Hinweis drauf, in welchen Schemata der Mann denkt.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=53609</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=53609</guid>
<pubDate>Thu, 30 May 2013 08:11:08 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Lilith</dc:creator>
</item>
</channel>
</rss>
