Psychische Auffälligkeiten von EHS â–¼ (Elektrosensibilität)

H. Lamarr, München, (vor 6083 Tagen)

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Fee: Weshalb es sich beim Psychatrisieren von EHS um eine unvergleichliche Gemeinheit handelt, gegen die mit aller Kraft vorgegangen werden soll:
Einem Psychiatrisierten, dem man z.B. Wahnvorstellungen unterstellen kann, glaubt keiner mehr, es ist das das beste Mittel zum Unglaubwürdigmachen.
Ein Psychatrisierter wird gesellschaftlich erledigt, stigmatisiert und zum Schweigen gebracht.
Mit dem Psychiatrisieren kann EMF als Ursache der Beschwerden abgeleugnet werden.
Durch die Psychiatrisierung braucht an der Verstrahlungssituation nichts geändert zu werden, dass sie minimiert würde oder Schutzgebiete für Betroffene geschaffen würden.

Ja, wenn es denn so wäre, würden mir Ihre Argumente einleuchten. Nur, die Realität sieht eben anders aus:

  • Weltweit ist es in mehr als 40 Studien nicht gelungen, EHS zweifelsfrei nachzuweisen - EHS behaupten deshalb, die Forschung sei weltweit korrumpiert worden. Für mich ist dies ein Hinweis auf ein psychisches Problem der Betroffenen.
  • Schwerstbetroffene EHS berichten vor TV-Kameras gerne von ihrem schweren Los, kein einziger dieser öffentlich wahrgenommenen EHS hat sich meines Wissens jemals an einem EHS-Test beteiligt. Begründung: Alle diese Tests seien absichtlich so angelegt, dass nichts gefunden werden könne. Für mich ist dies ein Hinweis auf ein psychisches Problem der Betroffenen.
  • Irgendwelche Anstrengungen schwerstbetroffener öffentlich wahrgenommener EHS, ihre ungewollte Fähigkeit, die nicht selten als Sofortwahrnehmung geschildert wird, aus eigenem Antrieb heraus der Glaubwürdigkeit wegen zu demonstrieren, sind mir in sieben Jahren Mobilfunkdebatte nicht untergekommen. Was dies für mich ist schreibe ich jetzt besser nicht.
  • Vorschläge für unkomplizierte jedoch auf die typische EMF-Wahrnehumgsfähigkeit des Betroffenen zugeschnittene Wahrnehmungstests, werden von den Betroffenen entweder nicht zur Kenntnis genommen oder boykottiert. Für mich ist dies ein Hinweis auf ein psychisches Problem der Betroffenen, denn allein mit einem wie immer auch gearteten Nachweis können sich EHS vom Stigma der Spinner oder Schwindler nachdrücklich befreien.
  • EHS reagieren gegenüber Skeptikern häufig mit ungewöhnlich großer Aggressivität. Nirgends lässt sich in der EMF-Szene diese Aggressivität so eindrucksvoll belegen, wie in ihrem Heimatforum, in dem Elektrosmogbetroffene Ihre Aggressivität, von keinem Moderator gehindert, ausleben dürfen. Für mich ist dies ein Hinweis auf ein psychisches Problem der Betroffenen.
  • Dem IZgMF bekannte EHS haben häufig einen ausgeprägten Hang zur Esoterik. Für mich ist dies ein Hinweis auf ein psychisches Problem der Betroffenen im Sinne von: Flucht aus dieser Welt.
  • Dem IZgMF bekannte EHS sind auffallend oft alleinstehend oder berichten selbst über Beziehungsprobleme. Für mich ist dies ein Hinweis auf ein psychisches Problem der Betroffenen.
  • Skeptikern gegenüber treten EHS in aller Regel nicht in den Dialog, sobald kritische Fragen aufkommen ziehen sie sich zurück und starten nicht selten eine namentliche Personenhetze gegen Skeptiker oder Wissenschaftler, die den EHS nicht "zu Diensten" sind. Für mich ist dies ein Hinweis auf ein psychisches Problem der Betroffenen im Sinne von Realitätsverlust.
  • EHS betrachten Psychodocs als "Irrenärzte", trotz wiederholter Diskussionen, dass dies in diesem Jahrtausend eine überholte Ansicht ist. Für mich ist dies ein Hinweis auf ein psychisches Problem der Betroffenen im Sinne von Verdrängung.
  • Ein szenebekannter wissenschaftlicher Mobilfunkkritiker berichtete, dass EHS, denen er nach seinem EHS-Test die erfreuliche Mitteilung machte, sie seien NICHT EHS, entrüstet reagierten und sogar die Zahlung seiner Rechnung verweigerten. Von ähnlich Wütenden wegen eines Nicht-EHS-Befunds, berichtete Dr. G. Kaul. Für mich ist dies ein Hinweis auf ein psychisches Problem der Betroffenen.

Hinweis: Die Liste ist nicht unbedingt vollständig.

Ein einzelner der genannten Hinweise mag nicht ausreichen, eine Empfehlung zum Besuch eines Psychotherapeuten o. ä. zu rechtfertigen, treffen bei einer Person dagegen viele oder alle Hinweise zu, dann würde ich bei so einer Person psychotherapeutische Hilfe für sehr sinnvoll halten.

Troll-Wiese: http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=entry&id=35592

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
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