Salford: Die BHS und Mobilfunkbasisstationen (Allgemein)
Er bemerkte, dass die niedrigste Exposition von 0.01 W/kg, bei welcher die BHS am durchlässigsten ist, einen Meter von einer mobil telefonierenden Person oder 200 m von einer Mobilfunk-Basisstation (Sendemast; "Antenne") entfernt zu erwarten ist.[/color]
Diese Aussage muss falsch sein !
Irgendjemand bringt da wohl was durcheinander.
Sehe ich auch so.
Nehmen wir an, eine fiktive, voll ausgelastete Monster-Mobilfunkstation sendet zur Hauptverkehrszeit auf mehreren Kanälen eine äquivalente Strahlungsleistung von in Summe P=5000 Watt EIRP.
In 200m Entfernung ergibt sich damit in der Hauptkeule eine Strahlungleistungsdichte von
S=P/(4*Pi*d²) = 5000/(4*3,14*200*200) = 0,01W/m²
Nanu, die Zahl klingt vertraut, nur die Einheit ist eine andere.
Hat da jemand Strahlungsdichte mit SAR verwechselt ?
Welcher Ganzkörper SAR ergäbe sich daraus ?
Nehmen wir an, der Mensch habe ein Gewicht von 70kG, eine Oberfläche von ca 0,7m² und absorbiere die gesamte Leistung (in Realität wird ein Teil der Leistung reflektiert). Dann ergibt sich ein Ganzkörper SAR von "worst case"
(0,01W/m² * 0,7m²)/70kG = 0,0001 W/kG. Der lokale SAR auf der Bestrahlungsseite des Körpers dürfte ca um Faktor 10 höher liegen, wären 0,001W/kg.
Selbst in dieser "worst case" Betrachtung ist das immer noch um Faktor 10 weniger, als von Herrn Morgan behauptet wurde.
Eine normale Basisstation hätte auch nur 1/10 der von mir oben angenommenen Leistung , womit in 200m Abstand eher mit 1/100 des SAR zu rechnen ist, bei der Salford glaubt einen Effekt gefunden zu haben. Auch Salford hatte schon einen Dramatisierungsfaktor von 10 eingebaut...
K