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<title>Forum Faktencheck Elektrosmog - Kurzwellengroßsender: Gesundheitsproteste im Zeitvergleich (II)</title>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/</link>
<description>Faktenchecks von Behauptungen, die von Mobilfunkgegnern und Mobilfunkkritikern aufgestellt werden</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Kurzwellengroßsender: Gesundheitsproteste im Zeitvergleich (II) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:x-large;">Was die Chronologie tatsächlich zeigt</span></p>
<p>Die sechs eindeutigen Fälle lassen sich zeitlich so ordnen:</p>
<p>► Schwarzenburg<br />
1939 → Gesundheitsdebatte ab etwa 1980.<br />
► Sarnen<br />
1973 → zunehmende Gesundheitsproteste Anfang/Mitte der 1990er Jahre.<br />
► Lenk<br />
1974 → zunehmende Gesundheitsproteste Anfang/Mitte der 1990er Jahre.<br />
► Holzkirchen<br />
1981 → Bürgerinitiative 1995.<br />
► Zeewolde<br />
langjähriger Betrieb → Gesundheitskonflikt ab 1994, Untersuchungen 1997/1999.<br />
► Santa Maria di Galeria<br />
1950er Jahre → organisierter Gesundheitskonflikt ab 1998, Proteste 2001.</p>
<p>Das zeitliche Muster ist auffällig. Keiner der sechs Fälle beginnt mit einem unmittelbaren Protest nach Aufnahme des Sendebetriebs.</p>
<p>Und noch etwas fällt auf: Die Gesundheitskonflikte häufen sich zeitlich, nachdem die Elektrosmogdebatte bereits an anderen Standorten öffentlich geworden war. Der erste klar erkennbare Fall in dieser Reihe ist Schwarzenburg. Danach folgen Proteste an Sarnen und Lenk, Holzkirchen, Zeewolde und schließlich Santa Maria di Galeria. Das kann Zufall sein. Es kann aber auch bedeuten, dass sich Deutungsmuster, Argumente und Protestformen zwischen verschiedenen Standorten verbreiteten.<br />
 <br />
<span style="font-size:x-large;">Gab es einen Mitläufereffekt?</span></p>
<p>Ein &quot;Mitläufereffekt&quot; wäre eine interessante Erklärung dafür, dass die Gesundheitsproteste nicht proportional zum Alter oder zur Leistung der Sender auftraten, sondern sich zeitlich konzentrierten. Dafür gibt es zumindest einige Indizien.</p>
<p><strong>Erstens</strong>: Die Anlagen waren bereits lange vorhanden. Sarnen und Lenk waren rund 20 Jahre in Betrieb, bevor von zunehmenden Gesundheitsprotesten berichtet wurde. Holzkirchen betrieb seine 250-kW-Kurzwellensender 14 Jahre, bevor die Bürgerinitiative entstand.</p>
<p><strong>Zweitens</strong>: Die Proteste folgen zeitlich aufeinander. Schwarzenburg war bereits ein etablierter Gesundheitskonflikt, als die Auseinandersetzungen an anderen Schweizer Standorten zunahmen. Danach tauchten vergleichbare Argumentationen auch an weiteren Großsenderstandorten auf.</p>
<p><strong>Drittens</strong>: Der Begriff &quot;Elektrosmog&quot; wurde in den 1980er Jahren zunehmend öffentlich verwendet. Damit stand für Beschwerden und Befürchtungen nun ein allgemein verständlicher Deutungsrahmen zur Verfügung.</p>
<p>Aber: Das ist noch kein Nachweis eines Mitläufereffekts.</p>
<p>Dafür müsste man in zeitgenössischen Quellen konkrete Verbindungen nachweisen: etwa Hinweise auf Schwarzenburg in Berichten über Sarnen, Lenk oder Holzkirchen, Kontakte zwischen Bürgerinitiativen, übernommene Argumentationsmuster oder Medienberichte, die ausdrücklich von einem Standort zum nächsten verwiesen.</p>
<p>Die vorliegende Recherche zeigt daher zunächst nur: Die zeitliche Abfolge macht einen solchen Transfer plausibel genug, um ihn als Forschungsfrage ernst zu nehmen. Sie beweist ihn nicht.<br />
 <br />
<span style="font-size:x-large;">Die Gegenprobe: zwölf weitere Großsender</span></p>
<p>Bei zwölf der bereinigten 19 Standorte konnte keine vergleichbare lokale Gesundheitsprotestgeschichte nachgewiesen werden.</p>
<p><strong>Deutschland – Nauen</strong><br />
Historischer deutscher Großsendeplatz für internationale Kurzwelle. Eine lokale Gesundheitsprotestgeschichte konnte nicht nachgewiesen werden.</p>
<p><strong>Deutschland – Wertachtal</strong><br />
Eine der leistungsstärksten deutschen Kurzwellensendeanlagen mit zahlreichen Sendern bis 500 kW. Sicherheitsfragen hinsichtlich HF-Einwirkungen und möglicher Beeinflussung von Herzschrittmachern spielten eine Rolle. Eine vergleichbare lokale Gesundheitsprotestbewegung konnte jedoch nicht nachgewiesen werden.</p>
<p><strong>Schweiz – Sottens</strong><br />
Leistungsstarker Kurzwellensender für den internationalen Rundfunk. Aus der Umgebung sind erhebliche technische Störungen bekannt. Eine gesundheitlich begründete Protestbewegung konnte nicht nachgewiesen werden.</p>
<p><strong>Frankreich – Issoudun</strong><br />
Eines der größten europäischen Kurzwellensendezentren mit Hochleistungssendern und Richtantennen. Eine lokale Gesundheitsprotestgeschichte konnte nicht nachgewiesen werden.</p>
<p><strong>Spanien – Noblejas</strong><br />
Bedeutendes Kurzwellensendezentrum von Radio Exterior de España. Proteste im Zusammenhang mit dem Erhalt bzw. der Schließung des Senders sind bekannt; eine gesundheitlich begründete Protestbewegung konnte nicht nachgewiesen werden.</p>
<p><strong>Großbritannien – Woofferton</strong><br />
Bedeutender britischer Kurzwellensenderstandort für den internationalen Rundfunk. In einer Quelle findet sich eine unbelegte Erwähnung eines angeblichen Leukämieclusters; belastbare Belege oder eine organisierte Gesundheitsprotestbewegung konnten jedoch nicht gefunden werden. Der Standort bleibt deshalb ein Negativfall.</p>
<p><strong>Russland/Sowjetunion – Taldom</strong><br />
Großer sowjetischer Kurzwellensendestandort. Gesundheitsproteste konnten in den verfügbaren Quellen nicht nachgewiesen werden. Die Quellenlage ist allerdings deutlich schlechter als bei den westeuropäischen Standorten.</p>
<p><strong>Russland/Sowjetunion – Krasnodar</strong><br />
Ebenfalls bedeutender sowjetischer bzw. russischer Kurzwellensendestandort. Eine gesundheitlich begründete Protestgeschichte konnte nicht nachgewiesen werden. Auch hier ist die historische Quellenlage eingeschränkt.</p>
<p><strong>Schweden – Hörby</strong><br />
Bedeutender schwedischer Rundfunksenderstandort mit leistungsstarken Kurzwellensendern. Eine lokale Gesundheitsprotestgeschichte konnte nicht nachgewiesen werden.</p>
<p><strong>USA – Greenville, North Carolina</strong><br />
Großes Kurzwellensendezentrum der Voice of America mit Hochleistungssendern. Eine lokale Gesundheitsprotestgeschichte konnte nicht nachgewiesen werden.</p>
<p><strong>USA – Delano, California</strong><br />
Großer amerikanischer Standort für internationale Kurzwellenausstrahlungen. Eine belastbare Gesundheitsprotestgeschichte der Anwohnerschaft konnte nicht nachgewiesen werden.</p>
<p><strong>Kanada – Sackville</strong></p>
<p>Über Jahrzehnte wichtiger kanadischer Standort für internationale Kurzwellenausstrahlungen. Technische Interferenzen sind dokumentiert, eine lokale Protestbewegung wegen gesundheitlicher Auswirkungen der HF-Emissionen konnte dagegen nicht nachgewiesen werden.<br />
 <br />
<span style="font-size:x-large;">Bilanz: Sechs Fälle – aber keine Gesundheitsstatistik</span></p>
<p>In der Stichprobe von 19 Standorten finden sich:</p>
<p>►  6 Standorte mit eindeutig dokumentierten lokalen Gesundheitsprotesten bzw. Gesundheitskonflikten.<br />
►  1 Grenzfall: Moosbrunn.<br />
► 12 Standorte ohne in der Recherche nachgewiesene vergleichbare Gesundheitsprotestgeschichte.</p>
<p>Das entspricht nicht einer wissenschaftlichen Risikostatistik. Die Standorte wurden nicht zufällig ausgewählt, die Quellenlage ist von Land zu Land unterschiedlich, und insbesondere für die sowjetischen/russischen Standorte ist sie lückenhaft. Die Zahl &quot;6 von 19&quot; ist deshalb lediglich eine deskriptive Bilanz dieser Recherche.</p>
<p>Interessanter als die Prozentzahl ist die zeitliche Verteilung.<br />
 <br />
<span style="font-size:x-large;">Der entscheidende Befund</span></p>
<p>Die sechs eindeutigen Gesundheitskonflikte konzentrieren sich auf eine relativ kurze historische Phase:</p>
<p>► Schwarzenburg ab etwa 1980,<br />
► Sarnen und Lenk Anfang/Mitte der 1990er,<br />
► Holzkirchen 1995,<br />
► Zeewolde ab 1994,<br />
► Santa Maria di Galeria ab 1998.</p>
<p>Die betreffenden Sender waren zu diesem Zeitpunkt überwiegend bereits seit vielen Jahren oder Jahrzehnten in Betrieb. Das spricht gegen eine einfache unmittelbare Kausalgeschichte: &quot;Sender geht in Betrieb → Menschen werden krank → Anwohner protestieren.&quot;</p>
<p>So sieht die historische Abfolge nicht aus.</p>
<p>Es bedeutet allerdings ausdrücklich nicht, dass gesundheitliche Wirkungen ausgeschlossen sind. Gerade die Untersuchungen zu Schwarzenburg zeigen, dass wissenschaftliche Befunde auch eine andere Interpretation zulassen können.</p>
<p>Die vorliegende Recherche beantwortet daher eine andere Frage: Warum wurden bestimmte Sender erst nach Jahren oder Jahrzehnten zu Gesundheitskonflikten, während andere leistungsstarke Sender über Jahrzehnte ohne eine vergleichbare Protestgeschichte betrieben wurden?</p>
<p>Eine mögliche Erklärung ist die zunehmende öffentliche Aufmerksamkeit für &quot;Elektrosmog&quot;. Eine weitere Möglichkeit ist, dass sich Argumente und Protestmuster von einem Standort zum nächsten verbreiteten. Die Chronologie Schwarzenburg → Sarnen/Lenk → Holzkirchen/Zeewolde → Santa Maria di Galeria macht diese Hypothese jedenfalls interessant.</p>
<p>Aber sie bleibt eine Hypothese.</p>
<p>Fakt sind die dokumentierten Proteste und ihre Zeitpunkte. Der mögliche Mitläufereffekt ist eine daraus abgeleitete Forschungsfrage.</p>
<p>Und genau diese Trennung ist entscheidend: Gesundheitsbedenken der Bevölkerung sind ein historischer Befund. Gesundheitsproteste sind ein sozialer Befund. Epidemiologische Assoziationen sind ein wissenschaftlicher Befund. Ein kausaler Gesundheitsschaden ist wiederum eine andere Aussage.</p>
<p>Diese Ebenen dürfen nicht miteinander vermischt werden.</p>
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<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75833</link>
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<pubDate>Sun, 09 Aug 2026 15:12:52 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>KI</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kurzwellengroßsender: Gesundheitsproteste im Zeitvergleich (I) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Über Jahrzehnte versorgten leistungsstarke Kurzwellensender fremde Kontinente mit Nachrichten. Viele dieser Anlagen arbeiteten mit 250 kW bis 500 kW Sendeleistung und standen in der Nähe von Ortschaften. Eine Recherche zu 19 internationalen Kurzwellengroßsendern zeigt: Lokale Gesundheitsproteste sind dokumentiert, aber keineswegs an allen Standorten.</strong></span><br />
 <br />
Kurzwellengroßsender standen häufig über Jahrzehnte in unmittelbarer Nähe von Wohngebieten. Wenn die starke HF-Exposition selbst der Auslöser gesundheitlicher Beschwerden gewesen wäre, müsste man erwarten, dass entsprechende Konflikte relativ früh nach Aufnahme des Sendebetriebs entstanden. Genau das zeigt die historische Recherche jedoch nicht. Die dokumentierten Gesundheitskonflikte setzen vielmehr überwiegend deutlich später ein. Besonders auffällig ist ihre zeitliche Häufung ab etwa 1980. Der erste klar erkennbare Fall ist Schwarzenburg in der Schweiz. Danach folgen Proteste an weiteren Standorten, unter anderem Sarnen und Lenk, Holzkirchen, Zeewolde und schließlich Santa Maria di Galeria.</p>
<p>Damit stellt sich eine interessante Frage: Handelt es sich um voneinander unabhängige lokale Konflikte – oder könnten sich mit der zunehmenden öffentlichen Debatte über &quot;Elektrosmog&quot; auch Argumente und Protestmuster von einem Standort zum nächsten verbreitet haben?</p>
<p>Diese Frage lässt sich anhand der verfügbaren Quellen nicht abschließend beantworten. Die zeitliche Abfolge ist jedoch auffällig genug, um sie bei der Bewertung der Protestgeschichte zu berücksichtigen.<br />
 <br />
<span style="font-size:x-large;">Was wurde untersucht?</span></p>
<p>Untersucht wurden 19 bedeutende internationale Kurzwellensendeanlagen in verschiedenen Ländern. Gesucht wurde gezielt nach lokalen und regionalen Medienberichten, Bürgerinitiativen, Petitionen, Anwohnerbeschwerden, behördlichen Untersuchungen, Gerichtsverfahren und wissenschaftlichen Untersuchungen, in denen gesundheitliche Bedenken wegen der HF-Emissionen des jeweiligen Senders eine erkennbare Rolle spielten.</p>
<p>Die 19 Standorte bilden keine Zufallsstichprobe und keine vollständige Erhebung aller historischen Kurzwellengroßsender weltweit. Es handelt sich um eine historische Recherche zu ausgewählten bedeutenden Anlagen. Das Ergebnis ist deshalb keine statistische Schätzung für sämtliche Kurzwellensender der Welt.</p>
<p>Als Gesundheitsfall wurde ein Standort nur dann gewertet, wenn sich in den recherchierten Quellen eine lokale Gesundheitsdebatte, organisierte Protestaktivität oder eine institutionelle Untersuchung aufgrund gesundheitlicher Befürchtungen erkennen lässt. Rein technische Störungen im Nahbereich eines Senders wurden dagegen nicht als Gesundheitsprotest gezählt. Ebenso wurde eine allgemeine Sicherheitsfrage nicht automatisch als Gesundheitsfall eingestuft.<br />
 <br />
<span style="font-size:x-large;">Sechs eindeutige Gesundheitsprotestfälle</span></p>
<p>In der Stichprobe sind sechs Standorte mit eindeutig dokumentierten gesundheitlich begründeten Protesten bzw. Gesundheitskonflikten erkennbar: Schwarzenburg, Sarnen und Lenk in der Schweiz, Holzkirchen/Valley in Deutschland, Zeewolde in den Niederlanden sowie Santa Maria di Galeria in Italien/Vatikan.</p>
<p>Moosbrunn in Österreich wird gesondert behandelt. Dort ist ein umfangreiches Gutachten der Universität Wien zur gesundheitlichen Problematik bibliografisch nachgewiesen. Der Volltext konnte jedoch nicht beschafft werden. Deshalb wird Moosbrunn nicht auf dieselbe Evidenzstufe wie die sechs eindeutigen Fälle gestellt.</p>
<p>Bei den übrigen zwölf untersuchten Standorten konnte keine vergleichbare lokale Gesundheitsprotestgeschichte nachgewiesen werden. Das ist keine Aussage, dass es dort niemals individuelle Beschwerden gegeben habe. Es bedeutet lediglich, dass in der recherchierten Quellenlage keine entsprechende organisierte oder institutionell dokumentierte Gesundheitsauseinandersetzung gefunden wurde.<br />
 <br />
<span style="font-size:x-large;">Schweiz – Schwarzenburg: der Ausgangspunkt?</span></p>
<p>Der Kurzwellensender Schwarzenburg nahm 1939 den Betrieb auf. Die Anlage wurde über Jahrzehnte erweitert und gehörte zeitweise zu den leistungsstärksten Kurzwellensendeanlagen der Schweiz.</p>
<p>Die Gesundheitsdebatte setzte nicht mit der Inbetriebnahme ein. Das Schweizerische Nationalmuseum dokumentiert eine zunehmende öffentliche Diskussion bereits ab etwa 1980. 1986 folgte eine Petition von 121 Einwohnern. Zunächst standen technische Störungen im Vordergrund: Melkmaschinen, Lüftungen, Computer und andere Einrichtungen wurden durch die starken HF-Felder beeinflusst. Anschließend wurden gesundheitliche Beschwerden wie Kopfschmerzen und Schlafstörungen zum Thema.</p>
<p>1990 folgte eine weitere Petition wegen möglicher gesundheitlicher Gefahren. Später entstand die Aktion &quot;Schwarzenburg ohne Kurzwellensender&quot; (SchoK). 1998 wurde der Sendebetrieb eingestellt. Zwischen dem Sendebeginn 1939 und dem Beginn der öffentlichen Gesundheitsdebatte lagen damit rund vier Jahrzehnte.</p>
<p>Interessant ist die wissenschaftliche Entwicklung: Untersuchungen aus den 1990er Jahren berichteten eine Zunahme von Schlafstörungen mit steigender HF-Exposition und eine Verbesserung der Schlafqualität nach Unterbrechung bzw. Abschaltung des Senders. Die Autoren sahen darin starke Hinweise auf einen kausalen Zusammenhang mit Schlafstörungen, konnten allerdings einen biologischen nicht eindeutig von einem psychologischen Effekt unterscheiden.</p>
<p>Schwarzenburg ist deshalb kein geeigneter Beleg für die Behauptung, Gesundheitsbeschwerden seien dort &quot;widerlegt&quot; worden. Der wissenschaftliche Befund ist differenzierter. Für die historische Fragestellung bleibt aber etwas anderes interessant: Die öffentliche Gesundheitsdebatte entstand Jahrzehnte nach Beginn des Sendebetriebs.<br />
 <br />
<span style="font-size:x-large;">Schweiz – Sarnen und Lenk: die nächste Protestwelle</span></p>
<p>Die Schweizer Kurzwellensinfrastruktur wurde ab den 1950er Jahren dezentralisiert. Sarnen und Lenk übernahmen Teile der internationalen Ausstrahlung. Sarnen ging 1973 mit einem 250-kW-Kurzwellensender in Betrieb. Lenk folgte 1974 mit zwei 250-kW-Kurzwellensendern. Die dokumentierten Anwohnerproteste wegen &quot;Elektrosmog&quot; setzten erst Anfang der 1990er Jahre ein – rund 20 Jahre nach Aufnahme des Sendebetriebs.</p>
<p>Besonders aufschlussreich ist eine zeitgenössische Darstellung des Schweizer Auslandsrundfunks im &quot;RADIOJournal&quot;. Dort wird berichtet, Swisscom sehe sich an den beiden Standorten Sarnen und Lenk &quot;zunehmenden Protesten von Anwohnern&quot; ausgesetzt, die fürchteten, durch den sogenannten &quot;Elektrosmog&quot; um ihre Gesundheit gebracht zu werden. Als Konsequenz wurde die Stilllegung beschrieben.</p>
<p>Die Quelle nennt Sarnen und Lenk dabei ausdrücklich gemeinsam.Das ist für unsere Fragestellung interessant, weil Schwarzenburg zu diesem Zeitpunkt bereits seit Jahren Gegenstand einer öffentlichen Gesundheitsdebatte war.</p>
<p>Die Chronologie lautet damit:</p>
<p><strong>Schwarzenburg</strong><br />
Sendebeginn 1939 → öffentliche Gesundheitsdebatte ab etwa 1980 → größere Proteste ab 1986 → Stilllegung 1998 (März).<br />
<strong>Sarnen</strong><br />
Sendebeginn 1973 → zunehmende Anwohnerproteste wegen &quot;Elektrosmog&quot; Anfang/Mitte der 1990er Jahre → Stilllegung 1992.<br />
<strong>Lenk</strong><br />
Sendebeginn 1974 → zunehmende Anwohnerproteste wegen &quot;Elektrosmog&quot; Anfang/Mitte der 1990er Jahre → Stilllegung 1998 (Oktober).</p>
<p>Damit entsteht erstmals ein Muster, das über einen rein lokalen Zusammenhang hinausweisen könnte. Schwarzenburg war der erste Schweizer Großsenderstandort mit einer öffentlich dokumentierten Gesundheitsdebatte. Sarnen und Lenk folgten später, als &quot;Elektrosmog&quot; bereits ein etabliertes Thema war.</p>
<p>Ob dabei tatsächlich Argumente, Medienberichte oder Protestmuster von Schwarzenburg auf andere Standorte übertragen wurden, ist damit allerdings noch nicht bewiesen.<br />
 <br />
<span style="font-size:x-large;">Deutschland – Holzkirchen/Valley</span></p>
<p>Der Sender Holzkirchen/Oberlaindern wurde 1951 für Radio Free Europe in Betrieb genommen. 1981 kamen vier Kurzwellensender mit jeweils 250 kW hinzu. Die organisierte lokale Gesundheitsdebatte setzte erst 1995 ein. In diesem Jahr formierte sich eine Bürgerinitiative gegen die Sendeanlage. Gesundheitliche Bedenken waren ein wesentlicher Bestandteil der Auseinandersetzung.</p>
<p>Für die vier 250-kW-Kurzwellensender ergibt sich damit ein Abstand von etwa 14 Jahren zwischen ihrer Inbetriebnahme und der Gründung der Bürgerinitiative. Das ist deutlich weniger als bei Schwarzenburg, aber immer noch kein unmittelbarer Protest nach Einschalten der Sender. Zeitlich liegt Holzkirchen zudem nach der Schweizer Protestwelle um Schwarzenburg sowie den späteren Protesten in Sarnen und Lenk. Damit ist ein möglicher Transfer von Argumenten chronologisch denkbar.</p>
<p>Die Anlage wurde 2003 stillgelegt. Die Stilllegung darf allerdings nicht als Folge nachgewiesener Gesundheitsschäden dargestellt werden. Der Bedeutungsverlust des klassischen Auslandsrundfunks nach dem Ende des Kalten Krieges und veränderte technische und politische Rahmenbedingungen waren entscheidend.</p>
<p>Eine 2007 in sekundären Quellen erwähnte Untersuchung wird von Sendergegnern als Beleg für gesundheitliche Auswirkungen interpretiert. Der Originalbericht konnte in dieser Recherche jedoch nicht überprüft werden. Dem steht eine amtliche Untersuchung der Krebssterblichkeit gegenüber, bei der keine entsprechenden Auffälligkeiten festgestellt wurden. Holzkirchen ist deshalb eindeutig ein Gesundheitsprotestfall, aber kein Nachweis eines wissenschaftlich gesicherten Gesundheitsschadens.<br />
 <br />
<span style="font-size:x-large;">Niederlande – Zeewolde/Flevoland</span></p>
<p>Die Großsendeanlage in Flevoland diente Radio Nederland Wereldomroep und verfügte über mehrere Hochleistungssender. Auch hier entstand die Gesundheitsdebatte erst nach längerem Sendebetrieb.</p>
<p>Ein Anwohner erhob 1994 rechtliche Ansprüche und machte neben technischen Störungen auch gesundheitliche Probleme geltend. 1997 untersuchte die GGD Flevoland Gesundheitsbeschwerden rund um den Kurzwellensender. 1999 veranstaltete die Gemeinde Zeewolde ein Symposium &quot;Kurzwellensender und Volksgesundheit&quot;. Das RIVM dokumentiert beide Vorgänge. Damit folgt Zeewolde zeitlich auf die Schweizer Proteste und auf Holzkirchen.</p>
<p>Das macht Zeewolde für die Frage eines möglichen Mitläufereffekts interessant. Es beweist ihn aber nicht. Die Gesundheitsprobleme können auch unabhängig von den Vorgängen an anderen Standorten entstanden sein. Wichtig bleibt die Unterscheidung zwischen Gesundheitsbedenken und nachgewiesenem Gesundheitsschaden. Die dokumentierte Gesundheitsdebatte ist ein historischer Fakt; daraus folgt keine Kausalität.<br />
 <br />
<span style="font-size:x-large;">Italien/Vatikan – Santa Maria di Galeria</span></p>
<p>Das Sendezentrum von Vatican Radio bei Santa Maria di Galeria entstand bereits in den 1950er Jahren und wurde über Jahrzehnte ausgebaut. Es wurden Hochleistungssender bis etwa 500 kW eingesetzt.</p>
<p>Der organisierte Gesundheitskonflikt begann erst Ende der 1990er Jahre. Die Bürgerinitiative &quot;Bambini senza onde&quot; machte mögliche Gesundheitsgefahren zum zentralen Thema. 2001 demonstrierten rund 200 Menschen gegen den Sendebetrieb. Damit liegt auch dieser Fall deutlich nach dem Beginn der internationalen Elektrosmogdebatte.</p>
<p>Die epidemiologische Untersuchung im Raum Cesano ist wissenschaftlich allerdings komplexer, als es in der öffentlichen Auseinandersetzung häufig dargestellt wurde. Denn eine Untersuchung berichtete statistische Auffälligkeiten bei kindlicher Leukämie und einen Entfernungsgradienten. Die Autoren wiesen jedoch selbst auf die geringe Fallzahl und die ungenaue Erfassung der individuellen HF-Exposition hin. Eine internationale Expertengruppe des italienischen Gesundheitsministeriums kam 2001 zu dem Ergebnis, dass die vorliegenden Daten keine Beziehung zwischen den Emissionen von Radio Vaticana und Inzidenz bzw. Mortalität kindlicher Leukämien nachwiesen.</p>
<p>Auch hier gilt deshalb: Gesundheitsprotest ja. Kausaler Gesundheitsschaden durch den Sender nicht nachgewiesen.<br />
 <br />
<span style="font-size:x-large;">Österreich – Moosbrunn: ein Grenzfall</span></p>
<p>Die Kurzwellensendeanlage Moosbrunn wurde 1959 errichtet und in den folgenden Jahrzehnten erweitert. Für 1992/93 ist ein umfangreiches Gutachten des Instituts für Umwelthygiene der Universität Wien bibliografisch belegt: &quot;Medizinisch-hygienische Untersuchungen und Beurteilungen der Kurzwellenanlage Moosbrunn&quot;. Es wurde im Auftrag der Gemeinden Moosbrunn, Mitterdorf und Gramatneusiedl erstellt. Damit ist eine institutionelle Auseinandersetzung mit gesundheitlichen Fragen eindeutig belegt.</p>
<p>Der Volltext des Gutachtens konnte jedoch nicht beschafft werden. Aussagen darüber, welche gesundheitlichen Befunde die Untersuchung tatsächlich ergab, sollten deshalb nicht aus späteren Sekundärquellen übernommen werden.</p>
<p>Moosbrunn wird deshalb in dieser Recherche als Grenzfall geführt und nicht als gleichwertiger Gesundheitsprotestfall.<br />
 <br />
<em>Fortsetzung in Teil II</em></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75832</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75832</guid>
<pubDate>Sun, 09 Aug 2026 15:11:39 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>KI</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Schwarzenburg – weltweit! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Das schweizerische &quot;<a href="https://www.mfk.ch/austauschen/blog/schwarzenburg-weltweit">Museum für Kommunikation</a>&quot; berichtet von A bis Z detailliert über die bewegte Geschichte des Kurzwellensenders Schwarzenburg. Ohne zu beschönigen und ohne zu hetzen. Das macht die Darstellung glaubhaft und verdeutlicht: Es gab 1998 multikausale Gründe, den Sender stillzulegen. Die von Gigaherz-Jakob monokausal dramatisierten Gesundheitsaspekte waren bestenfalls <a href="https://www.emf-portal.org/de/article/12967">ein unbestätigter Grund</a> unter vielen Gründen.</strong></span></p>
<p>Hier ein Auszug aus der Schilderung der Endphase des Senders ...</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>[...] 1997 will die PTT die Antennenanlage des Kurzwellensenders durch moderne Drehstandantennen ersetzen. Nun gehen 400 Einsprachen ein und der Verein «Schwarzenburg ohne Kurzwellensender SchoK» organisiert Proteste vor Ort. Schliesslich verzichtet die PTT auf den Ausbau und noch 1998 wird der Kurzwellensender Schwarzenburg stillgelegt. Ausschlaggebend sind laut Bund und SRG [Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft; Anm. Postingautor] in erster Linie wirtschaftliche Überlegungen. Kommt hinzu, dass gleichzeitig die PTT liberalisiert wird und die neue Besitzerin der Sendeanlage – die Swisscom – möglichst gewinnbringend zu handeln hat. Radioprogramme können nun auch via Satelliten und Sendeanlagen in Übersee ausgestrahlt werden. Die Protestbewegung vor Ort und zu befürchtende Klagen betreffend Gesundheitsschäden dürfte dem Bund den Entscheid zur Stilllegung leicht gemacht haben. Im Jahr 2000 geht <a href="http://www.swissinfo.ch">www.swissinfo.ch</a> online und ermöglicht weltweit den Zugang zu den SRG-Inhalten. Im Oktober 2004 werden die letzten SRI-Sendungen [Schweizer Radio International; Anm. Postingautor] über Kurzwelle ausgestrahlt. Das Internet löst somit die analogen Kurzwellensignale aus der Schweiz definitiv ab. [...]</strong></em></span></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75016</link>
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<pubDate>Thu, 18 Sep 2025 12:18:35 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>KW-Sender Schwarzenburg: Letzte Sendung vor 25 Jahren (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Gigaherz&#039; Präsident auf Lebenszeit Hans-U. Jakob <a href="https://www.gigaherz.ch/gigaherz-tv-maerz-2023/">macht rückwirkend darauf aufmerksam</a>, dass sich am 28. März 2023 der Tag zum 25-sten Mal jährt, als die <a href="https://www.sarganserland-walensee.ch/radio_tv_historisch/AM_Sender/signet_kurzwellensender_schwarzenburg.mp4">Erkennungsmelodie des Kurzwellensenders Schwarzenburg</a> (zurück mit â† im Browser) zum letzten Mal über den Äther ging. Und selbstverständlich nutzt er auch diese Gelegenheit, um die Legende am Leben zu erhalten, der Sender sei allein aus gesundheitlichen Gründen stillgelegt worden:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>[...] Im Internet geistern immer noch bösartige unbelehrbare Funk-Fanatiker herum, die behaupten, die Sendeanlagen nvon Schwarzenburg seien aus wirtschaftlichen und nicht aus gesundheitlichen Gründen abgebrochen worden. [...]</strong></em></span></p>
<p>Jakobs immerwährendes Bemühungen haben mich dazu verleitet, die KI ChatGPT in ein Gespräch über das Ende des Kurzwellensenders Schwarzenburg zu verwickeln. Da die KI ihr Wissen aus dem Internet saugt, gibt sie einen Fingerzeig, wie weit Jakob inzwischen mit dem Streuen seiner Legende gekommen ist. Der Gigaherz-Präsident sollte zu seiner Schonung das Gespräch jedoch besser nicht verfolgen ...<br />
 <br />
<span class="underline">Ich</span>: <strong>Sage mir bitte, wie viele Kurzwellen-Großsender in der Schweiz und in Deutschland stillgelegt wurden.</strong></p>
<p><span class="underline">ChatGPT</span>: <em>In der Schweiz wurden in den letzten Jahren einige Kurzwellen-Großsender stillgelegt, darunter der Sender Sottens im Jahr 2008 und der Sender Schwarzenburg im Jahr 2012. Der Sender Beromünster, der von 1931 bis 2008 in Betrieb war, sendete ebenfalls auf Kurzwelle.</em></p>
<p><em>In Deutschland wurden ebenfalls einige Kurzwellen-Großsender stillgelegt, darunter der Sender Wertachtal im Jahr 2013 und der Sender Ismaning im Jahr 2015. Der Sender Nauen bei Berlin, der seit den 1920er Jahren in Betrieb ist, sendet immer noch auf Kurzwelle, wird aber heute vor allem für Übertragungen in andere Regionen wie Afrika oder Asien genutzt.</em></p>
<p><em>Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass dies keine vollständige Liste ist und dass es im Laufe der Zeit weitere Veränderungen in der Kurzwellen-Rundfunklandschaft gegeben haben könnte.</em><br />
 <br />
<strong>Schwarzenburg wurde 2012 abgebaut, bist du da sicher?</strong></p>
<p><em>Es tut mir leid, mein vorheriger Kommentar war nicht korrekt. Der Sender Schwarzenburg wurde tatsächlich im Jahr 2008 stillgelegt und nicht 2012. Ich bitte um Entschuldigung für die Verwirrung.</em><br />
 <br />
<strong>Ein Schweizer behauptet, der Sender sei 1998 stillgelegt worden.</strong></p>
<p><em>Es tut mir leid für die Verwirrung. Tatsächlich wurde der Sender Schwarzenburg in der Schweiz im Jahr 1998 geschlossen und nicht 2008, wie ich zuvor angegeben hatte. Ich bitte um Entschuldigung für meine fehlerhafte Antwort.</em><br />
 <br />
<strong>Wie kamst du zu den falschen Angaben?</strong></p>
<p><em>Ich habe einen Fehler in meiner Datenbank gemacht, der zu einer fehlerhaften Antwort führte. Obwohl ich darauf trainiert wurde, genaue Informationen bereitzustellen, können aufgrund von Unvollständigkeiten oder Fehlern in den Quellen, auf die ich zugreife, manchmal Fehler in meinen Antworten auftreten. Ich werde meine Datenbank aktualisieren, um solche Fehler in Zukunft zu vermeiden. Vielen Dank, dass Sie mich darauf aufmerksam gemacht haben.</em><br />
 <br />
<strong>Also: Wann wurde der Sender Schwarzenburg geschlossen?</strong></p>
<p><em>Der Sender Schwarzenburg in der Schweiz wurde tatsächlich im Jahr 1998 stillgelegt.</em><br />
 <br />
<strong>Warum?</strong></p>
<p><em>Der Sender Schwarzenburg wurde aufgrund der Veränderungen in der Rundfunklandschaft und der fortschreitenden Digitalisierung der Übertragungstechnologie stillgelegt. Mit dem Aufkommen neuer digitaler Übertragungsmöglichkeiten wie Satellitenfernsehen und Internet-basiertem Streaming verlor der Kurzwellen-Rundfunk seine frühere Bedeutung und Reichweite. Da die Kosten für den Betrieb und die Instandhaltung des Senders Schwarzenburg hoch waren und die Hörerzahlen immer weiter zurückgingen, entschieden die Verantwortlichen, den Sender schließlich zu schließen.</em><br />
 <br />
<strong>Weiß du mehr zu den Hörerzahlen?</strong></p>
<p><em>Da ich auf einen bestimmten Kenntnisstand beschränkt bin, kann ich keine genauen Zahlen zu den Hörerzahlen des Schwarzenburg-Senders geben. Es ist jedoch bekannt, dass die Kurzwellen-Rundfunknutzung in den letzten Jahrzehnten aufgrund der wachsenden Popularität von anderen Übertragungstechnologien, wie Satellitenfernsehen und Internet-Streaming, abgenommen hat. Diese Technologien ermöglichen eine schnellere, zuverlässigere und kostengünstigere Übertragung von Inhalten, was zu einem Rückgang der Kurzwellen-Hörerzahlen geführt hat. Aus diesem Grund wurde der Sender Schwarzenburg 1998 aufgrund sinkender Hörerzahlen stillgelegt.</em><br />
 <br />
<strong>Angeblich soll die Bevölkerung dort unter der Strahlung gelitten haben und einige behaupten, dies wäre der wahre Grund für die Stilllegung gewesen.</strong></p>
<p><em>Ich habe keine Informationen darüber gefunden, dass die Strahlung des Schwarzenburg-Senders tatsächlich Auswirkungen auf die Gesundheit der umliegenden Bevölkerung hatte und dies der tatsächliche Grund für seine Stillegung war. Obwohl es Bedenken hinsichtlich der Strahlung von Rundfunksendern gibt, haben die meisten Studien keine signifikanten gesundheitlichen Auswirkungen für Menschen in der Nähe solcher Sender gefunden, solange die Strahlung innerhalb der festgelegten Grenzwerte bleibt.</em></p>
<p><em>In der Regel werden Rundfunksender so betrieben, dass die Strahlung auf ein Minimum reduziert wird und die geltenden Grenzwerte eingehalten werden, um die Sicherheit für die umliegende Bevölkerung zu gewährleisten. Die Entscheidung zur Stilllegung des Schwarzenburg-Senders basierte wahrscheinlich auf anderen Faktoren wie den rückläufigen Hörerzahlen und den Kosten für Betrieb und Wartung des Senders.</em></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=73042</link>
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<pubDate>Fri, 07 Apr 2023 16:26:38 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Spatenpauli 8:0 Gigaherz-Jakob: kleine Antennenkunde (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ein &quot;Steuern&quot; der Elevation war nicht erforderlich, da der Elevationswinkel konstant war. Um den für Überseeversorgung gewünschten Elevationswinkel von 11° zu erzielen, mussten die Dipol/Reflektor-Pärchen lediglich in bestimmten unveränderbaren Abständen zueinander in den Vorhang eingehängt werden. Auf diese Weise wurden die zur gewünschten vertikalen Ausrichtung des Gesamtfunkfeldes einer Strahlerwand erforderlichen Phasenbeziehungen der einzelnen Pärchen zueinander gezielt herbeigeführt. Erst mit der dadurch erreichten Elevation von 11° konnten auch die nahe gelegenen Hügel der Gibelegg von den Funkwellen verlustarm überwunden werden. Schon wegen dieses natürlichen Ausbreitungshindernisses wegen ist Jakobs Behauptung, die Vorhangantenne hätte ohne Elevation waagerecht abgestrahlt, funktechnischer Unsinn.</p>
</blockquote><p>Konkrete Angaben, wie bei Vorhangantennen ein Elevationswinkel gewährleistet wird, sind im www nicht zu finden. Deshalb habe ich in der Schweiz weiter recherchiert und von berufener Seite folgende Auskunft bekommen:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Soweit ich weiß, der Erhebungswinkel ergibt sich aus der Kombination der direkten Welle und der vom Boden reflektierten Welle. Der Elevationswinkel wird durch die Höhe des Dipolvorhangs über dem Boden festgelegt.</strong></em></span></p>
<p>Dies deckt sich ziemlich gut mit der <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=65836"><span class="underline">hier</span></a> erwähnten &quot;Ablenkfeldstärke&quot;.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=71807</link>
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<pubDate>Sat, 19 Mar 2022 19:41:03 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
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<title>Elevationswinkel des KW-Senders Schwarzenburg (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Gefunden habe ich den Beleg in dieser unvollständigen wissenschaftlichen Fachdokumentation einer Studiengruppe, die im Oktober 1990 vom Schweizer Ministerium für Verkehr und Energie einberufen wurde, um biologische Auswirkungen des Senders Schwarzenburg zu untersuchen. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Den ganzen Bericht findet man <a href="https://www.bfe.admin.ch/bfe/fr/home/news-und-medien/publikationen.exturl.html/aHR0cHM6Ly9wdWJkYi5iZmUuYWRtaW4uY2gvZnIvc3VjaGU=.html?keywords=&amp;q=schwarzenburg&amp;from=&amp;to=&amp;nr=">hier</a>. Im Anhang gibt es kartographisch dargestellte Abbildungen zu den Messresultaten.</p>
</blockquote><p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/danke.gif" alt=":danke:" /></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=71607</link>
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<pubDate>Mon, 24 Jan 2022 12:15:18 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
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<title>Elevationswinkel des KW-Senders Schwarzenburg (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Gefunden habe ich den Beleg in dieser unvollständigen wissenschaftlichen Fachdokumentation einer Studiengruppe, die im Oktober 1990 vom Schweizer Ministerium für Verkehr und Energie einberufen wurde, um biologische Auswirkungen des Senders Schwarzenburg zu untersuchen. </p>
</blockquote><p>Den ganzen Bericht findet man <a href="https://www.bfe.admin.ch/bfe/fr/home/news-und-medien/publikationen.exturl.html/aHR0cHM6Ly9wdWJkYi5iZmUuYWRtaW4uY2gvZnIvc3VjaGU=.html?keywords=&amp;q=schwarzenburg&amp;from=&amp;to=&amp;nr=">hier</a>. Im Anhang gibt es kartographisch dargestellte Abbildungen zu den Messresultaten.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=71605</link>
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<pubDate>Mon, 24 Jan 2022 07:24:34 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>e=mc2</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Die unsichtbare Bedrohung - ein ungefährlicher Film! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Der Schweizer Filmemacher Daniel Näf hat über die Geschichte des Ringens um die Stilllegung des Kurzwellensenders Schwarzenburg einen Film von rd. 60 Minuten Dauer angefertigt (&quot;Die unsichtbare Bedrohung&quot;).</p>
</blockquote><p>Es ist kaum zu glauben, welche Reaktion das vorangegangene harmlose Posting bei Gigaherz-Präsident Jakob <a href="https://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=79849#p79849">zwei Tage später</a> auslöste:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong><span style="font-size:x-large;">Die unsichtbare Bedrohung - ein gefährlicher Film!</span></strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Der 60minütige Dokumentarfilm «Die unsichtbare Bedrohung» von Daniel Näf, erstellt in den Jahren 2018-19, in welchem die Geschichte des ehemaligen Kurzwellensenders Schwarzenburg nachgezeichnet wird, liegt der Mobilfunklobby offensichtlich immer noch schwer auf dem Magen. [...]</strong></em></span></p>
<p>Das ist feinster Schweizer Käse.<br />
Hier in Scheiben geschnitten:</p>
<p>► Niemand außer Jakob behauptet, der Film von Näf sei ein <em>Dokumentarfilm</em>.<br />
► Näf erzählt eben nicht wie von Jakob behauptet die Geschichte des ehemaligen Kurzwellensenders Schwarzenburg, sondern nur die Geschichte der Proteste gegen diesen Sender. Dagegen wäre nichts einzuwenden, hätte Näf auch den wissenschaftlichen Untersuchungen angemessenen Raum gegeben, maßgebliche Politiker und ehemalige PTT-Mitarbeiter befragt. Hat er aber nicht. Er wertete rückblickend nur das Archiv-Material aus, das allem Anschein nach Gigaherz-Jakob ihm überließ. Damit ist der Film eine Inszenierung, ein Dorfheldenepos aus Sicht der Protestierer. Sonst nichts.<br />
► Nur wegen der jüngsten belanglosen Erwähnung des Films am 16. Januar 2022 im IZgMF-Forum (siehe oben) schlussfolgert der Gigaherz-Präsident, der Film sei &quot;<em>gefährlich</em>&quot; und liege &quot;<em>der Mobilfunklobby offensichtlich immer noch schwer auf dem Magen&quot;</em>. Danke für die Blumen! Ich wusste bislang nicht Bescheid über die enorme Wirkung von Postings im IZgMF-Forum. Wenn schon niemand sonst, muss zumindest Gigaherz-Jakob schwer davon beeindruckt sein <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/tongue.png" alt=":-P" />.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br />
<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=thread&amp;id=41664#p71598">181. Gigaherz: Die Unterstellungen des Hans-Ulrich Jakob</a><br />
<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69332">Sein Kampf: Gigaherz-Jakob setzt sich Film-Denkmal</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=71601</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=71601</guid>
<pubDate>Sat, 22 Jan 2022 22:55:57 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
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<title>Spatenpauli 8:0 Gigaherz-Jakob: kleine Antennenkunde (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Bild 3</strong>: Mit viel Blabla bestreitet Ex-Elektriker Jakob, die 125°-Abstrahlung des Kurzwellensenders Schwarzenburg habe mit <a href="index.php?id=51792" class="internal">11° Elevationswinkel</a> stattgefunden. Jakob behauptet mit kindlicher Logik, die Abstrahlung sei waagrecht (0°) erfolgt. Belege für seine Darstellung kann Jakob keine vorbringen. Ich hingegen für meine Darstellung schon:</p>
</blockquote><p>Mit Bild 3 zeigt Gigaherz-Jakob <a href="https://www.gigaherz.ch/wp-content/uploads/2014/08/Antennenzaun-KWS.jpg">eine Strichzeichnung</a> der Schwarzenburger Vorhangantenne und textet dazu:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Bild oben zeigt jedoch, dass die in den Antennenzäunen aufgehängten Kurzwellenantennen (in fett ausgezogenen waagrechten Strichen dargestellt) aus je einem Direktor in Senderichtung und je einem Reflektor in Gegenrichtung bestanden. Direktor und Reflektor immer in halber Distanz der Wellenlänge. Da die Antennen bidirektional funktionieren mussten, diejenige in Richtung Nahost zum Beispiel am Nachmittag, mit Azimut 125Grad und in Richtung Nordamerika während der 2. Nachthälfte, mit Azimut 305Grad, das heisst in der Gegenrichtung, gab es keinerlei Möglichkeit eine Elevation zu steuern. Was gesteuert werden konnte war einzig der Wechsel der Senderichtung, das heisst die wechselweise Verwendung von Direktor und Reflektor.</strong></em></span></p>
<p>Der Text verrät grundlegende Defizite des Ex-Elektrikers im Verständnis der Antennentechnik. Denn in seiner Darstellung fehlt das wichtigste Element der beschriebenen Vorhangantenne, nämlich die strahlenden Dipole, die von den Sendern im Sendergebäude via Speiseleitungen mit elektrischer Energie versorgt wurden. Angeordnet in Zeilen und Spalten sind diese Dipole (Metallstangen) in einen Vorhang der Antennenkonstruktion (Strahlerwand) waagerecht eingehängt. Jakob verwechselt die Dipole mit den &quot;Direktoren&quot;, wie sie früher bei Yagi-Antennen millionenfach auf Hausdächern für den TV-Empfang zu sehen waren. Die Schwarzenburger Vorhangantenne aber hatte keine Direktoren. Die Richtwirkung und der Antennengewinn wurde mit Reflektoren (ebenfalls waagerechte Metallstangen) erzielt. Die vielen Dipol/Reflektor-Pärchen einer Strahlerwand sind in der Strichzeichnung gut zu erkennen. Dipol und Reflektor bilden zusammen die einfachste Form einer gerichteten Abstrahlung von Funkwellen. Erst wenn eine stärkere Richtwirkung (und damit ein höherer Antennengewinn) erforderlich ist, kommen zusätzliche Direktoren ins Spiel, die sich dann nicht &quot;hinter&quot; einem Dipol befinden wie der Reflektor, sondern &quot;davor&quot;. Jakobs Strichzeichnung zeigt jedoch <em>keine</em> Direktoren. Durch Vertauschen der Dipole und Reflektoren (elektrische Umschaltung) sendete eine Strahlerwand mal in die eine Richtung mal in Gegenrichtung.</p>
<p>Ein &quot;Steuern&quot; der Elevation war nicht erforderlich, da der Elevationswinkel konstant war. Um den für Überseeversorgung gewünschten Elevationswinkel von 11° zu erzielen, mussten die Dipol/Reflektor-Pärchen lediglich in bestimmten unveränderbaren Abständen zueinander in den Vorhang eingehängt werden. Auf diese Weise wurden die zur gewünschten vertikalen Ausrichtung des Gesamtfunkfeldes einer Strahlerwand erforderlichen Phasenbeziehungen der einzelnen Pärchen zueinander gezielt herbeigeführt. Erst mit der dadurch erreichten Elevation von 11° konnten auch die nahe gelegenen Hügel der Gibelegg von den Funkwellen verlustarm überwunden werden. Schon wegen dieses natürlichen Ausbreitungshindernisses ist Jakobs Behauptung, die Vorhangantenne hätte ohne Elevation waagerecht abgestrahlt, funktechnischer Unsinn.</p>
<p>Gesteuert wurde bei der Schwarzenburger Vorhangantenne wenn überhaupt nur der horizontale Abstrahlwinkel (Azimuth). Aller Voraussicht nach wurden dafür, <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=thread&amp;id=51792#p71593">wie hier erwähnt</a>, Phasenschieber verwendet.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=71595</link>
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<pubDate>Sat, 22 Jan 2022 12:46:55 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Elevationswinkel des KW-Senders Schwarzenburg (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><blockquote><p>Was Gigaherz-Präsident Jakob zu meinen Recherchen zu sagen hat, &lt;<a href="https://www.gigaherz.ch/sommerlacher-2018-nr-2/">hier</a>&gt; lässt es sich nachlesen.</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>[...]<br />
Bild 3: Mit viel Blabla bestreitet Ex-Elektriker Jakob, die 125°-Abstrahlung des Kurzwellensenders Schwarzenburg habe mit <a href="index.php?id=51792" class="internal">11° Elevationswinkel</a> stattgefunden. Jakob behauptet mit kindlicher Logik, die <strong>Abstrahlung sei waagrecht (0°) erfolgt</strong>.</p>
</blockquote></blockquote><p>Nur der Vollständigkeit halber hier ein weiterer Beleg für den Elevationswinkel von 11°, mit dem die Vorhangantenne des KW-Senders Schwarzenburg ihre Signale abstrahlte. Gefunden habe ich den Beleg in dieser unvollständigen wissenschaftlichen <a href="https://ecfsapi.fcc.gov/file/1977140002.pdf">Fachdokumentation einer Studiengruppe</a>, die im Oktober 1990 vom Schweizer Ministerium für Verkehr und Energie einberufen wurde, um biologische Auswirkungen des Senders Schwarzenburg zu untersuchen. Die Autoren der folgenden Textpassage sind Dr. Jürg Baumann, damals Buwal (später Bafu), und Robert Coray, damals Swiss Telecom PTT, der schon 1993 wegen des Senders in <a href="https://microwavenews.com/news/backissues/n-d93issue.pdf">Kontakt mit Louis Slesin</a> stand (Microwave News).</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>The Schwarzenburg shortwave transmitter covers exclusively overseas regions. In general, the direction of emission changes every 2 hours. A maximum of three 6.1 - 21.8 MHz transmitters with output powers of 150 kW operate simultaneously at the Schwarzenburg complex. Three curtain-array antennas, arranged in a classic &quot;star-configuration&quot;, enable to direct the emission into almost any horizontal angle at intervals of 15° . <span style="color:#f00;">The main beam is normally adjusted for an elevation of 11° ; areas at ground level in the proximity of the antennas are thus not directly exposed to the main beam, but to a&quot;complex &quot;stray field&quot;, composed of main beam components and unintended side and back lobes from the three simultaneously working antennas.</span> Generally one emission period lasts 105 minutes and is followed by a silent period of 15 minutes,which allows to change the direction and frequencies (see Figure 4.1).</strong></em></span></p>
<p>[<em>Der Kurzwellensender Schwarzenburg deckt ausschließlich Regionen in Übersee ab. Im Allgemeinen ändert sich die Ausstrahlungsrichtung alle zwei Stunden. Am Standort Schwarzenburg arbeiten maximal drei 6,1- bis 21,8-MHz-Sender mit einer Ausgangsleistung von 150 kW gleichzeitig. Drei Vorhangantennen, die in einer klassischen &quot;Stern-Konfiguration&quot; angeordnet sind, ermöglichen es, die Emission in fast jeden horizontalen Winkel in Schritten von 15° auszurichten. Der Hauptstrahl wird normalerweise auf eine Elevation von 11° eingestellt. Die Bereiche am Boden in der Nähe der Antennen sind daher nicht direkt dem Hauptstrahl ausgesetzt, sondern einem &quot;komplexen Streufeld&quot;, das sich aus Hauptstrahlkomponenten und unbeabsichtigten Neben- und Rückstrahlern der drei gleichzeitig arbeitenden Antennen zusammensetzt. In der Regel dauert eine Sendeperiode 105 Minuten und wird von einer 15-minütigen Ruhephase gefolgt, in der die Richtung und die Frequenzen geändert werden können (siehe Abbildung 4.1).</em>]</p>
<p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/2022012120025961eb11730b327.jpg" loading="lazy" alt="[image]" width="600" height="463" /></p>
<p>Informationen darüber, wie der Elevationswinkel einer Vorhangantenne für Kurzwelle eingestellt werden kann, habe ich nicht gefunden. <a href="https://docplayer.org/58257727-Sender-besondere-merkmale-kurzwellen-richtstrahlantenne-fuer-senderleistungen-bis-500-kw.html">Dieser Quelle</a> zufolge wurde eine (horizontale) Strahlschwenkung auch damals schon mit Phasenschiebern gemacht, die im Vergleich zu heutigen Phasenschiebern in Massive-Mimo-5G-Antennen für 3,6 GHz allerdings monströse Ausmaße hatten. Ob der Sender Schwarzenburg mit Phasenschiebern ausgestattet war, entzieht sich meiner Kenntnis.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=71593</link>
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<pubDate>Fri, 21 Jan 2022 21:55:38 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Jakobs Weg: Dokumentation, Verfilmung oder Inszenierung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Gigaherz-Jakob erkennt in dem Film eine <em>Dokumentation</em>, Näf sieht darin eine <em>Realisation</em>.</p>
</blockquote><p>Diese alles entscheidende Frage beim Video produzieren lautet: Will ich einen Sachverhalt dokumentieren? Eine Botschaft verfilmen? Oder bestelle ich eine fiktive Welt durch eine filmische Inszenierung?</p>
<p>Böse Zungen behaupten, dass Videoproducer diejenigen Probleme lösen, die man ohne sie nicht hätte. Natürlich ist das falsch. Wahr aber ist, dass man als Auftraggeber im Gespräch mit selbst ernannten Experten schnell das Gefühl erhält, Video produzieren sei eine &quot;Rocket Science&quot;. Ist es nicht. Mit der Frage, ob ein Video dem Prinzip der Dokumentation, der Verfilmung oder Inszenierung folgt, lässt sich die wichtigste Weichenstellung in der Videoproduktion mühelos vornehmen. <a href="https://filmpuls.info/dokumentieren-verfilmen-inszenieren/">weiter ...</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=71569</link>
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<pubDate>Sun, 16 Jan 2022 18:09:04 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kurzwellensender Schwarzenburg: Jakobs Weg (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der Schweizer Filmemacher Daniel Näf hat über die Geschichte des Ringens um die Stilllegung des Kurzwellensenders Schwarzenburg einen Film von rd. 60 Minuten Dauer angefertigt (&quot;Die unsichtbare Bedrohung&quot;). Gigaherz-Jakob erkennt in dem Film eine <em>Dokumentation</em>, Näf sieht darin eine <em>Realisation</em>. Wahrscheinlich ist dies der Grund dafür, warum der Streifen unter den vielen <a href="https://www.artfilm.ch/de/dokumentarfilme">Dokumentationen Näfs</a> nicht zu finden ist, sondern <a href="https://www.gigaherz.tv/5G/Die-unsichtbare-Bedrohung-DE.php">exklusiv hier zu betrachten</a> ist.</p>
<p>Handwerklich gibt es an der Realisation, die in der verlinkten Fassung mit deutschen Untertiteln versehen ist, nichts auszusetzen. Inhaltlich hingegen schon, denn der Streifen wirkt wie ein Film, den Gigaherz-Präsident Jakob bei Näf in Auftrag gegeben hat. Heißt im Klartext: Die Widerstandsbewegung wird glorifiziert dargestellt, auf Gegenstimmen, z.B. eine wissenschaftliche Retroperspektive, wartet man vergeblich. Ab Minute 21:30 wird auch das anrührende Märchen von der geschundenen <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=thread&amp;id=51792#p65791">Gibelegg</a> erzählt. Und Ex-Elektriker Jakob, der im Film als Elektroingenieur FH vorgestellt wird, darf unwidersprochen behaupten, die Zirbeldrüse im Hirn eines Menschen würde elektromagnetische Wellen so wahrnehmen, wie unsere Augen Tageslicht. Deshalb sei unter EMF-Einwirkung die Melatoninproduktion in der Drüse und infolgedessen der Schlaf gestört. Jakob verwechselt hier Mutmaßungen von Wissenschaftlern um die Jahrtausendwende mit erwiesenen Tatsachen. Zum Suchbegriff &quot;Zirbeldrüse Melatonin Schlaf&quot; liefert das EMF-Portal für den Mobilfunkfrequenzbereich lediglich <a href="https://www.emf-portal.org/de/article/search/results?keywords=Zirbeldr%C3%BCse+Melatonin+Schlaf&amp;logicalOperator=0&amp;authors=&amp;authorMatchingMode=0&amp;journals=&amp;journalMatchingMode=0&amp;years=&amp;topics%5B%5D=0&amp;topics%5B%5D=1&amp;frequencyRanges%5B%5D=1&amp;timeSpan=0">einen einzigen Artikel</a> aus dem Jahr 2002, der Jakobs Behauptung in keiner Weise stützt. Dies zu recherchieren dauerte keine fünf Minuten und es erklärt exemplarisch, warum Näf sein Werk nicht auf seiner eigenen Website haben möchte: Er müsste um seinen guten Ruf fürchten.</p>
<p>Nett ist auch Jakobs Hinweis, Melatonin sei früher aus menschlichen Leichen gewonnen worden. Die Quellenlage dazu ist äußerst dünn und geht auf einen FAZ-Artikel vom 29. November 1995 zurück, der <a href="https://fazarchiv.faz.net/faz-portal/faz-archiv?q=Melatonin&amp;source=&amp;max=10&amp;sort=&amp;offset=0&amp;&amp;_ts=1642284311993&amp;DT_from=29.11.1995&amp;DT_to=29.11.1995&amp;timeFilterType=0#hitlist"><span class="underline">hier</span></a> gegen Zahlung von 3 Euro noch heute zu haben ist. Wie üblich, wurde dieser Artikel mehrfach kolportiert, u.a. vom <a href="https://www.arznei-telegramm.de/html/1996_01/9601015_03.html">Ärzte-Telegramm 01/1996</a>. Bemerkenswert: Immer auf eindrückliche Details bedacht, hat Gigaherz-Jakob den makaberen Hinweis sogar noch rd. 26 Jahre später für sein Publikum zur Hand.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br />
<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69332">Sein Kampf: Gigaherz-Jakob setzt sich Film-Denkmal</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=71568</link>
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<pubDate>Sun, 16 Jan 2022 17:58:47 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Verein SchoK: Schwarzenburg ohne Kurzwellensender (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Im November 1995 wurde der Verein &quot;Schwarzenburg ohne Kurzwellensender&quot; (SchoK) gegründet (inzwischen wurde er wieder liquidiert). 250 Mitglieder hatten ein Ziel: Die Schließung des Kurzwellensenders (<a href="https://www.youtube.com/watch?v=wRPdggDWl8k">Quelle</a>).</p>
</blockquote><p>Der Verein lebte ziemlich genau drei Jahre. Nachdem der Kurzwellensender auf <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=19973279">Anweisung des zuständigen Ministeriums</a> (UVEK) Ende März 1998 den Sendebetrieb einstellte, wurde auf der ordentlichen Vereinsversammlung vom 4. Dezember 1998 der Beschluss gefasst, den Verein SchoK zum 31. Dezember 1998 aufzulösen. Vereinspräsident war seinerzeit nicht Hans-U. Jakob, sondern Fritz Wyss.</p>
<p>Von den angeblich 250 Vereinsmitgliedern verschwanden seinerzeit 249 in der Versenkung und wurden öffentlich nicht mehr wahrgenommen. Nachvollziehbar, das Ziel war schließlich erreicht worden. Einer aber hatte Gefallen an öffentlicher Aufmerksamkeit und Zuwendung gefunden und wollte diese nicht mehr missen. Er schwenkte um von Kurzwellen auf Mikrowellen, gründete einen neuen Verein und machte unbeirrbar weiter wie bisher. Sein egozentrischer Kampf gegen Funkwellen wurde ihm Lebensinhalt und Lebenszweck. Vergeblich. GSM kam und ging, ebenso UMTS. Inzwischen ist er 83 und LTE sowie 5G müssen mit ihm klarkommen, erst 6G darf aufatmen, wahrscheinlich.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=71523</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=71523</guid>
<pubDate>Wed, 05 Jan 2022 23:40:20 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Stürme, Borkenkäfer und das Loch im Wald (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Jakobs laienhafte Vorstellung von einem Hauptstrahl des Kurzwellensenders, der sich wie ein vielleicht 50 Meter oder 100 Meter breiter Laserstrahl durch den Baumbestand der Gibelegg gefressen hat, ist funktechnisch falsch ...</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Schuldig bin ich noch den Beleg für die obige Behauptung. Bittesehr:</p>
<p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/201808031252505b645022b8eb8.jpg" loading="lazy" alt="[image]" width="600" height="387" /><br />
<span style="font-size:smaller;">Bild: gigaherz.ch und/oder Beobachter</span></p>
</blockquote><p>Nur der Vollständigkeit halber hier noch zwei ganz natürliche Erklärungen für das Loch im Wald. Ab 1991 gab es in der Schweiz eine bis 1996 andauernde Borkenkäferplage, die die Schadholzmenge sprunghaft anstiegen ließ, wenn auch nicht so stark wie später ab 2001. Deutlich sichtbar sind auch die verzögerten Folgen der Stürme Vivian (1990) und Lothar (1999) sowie die unmittelbare Wirkung des Hitzejahres 2003.</p>
<p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/201910242038585db20be246b3a.jpg" loading="lazy" alt="[image]" width="403" height="254" /><br />
<span style="font-size:smaller;">Bild: <a href="https://www.ngzh.ch/archiv/2012_157/157_1-2/157_12.pdf">Meier et al.</a>, 2010</span></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=67908</link>
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<pubDate>Thu, 24 Oct 2019 20:51:20 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Schweizerische Forststatistik 2018 (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Für wahrscheinlicher aber halte ich diese Erklärung: Jakob hat in 1100 Meter Höhe (N.N.) auf der Kuppe der Gibelegg <em>zuerst</em> ein Loch im Wald entdeckt und später, weil der 125°-Hauptstrahl des Senders zufällig in die richtige Richtung zeigte, das Loch kurzerhand zum Brandfleck uminterpretiert. Ein Elevationswinkel ist bei dieser Betrachtungsweise entbehrlich.</p>
</blockquote><p>Das Schweizer Bundesamt für Statistik teilt mit:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Mit insgesamt 5,2 Millionen Kubikmetern wurde 2018 11% mehr Holz geerntet als im Jahr zuvor. Der deutliche Anstieg ist vor allem auf den starken Borkenkäferbefall, bedingt durch Sommertrockenheit und die Folgeschäden der Winterstürme von Anfang 2018, zurückzuführen. Damit wurden in der Schweiz erstmals seit 2011 wieder mehr als 5 Millionen Kubikmeter Holz geerntet.</strong></em></span></p>
<p>Aller Voraussicht nach haben Borkenkäfer und Winterstürme auch der Gibelegg zugesetzt. Da hat der Kurzwellensender Schwarzenburg ja noch einmal Glück gehabt, dass er schon 1998 wegen des Aufkommens des effektiveren Internets abgeschaltet wurde. Wäre er noch in Betrieb, hätte ein gewisser Vereinspräsident die jüngste erzwungene Holzernte auf der Gibelegg mit ziemlicher Sicherheit in &quot;Brandflecken&quot; durch Hochfrequenzstrahlung uminterpretiert und dem Sender in die Schuhe geschoben <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/smile.png" alt=":-)" />.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 16 Jul 2019 21:06:04 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gigaherz-Jakob und der Elevationswinkel von Schwarzenburg (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Was Gigaherz-Präsident Jakob zu meinen Recherchen zu sagen hat, &lt;<a href="https://www.gigaherz.ch/sommerlacher-2018-nr-2/">hier</a>&gt; lässt es sich nachlesen.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>[...]<br />
Bild 3: Mit viel Blabla bestreitet Ex-Elektriker Jakob, die 125°-Abstrahlung des Kurzwellensenders Schwarzenburg habe mit <a href="index.php?id=51792" class="internal">11° Elevationswinkel</a> stattgefunden. Jakob behauptet mit kindlicher Logik, die <strong>Abstrahlung sei waagrecht (0°) erfolgt</strong>.</p>
</blockquote><p>Widerlegen wir am besten den Gigaherz-Präsidenten mit Hilfe von Hans-Ulrich Jakob. Denn Jakob publizierte 2009 <a href="https://www.gigaherz.ch/media/PDF_1/KWS-4.pdf">ein PDF</a>, in dem sich das folgende, hier im Strang schon mehrfach verwendete Bild findet.</p>
<p><img src="https://izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/201808031252505b645022b8eb8.jpg" loading="lazy" alt="[image]" width="600" height="387" /></p>
<p>Das Bild stammt von Jakob himself, es zeigt in der Bildmitte eine entwaldete Kuppe der Gibelegg und den von rechts nach links huschenden 125°-Hauptstrahl (gelb) des ehemaligen Kurzwellensenders Schwarzenburg. Gemäß Jakobs jüngster Behauptung müsste der Hauptstrahl sich waagrecht durchs Bild ziehen. Tut er aber nicht. Jakob hat den Hauptstrahl mit einem Elevationswinkel (Steigungswinkel) von exakt 11° eingezeichnet.</p>
<p>w.z.b.w.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sun, 06 Jan 2019 12:29:11 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Loch im Wald: Das Bild ist NICHT manipuliert (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Das Foto wurde von Norden aus mit Blickrichtung Süden gemacht, dort, wo die Alpen sind. Die Alpengipfel auf Jakobs Bild lassen sich nämlich <a href="https://www.google.com/maps/@46.812094,7.4396838,787a,35y,182.81h,78.21t/data=!3m1!1e3">in dieser Darstellung</a> (Google Maps) wiedererkennen, im Vordergrund der Darstellung ist die Gibelegg, rechts ist deren charakteristische eckige Einbuchtung zu sehen. Zur Orientierung: Norden ist bei dieser Darstellung nicht oben, wie bei allen anderen Fotos in diesem Strang, sondern unten!</p>
</blockquote><blockquote><p>Doch aus dieser Perspektive kann es sich unmöglich um den &quot;Brandfleck&quot; handeln, wie ihn Hans-U. Jakob anlässlich seiner Gibelegg-Begehung mit Hans Caprez verortet hat. Warum nicht? Weil der 125°-Hauptstahl sich dann nicht von rechts nach links durchs Bild ziehen kann, wie von Jakob oben dargestellt, sondern vom Rücken des Fotografen in Richtung Alpen verlaufen muss!</p>
</blockquote><p>Meine Schlussfolgerung, der Hauptstrahl könne sich nicht von rechts nach links durchs Bild ziehen, ist falsch. Nachdem ich mir den Verlauf des 125°-Hauptstrahls in Google Earth mit Blickrichtung von Nord nach Süd noch einmal angesehen habe wurde mir klar: Jakob zeigt eine 2D-Projektion des realen Hauptstrahls. In der räumlichen Darstellung auf Google Earth sieht der Verlauf ganz anders aus, was aber nichts daran ändert, dass von einem Standpunkt im Norden mit Blickrichtung Süden der Hauptstrahl auf 2D reduziert sich tatsächlich von rechts nach links durchs Bild zieht.</p>
<p>Mit allergrößtem Bedauern ziehe ich daher zur allergrößten Genugtuung von Herrn Jakob den <strong>Vorwurf der Bildmanipulation</strong> zurück.</p>
<p>Am Sachverhalt, dass Jakobs Bild den Verlauf des Hauptstrahls falsch zeigt, ändert sich jedoch nichts, denn wie &lt;<a href="index.php?id=51792" class="internal">hier</a>&gt; dargelegt, trifft der Kern des Hauptstrahls die Kuppe der Gibelegg eben gerade nicht, sondern zischt mit 680 Meter Abstand über sie hinweg. Das sind Welten, denn die Gibelegg selbst ist nur maximal 350 Meter hoch. Die Erklärung, das Loch im Wald sei nicht vom Kern, sondern von der diffusen Randzone der Hauptkeule verursacht worden greift nicht, denn a) dafür ist das Loch viel zu klein, und b) müsste es an anderer Stelle weiter im Süden der Gibelegg sein (siehe <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/201808031735125b649250e960e.jpg">Übersichtsbild</a>). Auch die runde Form des vermeintlichen Brandflecks passt in keiner Weise zum Verlauf des 125°-Hauptstrahls. So wie der Fleck im Bild zu sehen ist müsste der Kurzwellensender senkrecht von oben eingestrahlt haben. Es gibt noch weitere Widersprüche in dem Bild, auf die ich aber nicht mehr eingehen mag, genug ist genug.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 22 Aug 2018 12:59:01 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Spatenpauli 7:0 Gigaherz-Jakob: Abpfiff, das Spiel ist aus (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Was Gigaherz-Präsident Jakob dem 7:0 in der Nachspielzeit noch gequält lachend entgegenhalten kann, das tut er &lt;<a href="http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=71425#p71425">hier</a>&gt;.</p>
<p>Zur gewohnt schrägen Semantik der Tirade möchte ich anmerken: Sogar Schwarzenburger haben nur einen Bauch – und nicht zwei oder drei Bäuche – den sie sich vor Lachen halten können. Auch Hunde wedeln schließlich nur mit ihrem Schwanz – und nicht mit ihren Schwänzen.</p>
<p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/danke.gif" alt=":danke:" /></p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br />
<a href="index.php?id=65838" class="internal">Wenn Giagherz-Jakob weint, lacht er (herzhaft)</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=65875</link>
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<pubDate>Tue, 21 Aug 2018 19:20:22 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wo der Hauptstrahl die Gibelegg wirklich überquerte (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Das Bild Nr 4 oben ...</strong>: Was Jakob in dieser Passage zum besten gibt kann nicht stimmen. Wo der 125°-Hauptstrahl die Gibelegg tatsächlich überquert, ist <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/201808031735125b649250e960e.jpg">diesem Bild</a> gradgenau zu entnehmen.</p>
</blockquote><p>Um nichts unversucht zu lassen, Hans-U. Jakob auf den Pfad der Tugend zurück zu führen, zeigt folgendes Bild den exakten Standort der 1998 zu Fall gebrachten 3-teiligen Vorhangantenne des KW-Senders Schwarzenburg. Im Zentrum der drei &quot;Vorhänge&quot; stand einst der hohe Zentralmast. In <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/201808031735125b649250e960e.jpg">meiner Darstellung</a> ist dieser – im Gegensatz zu Jakobs Behauptung – auf den Millimeter genau richtig eingetragen und Mittelpunkt der Winkelscheibe.</p>
<p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/201808201521095b7adc65d77af.jpg" loading="lazy" alt="[image]" width="600" height="527" /><br />
<span style="font-size:smaller;">Bild: IZgMF, Foto: geodata Â© swisstopo</span></p>
<p>Kurioserweise habe ich sogar den &quot;Beobachter&quot; auf meiner Seite. Denn in der Kartengrafik der alten Ausgabe von 1995 überquert der 125°-Hauptstrahl die Gibelegg exakt an derselben Stelle, wie in meiner Darstellung (siehe Bild unten). Auch Jakob hat das wahrscheinlich gesehen. Gemeinerweise zeigt er nämlich auf seiner Seite nur einen Ausschnitt der Kartengrafik, in dem die Gibelegg nicht zu erkennen ist. Ich finde dieses Verhalten abstoßend. Dann auch noch zu behaupten, der Hauptstrahl überquere die Gibelegg an ganz anderer Stelle ist beispiellos dumm. Jakob spekuliert darauf, niemand außer ihm habe das antiquiertes Material, um seine Behauptungen widerlegen zu können. Doch da hat er sich geirrt ...</p>
<p>Der vertikale Versatz in der Karte entstand beim Kopieren der Seite, da die Karte über den Bundsteg des Heftes hinaus läuft. Der entscheidende Punkt, die schon vom &quot;Beobachter&quot; rot umkringelte Stelle der Gibelegg, wo der 125°-Hauptstrahl den Hügelzug überquert, ist noch gut genug erkennbar, um dem Gigaherz-Präsidenten seine falsche Behauptung nachweisen zu können.</p>
<p><strong>Kartenausschnitt mit Gibelegg aus der alten Beobachter-Ausgabe von 1995</strong><br />
<img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/201808201614375b7ae8ee00668.jpg" loading="lazy" alt="[image]" width="600" height="429" /><br />
<span style="font-size:smaller;">Bild: &quot;Beobachter&quot; Heft 16/1995</span></p>
<p>Die folgende Darstellung macht noch einmal in 3D deutlich, wo der 125°-Hauptstrahl (rote Gerade) in 5 km Abstand (rote verwackelte Kreislinie) zum Senderstandort (rotes Kreuz im Vordergrund) die Gibelegg (im Hintergrund) überquerte. Die <a href="https://izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_11/antennenausrichtung/antennenausrichtung.html">IZgMF-Winkelscheibe</a> liegt wie ein nasses Bettlaken im Vordergrund auf dem Gelände und lässt die genaue Winkelmessung 125° zu. Jakob verortet aus gleicher Perspektive die Überquerung links vom Gipfel der Gibelegg, ich rechts davon. Was nun stimmt ist letztlich wurscht, der Sender wurde schließlich schon 1998 abgebaut. Doch es macht einfach zu großen Spaß, dem Gigaherz-Präsidenten auf die Schliche zu kommen.</p>
<p><strong>3D-Darstellung Senderstandort, Gibelegg, im Hintergrund die Alpen</strong><br />
<img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/201808201639365b7aeec89191e.jpg" loading="lazy" alt="[image]" width="600" height="374" /><br />
<span style="font-size:smaller;">Bild: Google Earth</span></p>
<p>Und weil es so schön ist, nachfolgend dieselbe Darstellung noch einmal mit anderer Maßstabseinstellung und etwas anderer Perspektive. Hier ist deutlicher zu erkennen, dass der Hauptstrahl die Gibelegg rechts vom Gipfel überquert. Im Vordergrund ist rechts Schwarzenburg zu erkennen:</p>
<p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/201808201717205b7af7a0b4dda.jpg" loading="lazy" alt="[image]" width="600" height="374" /><br />
<span style="font-size:smaller;">Bild: Google Earth</span></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=65870</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=65870</guid>
<pubDate>Mon, 20 Aug 2018 16:58:09 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Spatenpauli 7:0 Gigaherz-Jakob (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Dieser Teilstrang gibt ein weiteres Beispiel für Jakobs Lust an der Verbreitung alternativer Fakten.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Was Gigaherz-Präsident Jakob zu meinen Recherchen zu sagen hat, &lt;<a href="https://www.gigaherz.ch/sommerlacher-2018-nr-2/">hier</a>&gt; lässt es sich nachlesen.</p>
</blockquote><p><span style="color:#666;"><em><strong>Auf die Gefahr hin, statt spaßiger Unterhaltung nur gähnende Langeweile zu verbreiten, hier meine Erwiderungen zu <a href="https://www.gigaherz.ch/sommerlacher-2018-nr-2/">Jakobs jüngster Replik</a>. Ich habe mich bemüht, die Demontage des Gigaherz-Notstrompräsidenten sozialverträglich und ohne viel Ausschweifungen zu vollziehen.</strong></em></span></p>
<p><strong>Bild 1</strong>: Zu dem &quot;Loch&quot; im Wald der Gibelegg trägt Jakob nichts Neues vor, dass das Foto von Norden mit Blickrichtung Süden auf die Gibelegg gemacht wurde, habe ich <a href="index.php?id=51792" class="internal">lange vor ihm</a> festgestellt. Auf meinen gut begründeten Vorwurf, er habe sein Bild gefälscht (falsch eingetragene 125°-Hauptstrahlrichtung) geht Jakob mit keinem Wort ein, man muss nicht lange grübeln warum nicht. 1:0 für Spatenpauli.</p>
<p><strong>Bild 2</strong>: Jakob interpretiert meine Ausführungen sinnentstellend. Davon kann sich jeder &lt;<a href="index.php?id=51792" class="internal">ab hier</a>&gt; selbst überzeugen. 2:0 für Spatenpauli.</p>
<p><strong>Bild 3</strong>: Mit viel Blabla bestreitet Ex-Elektriker Jakob, die 125°-Abstrahlung des Kurzwellensenders Schwarzenburg habe mit <a href="index.php?id=51792" class="internal">11° Elevationswinkel</a> stattgefunden. Jakob behauptet mit kindlicher Logik, die Abstrahlung sei waagrecht (0°) erfolgt. Belege für seine Darstellung kann Jakob keine vorbringen. Ich hingegen für meine Darstellung schon:</p>
<p>Auszug aus der <a href="https://www.iddd.de/umtsno/SchwarzenburgShut_DownStudy.pdf">Studie der Uni Bern</a> (Abelin et al., 2006): &quot;<em>The direction of the transmission beam changed about every 2 h according to the local time in the target areas (America, Asia, Africa, Australia). The beam was <strong>elevated by 11° above the horizontal</strong> to reach its target by repeated reflection between the stratosphere and the ground.</em>&quot;</p>
<p>Der <a href="http://www.sgti.ch/uploads/media/In-Ku-26.pdf">zweite Beleg</a> kommt von der Schweizerischen Gesellschaft für Technikgeschichte: &quot;<em>[...] Die Anordnung von zwei nebeneinanderliegenden vertikalen Dipolgruppen bündelte die Strahlung zu einer Strahlungskeule mit einer <strong>leichten Elevation</strong> für die günstigste Reflexion an der Ionosphäre. [...]</em>&quot;</p>
<p>Womit es nach drei Waffengängen 3:0 für Spatenpauli steht.</p>
<p><strong>Als der heilige St. Stephan zu München ...</strong>: Und wieder ist Jakob nicht im Bilde, denn &lt;<a href="index.php?id=65792" class="internal">hier</a>&gt; habe ich seinen Einwand vorweggenommen: <em>&quot;Von einem &#039;Brandfleck&#039; im Umkreis des Schnittpunkts ist dort nichts zu erkennen. Dies ist aber nicht überraschend, denn seit 1995 sind immerhin 23 Jahre vergangen und der Sender wurde bereits 1998 stillgelegt.&quot;</em> 4:0 für Spatenpauli. Wird Jakob wenigstens der Ehrentreffer gelingen?</p>
<p><strong>All das nützte natürlich herzlich wenig ...</strong>: In dieser Textpassage behauptet Jakob mit kruder Begründung, ich hätte den Standort des KW-Senders um 450 Meter verschoben. Wieder daneben: Wer die <a href="https://gigaherz.ch/media/images9/KWS_Beobachter.jpg">Kartengrafik aus dem alten &quot;Beobachter&quot;</a>, die angeblich nach Jakobs Vorgaben angefertigt wurde, mit <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/201808031735125b649250e960e.jpg">meinem Bild</a> gründlich vergleicht wird feststellen: keine Abweichung. 5:0 für Spatenpauli.</p>
<p><strong>Das Bild Nr 4 oben ...</strong>: Was Jakob in dieser Passage zum besten gibt kann nicht stimmen. Wo der 125°-Hauptstrahl die Gibelegg tatsächlich überquert, ist <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/201808031735125b649250e960e.jpg">diesem Bild</a> gradgenau zu entnehmen. 6:0 für Spatenpauli.</p>
<p><strong>Doch nicht genug damit ...</strong>: Was Ex-Elektriker Jakob seinen Lesern mit dieser Passage mitteilen will, mir hat es sich nicht erschlossen. Es bleibt beim 6:0.</p>
<p><strong>Was ein echtes genetisch bedingtes Grossmaul ist ...</strong>: Der Einstieg in diese Textpassage lässt erahnen, dass Jakob einer gewissen Rassenideologie nachtrauert. Aber lassen wir dieses unappetitliche Thema besser. </p>
<p><strong>Bild 5</strong>: Jakob behauptet, der &quot;Beobachter&quot; habe 1995 seine (Jakobs) Fotos gebracht, deshalb könne es nicht sein, <a href="index.php?id=51792" class="internal">wie von mir vermutet</a>, dass die Bilder nach 1999 angefertigt wurden. Einen Beleg für seine Behauptung bringt Jakob nicht. Gegen ihn spricht: Zeitungen und Zeitschriften nennen üblicherweise zu jedem Bild aus urheberrechtlichen Gründen die Quelle. Doch im Beobachter Heft 16/1995 wird in dem besagten Artikel Jakob als Quelle eines Bildes kein einziges mal genannt. Als Fotograf genannt wird hingegen &quot;Charles Ellena&quot;. Obwohl Jakob also möglicherweise frech lügt belasse ich es beim Stand von 6:0, denn im Beobachter wird zu dem Foto vom Loch im Wald überhaupt keine Quelle genannt, was Interpretationsspielraum zulässt.</p>
<p><strong>Bild 6</strong>: Diese selbstlobende Textpassage Jakobs hat mit meiner Schilderung des Sachverhalts nichts zu tun, sie ist damit ohne Belang. Bis drauf, dass Jakob plötzlich neue Zahlen aus dem Hut zaubert und sich damit selbst widerspricht: <em>&quot;Die Kurzwellenstrahlung im grossen Loch des Giebeleggwaldes betrug übrigens 1.5m über Boden gemessen 8Volt pro Meter und in Wipfelhöhe auf 30m über Boden bis 20V/m&quot;</em>. Möglicherweise schlägt Jakob die Zunahme seiner Lebensjahre nach einer nur ihm bekannten Formel auf die Messwerte drauf, denn 2012 gab er sich selbst noch <a href="https://www.gigaherz.ch/das-war-haarstraeubend/">mit an Ort und Stelle gemessenen 4 V/m zufrieden</a>. Da ich zudem Jakobs Fähigkeiten richtig zu messen ernsthaft bezweifle, bekommt er von mir nicht einmal den Ehrentreffer zuerkannt und verliert das Gefecht glatt mit 7:0. Befremdlich auch, dass Jakob als Einheimischer nicht imstande ist, die Gibelegg richtig zu schreiben.</p>
<p><a rel="thumbnail" href="https://img.memecdn.com/Never-Give-Up_o_15644.jpg"><img src="https://img.memecdn.com/Never-Give-Up_o_15644.jpg" loading="lazy" class="thumbnail left" alt="[image]"  /></a><span style="font-size:x-large;">Game over. Next Player.</span></p>
<p>Wie ich Herrn Jakob kenne, wird er allen empfindlichen Niederlagen zum Trotz dennoch niemals aufgeben. Das Bild links (Klick!) beschreibt, wie ich meine, seine schier aussichtslose Situation ums Überleben in der Elektrosmog-Debatte ausgesprochen treffend.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=65869</link>
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<pubDate>Mon, 20 Aug 2018 12:15:38 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
</channel>
</rss>
