BfS unterstützt WHO weiter mit Strahlenschutz-Expertise (Allgemein)
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) erneut als WHO-Kooperationszentrum benannt. Damit wird das BfS die WHO für weitere vier Jahre mit seiner Expertise im Strahlenschutz unterstützen. Die deutsche Behörde wertet diesen Schritt als Anerkennung der hochwertigen BfS-Arbeit im internationalen Vergleich.
"Der russische Angriffskrieg hat die Risiken nuklearer Unfälle wieder verstärkt ins Bewusstsein der Bevölkerung gerückt", erläutert BfS-Präsidentin Paulini. "Strahlenschutz ist aber auch für viele Bereiche des alltäglichen Lebens von Bedeutung: zum Beispiel in der Medizin, bei der Einführung neuer Funktechniken oder bei der Bewertung der Qualität des Trinkwassers. Die internationale Zusammenarbeit fördert wissenschaftliche Exzellenz, Innovation und Problemlösung durch den Zugang zu vielfältigem Fachwissen. Als WHO-Kooperationszentrum kann das BfS zur Bewältigung globaler und nationaler Herausforderungen beitragen."
Die erneuerte Zusammenarbeit mit der WHO als "Collaborating Centre" – so der englische Begriff - umfasst vier Kooperationsbereiche. Dabei bringt sich das BfS zum Beispiel beim Ermitteln und Bewerten von Strahlenrisiken und ihrer Kommunikation ein. Es werden internationale Sicherheitsstandards und technische Leitlinien entwickelt. Außerdem geht es bei der Kooperation um internationale Workshops und Ausbildungsprogramme.