Waldmann-Selsam: ihre spektakulärste Baumkasuistik (Allgemein)
► Unbeachtete Kontrolle: Der hinten stehende zweite Ahorn wäre eine hervorragende Beweisstütze gewesen, wäre er aus einer anderen Perspektive fotografiert worden, welche die "bestrahlte" Seite dieses Ahorns gezeigt hätte. Hätte auch dieser Ahorn ein Schadensbild ähnlich dem des anderen Ahorns gezeigt, könnte man nicht von einem Einzelfall reden. Mir fällt nur ein Grund ein, warum dieses Foto fehlt: Der zweite Ahorn war entweder gar nicht geschädigt oder merklich weniger.
Nein, die historischen Aufnahmen von August 2013 und Oktober 2015 bestätigen diese Vermutung nicht. Sofern den Bildern zu trauen ist, war der zweite Ahorn noch schlechter drauf als der vorne stehende. Wirklich schade, dass dieser Baum nicht von der exponierten Seite fotografiert wurde.
Im Internet habe ich keine anderen Fotos gefunden, welche die beiden Ahorne um 2015 herum zeigen. Dieses Foto zeigt den zweiten Ahorn aus Richtung Gleisbett (also aus der falschen Richtung) und noch dazu ohne Blätter, weil die Aufnahme im November 2010 entstand.
Den Bildern in Google Earth darf mMn nicht blind vertraut werden. Denn wenn ich mir das Foto vom Bahnhofsplatz am 31. Dezember 2009 anschaue, dann wundere ich mich doch sehr über das viele Grün, das auch die Laubbäume zeigen. Dasselbe Foto nicht in der Online-Ausgabe von Google Earth betrachtet, sondern in der am PC installierten Offline-Ausgabe, ist genauso grün, nennt als Bildaufnahmedatum aber 1/1/2009. Irgendwie hat Google hier einen Wurm reingebracht ...
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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –
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H. Lamarr,
01.02.2026, 21:46
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