Rebekka widerspricht: Grosser Erfolg für Schutz vor Strahlung (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Dienstag, 31.03.2026, 14:05 (vor 2 Tagen) @ H. Lamarr

Im Kontext könnte man meinen, Ex-Gigaherz-Präsident Jakob hielte die Anzahl von gut 12'000 Unterschriften für bemerkenswert hoch. Tatsächlich ist sie dafür, dass rd. 75 Tage lang gesammelt wurde, bemerkenswert niedrig.

Rebekka Meier, Präsidentin des Vereins "Schutz vor Strahlung" teilt meine Einschätzung nicht. Sie sieht sich auf der Erfolgsspur und lässt am 30. März in dem schweizerischen Szeneblatt Zeitpunkt verlauten:

Der Verein Schutz vor Strahlung konnte in 64 Tagen über 12'000 Unterschriften gegen die Abschaffung des Einsprache-Rechts sammeln. Morgen, am 31. März werden diese an das Bundesamt für Kommunikation in Biel übergeben, in einem Protest-Marsch. [...]

Momentan sieht es nicht danach aus, dass ein Sturm tausender Wutbürger auf das Bakom stattgefunden hat, so wie von Trump-Anhängern auf das Capitol am 6. Januar 2021. Auf X (vormals Twitter) zwitscherte das Bakom jedenfalls nichts von einer Belagerung durch organisierte Mobilfunkgegner. Da das Amt allerdings überhaupt nichts twittert, ist nicht auszuschließen, dass es von Rebekka Meiers Sturmtruppen voll und ganz eingenommen wurde :-).

Andererseits: Auf der SRF-Nachrichtenseite ist bislang kein Wort über eine Protestaktion in Biel zu finden, obwohl die Veranstaltung laut Ankündigung schon seit gut zwei Stunden beendet sein soll. Dies deutet darauf hin, dass sich der Protest in dem für Mobilfunkgegner üblichen unspektakulären Rahmen abgespielt hat.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –


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