Nehmen wir mal an, dass es irgenwann tatsächlich eine Epedemie an
Strahlenopfern gibt, so wie bei den Asbest- oder Conterganopfern, nur eben
viiiiiel heftiger (mehr Leute). Wenn dann die Versicherer keinen
Schadenersatz leisten müssen, sind doch die Mobilfunker selber dran. Die
haben dafür aber bestimmt keine nennenswerten Rückstellungen gebildet
(warum sollten sie auch), ergo werden sie Pleite gehen. Und dann? Ich
glaube, zuletzt hatten wir ähnliche Umstände, als die Pest grassierte.
Also wenn es wirklich derartig schlimm käme, dann wäre auch kein "Schadenersatz" in Geldform nötig! Natürlich dreht sich nur alles ums Geld.
Mir fällt nur wieder ein, wie sich der Prozess um die Kaprun-Opfer hinzieht. Und wie wird da herumgehangelt, dass nur ja keine Ursache seitens der Betreiber festgestellt werden kann. Selbst die US-Anwälte beißen da auf Granit.
Wenn ich richtig informiert bin, ist der letzte Stand der, dass die Familien tatsächlich nicht einen Cent an "Schadenersatz" für einen getöteten Angehörigen erhalten.
Sicher nicht der passendste Vergleich, aber er fällt mir gerade ein.
Was sagen da eigentlich die Mobilfunk-Juristen? Ob die Versicherungen sich wirklich so einfach ausklinken können?