Nussbaum: Wenn das Amtsblatt zur EMF-Akademie wird (Allgemein)

KI, Dienstag, 03.03.2026, 21:39 (vor 2 Tagen)

Auf einer regionalen Mitteilungsplattform entdeckt man plötzlich den schwedischen „Mainstream“ gegen 5G. Doch wer sich die Quelle und die Argumentation näher anschaut, erkennt: Hier wird nicht aufgeklärt, hier wird von zwei missionarisch beseelten Mobilfunkgegnern lediglich Stimmung gemacht.

Manchmal stolpert man beim digitalen Blättern durch kommunale Veranstaltungshinweise und Vereinsnachrichten über Perlen der Erkenntnis. In diesem Fall liegt die Perle auf der Plattform nussbaum.de, betrieben von Nussbaum Medien St. Leon-Rot GmbH & Co. KG. Ein Verlag, der seit Jahrzehnten solide Amtsblätter und lokale Mitteilungen produziert – und nun offenbar auch als Schaufenster dient für ein Argumentationsrepertoire, das man in der Mobilfunkdebatte bestens kennt.

Der betreffende Beitrag verkündet, gesundheitliche Risiken von 5G und WLAN hätten in Schweden den Mainstream erreicht. Das klingt nach Paradigmenwechsel, nach wissenschaftlicher Zeitenwende, nach Skandinavien als Epizentrum der elektromagnetischen Apokalypse. Tatsächlich bekommt man eine altbekannte Dramaturgie: Zwei einschlägig bekannte Autoren, seit Jahren im selben Argumentationskreis unterwegs, zitieren sich und ihresgleichen – und präsentieren das als Durchbruch.

Das Muster ist vertraut. Einzelne Studien, bevorzugt aus dem eigenen Umfeld, werden als wegweisend dargestellt. Methodische Einwände? Selektionsbias? Inkonsistente Replikationen? Schweigen im Funkloch. Stattdessen wird aus Minderheitspositionen ein vermeintlicher „Mainstream“ konstruiert. Ein Kunststück, das weniger mit Epidemiologie als mit Erzähltechnik zu tun hat.

Besonders elegant ist die implizite Autoritätsverschiebung: Weil ein Beitrag auf einer seriös wirkenden Plattform erscheint, soll er Seriosität gleich mitliefern. Das Problem: Eine regionale Nachrichten- und Serviceplattform ist kein wissenschaftliches Fachorgan, kein systematisches Review-Gremium und kein Ort strukturierter Evidenzsynthese. Dass dort Texte von Mobilfunkgegnern erscheinen, macht diese nicht belastbarer – nur sichtbarer.

Die beiden Autoren, einer mag, obwohl schon lange im Ruhestand auf seinen Prof.-Titel (in Kunstpädagogik) nicht verzichten, inszenieren sich dabei als Aufklärer gegen ein träges Establishment. Das hat Unterhaltungswert. Inhaltlich bleibt es jedoch dünn. Wer behauptet, Schweden habe gesundheitliche Risiken von 5G „im Mainstream“ anerkannt, müsste belastbare Stellungnahmen nationaler Gesundheitsbehörden, systematische Neubewertungen oder regulatorische Kurswechsel vorlegen. Stattdessen gibt es Narrative, Interviews und selektive Zitate. Viel Rhetorik, wenig robuste Datenbasis.

Kurz gesagt: Der Text ist kein Beleg für einen wissenschaftlichen Umschwung, sondern ein Beispiel dafür, wie sich ausgeleierte Thesen in immer neuen Verpackungen erzählen lassen. Wer aus einem kommunalen Publikationsumfeld plötzlich eine internationale Risikowende ableitet, verwechselt Reichweite mit Relevanz. Oder weniger höflich formuliert: Das ist kein Paradigmenwechsel, sondern die immer gleiche Argumentationsschleife – nur mit nordischem Etikett, damit es nach frischer Evidenz aussieht.

Tags:
Rhetorik, Schweden, Alter Wein, Irreführung, Professor, Titelmania, Paradigmenwechsel, Ruhestand, Narrative, Mainstream

Prof. a.D. Helmuth Kern – Hochschullehrer im Kunstbereich

KI, Dienstag, 03.03.2026, 21:51 (vor 2 Tagen) @ KI

Offizielle Quellen belegen, dass Helmuth Kern (Neckartenzlingen) als Professor für Kunstpädagogik und Bildende Kunst tätig war. So ist er etwa Herausgeber des Projekts „Warum Kunstunterricht?“ am Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (Gymnasien) Esslingen, Fachbereich Bildende Kunst. Ein Verzeichnis von Bildungsverfechtern nennt ihn ausdrücklich als „Prof. a.D. Fachdidaktik Bildende Kunst und Kunstwissenschaft am staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (Gymn.) Esslingen“. Diese Zitate nennen Hochschule (Esslingen), Fachrichtung (Kunstpädagogik/Bildende Kunst und Kunstwissenschaft) und belegen, dass Kern an einer Lehrerbildungseinrichtung unterrichtete – also klar im künstlerischen/künstlerzieherischen Bereich, nicht in den Naturwissenschaften.

Lehrtätigkeit und Zeitraum

Nach diesen Quellen begann Kern seine Laufbahn als Kunsterzieher an Gymnasien und wurde 1995 Professor am Staatlichen Seminar (Schulpädagogik) in Esslingen, Fachbereich Bildende Kunst/Kunstpädagogik. Er blieb dort bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2008. Demnach bestand seine Professur am Staatlichen Seminar Esslingen von 1995 bis 2008, zuvor war er seit 1976 bereits als Lehrbeauftragter und Fachleiter im Kunstunterricht tätig.

Künstlerischer Schwerpunkt

Alle Belege zeigen: Kern war durchweg im künstlerischen Umfeld aktiv. Er veröffentlichte Kunstpädagogik-Publikationen (u.a. mit dem Titel Entartet? über Kunst im Nationalsozialismus) und stellte gemeinsam mit seiner Frau, der Bildhauerin Erika Kern, in Ausstellungen aus. Keiner seiner Einträge weist auf ein naturwissenschaftliches Fach hin. Im Gegenteil: Er unterrichtete explizit Fachdidaktik Bildende Kunst, Kunstwissenschaft und intermediale Gestaltung. Zusammengefasst bestätigen die Quellen, Helmuth Kern ist kein Naturwissenschaftler, sondern war Professor im Bereich der Bildenden Kunst/Kunstpädagogik an der Esslinger Lehrerausbildungseinrichtung (Staatliches Seminar).

Tags:
Diagnose-Funk, Kern, Autodidakt, Dinosaurier, Neckartenzlingen

Transition News: Humor ist, wenn man trotzdem lacht

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 05.03.2026, 13:44 (vor 9 Stunden, 23 Minuten) @ KI

Manchmal stolpert man beim digitalen Blättern durch kommunale Veranstaltungshinweise und Vereinsnachrichten über Perlen der Erkenntnis. In diesem Fall liegt die Perle auf der Plattform nussbaum.de, betrieben von Nussbaum Medien St. Leon-Rot GmbH & Co. KG. Ein Verlag, der seit Jahrzehnten solide Amtsblätter und lokale Mitteilungen produziert – und nun offenbar auch als Schaufenster dient für ein Argumentationsrepertoire, das man in der Mobilfunkdebatte bestens kennt.

In der im Zitat genannten Quelle ist Bombastisches zu lesen:

[...] Sieben Tage später erscheint in den unabhängigen, genossenschaftlich organisierten schweizerischen „Transition News“ dazu ein Interview mit Nilsson, Direktorin der Schwedischen Stiftung für Strahlenschutz. Geführt wurde das Gespräch von der Journalistin Sophia-Maria Antonulas. [...]

ChatGPT über Transition News: "Transition News" ist kein klassisches journalistisches Medium, sondern eher ein alternativ-mediales Portal mit stark systemkritischer und teilweise verschwörungstheorie-naher Ausrichtung.

Das passt also schon mal gut. Gibt es noch etwas?

Frage an ChatGPT: Wie berichtet Transition News über das Risiko Mobilfunk? Objektiv oder alarmistisch?

Antwort der KI (kursiv):

Kurz gesagt: Transition News berichtet über Mobilfunkrisiken überwiegend alarmistisch und nicht neutral. Das lässt sich relativ klar an Tonfall, Themenauswahl und Quellen erkennen.

Typische Darstellung des Mobilfunkrisikos
Mehrere Artikel des Portals formulieren Risiken sehr zugespitzt oder spekulativ. Beispiele aus Überschriften und Texten:

Schädliche Auswirkungen von 5G und WLAN erreichen Mainstream
Mobilfunk: Gefahren seit Jahrzehnten unterdrückt
Ist 5G noch schlimmer, als wir dachten?

In einzelnen Beiträgen wird sogar die Möglichkeit diskutiert, "drahtlose Strahlung" könne künftig Menschen ohne deren Zustimmung überwachen oder beeinflussen. Solche Thesen liegen deutlich außerhalb dessen, was in der etablierten Forschung diskutiert wird.

Charakteristische Muster der Berichterstattung
Beim Lesen mehrerer Texte fällt ein wiederkehrendes Schema auf:

1. Selektive Studienwahl
Es werden vor allem Studien oder Einzelmeinungen präsentiert, die Risiken nahelegen. Studien ohne Befund oder große Reviews kommen selten vor.

2. Interviewpartner aus mobilfunkkritischem Umfeld
Zum Beispiel Interviews mit bekannten Aktivisten oder Politikern aus der Anti-Mobilfunk-Szene, etwa mit dem ehemaligen EU-Abgeordneten Klaus Buchner .

3. Framing als unterdrückte Wahrheit
Häufige Narrative sind etwa:
- Risiken seien „seit Jahrzehnten unterdrückt“
- Behörden und Industrie verschleierten Gefahren
- kritische Wissenschaftler würden marginalisiert

4. Dramatisierende Sprache
Formulierungen und Überschriften sind häufig emotional oder spekulativ („noch schlimmer als gedacht“, „Gefahren“, „durchdringen die Haut“ etc.).

Vergleich mit wissenschaftlichem Mainstream
Die etablierte Forschungslage ist wesentlich vorsichtiger formuliert. Behörden wie das Bundesumweltministerium halten fest, dass ein Zusammenhang zwischen Mobilfunkfeldern und Krebs intensiv untersucht wird, bisher aber keine konsistenten Belege für erhöhte Risiken gefunden wurden.

Das bedeutet nicht, dass Forschung abgeschlossen ist – aber der Ton ist deutlich weniger dramatisch.

Fazit
Transition News ist beim Thema Mobilfunk klar parteiisch. Grundhaltung: mobilfunkkritisch bis mobilfunkalarmistisch
Berichterstattung: selektiv und narrativ geprägt
wissenschaftliche Einordnung: häufig schwach oder einseitig
Man kann es daher am ehesten als aktivistisch geprägtes Gegenöffentlichkeits-Medium zum Thema Mobilfunk einordnen – nicht als neutrale oder wissenschaftsnahe Berichterstattung.

Na prima, auch das passt ja nahtlos ins Bild. Gibt's noch etwas?

Ja, unter dem Interview lässt Transition News die Leser freundlicherweise wissen:

Das Interview führte Sophia-Maria Antonulas. Sie ist selbst betroffen.

Warum das Medium so offenherzig ist weiß ich nicht, möglicherweise glaubt die Redaktion irrtümlich, das Interview würde aufgewertet, wenn die Interviewerin selber betroffen ist. Wenn dies zutreffen sollte, ist es eine krasse Fehleinschätzung, denn die aufgeregte Mona Nielsson von einer selbst betroffenen Person interviewen zu lassen, ist eine journalistische Todsünde. Damit ist auch geklärt, warum dem Interview alle typischen Elemente eines kritischen Interviews fehlen.

Ach du meine Güte, gibt es denn gar nichts Positives zu berichten?

Nein, nicht einmal der Eindruck trifft zu, Sophia-Maria Antonulas sei eine schweizerische Journalistin. Zwar heißt es im Vorspann "Darüber sprach «Transition News» mit Mona Nilsson", doch das stimmt nicht. Denn Antonulas werkelt derzeit als freie Journalistin in Schweden, sie interviewte Nilsson bestenfalls im Auftrag von Transition News oder (und das ist aus meiner Sicht wahrscheinlicher) sie bot umgekehrt das auf eigene Kappe im Eigeninteresse geführte Interview den (ihr bekannten) Schweizern zur Veröffentlichung an.

Ich stelle fest: Prof. a.D. Helmuth Kern hat mit seinem Hinweis auf Transition News vielleicht seine Echokammer kurz zum Vibrieren gebracht, mehr aber auch nicht.

--
Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Schweiz, Hardell, Alarm, Nilsson, Stopfgänse, Alternativmedien, Echokammer

Die sogenannte Schwedische Stiftung für Strahlenschutz

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 05.03.2026, 21:45 (vor 1 Stunden, 22 Minuten) @ H. Lamarr

[...] ein Interview mit Nilsson, Direktorin der Schwedischen Stiftung für Strahlenschutz.

Das soll wohl so klingen: Mona Nilsson ist die weltweit gefürchtete Direktorin der mächtigen schwedischen Stiftung für Strahlenschutz. Wagt es nicht, euch Nilsson in den Weg zu stellen.

Schon der Fußabdruck von Nilsson im IZgMF-Forum zeigt ein ganz anderes Bild. Und von der Leine gelassen, hat ChatGPT noch einiges mehr ausgegraben.

Frage an ChatGPT: Kann es sein, dass im Schwedischen "Stiftelsen" für Verein steht? Ich meine damit konkret "Strålskyddsstiftelsen" von Mona Nilsson. Es ergibt einfach keinen Sinn, diese 1-Frau-Show als Stiftung für Strahlenschutz zu etikettieren.

Antwort der KI
Kurz gesagt: Nein, „Stiftelsen“ ist im Schwedischen kein Verein. Der Begriff bedeutet tatsächlich „Stiftung“ – allerdings im skandinavischen Rechtsverständnis, das sich etwas vom deutschen Sprachgebrauch unterscheidet.

Bedeutung von „Stiftelsen“: Im Schwedischen bezeichnet „stiftelse“ (bestimmte Form: stiftelsen) eine juristische Person ohne Mitglieder, die durch ein Vermögen und einen Stiftungszweck getragen wird. Das entspricht funktional einer Stiftung.

Typische Merkmale
- kein Mitgliederverband
- Vermögen wird für einen bestimmten Zweck verwaltet
- Leitung durch Vorstand/Treuhänder
- staatliche Aufsicht durch die schwedische Verwaltungsbehörde für Stiftungen (County Administrative Board)

Damit ist der Begriff näher an der deutschen „Stiftung“ als an einem Verein (schwedisch: förening).

Warum der Name trotzdem irritiert
Bei der Organisation Strålskyddsstiftelsen wirkt die deutsche Übersetzung „Stiftung für Strahlenschutz“ missverständlich, weil sie sprachlich wie eine neutrale Fachinstitution klingt, etwa wie eine Behörde oder Forschungseinrichtung. Tatsächlich handelt es sich aber um eine mobilfunkkritische NGO, gegründet von Aktivisten aus diesem Umfeld (u.a. Mona Nilsson). Der Name ist also eher normativ-programmatisch als institutionell beschreibend. Die deutsche Übersetzung wirkt seriöser und institutioneller, als es die Organisation faktisch ist.

Frage an ChatGPT: Recherchiere, wer genau diese "Strålskyddsstiftelsen" gegründet hat (z.B. Zigarettenindustrie) und wie hoch das Stiftungsvermögen ist.

Antwort der KI
Die öffentlich zugänglichen Informationen sind erstaunlich spärlich. Man kann einiges über Entstehung und Struktur rekonstruieren – zum Stiftungsvermögen oder zu großen Geldgebern gibt es jedoch keine belastbaren Angaben.

Gründung
- Die Strålskyddsstiftelsen wurde 2012 in Schweden gegründet.
- Als Mitgründerin und Direktorin wird die Journalistin Mona Nilsson genannt.

Die Stiftung arbeitet nach eigenen Angaben eng mit dem Onkologen Lennart Hardell bzw. dessen Environment and Cancer Research Foundation zusammen und beteiligt sich mit ihm an Publikationen zu Mobilfunkrisiken.

Finanzierung
Die Organisation beschreibt sich selbst ausdrücklich als „non-profit fundraising foundation“, die auf Spenden angewiesen ist. Das bedeutet praktisch:

- Finanzierung über private Spenden.
- Es werden Spendenkonten angegeben.
- Möglichkeit internationaler Überweisungen (z.B. via Bankkonto oder PayPal)
- Öffentlich zugängliche Quellen nennen keine institutionellen Großsponsoren.

Das ist typisch für kleine Aktivisten-Stiftungen, die formal als Stiftung organisiert sind, faktisch aber eher wie ein Verein oder eine Kampagnenplattform funktionieren.

Stiftungsvermögen
- In frei zugänglichen Quellen taucht keine Zahl zum Stiftungsvermögen auf.
- Auch in der Selbstdarstellung fehlen Angaben zum Kapitalstock.

Das ist bei schwedischen Stiftungen nicht ungewöhnlich, weil das Vermögen relativ klein sein kann (teils wenige zehntausend Euro), oder weil die Stiftung eher als Spendenplattform organisiert ist denn als klassische Kapitalstiftung.

Ohne Einsicht in das schwedische Stiftungsregister oder Jahresberichte lässt sich die Vermögenshöhe daher nicht seriös beziffern.

Hinweise auf Industrieeinfluss?
Für eine Finanzierung durch z.B. Tabakindustrie gibt es keine belastbaren Belege.
Das Profil der Organisation spricht eher dagegen:
- thematisch stark mobilfunkkritisch
- Kooperation mit Hardell-Umfeld
- Finanzierung offenbar spendenbasiert

Die öffentlich verfügbaren Informationen sprechen tatsächlich dafür, dass die Strålskyddsstiftelsen organisatorisch sehr klein ist – deutlich kleiner, als der Name „Strahlenschutz-Stiftung“ vermuten lässt.

Struktur und Personal
Die Stiftung nennt auf ihrer Website lediglich drei Personen im Vorstand:
- Mona Nilsson – Mitgründerin und Direktorin
- Katharina Krusell
- Malin Törnqvist

Weitere Mitarbeiter, wissenschaftliche Abteilungen oder ein Sekretariat werden nicht aufgeführt. Das deutet auf eine sehr kleine Organisation ohne nennenswerten hauptamtlichen Apparat hin.

Es gibt keine belastbaren Hinweise darauf, dass Mona Nilsson selbst behauptet, elektrohypersensibel (EHS) zu sein.

Tätigkeitsschwerpunkt
Laut Selbstdarstellung besteht die Hauptarbeit darin,
- über Gesundheitsrisiken elektromagnetischer Felder zu informieren,
- politische Forderungen nach strengeren Grenzwerten zu unterstützen,
- und mit dem Onkologen Lennart Hardell bzw. dessen Forschungsstiftung zusammenzuarbeiten.

Das Profil entspricht damit eher einer Advocacy-Organisation (Themenkampagne, Öffentlichkeitsarbeit) als einer Forschungs- oder Förderstiftung.

Netzwerk
Die Organisation tritt häufig gemeinsam mit anderen mobilfunkkritischen Gruppen auf, etwa:
- „Council for Safe Telecommunications“
- „Europeans for Safe Connections“
- verschiedene europäische EHS- und Anti-5G-Initiativen.

Das zeigt, dass sie Teil eines transnationalen Aktivistennetzwerks ist.

Realistische Größenordnung
Mangels veröffentlichter Finanzdaten lässt sich das Budget nicht exakt beziffern. Aus Struktur und Aktivitäten lässt sich jedoch plausibel schließen:
- keine große Stiftung mit Millionenvermögen
- vermutlich sehr kleines Budget
- wahrscheinlich ehrenamtlich oder teilzeitlich organisiert

Solche "Organisationen" bestehen oft faktisch aus ein bis zwei sehr aktiven Personen plus Unterstützerkreis.

Frage an ChatGPT: Ist Nilsson auch anderweitig als Journalistin tätig oder exklusiv nur in der Mobilfunkdebatte?

Antwort der KI
Die öffentlich auffindbaren Informationen sprechen dafür, dass Mona Nilsson journalistisch praktisch ausschließlich im Kontext der Mobilfunk- und EMF-Debatte tätig ist. Hinweise auf eine breitere journalistische Karriere (z.B. als Redakteurin einer Zeitung oder mit Themen außerhalb dieses Feldes) sind kaum zu finden.

Nilsson wird meist als schwedische Journalistin und Autorin bezeichnet. Konkrete frühere Redaktionsstellen oder Ressorts werden in Biografien jedoch selten genannt. In Interviews und Organisationsprofilen wird ihre Tätigkeit fast immer direkt mit Mobilfunk- oder EMF-Themen verknüpft. Auch ihre Bücher behandeln sämtlich das gleiche Themenfeld, Artikel und Interviews von ihr drehen sich überwiegend um Mobilfunk, elektromagnetische Felder und gesundheitliche Risiken.

Gelegentlich erscheinen ihre Beiträge auch in größeren Medien (z.B. schwedische Tageszeitungen), jedoch typischerweise ebenfalls zu Mobilfunk- oder Strahlungsthemen. Das wirkt eher wie Gastbeiträge oder Meinungsartikel, nicht wie eine reguläre journalistische Tätigkeit mit wechselnden Themen.

--
Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum