EU: Verhaltenskodex gegen Desinformation (Allgemein)

Gast, Freitag, 28.05.2021, 11:39 (vor 57 Tagen)

Die Europäische Kommission will den bestehenden Verhaltenskodex stärken, mit dem sich Online-Plattformen zur Bekämpfung der Verbreitung von Desinformation im Internet verpflichten. Dazu hat die Kommission heute (Mittwoch) entsprechende Leitlinien veröffentlicht. Demnach sollten Unterzeichner des Verhaltenskodex ihre Zusammenarbeit mit Faktenprüfern ausweiten und die Kompetenz der Nutzer stärken, damit sie Desinformation besser erkennen und melden können. Plattformen und Akteure im Online-Werbeökosystem sollen besser zusammenarbeiten, um die Finanzierung von Desinformation zu unterbinden. Beispielsweise werden strengere Maßnahmen gefordert, um den Urhebern von Desinformation ihre Einnahmen zu entziehen, die Transparenz politischer Werbung zu erhöhen, manipulatives Verhalten zu bekämpfen, den Einfluss der Nutzer zu stärken, die Zusammenarbeit mit Faktenprüfern zu verbessern und den Zugang zu Daten für Forscher sicherzustellen. Die Kommission ermutigt zudem etablierte und neu entstehende Plattformen, dem Kodex beizutreten. Bei den derzeitigen Unterzeichnern handelt es sich um wichtige Online-Plattformen, die in der EU tätig sind, sowie Wirtschaftsverbände und relevante Akteure im Online- und Werbeökosystem. Im Einzelnen gehören dazu: Google, Facebook, Twitter, Microsoft, TikTok, Mozilla und ähnliche Schwergewichte. (Quelle).

Hier sind Fragen und Antworten zu dem Verhaltenskodex einzusehen.

Tags:
Transparenz, Deinformation, Verhaltenskodex, Plurv

Gezieltes Desinformieren als Geschäftsmodell

H. Lamarr @, München, Montag, 31.05.2021, 10:24 (vor 54 Tagen) @ Gast

Eine Londoner Agentur hat Social-Media-Influencern auf mindestens drei Kontinenten Geld angeboten, damit sie Desinformation über den Impfstoff von BioNTech/Pfizer verbreiten - dies ergeben gemeinsame Recherchen des ARD-Politikmagazins Kontraste und von "netzpolitik.org". Mindestens zwei Influencer haben sich offenbar auf das Angebot eingelassen und Videos veröffentlicht, in denen sie behaupteten, eine große Zahl von Menschen sei wegen der Impfung mit dem Impfstoff Comirnaty von BioNTech und Pfizer gestorben. mehr ...

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