Erdstrahlen unter der Reichskanzlei (Esoterik)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 19.09.2018, 13:09 (vor 429 Tagen)

Das Buch "Blitzkrieg gegen den Krebs – Gesundheit und Propaganda im Dritten Reich" (Originaltitel "The Nazi War on Cancer") des US-Wissenschafthistorikers Robert N. Proctor berichtet auf Seite 159:

Wir wissen, daß er [Hitler] die Reichskanzlei im September 1943 vom Dachauer Arzt Gustav Freiherr von Pohl mit einer Art Wünschelrute auf 'Erdstrahlen' hin untersuchen ließ – der Glaube, 'Erdstrahlen' könnten Krebs verursachen, wurde damals von vielen geteilt [...]

Da Psiram über den Freiherrn jedoch weiß, dieser sei (wahrscheinlich) 1938 verstorben, kann von Pohl 1943 schlecht in der Reichskanzlei gewesen sein. Zumal ein authentisches Foto von Pohls Grabstätte (wurde 2007 aufgelöst) zeigt, dass der Freiherr nicht wahrscheinlich, sondern tatsächlich 1938 verstorben ist.

Proctors Quellenangaben in der deutschen Übersetzung waren bei der Auflösung des Widerspruchs nicht dienlich. Hat der angesehene Wissenschaftshistoriker etwa schlecht recherchiert und eine Fakenews in die Welt gesetzt? Nein, Proctor ist unschuldig, denn in der Originalausgabe seines Buches heißt es:

We do know that he had the Dachau physician Gustav Freiherr von Pohl examine his Reichskanzlei (Chancellery) for "earth rays" (Erdstrahlen) by means of a dowsing rod of some sort in September of 1934. ("Earth rays" were popularly said to cause cancer and occasionally reappear in quack healing literature even today — see chapter 7.)

Der Widerspruch beruht also allein auf einem schlichten Zahlendreher (43 statt 34) in der deutschen Übersetzung. Ohne www wäre dies nur mit großer Mühe nachzuweisen gewesen.

Und doch lässt sich selbst am Originaltext von Proctor etwas bekritteln:

Wikipedia schreibt: Die Neue Reichskanzlei in der Berliner Voßstraße wurde zwischen 1934 (Planungsbeginn) und 1943 (Einstellung der Bauarbeiten) unter Adolf Hitler nach Plänen von Albert Speer als Ergänzung der alten Reichskanzlei und des 1928–1930 errichteten Erweiterungsbaus in der Wilhelmstraße gebaut.

Damit kann der Freiherr 1934 nicht die Reichskanzlei auf Erdstrahlen hin untersucht haben, sondern lediglich das Grundstück, auf dem später das Gebäude errichtet werden sollte. Abergläubische beauftragen derartige "Begehungen" durch Rutengänger noch heute, bevor sie ein Haus errichten lassen.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Erdmagnetfeldstörungen gibt es überall...

Der Rutengeher ⌂ @, Kirchberg im Holzland, Freitag, 21.09.2018, 00:26 (vor 427 Tagen) @ H. Lamarr

Abergläubische beauftragen derartige "Begehungen" durch Rutengänger noch heute, bevor sie ein Haus errichten lassen.

Das hat nichts mit Aberglauben, sondern mit dem "Glauben die Weisheit mit Löffeln gefressen" zu haben, zu tun, Stefan.

Als schwarzes Schaf in beiden Lagern, bin ich im Laufe meiner recht kurzen Laufbahn als Rutengeher zu der Erkenntnis gereift, dass alles dies, was landläufig als "Strahlen" verkauft wird, nichts anderes als Störungen im Erdmagnetfeld sind.

Diese Erkenntnis führte dazu, aus Rutengeherforen entfernt zu werden...

All diesen Erdstrahlen, welche von unten wirken und ihren Druck ständig, aber subtil an die Materie abgeben und diese in ihrer jeweiligen Charakteristik ins Schwingen brachten, konnte man bis vor einigen Jahren recht gut ausweichen. Die Natur untereinander hat sich zumindest in diesem Fall untereinander verstanden.

Erst als die technischen Linien, von Deinem Freund Luginger-, Kopplungslinien genannt-, immer mehr in Erscheinung traten, sind die sogenannten Erdstrahlen mit Ihrer Schwingungsintensität ins Hintertreffen geraten. Von deinem Freund, oder zumindest guten Bekannten, konnte ich, bis uns die Wege 2012 wieder trennten, auch so einiges lernen, um mich der Sache besser stellen zu können.

Das was wir als Wort-Schöpfung Kopplungslinien nannten, war in Technikerkreisen-, zumindest von denen bei A1-, schon länger ein Begriff, wie ich es aus verschiedenen Gesprächen mit dieser Spezies erfahren durften.

Hatte das Glück, in der Nähe der damaligen Wohnstatt mener Mutter, einen Sendemasten als Übungsobjekt zu haben.
Wie schon erwähnt, kam ich deshalb ab und zu mit den Technikern ins Gespräch. Die wußten von den Erdmagnetfeldstörungen, jeweils ausgehend von den Sendeeinrichtungen durch die Gegend waberten.
Bloß nicht wie diese entstanden.
Sie wußten auch um die Charakteristik des Bildes, welches der Strahlenverlauf von A nach B und wieder retuor ergab. Sie wußten nur nicht wie sie entstanden.
Dabei konnte ich helfen.
Allerdings war diese Hilfe nicht besonders kilfreich, den die Vorgesetzten der Techniker haben meine damalige Internetseite studiert. Und leider war da mehrmals ein Hinweis auf Deinen Freund Luginger verzeichnet.
Und dieser hatte damals, lt.Auskunft der Fachmänner in der etwas höheren Ebene, mit jedem Mobilfunkanbieter in Österreich und Bayern ein Verfahren angezettelt.

Diese Erdmagnetfeldstörungen, egal ob technisch oder natürlich entstehend, bringen mit ihrem Schwingungsbild jegliche Materie (Wände, Betondecken mit Armierung, Möbel, Glasflächen u.a.m.) welche durchflossen werden, zum Schwingen.
Diese Schwingungsgeber geben die unterschiedliche Schingungen an den Raum weiter. Der dadurch entstehende Druck kann sich subtil auf die Wesenheit auswirken.

[image]

Zugegebenermaßen ein etwas ungewöhnlicher Blick auf den Sendemasten, welcher sich auf der Wiese im Hintergrund der Kletterer befindet. Links davon das Häuschen zu ahnen in welchem ich gerne zu Hause bin. Mein Freund der Sendemast ist, inzwischen mit G4 ausgestattet, mein Komunikationshelfer mit der weiten Welt...

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mit Herz, Leib und Seele!

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H. Lamarr @, München, Freitag, 21.09.2018, 13:39 (vor 427 Tagen) @ Der Rutengeher

Abergläubische beauftragen derartige "Begehungen" durch Rutengänger noch heute, bevor sie ein Haus errichten lassen.

Das hat nichts mit Aberglauben, sondern mit dem "Glauben die Weisheit mit Löffeln gefressen" zu haben, zu tun, Stefan.

Selbstverständlich, wäre ich "Rutengeher", würde auch ich so reden.

[...] von Deinem Freund Luginger-, Kopplungslinien genannt-,

[...] mehrmals ein Hinweis auf Deinen Freund Luginger verzeichnet.

Wieso du so gerne Herrn Luginger zu "meinem Freund" erklärst, ist mir ein Rätsel. Ich kenne ihn nicht, war vor Jahren mal in seinen Verteiler geraten und halte von seinen "Kopplungslinien" so viel wie von "Rutengängern", "Radiästheten", "Geopathologen" und ähnlichen Zauberkünstlern.

Ich habe Nachrichtentechnik an der damaligen FH München nicht nur studiert, sondern mit einem ganz passablen Abschluss als graduierter Ingenieur (spätere Bezeichnung Dipl.-Ing. (FH)). Soviel ich mich erinnern kann, bist du gelernter "Wassermeister", was immer das auch ist. Wahrscheinlich sind diese divergierenden Berufsausbildungen der Grund für unsere diametral unterschiedlichen Ansichten über Felder, nicht Getreide- oder Zuckerrübenfelder, sondern elektrische, magnetische und elektromagnetische. Deshalb kann ich mich mit deinen Ausführungen über Magnetfeldstörungen nicht anschließen, das Foto hingegen gefällt mir sehr gut. Seit mein Vater beim Bergsteigen tödlich verunglückte plagt mich Höhenangst, nie würde ich mich in eine solche Wand wagen.

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Der Rutengeher ⌂ @, Kirchberg im Holzland, Samstag, 22.09.2018, 21:03 (vor 426 Tagen) @ H. Lamarr

Wieso du so gerne Herrn Luginger zu "meinem Freund" erklärst, ist mir ein Rätsel. Ich kenne ihn nicht, war vor Jahren mal in seinen Verteiler geraten und halte von seinen "Kopplungslinien" so viel wie von "Rutengängern", "Radiästheten", "Geopathologen" und ähnlichen Zauberkünstlern.

Mich wollte er in seinem Verteiler nie aufnehmen...


Ich habe Nachrichtentechnik an der damaligen FH München nicht nur studiert, sondern mit einem ganz passablen Abschluss als graduierter Ingenieur (spätere Bezeichnung Dipl.-Ing. (FH)). Soviel ich mich erinnern kann, bist du gelernter "Wassermeister", was immer das auch ist.

Wassermeister sorgen dafür, dass aus der Leitung stets Weißbier in Urform fließt. Wie schon früher erwähnt, durfte ich nicht studieren sondern ein Handwerk erlernen, was ich in leicht abgewandelter Form mein Leben lang ausübte.
Technische Grundlage, weshalb mir das was ich heute mache, als Humbug erschien.

Das Verhalten der Tiere hat mich besseres gelehrt...

[image]
Hier ein anderer Blickwinkel. Von einem Freund im Frühjahr aufgenommen. Petergstamm und Enzian. Im Hintergrund der Sendemast...
Zum Gedenken an die die in den Bergen geblieben sind...

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H. Lamarr @, München, Samstag, 22.09.2018, 22:06 (vor 426 Tagen) @ Der Rutengeher

Wassermeister sorgen dafür, dass aus der Leitung stets Weißbier in Urform fließt.

:clap:

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Der Rutengeher ⌂ @, Kirchberg im Holzland, Samstag, 22.09.2018, 23:19 (vor 426 Tagen) @ H. Lamarr

Und so sieht es im Sommer von unten aus...
[image]
Links oben (hinter dem Laub der Sendemasten und rechts oben,ist der Pflanzort für die Frühlungsblumen und das KLetterparadies!
Unter dem Kletterparadies ist das Resovoir für Weißbier in Urform.
Wien, Graz und noch ein paar andere Städte und Ortschaften profitieren davon!
Wen man bedenkt, das die Hauptquelle 5.000 Liter in der Sekunde schüttet, wovon nur 1.000 Liter verwendet werden, kann man eine Ahnung vom Wasserreichtum dieser Heimatberge bekommen.
Nützlich ist, dass man in diesen Bergen mit 4G oder LTE fast Lückenlos versorgt wird.
In Niederbayern, (Großraum Landshut) oder manchen Gegenden in BaWü, (z.B. Raum Tübingen und Rottenburg) wäre man(n) mit 3 G schon glücklich...
Nach Wien fliesen je Tag ca. 400.000 qm klares, hochenergetisches Quellwasser.
Laut Laboruntersuchung in Heilwasserqualität.

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H. Lamarr @, München, Sonntag, 23.09.2018, 12:44 (vor 425 Tagen) @ Der Rutengeher

Und so sieht es im Sommer von unten aus...
[image]

Schwerste Baumschäden durch LTE & Co. soweit das Auge reicht ...

... klares, hochenergetisches Quellwasser.

Du solltest im Marketing eines Wasserversorgers arbeiten ...

Laut Laboruntersuchung in Heilwasserqualität.

Das glaub ich nicht, Labore, zumindest seriöse, bescheinigen mMn nirgends auf der Welt "Heilwasserqualität", weil Wasser (nicht Kirsch- oder Zwetschenwasser) ein Grundnahrungsmittel ist aber nicht heilt. Schau nochmal nach, Wassermeister, die haben bestimmt "Mineralwasserqualität" bescheinigt – vermutet der Nachrichtentechniker :-).

Wenn's vorne zwickt und hinten beißt, nimm Klosterfrau Melissengeist

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Der Rutengeher ⌂ @, Kirchberg im Holzland, Donnerstag, 27.09.2018, 14:53 (vor 421 Tagen) @ H. Lamarr

Schau nochmal nach, Wassermeister, die haben bestimmt "Mineralwasserqualität" bescheinigt – vermutet der Nachrichtentechniker :-).

Wenn's vorne zwickt und hinten beißt, nimm Klosterfrau Melissengeist

Wenn Nachrichtentechniker vermuten, liegen Sie meist falsch, weil sie etwas muten, was ganz und gar nicht in ihr Metier passt.

Sei es darum. Meinereins hat damit kein Problem und meinereins weiß, dass ich hier fundiertes Wissen erhaschen kann.
Und dies tut gut, bei all dem Halbwissen was sich in anderen Foren auftut.
Alleine die Antwort von "Kuddel" bezüglich G5, ist der leise Spott den Stefan nicht lassen kann, wert!

[image]
Bild am 10.9.2018 aufgenommen

Stefan, kaum 100 Meter Luftlinie ist der Sendemast entfernt von dieser Esche und der Ahorn und den restlichen Bäumen! Sie stehen etwa 30 Meter hinter dem Haus.
Dank meiner Erfahrungs-Wissenschaft und meiner Möglichkeiten gibt es weder für diese Bäume, noch für die Bienen und die restliche Fauna, irgendwelche Probleme im Umkreis von etwa 1,5 km!

Es ist inzwischen auch ein Rückzugsgebiet für die Tierwelt geworden. Denn auch dort wo sich Hase, Fuchs und Reh gerne Gute Nacht sagen gibt es diese unseeligen Kopplungslinien und die Waldtiere leiden sehr darunter. Dies hat mich schon desöfteren veranlasst,wenn ich irgendwo unterwegs bin, dass ich wieder natürliche Umgebungen schaffe, damit die Wildtiere eine Möglichkeit zum Ausruhen bekommen.

Für die gibt es da draußen nämlich keinen... (letzter Satz des vorhergehenden Beitrages)!

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NS-Gericht bestrafte "Schutzschild"-Anbieter mit Gefängnis

H. Lamarr @, München, Freitag, 28.09.2018, 09:18 (vor 420 Tagen) @ Der Rutengeher

Dank meiner Erfahrungs-Wissenschaft und meiner Möglichkeiten gibt es weder für diese Bäume, noch für die Bienen und die restliche Fauna, irgendwelche Probleme im Umkreis von etwa 1,5 km!

Auszug aus "Blitzkrieg gegen den Krebs: Gesundheit und Propaganda im Dritten Reich":

Im Jahr 1937 erklärte das Reichsministerium der Justiz, der Glaube, daß Erdstrahlen die Gesundheit gefährden könnten, entbehre jeglicher Grundlage, und es sei nicht einmal bewiesen, daß solche Strahlen überhaupt existierten.

Jahre später wurde dann ein Mann verurteilt, der Tausende von »Schutzschildern« gegen »Erdstrahlen« verkauft hatte, die gegen Krebs und andere Krankheiten hätten helfen sollen. Dieser Maurermeister aus Potsdam mußte seine Wünschelrutentechnik vor Gericht demonstrieren, und als er an diesem Test scheiterte, wurde er als »gefährlicher Krimineller« bezeichnet und zu drei Jahren Gefängnis verurteilt.

Interessanterweise wurde das Wünschelrutengehen unterdrückt, obwohl es unter einigen hochrangigen Nationalsozialisten sehr beliebt war. [...] Heß war vermutlich der Seltsamste von allen: Man wußte, daß er über seinem Bett starke Magneten aufgehängt hatte, die »negative magnetische Kräfte« aus seinem Körper herausziehen sollten - was andere Nationalsozialisten wie Joseph Goebbels, der nichts von diesen Dingen hielt, verärgerte.

Kommentar: Der "Schutzschild" gegen Erdstrahlen dürfte der geistige Vater der heute angepriesenen "Schutzchips", "Schutzkarten" und sogenannter Schutzorganisationen gegen Elektrosmog sein.

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Tags:
Psiram, Harmonisierer, Radiästhesie, Rutengänger, Elektrosmog-Schutzprodukte, Betrug, Okkultismus

Amtsgericht bestrafte "Schutzchip"-Anbieter mit Gefängnis

H. Lamarr @, München, Freitag, 28.09.2018, 13:12 (vor 420 Tagen) @ H. Lamarr

Dieser Maurermeister aus Potsdam mußte seine Wünschelrutentechnik vor Gericht demonstrieren, und als er an diesem Test scheiterte, wurde er als »gefährlicher Krimineller« bezeichnet und zu drei Jahren Gefängnis verurteilt.

Gut 60 Jahre später musste 2004 ein schillernder Kaufmann aus Hessen für sechs Jahre hinter Gitter. Eine Wirksamkeit seines "Feldprozessors", ein "Schutzprodukt" gegen Handystrahlung, konnte nicht gezeigt werden.

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Tags:
Elektrosmog-Schutzprodukte, Betrug, Hessen, Medinger, Feldprozessor

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