KARBACH Sendemast auf Grundschule (Allgemein)

Gast, Dienstag, 27.03.2018, 09:41 (vor 516 Tagen)

Auszug Amtsblatt Karbach 03.2018

Der Bürgermeister nimmt Bezug auf die Beratungen zu diesem Thema in den vergangenen Gemeinderatssitzungen. Wie vom Marktgemeinderat beantragt, wurde nun von der Telekom eine alternative Lösung vorgelegt. Es wurden ursprünglich verschiedene Standorte betrachtet, Rathaus und Mehrzweckhalle nicht geeignet - keine Ortsabdeckung!
Optimale Abdeckung beim Standort Schule. (Erreichbar sind hier bis 330°)

Die Antenne hätte eine Höhe von ca.6 m.

Der in der letzten Sitzung favorisierte Standort Kirchturm wurde auch nochmal angefragt. Hierzu wird mitgeteilt, dass der Kirchturm baulich nicht geeignet ist, weiterhin sind Brandschutz und Sicherheitsvorschriften nicht zu erfüllen.

Als Alternative liegt nun ein Vorschlag vor: Ein 26 m hoher Mast auf der gegenüberliegenden Seite beim Anwesen Breiltgens auf einem Grundstück oberhalb der St 2299. Hier sind jedoch auch nur zwei Antennen realisierbar, das bedeutet Einschränkung von Kapazität und Übertragungsbreite, Versorgungseinbußen im nördlichen Bereich und im Nordosten, da aufgrund der Topografie schlecht einsehbar. Keine optimale Abdeckung.

Bei der Diskussion wurde von den Ratsmitgliedern angesprochen, dass die Strahlung der Funkwellen geringer sind wie bei einem Handy. Es wird festgestellt, dass wir was machen müssen, die Technologie geht weiter und die Ansprüche gehen dahin. Einzelne Ratsmitglieder haben ihre Skepsis gegen den Schulstandort abgelegt und befürworten diesen jetzt. Allgemein wird der Schulstandort favorisiert. Es spricht dafür, eine saubere zukunftsfähige Funkabdeckung zu haben.

Der Marktgemeinderat fasst den mehrheitlichen Beschluss, die Telekom mit der Detailplanung für die optimale Abdeckung für den Mobilfunkbereich in Karbach mit dem Standort Grundschule zu beauftragen und dies zeitnah zu präsentieren.

Hintergrund:
Es gibt keine Alternative 19.11.2017
Funkmast auf der Grundschule erhitzt die Gemüter 12.03.2018

SCHÖNEBÜRG Sendemast auf Grundschule

Gast, Samstag, 07.04.2018, 07:25 (vor 505 Tagen) @ Gast

Auszug Schwäbische "Streit um Funkmast auf dem Schuldach" 02.04.2018

Es funkt in Schönebürg – aber noch nicht von dem geplanten Funkmasten auf dem Dach der Grundschule, sondern aus der Mitte der Bevölkerung. Denn es regt sich Widerstand gegen die Errichtung eines solchen Masts an diesem Standort, der von der Gemeinde Schwendi aus beschlossene Sache und vertraglich vereinbart ist. Die Unterzeichner einer Unterschriftenaktion befürchten Gesundheitsrisiken durch elektromagnetische Strahlung. Sie bemängeln, dass es vor dem Vertragsabschluss keine Information der Bürger gab.

Mobilfunkempfang ist in Schönebürg abhängig von der jeweiligen Position. Manche Bereiche bieten ein gutes Netz, in anderen herrscht Funkstille. „Von Letzterem sind der halbe Ort und die umliegenden Wälder betroffen“, weiß Andreas Ruß, stellvertretender Ortsvorsteher. Deshalb gab es schon in der Vergangenheit mehrfach Überlegungen, durch das Aufstellen eines Funkmasts eine bessere Abdeckung zu erreichen. Verschiedene Standorte wurden ins Kalkül gezogen – ohne Erfolg. ...

... „Wir Bürger können die Zustimmung des Schönebürger Ortschaftsrats zum Funkmast-Standort nicht nachvollziehen und wollen sie so nicht hinnehmen“, heißt es in einem Schreiben der Initiative, das am Montag an die Räte verteilt wurde. Wohlwissend, dass es in Schönebürg auch Befürworter für den Funkmasten auf der Grundschule gibt. Im Internet wurde dazu eine Online-Petition gestartet; vor wenigen Tagen waren es 89 Personen, die den Bau begrüßen würden. 67 davon haben offenbar aus dem Gebiet der Schwendier Postleitzahl abgestimmt.

Tags:
Sendemast, Petition, Schule, Gemeinde

Sendemast raus aus dem Wohngebiet

KlaKla, Samstag, 07.04.2018, 12:47 (vor 505 Tagen) @ Gast

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„Aus dem Amtsblatt haben wir mit Entsetzen vernommen, dass ein Mobilfunkmast auf dem Grundschulgebäude installiert werden soll“, sagt Edith Schmidberger für den Elternbeirat der Grundschule Schönebürg. Der Elternbeirat verweist auf Studien, wonach elektromagnetische Strahlungen von Mobilfunksendern im Bereich des Hauptstrahls beträchtliche gesundheitliche Schäden hervorrufen können. In einem Umkreis von 400 bis 500 Meter von der Grundschule wären davon nicht nur die Schüler im Pausenhof, sondern der ganze Kern von Schönebürg betroffen. „Deshalb haben auch so viele auf unserer Liste unterschrieben“, sagt Edith Schmidberger. 289 Unterschriften gegen den Funkmast-Standort auf dem Grundschuldach kamen in kürzester Zeit zusammen. Die Unterzeichner fordern die Suche nach einem geeigneten Standort außerhalb des Wohnbereichs. Dies hat die Initiative Bürgermeister Günther Karremann vergangene Woche in einem Gespräch mitgeteilt.

Ich denke Edith Schmidberger beruft sich auf die Naila-Studie. Hier gibt es eine kompetente Stellungnahme zur Studie. Dr. Horst Eger und Dr. Klaus Buchner haben keine EMF-Fachkompetenz. Ihre "Studien" sind nur gut fürs Alarmieren. Siehe auch das Ferkeldrama aus Ruhstof veröffentlicht in der Verbandszeitschrift UMG. Wer sich der Lächerlichkeit preis geben will, verbreitet auch heute noch den Unfug vergangener Jahre.

Wenn ich mich nicht irre, wohnt Edith im Birkenweg, also direkt in der Gefahrenzone! Vielleicht gibt es vor Ort jemanden, der ihr dieses Bild mal erklärt. Damit sie versteht, warum ein Sendemast direkt auf der Schule, mitten im Ort Vorsorge für die Nutzer bedeutet.
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Und, das Ferkeldrama ist längst behoben, siehe hier ...

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Meine Meinungsäußerung

Tags:
Sendemast, Wohngebiet, Feldstärke, Bassistation, Elektrosmog-Quelle

Karbach Steuerverschwendung - Auftrag ging an Funktechanayse

Gast, Samstag, 16.03.2019, 06:15 (vor 162 Tagen) @ Gast

15.06.2018 Amtsblatt / Seite 5
Standortbewertung für den Mobilfunkmast durch ein unabhängiges Unternehmen, Auftragsvergabe
Der Bürgermeister nimmt Bezug auf die Vorberatung zu diesem TOP in der nichtöffentlichen Sitzungung bittet um Abstimmung. Der Marktgemeinderat Karbach beschließt, die Beschlussfassung zu TOP 2.4 zu vertagen. Die Verwaltungsgemeinschaft Marktheidenfeld wird beauftragt, die Fördermöglichkeiten beim LfU zur Standortbewertung für den Mobilfunkmast durch ein unabhängiges Unternehmen prüfen zu lassen. Das Ratsgremium stimmt diesem Vorschlag ein-stimmig zu.

14.03.2019 Main Post Karbach, Mobilfunk-Untersuchung wird vorgestellt
Der Marktgemeinderat Karbach trifft sich zur nächsten Sitzung am Donnerstag, 21. März, um 19 Uhr im Rathaus. Die Tagesordnung sieht vor: Vorstellung des Untersuchungsergebnis Mobilfunk: Immissionsgutachten. Referent Dipl.-Ing. Hans Ulrich vom Ing.-Büro funktechanalyse aus München.

Tags:
LfU, Immissionsgutachten, Steuerverschwendung, Gemeinde, Fee-2-Projekt, Funktechanalyse

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