Herr Dr. Repacholi, die WHO und Vertuschung (Allgemein)

Schmetterling @, Sonntag, 15.01.2006, 08:53 (vor 5120 Tagen)

20 Jahre nach Tschernobyl - Erfahrungen und Lehren für die Zukunft
Einladung zum Internationalen Kongress vom 3. bis 5. April 2006 in der Berliner Charité
- 1. Ankündigung, 1st Announcement, Call for Papers -

Vor 20 Jahren explodierte das Kernkraftwerk Tschernobyl. Die Katastrophe traf Millionen von Menschen unvorbereitet. Der Versuch, die Katastrophe einfach geheimzuhalten, verhinderte wichtige Massnahmen, die zum Schutz der Bevölkerung hätten getroffen werden können. Wichtige Daten über den Unfallablauf und über die Strahlenschäden wurden nicht dokumentiert, geheimgehalten oder frei erfunden.

Bis heute werden die Folgen nicht vollständig erfasst und dargestellt. Wichtige internationale Gremien unterwerfen sich der Praxis der Verschleierung. 1991 kam das «Tschernobylprojekt> unter der Leitung der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA) in Wien zu dem Ergebnis, es gäbe keine Gesundheitsstörungen, die direkt der Strahlenbelastung zugeordnet werden könnten. Das Wissenschaftliche Komitee der Vereinten Nationen für die Wirkung der Atomstrahlung (UNSCEAR) erklärte im Jahre 2000, ausser dem Schilddrüsenkrebs bei Kindern gäbe es keinen Nachweis einer Zunahme von Krebserkrankungen, der zur Strahlenbelastung in Beziehung gesetzt werden könnte. Und seit 2003 arbeiten die Organisationen der Vereinten Nationen (UN) im sogenannten «Tschernobylforum> an der Formulierung von beschwichtigenden Sprachregelungen. Der Manager des Strahlenprogramms der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Dr. M. Repacholi, erklärte im September 2005 in Wien: «Die Hauptbotschaft des Tschernobylforums ist: kein Grund zur Beunruhigung.>

Es gibt jedoch eine grosse Anzahl von Ärzten und Wissenschaftlern aus den betroffenen Ländern Ukraine, Weissruss-land und Russland sowie aus den weiter von Tschernobyl entfernten europäischen Ländern, die zu ganz anderen Ergebnissen gekommen sind. Ziel einer vom 3. bis 5. April in der Berliner Charité stattfindenden Tagung ist es deshalb, ihre Erkenntnisse darzustellen und für ihre Verbreitung zu sorgen. Veranstalter sind die deutsche Gesellschaft für Strahlenschutz e.V. und das European Committee on Radiation Risk (ECRR), mit Unterstützung der deutschen Sektion der IPPNW und des Fachinformationsdienstes Strahlentelex. Mit der Tagung ist die Hoffnung verbunden, den betroffenen Menschen wirksamer helfen zu können und die wahrheitsgemässe Erfassung ihrer Beschwerden sicherzustellen.

zitiert aus : www.zeit-fragen.ch Ausgabe 1/ 2006

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Ich möchte nicht vergessen zu erwähnen, dass dies meine persönliche Meinung ist und keine Tatsache.

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Repacholi, Gesundheitsstörung, Charite

Herr Dr. Repacholi, die WHO und Vertuschung

Evi, Sonntag, 15.01.2006, 09:47 (vor 5120 Tagen) @ Schmetterling

Vor 20 Jahren explodierte das Kernkraftwerk Tschernobyl. Die Katastrophe traf Millionen von Menschen unvorbereitet. Der Versuch, die Katastrophe einfach geheimzuhalten, verhinderte wichtige Massnahmen, die zum Schutz der Bevölkerung hätten getroffen werden können. Wichtige Daten über den Unfallablauf und über die Strahlenschäden wurden nicht dokumentiert, geheimgehalten oder frei erfunden.

Ich besitze zu den Vorgängen in Tschernobyl eine sehr eindrucksvolle DVD-Aufnahme von Schweiz Südwestfunk 12.10.02: "Tschernobyl". Sie zeigt auf sehr eindrückliche Weise, dass sich die Vorgänge 1:1 genau auf die heutige Situation mit dem Mobifunk übertragen lassen. Sieht man sich diese Aufnahme an, stehen einem die Haare zu Berge, wie hier betrogen und geleugnet wird, nicht anders als heute. Repacholi und seine Helfershelfer bedienen sich der gleichen Methoden, wie sie seinerzeit bei der Tschernobyl-Katastrophe angewendet wurden und wie sie noch heute praktiziert werden.

Die WHO ist eine Organisation, die ausgehoben werden sollte und dort mit dem eisernen Besen ausgekehrt werden müsste. Das Verwerfliche an ihr ist, dass sie sich Weltgesundheitsorganisation nennt, die stets als das Mass aller Dinge hingestellt wird. In Wirklichkeit herrscht dort Korruption, Lüge, Verharmlosung und Verschaukelung des Volkes, nicht nur des Volkes, sondern der Regierungen in aller Welt, die sich nach deren Richtlinien und Einschätzugen richten und die mit ihrem Namen Schindluder treibt. Je eher das begriffen und mit gesundem Misstrauen betrachtet wird, desto grösser ist die Chance, dass die Machenschaften aufgedeckt und die Drahtzieher dort entfernt werden.

Evi

Herr Dr. Repacholi, die WHO und Vertuschung

Helmut Breunig, Sonntag, 15.01.2006, 10:42 (vor 5120 Tagen) @ Evi

Die DVD kann ich uneingeschränkt als Reality-Science-Thriller empfehlen.


Eine Stellungnahme zu den betreffenden Fortsetzungen der WHO-Aktivitäten im September 2005 in Wien gibt Sebastian Pflugbeil, Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz.
http://www.gfstrahlenschutz.de/

Katastrophale Sprachregelung
Bericht über die Konferenz "Chernobyl: Looking Back to Go Forwards" Internationalen Atomenergie-Agentur (IAEA) am 6. und 7. September 2005 in Wien http://www.belarusnews.de/tschernobyl1243-.html
http://www.frm2.de/Tschernobylfolgen%20IAEO%202005.pdf , mit Grafiken

Auszug:

Vorbereitung auf den 20. Jahrestag der Reaktorkatastrophe

In einem beeindruckenden Kraftakt wurde 2003 das Tschernobyl-Forum der Vereinten Nationen gegründet - allerdings von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. Es vereint Organisationen mit klangvollen Namen: IAEA, WHO, FAO, UNDP, UNEP, UN-OCHA, UNSCEAR, Weltbank, die Regierungen Belorusslands, Russlands und der Ukraine. Am 6. und 7. September wurden die Arbeitsergebnisse während einer von der IAEA in Wien organisierten Konferenz vorgelegt. Sinn der aufwendigen mehrjährigen Zusammenarbeit war die Formulierung von Sprachregelungen im Hinblick auf den 20. Jahrestag der Katastrophe im nächsten Jahr (2006), und zwar auf der höchstmöglichen Ebene, nämlich der von UN-Organisationen und Regierungen, ausserdem der Abschluss sämtlicher Forschungsarbeiten zum Thema Tschernobyl und die Vermittlung der These, dass das Hauptproblem der Region die Armut sei und nicht Tschernobyl. Dr. M. Repacholi, Manager des WHO-Strahlenprogramms, bringt es auf seine Weise auf den Punkt: "Die Hauptbotschaft des Tschernobylforums ist: kein Grund zur Beunruhigung." Speziell diese Erkenntnis scheint allerdings eine "höhere" zu sein, denn S. Pfugbeil vermerkt: "Der Zugang zur Konferenz war nur mit Hilfe einer Delegierung durch eine Regierungsstelle möglich"

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Repacholi, Strahlentelex, Pflugbeil, GSS

Ein Fall für Gigaherz-TV

H. Lamarr @, München, Montag, 16.01.2006, 22:49 (vor 5118 Tagen) @ Evi

Ich besitze zu den Vorgängen in Tschernobyl eine sehr eindrucksvolle DVD-Aufnahme von Schweiz Südwestfunk 12.10.02: "Tschernobyl". Sie zeigt auf sehr eindrückliche Weise, dass sich die Vorgänge 1:1 genau auf die heutige Situation mit dem Mobifunk übertragen lassen. Sieht man sich diese Aufnahme an, stehen einem die Haare zu Berge, wie hier betrogen und geleugnet wird, nicht anders als heute.

Fast, Evi, hätte ich Sie jetzt schon nach dieser DVD gefragt. Vielleicht gibt es aber einen besseren Weg, nämlich die Ausstrahlung dieser DVD sozusagen über Gigaherz-TV. Was ich damit meine, erfahren Sie unter dem Link. Etwas ungewöhnlich, zugegeben, aber - wenn's klappt - bestimmt ein innovativer Schritt zur Informationsverbreitung. Müsste nur eine angemessene Vorlaufzeit haben, damit überall auf die "Sendung" hingewiesen werden könnte.

http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=thread&id=4453#p4453

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

So wird Repacholi nicht zu kippen sein

H. Lamarr @, München, Dienstag, 17.01.2006, 00:36 (vor 5118 Tagen) @ Schmetterling

Auch die französischen Mobilfunkkritiker der Organisation Next-Up haben Repacholi jetzt ins Visier genommen und fordern seinen Rücktritt. Zur Amtsenthebung des WHO-Mannes hat sich ein reges grenzüberschreitendes Bündnis gebildet, das, in Israel, auch Iris Atzmon umfasst. Die Kommunikation verläuft auf Englisch. Aus meiner Sicht nicht immer zielführend, wenn ich mir das folgende Texfragment aus einer unlängst verteilten E-Mail von Iris Atzmon anschaue - inklusive der darauf folgenden mißglückten deutschen Übersetzung:

Dear All,
new information was accepted from the organization Next Up: Repacholi responded to them, according to the (yet not full) information I received, not only did Repacholi deny the accusation, but he also tried to scare/ threaten them, and he said: "Could you please explain where you received this totally false information." This is a good sign....

Liebe Leute,
eine neue Information ist bei der Organisation Next-Up eingegangen: Repacholi hat ihnen geantwortet. Entsprechend der Nachricht, die ich erhielt, hat Repacholi die Anschuldigungen nicht nur geleugnet, sondern er versuchte außerdem zu drohen, in dem er ausführte:" Können Sie bitte erklären woher Sie die völlig falschen Informationen haben..." Dies ist ein gutes Zeichen....

Also Leute, so geht das nicht. Ich hege keinerlei Sympathien gegenüber Repacholi - aber mit Texten wie den oben zitierten wird der WHO-Mann geradezu zum schutzbedürftigen Opfer hochstilisiert! Denn wenn einer, wie hier Repacholi, wissen will, woher ein anderer völlig falsche Informationen hat, dann ist das eine völlig natürliche Frage, die wir uns allesamt auch hin und wieder stellen. Die deutsche Übersetzung (wer immer sie auch gemacht haben mag), interpretiert diese Frage auch noch fälschlich als Drohung - was einem bei einer Plausibilitätsprüfung seines Textes eigentlich als blanker Unsinn hätte auffallen müssen.

Was mich an dem ganzen so ärgert und zu diesem Posting veranlasst hat: Das kleine E-Mail-Fragment oben ist nur Teil einer E-Mail-Serie zum Thema Amtsenthebung Repacholi (englisch/französisch mit teilweise deutscher Übersetzung), die über uns hereingebrochen ist und offenbar zur Veröffentlichung vorgesehen war. Davon sehen wir jedoch ab, weil die gebotenen Informationen in Bezug auf Klarheit, Nachvollziehbarkeit, Substanz und vor allem Plausibilität jenseits von Gut und Böse angesiedelt sind. Was ich damit sagen will: Wer Repacholi aus dem Sattel heben will muss sich mehr einfallen lassen, als nur munter E-Mail-Botschaften aus aller Welt durch die Gegend zu schicken, in denen ziemlich wirr und - weil meist jeglichen Zusammenhangs enthoben - teilweise inhaltlich kaum noch verständlich die Absetzung des EMF-Gurus gefordert wird. Ich betrachte die unkritische Verbreitung derartigen E-Mülls als Rücksichtslosigkeit nahe der Körperverletzung.

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Repacholi, Next-up, Atzmon

So wird Repacholi nicht zu kippen sein

Fee, Dienstag, 17.01.2006, 07:57 (vor 5118 Tagen) @ H. Lamarr

Wer Repacholi aus dem Sattel heben will muss sich mehr einfallen lassen, als nur munter E-Mail-Botschaften aus aller Welt durch die Gegend zu schicken, in denen ziemlich wirr und - weil meist jeglichen Zusammenhangs enthoben - teilweise inhaltlich kaum noch verständlich die Absetzung des EMF-Gurus gefordert wird. Ich betrachte die unkritische Verbreitung derartigen E-Mülls als Rücksichtslosigkeit nahe der Köperverletzung.

Repacholi wird ohnehin bald in Pension gehen. Sein "Abschiedsgeschenk" haben die Elektrosensiblen bereits erhalten. Bei der WHO ist sicher nicht nur Repacholi "schuld" und wenn der weg ist/wäre sähe alles anders aus. Das liegt dort am ganzen industrieunterwanderten System und die Regierungen delegieren gerne die Verantwortung ab an internationale Organisationen wie WHO, ICNRIP.

Schon das mit der ersten Petition war eine Pleite, der zweite Anlauf wegen der Finanzierung scheint auch versandet, nun noch diese unprofessionellen Mails. Solches Vorgehen amüsiert doch nur die Befürworter. Von Luis Slesin liest man auch nichts mehr.

Kann mir jemand mal in Deutsch nähere Angaben machen zu Iris Atzmon, Don Maisch und Luis Slesin. Stimmt das, dass Iris Atzmon noch eine Studentin ist? Nur weil jemand komplizierte lange englische Texte verfasst, die nach viel tönen, braucht noch lange nicht Kompetenz dahinterzustecken.

So wird Repacholi nicht zu kippen sein

Schutti @, Dienstag, 17.01.2006, 20:12 (vor 5117 Tagen) @ Fee

Repacholi wird ohnehin bald in Pension gehen. Sein "Abschiedsgeschenk" haben die Elektrosensiblen bereits erhalten. Bei der WHO ist sicher nicht nur Repacholi "schuld" und wenn der weg ist/wäre sähe alles anders aus. Das liegt dort am ganzen industrieunterwanderten System und die Regierungen delegieren gerne die Verantwortung ab an internationale Organisationen wie WHO, ICNRIP.

Wie stellt ihr euch das eigentlich vor?
Wie soll das eurer Meinung nach ablaufen?
Wer eine neue Technologie verwenden will muss 100 Jahre Praxis damit ohne gefundenen NEbenwirkungen nachweisen oder wie soll das laufen?
Die ICNRIP sind Pragmatiker, wennst von denen etwas haben willst musst handfeste Bewese abliefern.
Bisher kenne ich keine Untersuchung die das kann.
Und ein weiteres Problem ist dass in dem Moment wo man euch einen Finger reicht ihr mehr wie nur den Arm ausreisst.
Jedes Nachgeben würde von den Funkgegner als "Beweis" dass da etwas ist und verschwiegen wurde angesehen werden.

Oder haben die strengeren Werte in der Schweiz die Situation entschärft?
Ich glaube nicht.
http://www.handywellen.de/canvas.html?swiss.htm&2

Schon das mit der ersten Petition war eine Pleite, der zweite Anlauf wegen der Finanzierung scheint auch versandet, nun noch diese unprofessionellen Mails. Solches Vorgehen amüsiert doch nur die Befürworter. Von Luis Slesin liest man auch nichts mehr.

Solche Aktionen sind meist nur kurz am flammen.
Der Normalbürger hat scheinbar andere Sorgen oder er nutzt das Handy selber reichlich und geht nur solange mit wie er sein Handy uneingeschränkt nutzen kann.
Dazu muss man sagen dass Aussagen wie "Es geht uns nicht darum den Mobilfunk zu verbieten aaaaaaber....." nicht glaubwürdig sind.
Die meisten Funkgegner zeleprieren ihren Mobilfunkhasse zu offensichtlich und es wird meist offensichtlich dass bei Erfüllung der Forderungen mit starken Einschränkungen zu rechnen ist.
Da helfen auch Beschwichtigungen nicht.


Schutti

So wird Repacholi nicht zu kippen sein

Fee, Dienstag, 17.01.2006, 21:06 (vor 5117 Tagen) @ Schutti

Oder haben die strengeren Werte in der Schweiz die Situation entschärft?
Ich glaube nicht.
http://www.handywellen.de/canvas.html?swiss.htm&2


Zu den strengeren Grenzwerten in der Schweiz lesen Sie am besten www.gigaherz.ch/563:
Die berühmt-berüchtigten Schweizer Anlage-Werte (10% der ICNIRP-Level) gelten nur für sensible Innenräume wie Wohn- Schlaf- Kranken- und Schulzimmer.
Diese Innenraumwerte werden aber durch die Dämpfung von Betondecken und Hausmauern, oder durch die Abweichung aus der horizontalen oder vertikalen Senderichtung ohne die geringste Anstrengung der Mobilfunkbetreiber automatisch erreicht.
Die Behauptung, die Schweiz hätte weltweit die strengsten Grenzwerte, ist demnach als totaler Schwindel und Volksbetrug zu bewerten.
Ob man nun Messungen in Deutschland, Frankreich, England oder Schweden durchführt, die Schweizer Anlagewerte sind dort in Innenräumen überall eingehalten, obschon hier gesetzlich lediglich Aussen-Grenzwerte von 58V/m gelten und Innenräume gar nicht reglementiert sind.

Wie ich mir das vorstelle: dass die Klagen von Betroffenen und Geschädigten nicht länger als Einbildung abgetan werden. Dass es unabhängige Studien gibt, in der Art wie ich es in diesem Forum bereits erwähnt habe. Dass man bereits auf Grund der vorhandenen Hinweise den weiteren Ausbau der Technologien stoppt.

Hierzu beim selben Gigaherz-Text folgende Angaben:

Der tatsächliche Stand der Forschung im Zusammenhang mit Mobilfunk-Basisstationen ist in einer Tabelle des ECOLOG-Institutes sehr schön zusammengefasst worden.
Hier einige Zahlen dazu:
Es wird unterschieden zwischen schwachen Hinweisen, Hinweisen, starken Hinweisen und konsistenten Hinweisen als oberster Stufe:
Für Krebs allgemein gibt es Hinweise
Für Leukämie gibt es Hinweise
Für Gehirntumore gibt es Hinweise
Für die Oeffnung der Blut-Hirnschranke gibt es starke Hinweise
Für die Störung von Gehirnfunktionen gibt es konsistente Hinweise
Für die Ausschüttung von Stresshormonen gibt es konsistente Hinweise
Für Genveränderungen gibt es konsistente Hinweise
Für Kreislauferkrankungen gibt es Hinweise
Für Blutbildänderungen gibt es Hinweise

Die vollständige Studie finden Sie unter http://www.ecolog-institut.de/grenzwer.htm

Fazit: Ein Medikament mit dermassen klaren Hinweisen auf Schädigung grosser Teile der Bevölkerung wäre längst aus dem Verkehr gezogen worden.

Solche Aktionen sind meist nur kurz am flammen. Der Normalbürger hat scheinbar andere Sorgen oder er nutzt das Handy selber reichlich und geht nur solange mit wie er sein Handy uneingeschränkt nutzen kann.

Manchen Leuten scheint die Bedeutung des WHO-Fact-Sheets nicht klar bewusst zu sein. Leider gibt es auch solche, die Handys nutzen, die Antennen jedoch nicht bei sich wollen. Ohne jegliche Einschränkungen würde ein gesundheitsverträglicherer Mobilfunk kaum ablaufen, jedoch wären die Einschränkungen gegenüber denen, welche Betroffene und Geschädigte hinnehmen müssen gering. Es wäre vertretbar, wenn man z.B. in Tiefgaragen nicht handy-telefonieren könnte, kein Handy-TV, Videoclips per Handy oder Musikdownload per Handy möglich wäre und man nicht überall mit dem Notebook ins Internet gehen könnte.

So wird Repacholi nicht zu kippen sein

Schutti @, Freitag, 20.01.2006, 06:48 (vor 5115 Tagen) @ Fee

Oder haben die strengeren Werte in der Schweiz die Situation entschärft? Ich glaube nicht. http://www.handywellen.de/canvas.html?swiss.htm&2

Zu den strengeren Grenzwerten in der Schweiz lesen Sie am besten www.gigaherz.ch/563:

Die berühmt-berüchtigten Schweizer Anlage-Werte (10% der ICNIRP-Level) gelten nur für sensible Innenräume wie Wohn- Schlaf- Kranken- und Schulzimmer.

Und welche Midnestdämpfungswerte werden für die Wände dieser Räume vorgeschrieben?
Keine.
also muss man mit diesen Werten als generelle Werte rechnen.
Man kann ja niemandem verbieten sich Wände aus Papier nach japanischem Vorbild oder realistischer eine große Glastür ins Schlafzimmer zu bauen.

Diese Innenraumwerte werden aber durch die Dämpfung von Betondecken und Hausmauern, oder durch die Abweichung aus der horizontalen oder vertikalen Senderichtung ohne die geringste Anstrengung der Mobilfunkbetreiber automatisch erreicht.

sicher?
Mir sind keine Mindestdämpfungswerte bekannt.
Von etwas auszugehen ist immer heikel wenn man keine rechtlichen Sicherheiten hat.

Die Behauptung, die Schweiz hätte weltweit die strengsten Grenzwerte, ist demnach als totaler Schwindel und Volksbetrug zu bewerten.

Warum müssen dann elektrische Anlagen umgebaut werden?

Wie ich mir das vorstelle: dass die Klagen von Betroffenen und Geschädigten nicht länger als Einbildung abgetan werden.

Gibt es überhaupt Hinweise dass diese Beschwerden auch von den Funkwellen ausgelöst werden?
Selbstdiagnosen lasse ich nicht gelten.

Dass es unabhängige Studien gibt, in der Art wie ich es in diesem Forum bereits erwähnt habe. Dass man bereits auf Grund der vorhandenen Hinweise den weiteren Ausbau der Technologien stoppt.

Hierzu beim selben Gigaherz-Text folgende Angaben:

Der tatsächliche Stand der Forschung im Zusammenhang mit Mobilfunk-Basisstationen ist in einer Tabelle des ECOLOG-Institutes sehr schön zusammengefasst worden. Hier einige Zahlen dazu: Es wird unterschieden zwischen schwachen Hinweisen, Hinweisen, starken Hinweisen und konsistenten Hinweisen als oberster Stufe: Für Krebs allgemein gibt es Hinweise

Welche?
Was sind Hinweise?

Für Leukämie gibt es Hinweise

Glaube ich nicht.
Wie hat man gemessen oder bewertet?

Für Gehirntumore gibt es Hinweise

Nachweis?

Für die Oeffnung der Blut-Hirnschranke gibt es starke Hinweise

Beweis?

Für die Störung von Gehirnfunktionen gibt es konsistente Hinweise

Glaube ich nicht.
Zumindest nicht bei den legalen Feldstärken.

Für die Ausschüttung von Stresshormonen gibt es konsistente Hinweise

Wie hat man da andere Ursachen ausgeschlossen?

Für Genveränderungen gibt es konsistente Hinweise

Beweise?

Für Kreislauferkrankungen gibt es Hinweise

Kreislauferkrankungen haben eine Menge Ursachen.
Wie hat man diese Ausgeschlossen und kann sie auf Funkwellen zurückführen?

Für Blutbildänderungen gibt es Hinweise

Reproduzierbar?

Die vollständige Studie finden Sie unter http://www.ecolog-institut.de/grenzwer.htm

Fazit: Ein Medikament mit dermassen klaren Hinweisen auf Schädigung grosser Teile der Bevölkerung wäre längst aus dem Verkehr gezogen worden.

Welchem klaren Hinweis?
Ich kann auch behaupten dass Substanz XY die Krankheit AB auslöst.
Damit das Zeug verboten wird muss ich die Schädlichkeit nachweisen.
Das ist bisher bei Funkwellen nicht auch nur spurenweise gelungen.
(thermische Wirkungen mal beiseitegelassen)

Solche Aktionen sind meist nur kurz am flammen. Der Normalbürger hat scheinbar andere Sorgen oder er nutzt das Handy selber reichlich und geht nur solange mit wie er sein Handy uneingeschränkt nutzen kann.

Ich nutze das Handy weil es oft die einfachste Möglichkeit ist und weil es praktisch ist.
Ich sehe nicht ein dass der Ausbau behindert wird weil ein paar Leute sich etwas einbilden.

Manchen Leuten scheint die Bedeutung des WHO-Fact-Sheets nicht klar bewusst zu sein. Leider gibt es auch solche, die Handys nutzen, die Antennen jedoch nicht bei sich wollen.

Sind wohl die meisten "Mobilfunkgegner".
Nennt sich Florianiprinzip.
Sieht man immer wenn gegen einen auffälligen Funkmasten vorgegangen wird.
Man verlangt dass er aus dem Wohngebiet verlegt wird.
Aber telefonieren will man trotzdem.
Und der Akku soll auch halten.
Technik ist das Fach der Leute nicht.

Ohne jegliche Einschränkungen würde ein gesundheitsverträglicherer Mobilfunk kaum ablaufen, jedoch wären die Einschränkungen gegenüber denen, welche Betroffene und Geschädigte hinnehmen müssen gering.

Es gibt gesetzliche Grenzwerte.
Die reichen komplett aus.
Welche hättet ihr gerne?
Die Funkgegner jonglieren ja gerne mit mü (finde gerade die Taste für das mü Zeichen nicht hier :)) oder noch kleineren Einheitenvorzeichen.
Passt nur auf dass die Sonne oder die kosmischen Rötgenstrahlen nicht eure geforderten Werte überschreiten, diesmal sogar mit ionisierenden Strahlen.
(Auch eine Menge Mikrowellen kommen aus dem All)

Es wäre vertretbar, wenn man z.B. in Tiefgaragen nicht handy-telefonieren könnte, kein Handy-TV, Videoclips per Handy oder Musikdownload per Handy möglich wäre und man nicht überall mit dem Notebook ins Internet gehen könnte.

Und wieder die stereotypen mit dem Downloaden.
Was habe ich mit Downloads zu tun wenn ich telefonieren will?
Ich verlange ja nicht dass ich in der Tiefgarage telefonieren kann aber wenn man die geforderten Grenzwerte einhält wird man nichtmal ausserhalb der Gebäude vernünftigen Empfang haben.
Dagegen habe ich selbstverstädnlich etwas.
Viele zelebrieren nur ihre Technikfeindlichkeit, hauptsache dagegen, eine vernünftige Befassung mit der Technik und den Ursachen der Probleme findet oft nicht statt.

Schutti

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Grenzwertlüge

So wird Repacholi nicht zu kippen sein

Evi, Freitag, 20.01.2006, 11:10 (vor 5115 Tagen) @ Schutti

Glaube ich nicht, weiss ich nicht, kenne ich nicht, Ruf nach Beweisen, Nichtswissen um Studienergebnisse und Forschungen, Ignorieren der nachweisbaren Leiden von Betroffenen erst seit Einführung des Mobilfunks....

Das alles kommt wieder einmal von Schutti, wie gehabt, nach der Manier einer Schallplatte, die einen Sprung hat. Jetzt haben Sie wieder einmal einen neuen Anlauf genommen, um das alles zum elfundachtzigsten Mal wiederzukäuen.

Sie sollten sich einmal auf den Hosenboden setzen und sich die Zeit nehmen für die Lektüre von einschlägiger Literatur, sollten sich mit ernst zu nehmenden Wissenschaftern unterhalten, Kongresse und Symposien besuchen. Aber Ihrer Ansicht nach sind das wohl alles Deppen und die Betroffenen alles eingebildete Kranke, die sich mit ihrer Elektrosensibilität nur ein neues Hobby gesucht haben. Nur Sie haben den Stein der Weisen gefunden. So interpretiere ich Ihre unsäglichen Aussagen und Kommentare.

Warten Sie doch ein Weilchen und vielleicht spüren Sie es eines Tages an Ihrer eigenen Haut oder es trifft Menschen, die Ihnen teuer sind und Ihnen nahe stehen. Wünschen tue ich es Ihnen zwar nicht, aber es ist wohl die einzige Möglichkeit, Sie von Ihrem Ego-Trip herunterzuholen. :-D

Evi

Who is Who der Mobilfunkszene

H. Lamarr @, München, Dienstag, 17.01.2006, 23:02 (vor 5117 Tagen) @ Fee

Kann mir jemand mal in Deutsch nähere Angaben machen zu Iris Atzmon, Don Maisch und Luis Slesin. Stimmt das, dass Iris Atzmon noch eine Studentin ist?

Gute Idee, Fee! Allerdings kenne ich alle Genannten auch nur vom Hörensagen und deshalb kann ich Ihnen da nicht helfen. Vielleicht kann ich mich aber mal aufraffen und eine Who-is-Who-Seite basteln, auf der dann die wichtigsten Eckdaten prominenter Pro- & Kontra-Vertreter(Innen) nachzulesen sind. Oder gibt's gar Freiwillige für diesen Recherche-Job mit E-Mail-Kettenbrief?

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So wird Repacholi nicht zu kippen sein

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 19.01.2006, 13:45 (vor 5115 Tagen) @ Fee

Kann mir jemand mal in Deutsch nähere Angaben machen

Was würde Sie denn am meisten interessieren? Was halten Sie von: Akademischer Titel, Beruf, Geburtsdatum, Nationalität.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

So wird Repacholi nicht zu kippen sein

Fee, Donnerstag, 19.01.2006, 21:03 (vor 5115 Tagen) @ H. Lamarr

Kann mir jemand mal in Deutsch nähere Angaben machen


Was würde Sie denn am meisten interessieren? Was halten Sie von:
Akademischer Titel, Beruf, Geburtsdatum, Nationalität.

Vor allem beruflicher Hintergrund und Veranlassung, sich mit der Elektrosmog-Thematik zu beschäftigen.

So wird Repacholi nicht zu kippen sein

Helmut Breunig, Samstag, 21.01.2006, 10:14 (vor 5114 Tagen) @ H. Lamarr

Köperverletzung

Antwort Notruf:

Bitte geben Sie den Ort des Unfalls an, damit wir ggf. helfen können.
-->
Link zu next-up ...?

Vielen Dank

Ansonsten auch:

http://omega.twoday.net/stories/1391331/

Herr Dr. Repacholi im November 2001

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 18.01.2006, 20:18 (vor 5116 Tagen) @ Helmut Breunig

Was meint Herr Repacholi selbst?
http://europa.eu.int/comm/health/ph_determinants/environment/EMF/repacholi_overview_en.pdf

Diese Präsentation hat Dr. Mike Repacholi Ende 2001 gehalten. Nett: Damals, so ist's im PDF nachzulesen, hat er noch vermutet, dass das EMF-Projekt der WHO im Jahr 2005 sein Ende finden wird. Pustekuchen!

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Repacholi

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