Wenn ICNIRP irrt, wer haften dann? (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 11.12.2005, 20:30 (vor 6798 Tagen)

ICNIRP ist als gemeinnütziger Verein im Vereinsregister des Amtsgerichts München unter der Nr. VR 14570 eingetragen.

Die Empfehlungen der ICNIRP erfahren weltweit eine hohe fachliche und politische Akzeptanz. Sie bilden die Grundlage für Rechtsregelungen sowohl mit rechtlich bindender Wirkung oder empfehlendem Charakter auf weltweiter, europäischer und nationaler Ebene. U. a. stützen sich die Empfehlung des EUMinisterrates vom 12. Juli 1999 zur Begrenzung der Exposition der Bevölkerung gegenüber elektromagnetischen Feldern (0 Hz - 300 GHz) sowie Expertengremien in zahlreichen Staaten innerhalb und außerhalb Europas auf Leitlinien von ICNIRP.

ICNIRP ist eine eigenständige international ausgerichtete Organisation. Sie ist keine Unterorganisation einer anderen internationalen Organisation. ICNIRP unterhält jedoch enge Kooperationen u. a. mit der WHO (World Health Organisation), der UNEP (United Nations Environment Programme) und der ILO (International Labour Office).

((Hinweis: Die obigen Informationenen zu ICNIRP entstammen der Drucksache 14/7907 des Deutschen Bundestages))

So weit, so gut. Doch wie steht es jetzt um die Haftung der ICNIRP für den Fall, dass die ICNIRP-Grenzwerte nun doch irrtümlich ein paar Nummern zu hoch angesetzt sind? Wenn im Zuge des Handy-Booms nur 1 % der Mobilfunk-Teilnehmer weltweit auf die Dauereinwirkung der Mobilfunkfelder mit Erkrankungen reagieren, dann sind ungefähr 20 Mio. Menschen betroffen, die womöglich Schadenersatzforderungen geltend machen könnten. Aber wer soll wirksam haftbar gemacht werden, wenn sich alle Welt letztlich auf die Empfehlungen eines gemeinnützigen Vereins stützt, der über kein nennenswertes Vereinsvermögen verfügt? Sieht ganz danach aus, dass die Unverbindlichkeit der ganzen Konstruktion für Betroffene nur den Schluss zulässt: Pech gehabt. Oder weiß es jemand besser?

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Schadenersatzforderung

Wenn ICNIRP irrt, wer haften dann?

Fee, Sonntag, 11.12.2005, 21:10 (vor 6798 Tagen) @ H. Lamarr

So weit, so gut. Doch wie steht es jetzt um die Haftung der ICNIRP für den Fall, dass die ICNIRP-Grenzwerte nun doch irrtümlich ein paar Nummern zu hoch angesetzt sind? Wenn im Zuge des Handy-Booms nur 1 % der Mobilfunk-Teilnehmer weltweit auf die Dauereinwirkung der Mobilfunkfelder mit Erkrankungen reagieren, dann sind ungefähr 20 Mio. Menschen betroffen, die womöglich Schadenersatzforderungen geltend machen könnten. Aber wer soll wirksam haftbar gemacht werden, wenn sich alle Welt letztlich auf die Empfehlungen eines gemeinnützigen Vereins stützt, der über kein nennenswertes Vereinsvermögen verfügt? Sieht ganz danach aus, dass die Unverbindlichkeit der ganzen Konstruktion für Betroffene nur den Schluss zulässt: Pech gehabt. Oder weiß es jemand besser?

Es würde mich interessieren wie die andern das sehen, ob Befürworter sich auf das Demokratieverständnis berufen können, wenn z.B. 1 % der Bevölkerung d.h. die Elektrosensiblen geopfert werden, ihnen der letzte Lebensraum weggenommen wird, sie nirgends mehr beschwerdefrei leben können und die Beschwerden so schlimm werden, dass das Leben nicht mehr lebenswert ist, weil eine Mehrheit von Handynutzern diese Dienste möchte. Oder ob eine Regierung da zu einem Schutz dieser Minderheit verpflichtet wäre. (am einfachsten kann solchen Fragen entgangen werden, wenn behauptet wird, Elektrosensibilität komme nicht von EMF, Repacholis Auesserung kann so als politische Bemerkung gesehen werden).

Wenn ICNIRP irrt, wer haften dann?

Schutti @, Sonntag, 11.12.2005, 21:44 (vor 6798 Tagen) @ H. Lamarr

Was soll diese Vollkaskomentalität?
Viele Erungenschaften der Menschheit haben die unterschiedlichsten ablehnenden Reaktionen hervorgerufen.
Auch gegen Eisenbahn und den elektrischen Strom gab es Stimmen, gas reicht ja und die Leute sollten lieber mit der Kutsche reisen.
Die Vorteile der neuen "Methoden" haben die Entscheider überzeugt.
Wenn es jedesmal eine jahrzehntelange "Testphase" geben soll hätten wir etwa das industrielle Niveau wie ein unberührtes Naturvolk.


Ich drehe mal um, wer haftet wenn es doch keine schädlichen Auswirkungen gibt für die verhinderten nützlichen Anwendungen?

Schutti

Wenn ICNIRP irrt, wer haften dann?

shimra, Sonntag, 11.12.2005, 22:30 (vor 6798 Tagen) @ Schutti

Ich drehe mal um, wer haftet wenn es doch keine schädlichen Auswirkungen gibt für die verhinderten nützlichen Anwendungen?

Drehen und wenden Sie, solange Sie Lust haben und bringen Sie ihre alten Hüte noch und noch einmal.- Ihr Durchhaltevermögen ist beeindruckend! Wenn Sie jetzt bloss noch auf der RECHTEN Seite stünden würden... ,(Sie wären ein starker Kämpfer ), dem ist nur leider nicht so.
shimra

Wenn ICNIRP irrt, wer haften dann?

Fee, Sonntag, 11.12.2005, 22:42 (vor 6798 Tagen) @ Schutti

Ich drehe mal um, wer haftet wenn es doch keine schädlichen Auswirkungen gibt für die verhinderten nützlichen Anwendungen?

Sehen Sie irgendwo verhinderte nützliche Anwendungen? Da wird doch zugemastet und neue Drahtloserfindungen gefördert bis zum Exzess. Es geht auch nicht um Vollkaskomentalität, sondern darum dass verschiedene Menschen in verschiedenen Ländern in der Nähe von Antennen über einen ähnlichen Symptomkomplex von gesundheitlichen Beschwerden klagen. Diese Menschen werden dann psychiatrisiert und die Grenzwerte werden auf einen industrienahen Verein wie die ICNIRP abgestellt. Und übrigens: sagen die Befürworter nicht, die Unschädlichkeit könne nicht bewiesen werden, also kann auch keiner haften. Dabei möchten wir Elektrosensiblen nur von Elektrosmog beschwerdefrei leben können bzw. nicht schleichend umgebracht werden.

Ueberhaupt gibt es nun doch einige Abklärungsmethoden zur Elektrosensibilität, angefangen mit dem Leitgeb-Versuch, über den Redox-Test, die Tests von Klitzing, das Scblafuntersuchungsgerät von Prof. Hecht. Weshalb wird das nicht ausgebaut und getestet? Wenn dann überzufällig viele Elektrosensible sich bei diesen Versuchen als sensibel herausstellen würden, könnte da immer noch von unwissenschaftlich gesprochen werden? Ueber die "Wissenschaftlichkeit" der wenige Minuten dauernden Provokationstests könnte auch diskutiert werden. Wenn man die Studien zu Elektrosmog so ansieht, kann eigentlich niemand ernsthaft behaupten, das ganze sei risikolos, sondern sollte Anlass geben für einen Stopp dieser problematischen Technologien.

Wenn ICNIRP irrt, wer haften dann?

Helmut Breunig, Montag, 12.12.2005, 10:46 (vor 6797 Tagen) @ Fee

Ueberhaupt gibt es nun doch einige Abklärungsmethoden zur Elektrosensibilität, angefangen mit dem Leitgeb-Versuch, über den Redox-Test, die Tests von Klitzing, das Scblafuntersuchungsgerät von Prof.Hecht.

Könnten Sie zu letzterem etwas Näheres mitteilen?
Da ich derzeit sehr starke Schlafprobleme habe, suche ich nach Möglichkeiten zur Klärung und Besserung.

Helmut Breunig

Wenn ICNIRP irrt, wer haften dann?

Fee, Montag, 12.12.2005, 17:24 (vor 6797 Tagen) @ Helmut Breunig

...das Scblafuntersuchungsgerät von Prof.Hecht.


Könnten Sie zu letzterem etwas Näheres mitteilen?
Da ich derzeit sehr starke Schlafprobleme habe, suche ich nach Möglichkeiten zur Klärung und Besserung.

Auf www.msc-medicalservice.de und www.schlafzentrum-berlin.de finden Sie nähere Angaben.

Wenn ICNIRP irrt, wer haften dann?

Schutti @, Montag, 12.12.2005, 20:46 (vor 6797 Tagen) @ Fee

Ich drehe mal um, wer haftet wenn es doch keine schädlichen Auswirkungen gibt für die verhinderten nützlichen Anwendungen?

Sehen Sie irgendwo verhinderte nützliche Anwendungen?

Ohne Sendeantennen gibts keine Versorgung.
Nicht alles lässt sich mit großen Masten ausserhalb der Wohngebiete machen.
Es gibt eben Leute die die Möglichkeit mobil zu telefonieren und Daten zu übertragen sehr praktisch finden.
Festnetz und DSL ist nicht immer ein tauglicher Ersatz.

Da wird doch zugemastet und neue Drahtloserfindungen gefördert bis zum Exzess.

Natürlich.
Warum sollte man nicht dafür Werbung machen?
Wenn sie Biobrot verkaufen wollen sie ja auch dass es gekauft wird.
(Der Konsumterror ist eine andere Geschichte)

Es geht auch nicht um Vollkaskomentalität, sondern darum dass verschiedene Menschen in verschiedenen Ländern in der Nähe von Antennen über einen ähnlichen Symptomkomplex von gesundheitlichen Beschwerden klagen.

Wer sagt dass diese (angeblichen und tatsächlichen) Beschwerden auch von der Antennen ausgelöst wurde und wenn ja ob es auch die EM Wellen waren und nicht psychologisch bedingt?

Diese Menschen werden dann psychiatrisiert und die Grenzwerte werden auf einen industrienahen Verein wie die ICNIRP abgestellt.

Man hat den Grenzwert nach den geltenden Erkenntnissen festgelegt.
Und bisher hat noch niemand die Richtigkeit widerlegt.

Und übrigens: sagen die Befürworter nicht, die Unschädlichkeit könne nicht bewiesen werden, also kann auch keiner haften. Dabei möchten wir Elektrosensiblen nur von Elektrosmog beschwerdefrei leben können bzw. nicht schleichend umgebracht werden.

Niemand wird schleichend umgebraucht.
Wenn ihr Beschwerden habt, wie führt ihr diese auf die Funkwellen zurück?

Ueberhaupt gibt es nun doch einige Abklärungsmethoden zur Elektrosensibilität, angefangen mit dem Leitgeb-Versuch, über den Redox-Test, die Tests von Klitzing, das Scblafuntersuchungsgerät von Prof. Hecht. Weshalb wird das nicht ausgebaut und getestet?

Ich gehe davon aus dass getestet wird.
Und wie lange soll man denn nach eurem Willen testen?
BIS man etwas findet?
Kann aber lange dauern.

Wenn dann überzufällig viele Elektrosensible sich bei diesen Versuchen als sensibel herausstellen würden, könnte da immer noch von unwissenschaftlich gesprochen werden?

Bisher war das nicht der Fall.
Wenn es tatsächlich ES gibt sind es eine verschwindend kleine Minderheit, der REst sind Hypochonder.
Solange aber Wichtigtuer laut rumschreien ist den eventuellen echten ES nicht geholfen.

Ueber die "Wissenschaftlichkeit" der wenige Minuten dauernden Provokationstests könnte auch diskutiert werden. Wenn man die Studien zu Elektrosmog so ansieht, kann eigentlich niemand ernsthaft behaupten, das ganze sei risikolos, sondern sollte Anlass geben für einen Stopp dieser problematischen Technologien.

Welche Studien (wenn man sie überhaupt so nennen darf) sagen denn eindeutig eine Gefährdung aus?
Ich kenne keine.
Übrigens, irgenwelche Zelle die angeblich durch EM Wellen gelitten haben würden beim "bestrahlen" durch normales Sonnenlicht (ohne durch ein Glas geschützt zu werden) sofort absterben.
Und wenn ich mit EM Wellen draufheize dass die termische Wirkung das Zeug erwärmt brauche ich mich auch nicht über Schäden wurndern.
Welche der angeblichen beweisenden Tests (Ich muss hier mal an die mit dem Rattenhirn denken)konnten von Wissenschaftlern rekonstruiert werden und wurden bestätigt?

Schutti

Wenn ICNIRP irrt, wer haften dann?

Fee, Montag, 12.12.2005, 21:59 (vor 6797 Tagen) @ Schutti

Ueberhaupt gibt es nun doch einige Abklärungsmethoden zur Elektrosensibilität, angefangen mit dem Leitgeb-Versuch, über den Redox-Test, die Tests von Klitzing, das Scblafuntersuchungsgerät von Prof. Hecht. Weshalb wird das nicht ausgebaut und getestet?

Ich gehe davon aus dass getestet wird.
Und wie lange soll man denn nach eurem Willen testen?
BIS man etwas findet?
Kann aber lange dauern.

Leider wird genau das nicht getestet. Wenn man schon nur mal den Elektrosensiblen, die ich kenne, die angegebenen Tests und noch dazu die Tests der neusten Mainzer-Studie anbieten würde, wäre ich echt daran interessiert, was dabei herauskäme. Mir geht es wirklich nicht darum, irgendwelche Technologien unnötig zu verteufeln, aber wenn es Ihnen so schlecht ergehen würde wie manchen Betroffene, würden Sie auch anders denken. Die bisher oft erfolgten Kurzzeittests sind untauglich um die Elektrosensibilität zu beweisen. Was sehr bedenklich ist, wie trotz der gefundenen Effekte der TNO-Studie der Ausbau von UMTS vorangetrieben wird.

Wenn dann überzufällig viele Elektrosensible sich bei diesen Versuchen als sensibel herausstellen würden, könnte da immer noch von unwissenschaftlich gesprochen werden?

Bisher war das nicht der Fall.
Wenn es tatsächlich ES gibt sind es eine verschwindend kleine Minderheit, der REst sind Hypochonder.
Solange aber Wichtigtuer laut rumschreien ist den eventuellen echten ES nicht geholfen.

Immerhin spricht Leitgeb aufgrund seines Versuches von 2 % Elektrosensiblen. Uebrigens gibt es bis jetzt keine Beweise, dass ES Hypochonder sind. Wenn wir nicht "laut herumschreien", werden wir überhaupt nicht mehr wahrgenommen. Weshalb haben nur Handynutzer Rechte und die Elektrosensiblen, denen es um ein Grundrecht auf ein beschwerdefreies Leben geht, sollen keine haben.

Ueber die "Wissenschaftlichkeit" der wenige Minuten dauernden Provokationstests könnte auch diskutiert werden. Wenn man die Studien zu Elektrosmog so ansieht, kann eigentlich niemand ernsthaft behaupten, das ganze sei risikolos, sondern sollte Anlass geben für einen Stopp dieser problematischen Technologien.

Welche Studien (wenn man sie überhaupt so nennen darf) sagen denn eindeutig eine Gefährdung aus?
Ich kenne keine.
Übrigens, irgenwelche Zelle die angeblich durch EM Wellen gelitten haben würden beim "bestrahlen" durch normales Sonnenlicht (ohne durch ein Glas geschützt zu werden) sofort absterben.
Und wenn ich mit EM Wellen draufheize dass die termische Wirkung das Zeug erwärmt brauche ich mich auch nicht über Schäden wurndern.
Welche der angeblichen beweisenden Tests (Ich muss hier mal an die mit dem Rattenhirn denken)konnten von Wissenschaftlern rekonstruiert werden und wurden bestätigt?


Von eindeutiger Gefährdung habe ich extra nichts geschrieben, jedoch von Hinweisen auf Risiken, die zum Stoppen der masslosen Entwicklung veranlassen sollten. Nebst den bekannten Studien wie Salford, Reflex (von "ANGEBLICH gelitten" kann keine Rede sein, die DNA-Schäden waren eindeutig und repliziert) TNO, gibt es auch viele weniger bekannnte Studien, in denen sehr wohl Effekte gefunden werden, Interessant z.B. diese Studie:
Nervensystem von gegenüber Mobiltelefonen empfindlichen Personen und anderen reagiert unterschiedlich
Bei dieser Studie untersuchten schwedische Forscher sowohl sich gegenüber den Expositionen von Mobiltelefonen als empfindlich bezeichnende als auch "normal" empfindliche Personen daraufhin, ob sie in Anhängigkeit von der Exposition Veränderungen solcher Parameter wie der Herzpulsrate oder bei den kognitiven Funktionen hatten. Dabei wurden keine Einflüsse der hochfrequenten Felder gefunden, jedoch wiesen die empfindlichen Personen unabhängig von der Exposition ein unterschiedliches Verhalten des Nervensystems auf.
Jonna Wilén, Amanda Johansson, Nebojsa Kalezic, Eugene Lyskov, Monica Sandström: Psychophysiological tests and provocation of subjects with mobile phone related symptoms, Bioelectromagnetics Early View, Published Online: 22 Nov 2005
Abstract

Wenn ICNIRP irrt, wer haften dann?

Evi, Montag, 12.12.2005, 10:58 (vor 6797 Tagen) @ Schutti

Was soll diese Vollkaskomentalität?
Viele Erungenschaften der Menschheit haben die unterschiedlichsten ablehnenden Reaktionen hervorgerufen.
Auch gegen Eisenbahn und den elektrischen Strom gab es Stimmen, gas reicht ja und die Leute sollten lieber mit der Kutsche reisen.
Die Vorteile der neuen "Methoden" haben die Entscheider überzeugt.
Wenn es jedesmal eine jahrzehntelange "Testphase" geben soll hätten wir etwa das industrielle Niveau wie ein unberührtes Naturvolk.

Ich drehe mal um, wer haftet wenn es doch keine schädlichen Auswirkungen gibt für die verhinderten nützlichen Anwendungen?

Das war wieder einmal typisch: Die ewig einfältigen Vergleiche mit Bahn und Strom. Aber sehen wir es doch einmal so: Im Extremfall kann jeder auf das Bahnfahren verzichten, er kann sogar eine Petroleumlampe oder eine Kerze anzünden, auch wenn diese Massnahmen zugegebenermassen reichlich unbequem sind. Jedenfalls ist noch nie jemand durch Nicht-mit-dem-Zug-fahrten oder durch das Vermeiden von Elektrizität krank geworden. Als Beispiel führen Sie selbst das unberührte Naturvolk an.

Aber kann mir jemand sagen, wie er die Strahlung von Antennen oder von Handys in seiner Umgebung zur Erhaltung seiner Gesundheit vermeiden kann? Nein, die wir uns einfach übergestülpt und der Widerstand dann als Vollkaskomentalität abqualifiziert.

Zudem: die jahrzehntelange (unfreiwillige!) Testphase haben wir im Fall der EMF-Strahlung bereits hinter uns, mit den entsprechenden Folgen. Wenn es nach Ihnen geht, so wird diese noch eine ganze Weile andauern, bis die heute junge Generation in einigen Jahren die bitteren Folgen in voller Tragweite hinnehmen muss. Dann möchte ich, falls ich es noch erlebe, gerne Ihre und die Stellungnahme Ihrer Spiessgesellen dazu hören. Aber vielleicht seid ihr dann selber (infolge Alzheimer oder Krebs) gar nicht mehr in der Lage, dazu Stellung zu nehmen.

Wir können und mögen nicht mehr so lange warten. Unsere Verantwortung müssen wir rechtzeitig wahrnehmen. Denn soviel haben wir schon gemerkt: Von Seiten der Handyoten wird weder jetzt noch in Zukunft daran gedacht, welches die Folgen dieser unmöglichen Technologie sein werden. Es wird wacker in den Tag hinein gelebt, nach der Devise: Nach uns die Sintflut. Auf diese Mentalität brauchen Sie und Ihre Kollegen sich nichts einzubilden.

Evi

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Handyoten

Wenn ICNIRP irrt, wer haften dann?

Schutti @, Montag, 12.12.2005, 20:58 (vor 6797 Tagen) @ Evi

Was soll diese Vollkaskomentalität?
Viele Erungenschaften der Menschheit haben die unterschiedlichsten ablehnenden Reaktionen hervorgerufen.
Auch gegen Eisenbahn und den elektrischen Strom gab es Stimmen, gas reicht ja und die Leute sollten lieber mit der Kutsche reisen.
Die Vorteile der neuen "Methoden" haben die Entscheider überzeugt.
Wenn es jedesmal eine jahrzehntelange "Testphase" geben soll hätten wir etwa das industrielle Niveau wie ein unberührtes Naturvolk.

Ich drehe mal um, wer haftet wenn es doch keine schädlichen Auswirkungen gibt für die verhinderten nützlichen Anwendungen?

Das war wieder einmal typisch: Die ewig einfältigen Vergleiche mit Bahn und Strom. Aber sehen wir es doch einmal so: Im Extremfall kann jeder auf das Bahnfahren verzichten, er kann sogar eine Petroleumlampe oder eine Kerze anzünden, auch wenn diese Massnahmen zugegebenermassen reichlich unbequem sind. Jedenfalls ist noch nie jemand durch Nicht-mit-dem-Zug-fahrten oder durch das Vermeiden von Elektrizität krank geworden. Als Beispiel führen Sie selbst das unberührte Naturvolk an.

Es ist eure Saceh ob ihr auf die Erungenschaft der Technik verzichten wollt.
Aber es diktatorisch auch von allen anderen Mitbewohnern zu verlangen ist nicht die feine englische Art.
Wenn viele Menschen auch über die Konsequenzen ohrer Proteste aufgeklärt würden wären diese BI schneller wieder weg als sie gegründet würden.

Aber kann mir jemand sagen, wie er die Strahlung von Antennen oder von Handys in seiner Umgebung zur Erhaltung seiner Gesundheit vermeiden kann?

Weshalb zu Erhaltung seiner Gesundheit?
Es ist von Vorteil wenn etwas passiert dass man auch über das Telefon Hilfe rufen kann.
Wenn es Funklöcher gibt weil eine BI den MAsten weggeklagt hat ist das nicht mehr möglich.

Nein, die wir uns einfach übergestülpt und der Widerstand dann als Vollkaskomentalität abqualifiziert.

Ist es aber.
Manchen ist keine Forderung zu blöd.
Mobilfunk hat eine Menge Vorteile und bisher keine wirklich nachweisbaren Nachteile.
Die Proteste sind lediglich ein Zeichen von unaufgeklärten Bürgern.
Wie sonst können selbsternannte Weltretter so viele Stimmen fangen.

Zudem: die jahrzehntelange (unfreiwillige!) Testphase haben wir im Fall der EMF-Strahlung bereits hinter uns, mit den entsprechenden Folgen.

Welche Folgen?
Beweise mir bitte dass EM Wellen unter Einhaltung der derzeitigen Grenzwerte gesundheitliche Schäden verursachen.

Wenn es nach Ihnen geht, so wird diese noch eine ganze Weile andauern, bis die heute junge Generation in einigen Jahren die bitteren Folgen in voller Tragweite hinnehmen muss.

Ja, ist schon schlimm wenn eine Gengend nicht ausgebaut wird weil ein paar spinner sich querlegen.
Wo bleiben eigentlich die BI die eine Vollversorgung fordern?

Dann möchte ich, falls ich es noch erlebe, gerne Ihre und die Stellungnahme Ihrer Spiessgesellen dazu hören. Aber vielleicht seid ihr dann selber (infolge Alzheimer oder Krebs) gar nicht mehr in der Lage, dazu Stellung zu nehmen.

Beweist mal dass es überhaupt GEsundheitsschäden gibt, bisher hat mich noch nix auch nur ansatzweise überzeugt.
Und kommt nicht mit Schauergeschichten wie die der Familie Kind, sowas ist nicht glaubwürdig.

Wir können und mögen nicht mehr so lange warten. Unsere Verantwortung müssen wir rechtzeitig wahrnehmen.

Ja, tut etwas.
Scheeeelllll, die Welt geht unter.
Ach Gott, ihr seid nicht die Ersten die wegen etwas heute alltäglichen den Weltuntergang herbeiredet.
Man kann nur hoffen dass die Technikfeinde mal irgendwann weniger werden.

Denn soviel haben wir schon gemerkt: Von Seiten der Handyoten wird weder jetzt noch in Zukunft daran gedacht, welches die Folgen dieser unmöglichen Technologie sein werden.

Und von den Elekrochondern wird nicht bedacht dass ihr Hobby anderen auf die Nerven geht.
Jeder soll spinnen wie er will aber wenn er damit recht vielen auf die Nerven geht hört der Spaß auf.

Es wird wacker in den Tag hinein gelebt, nach der Devise: Nach uns die Sintflut. Auf diese Mentalität brauchen Sie und Ihre Kollegen sich nichts einzubilden.

Jaja, das übliche Gejammer.

Schutti

Wenn ICNIRP irrt, wer haften dann?

Evi, Dienstag, 13.12.2005, 10:40 (vor 6796 Tagen) @ Schutti

Eigentlich ist es mir ja zu blöd, auf all die krausen Einwände zu antworten, darum nur kurz. Nützen wird es eh nichts, denn in Ihrem Kopf hat nur Mobilfunk und sein angeblicher Nutzen für die Menschheit Platz.

Es ist eure Saceh ob ihr auf die Erungenschaft der Technik verzichten wollt.
Aber es diktatorisch auch von allen anderen Mitbewohnern zu verlangen ist nicht die feine englische Art.
Wenn viele Menschen auch über die Konsequenzen ohrer Proteste aufgeklärt würden wären diese BI schneller wieder weg als sie gegründet würden.

Umgekehrt: Diktatorisch werden uns die Antennen mit ihrer Strahlung aufgezwungen. Wer nicht mobil telefoniert, wird damit keinem Mitmenschen schaden, umgekehrt ist das der Fall.

Aber kann mir jemand sagen, wie er die Strahlung von Antennen oder von
Handys in seiner Umgebung zur Erhaltung seiner Gesundheit vermeiden kann?

Weshalb zu Erhaltung seiner Gesundheit?
Es ist von Vorteil wenn etwas passiert dass man auch über das Telefon Hilfe rufen kann.
Wenn es Funklöcher gibt weil eine BI den MAsten weggeklagt hat ist das nicht mehr möglich.

Über das Telefon hat man seit eh und je Hilfe rufen können, auch wenn es mit einer Schnur arbeitet. Man hat auch gesehen, was bei einem Stromausfall geschieht, dann können Sie sich Ihr Handy einmargarieren. Ausserdem können die Betreiber von sog. Notfällen nicht existieren, daher immer mehr "Dienste", die nur der Spielerei dienen.

Nein, die wird uns einfach übergestülpt und der Widerstand dann als
Vollkaskomentalität abqualifiziert.

Ist es aber.
Manchen ist keine Forderung zu blöd.
Mobilfunk hat eine Menge Vorteile und bisher keine wirklich nachweisbaren Nachteile.
Die Proteste sind lediglich ein Zeichen von unaufgeklärten Bürgern. Wie sonst können selbsternannte Weltretter so viele Stimmen fangen.

So? Eine Menge Vorteile und keine Nachteile? Wäre dem wirklich so, müssten nicht Leute ihre Häuser verkaufen, wegziehen, teure Behandlungen über sich ergehen lassen etc. Das ist es wohl, warum die von Ihnen als selbsternannte Weltretter Bezeichneten so viele Stimmen bekommen.

Zudem: die jahrzehntelange (unfreiwillige!) Testphase haben wir im Fall
der EMF-Strahlung bereits hinter uns, mit den entsprechenden Folgen.

Welche Folgen?
Beweise mir bitte dass EM Wellen unter Einhaltung der derzeitigen Grenzwerte gesundheitliche Schäden verursachen.


Wollen Sie mich auf den Arm nehmen, Schutti? Sind all die Tausende und Abertausende weltweit, die unter der gepulsten Mikrowellenstrahlung leiden und krank geworden sind, allesamt Spinner? Und alle Ärzte und Forscher, die ebenso weltweit ihr Erfahrungen in wissenschaftlichen Arbeiten niedergelegt haben auch? Und spinnen sie eigentlich alle, wenn sie sich überhaupt mit einem Phänomen befassen, das nach Ihrer Meinung gar nicht existiert? Sie dürfen die Leute nicht für dümmer halten, als sie sind.

Wenn es nach Ihnen geht, so wird diese noch eine ganze Weile andauern, bis die heute junge Generation in einigen Jahren die bitteren Folgen in voller Tragweite hinnehmen muss.

Ja, ist schon schlimm wenn eine Gengend nicht ausgebaut wird weil ein paar spinner sich querlegen.
Wo bleiben eigentlich die BI die eine Vollversorgung fordern?

Fragt sich jetzt, auf welcher Seite die Spinner zu suchen sind. Sind es nicht vielmehr jene, die heute das endlose Mobiltelefonieren und SMS-Versenden betreiben wie eine Unart, ähnlich dem Nasenbohren oder Fingernägelkauen - also aus Langeweile?

Dann möchte ich, falls ich es noch erlebe, gerne Ihre und die Stellungnahme Ihrer Spiessgesellen dazu hören. Aber vielleicht seid ihr dann selber (infolge Alzheimer oder Krebs) gar nicht mehr in der Lage, dazu Stellung zu nehmen.

Beweist mal dass es überhaupt GEsundheitsschäden gibt, bisher hat mich noch nix auch nur ansatzweise überzeugt.
Und kommt nicht mit Schauergeschichten wie die der Familie Kind, sowas ist nicht glaubwürdig.

Solche Geschichten wie bei der Famlie Kind gibt es noch und noch. Oder denken Sie, es macht jemandem Spass, sein Hab und Gut, das er sich durch seiner Hände Arbeit sauer verdient hat, zu verlassen, nur weil er sich irgendwas einbildet?

Wir können und mögen nicht mehr so lange warten. Unsere Verantwortung müssen wir rechtzeitig wahrnehmen.

Ja, tut etwas.
Scheeeelllll, die Welt geht unter.
Ach Gott, ihr seid nicht die Ersten die wegen etwas heute alltäglichen den Weltuntergang herbeiredet.
Man kann nur hoffen dass die Technikfeinde mal irgendwann weniger werden.

Warten Sie nur ein wenig: Wer mit den Wölfen heult, wird auch gefressen, vielleicht halt etwas später!

Denn soviel haben wir schon gemerkt: Von Seiten der Handyoten wird weder jetzt noch in Zukunft daran gedacht, welches die Folgen dieser unmöglichen Technologie sein werden.

Und von den Elekrochondern wird nicht bedacht dass ihr Hobby anderen auf die Nerven geht. Jeder soll spinnen wie er will aber wenn er damit recht vielen auf die Nerven geht hört der Spaß auf.

Na, Schutti, Ihre Nerven werden es wohl noch aushalten, wenn - wie Sie sich ausdrücken - der "hobbymässige Kampf" der Menschen um eine lebenswerte Umwelt noch eine Weile weitergeht.

Es wird wacker in den Tag hinein gelebt, nach der Devise: Nach uns die Sintflut. Auf diese Mentalität brauchen Sie und Ihre Kollegen sich nichts einzubilden.

Jaja, das übliche Gejammer.

Noch einmal: Die heute mit den Wölfen heulen, werden vielleicht morgen mit den Krokodilen weinen. Vielleicht begegnen Sie mir in einem späteren Leben einmal als Krokodil? Wer weiss?

Vielleicht noch ganz zum Schluss: Den Betroffenen ist es völlig egal, wenn Sie und andere Handyaner mobil telefonieren, bis der Mund in Fransen hängt, wenn es mit einer Technologie geschieht, die für Mensch und Natur unschädlich ist. Da könnten Sie sich Lorbeeren verdienen, aber nicht mit dem Heruntermachen und dem Verspotten der ohnehin schon Geschädigten.

Evi

Wenn ICNIRP irrt, wer haften dann?

shimra, Donnerstag, 15.12.2005, 14:21 (vor 6794 Tagen) @ Schutti
bearbeitet von KlaKla, Donnerstag, 15.12.2005, 16:29

Mobilfunk hat eine Menge Vorteile und bisher keine wirklich nachweisbaren Nachteile.
Die Proteste sind lediglich ein Zeichen von unaufgeklärten Bürgern.
Wie sonst können selbsternannte Weltretter so viele Stimmen fangen.

So eine unverbesserliche Dummheit und Menschenverachtung ist mir noch selten über den Weg gelaufen . Bisher galt : Wer nichts von einer Materie versteht, schweige , doch bei Ihnen ist jede Belehrung und Erklärung sinn- und zwecklos , wir könnten gerade so gut mit unserem Teppich reden, es käme auf das Gleiche heraus. Schutti - es kommt alles auf den Menschen zurück was er gedankenlos und verächtlich herauspludert , wissen Sie das nicht .
shimra

Wenn ICNIRP irrt, wer haften dann?

H. Lamarr @, München, Dienstag, 13.12.2005, 16:18 (vor 6796 Tagen) @ Schutti

Was soll diese Vollkaskomentalität?

Meiner Meinung nach verdrehen Sie hier den Sachverhalt um 180 Grad: Vollkasko ersetzt vor allem selbst verschuldete Schäden am eigenen Fahrzeug was dazu führt, dass so Versicherte etwas sorgloser durch die Gegend fahren können als das Gros der Haftpflicht-Versicherten. Wenn hier also einer Vollkaskomentalität a la Rambo an den Tag legt, dann sind das die Mobilfunker, die sich herzlich wenig um das sorgen, was wir hier im Forum immer wieder diskutieren. Eine Vollkaskomentalität der Kritiker kann ich nicht erkennen, nur den berechtigten Wunsch, den Verursacher eines Schadens dingfest machen zu können. Mit ihrem Einwand, Schutti, haben Sie es aber immerhin geschafft, dieser Diskussion hier eine ganz andere Richtung zu geben.

Nehmen wir doch einfach mal an, in 15 Jahren gelänge zweifelsfrei der Nachweis, üppiges Handytelefonieren pulverisiere nach und nach die grauen Zellen. Die Anwälte derart Demenzkranker würden doch nun frei nach Buchbinder Wanninger auf die 8er-Bahn ohne Rückkehr geschickt:

1) Handy-Hersteller und Mobilfunkanbieter verweisen auf ...
2) Bundesamt für Strahlenschutz verweist auf ...
3) Strahlenschutzkommission verweist auf ...
4) ICNIRP

Und ICNIRP sagt: Ouups, irren ist menschlich, was wollt Ihr ausgerechnet von uns!

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Wenn ICNIRP irrt, wer haften dann?

KlaKla, Montag, 12.12.2005, 13:34 (vor 6797 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von KlaKla, Samstag, 18.03.2006, 21:10

... wie steht es jetzt um die Haftung der ICNIRP für den Fall, dass die ICNIRP-Grenzwerte nun doch irrtümlich ein paar Nummern zu hoch angesetzt sind? Wenn im Zuge des Handy-Booms nur 1 % der Mobilfunk-Teilnehmer weltweit auf die Dauereinwirkung der Mobilfunkfelder mit Erkrankungen reagieren, dann sind ungefähr 20 Mio. Menschen betroffen, die womöglich Schadenersatzforderungen geltend machen könnten. Aber wer soll wirksam haftbar gemacht werden, wenn sich alle Welt letztlich auf die Empfehlungen eines gemeinnützigen Vereins stützt, der über kein nennenswertes Vereinsvermögen verfügt? Sieht ganz danach aus, dass die Unverbindlichkeit der ganzen Konstruktion für Betroffene nur den Schluss zulässt: Pech gehabt. Oder weiß es jemand besser?

Ich denke man kann keinen haftbar machen. Das ist schon geschickt eingefädelt. Denn die Politik verlässt sich auf den wissenschaftlichen Beweis. Die ICNIRP ist nur beratend tätig und die Industrie muss sich lediglich an die viel zu hohen Grenzwerte halten. Mehr ist nicht geregelt.

Die Politik müsste handel. Sie könnte Vorsorgewerte einführen oder der Industrie Auflagen erteilen. Dies wird aber nicht getan, da die Lobbyisten in den ensprechend Entscheidungsgremien sitzen.
Wer sitzt am Runden Tisch beim BfS EMF-Forschungsprogramm?
Schaut selbst's

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