Gemeinde fordert energisch den Netzausbau (Allgemein)

Gast, Montag, 16.12.2013, 10:25 (vor 3268 Tagen)

Die einen bekämpfen Sendemasten bis aufs Messer, andere sammeln Unterschriften, um endlich einen zu bekommen. Eine Jagdszene aus Unterfranken ...

Auszug aus Main-Post:

450 Menschen leben in Reichmannshausen und wollen endlich Mobilfunk. Im nordöstlichsten Gemeindeteil Schonungens einen Funkmast zu installieren, war bisher für die Mobilfunkbetreiber zu unwirtschaftlich. Und der Breitbandausbau ist auch noch nicht dort angekommen. Weil Letzteres auch noch auf sich warten lassen wird, geht Bürgermeister Stefan Rottmann in die Offensive und wendet sich mit einem offenen Brief an die beiden Mobilfunkbetreiber Telekom und Vodafone: untermauert mit 150 Unterschriften, die die Reichmannshäuser anlässlich der diesjährigen Kirchweih auf Rottmanns Listen geleistet haben. In anderen Ortsteilen läuft die Unterschriftensammlung noch.

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Breitbandausbau

Gemeinde fordert energisch den Netzausbau

Dr. Ratto, Montag, 16.12.2013, 16:15 (vor 3268 Tagen) @ Gast

450 Menschen leben in Reichmannshausen und wollen endlich Mobilfunk. Im nordöstlichsten Gemeindeteil Schonungens


Nordöstlich von der Gemeinde Schonungen liegt die Gemeinde Üchtelhausen, mit den Dörfern Weipoltshausen und Madenhausen. Von Reichmannshausen etwa 10 km entfernt. Diese Dörfer waren die beiden Bayerischen Standorte, an denen eine Studie zum Einfluss von Mobilfunk-Sendemasten (Abschlussbericht Kap. B 5.2.3.9, B 5.2.3.10) auf den Schlaf durchgeführt wurde. Begleitet wurde die Studie durch umfassende Information der Bevölkerung, und zwar durch die Berliner Charité und IMST, nicht durch ÖDP. Ob da etwas hängen geblieben ist?

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IMST, Charité

Gemeinde fordert energisch den Netzausbau

H. Lamarr @, München, Montag, 16.12.2013, 16:33 (vor 3268 Tagen) @ Dr. Ratto

Begleitet wurde die Studie durch umfassende Information der Bevölkerung, und zwar durch die Berliner Charité und IMST, nicht durch ÖDP. Ob da etwas hängen geblieben ist?

Auskunft seiner total verschnupften Sekretärin: Der Herr Bürgermeister Rottmann ist auf Achse und erst morgen ab etwa 14:00 Uhr wieder zu sprechen: Tel. 0 97 21 / 75 70-101 (dienstlich).

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Reichmannshausen: Stummer Protest am Kirchplatz

Gast, Montag, 23.12.2013, 10:18 (vor 3261 Tagen) @ Gast

"Mobilfunk so wichtig wie Strom und fließendes Wasser"

Alexander Lerchl @, Montag, 23.12.2013, 13:21 (vor 3261 Tagen) @ Gast

100 Reichmannshauser fordern Mobilfunk für ihr Dorf.

Zitat am Ende:
"Trotz aller Widrigkeiten geben die Reichmannshauser die Hoffnung nicht auf. Mobilfunk sei für sie so lebenswichtig wie Strom und fließendes Wasser."

Nächstes Jahr wird Eva W. dieses Zitat in ihr Weihnachtsgedicht einbetten.

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"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert

Lost in Unterfranken-Funkloch: TV-Team findet Drehort nicht

H. Lamarr @, München, Montag, 03.02.2014, 10:03 (vor 3219 Tagen) @ Gast

Am eigenen Leib erfuhr das ARD-Fernsehteam noch vor Beginn der Dreharbeiten die Problematik: Groß angekündigt hatten die Fernsehreporter für Samstagmorgen ihren Besuch in Reichmannshausen, um über das Mobilfunkloch in einigen Schonunger Gemeindeteilen zu berichten. Als um kurz nach zehn immer noch keine Spur des öffentlich-rechtlichen Kamerateams in Sicht war, wurden die wartenden Bürger unruhig. Bestimmt habe man sich verfahren, vermutete Bürgermeister Stefan Rottman, der die Aktion initiiert hatte. „Anrufen können sie ja schlecht“, unkte er.

[...]

In einer Sonderausgabe von „Ratgeber Geld“ wird die ARD ausschließlich über das Thema Mobilfunk berichten. Sendetermin ist voraussichtlich am Samstag, 22. Februar, um 17 Uhr. Auch der Bayerische Rundfunk hat das Funkloch entdeckt: In der bayernweiten Rundschau wird an diesem Montag ab 17 Uhr live aus Reichmannshausen berichtet. Dann werden die Reichmannshäuser zum Smartphone greifen. Nicht, um zu telefonieren. Das Handy dient nur als Fotoapparat, um den Medienrummel um das kleine Dorf zu dokumentieren.

Kompletter Beitrag: http://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/ARD-Team-fand-Weg-per-Landkarte;art763,7944479

Kommentar: Die Lage in Reichmannshausen ist nur scheinbar verzwickt. Denn es gäbe eine Lösung: Einfach einen Vortrag von Dr. Klaus Buchner im Ort buchen - und danach schleicht die Angst vor Funk den Widerspenstigen dort derart in die Glieder, dass der Pro-Mobilfunk-Protest schnell in sich zusammenfällt - und ruckzuck das Umweltinstitut München mit einem Immissionsgutachten beauftragt wird.

Spektakulär wäre eine Podiumsdiskussion auch mit Teilnehmern aus Obereggersberg, etwa dem Schlossherrn dort oder dem Anführer der Mobilfunkgegner, Herrn Bauer, oder gleich noch besser mit BM-Kandidat Lösch. Das wäre mal etwas anderes, kein warmes Bad in der Menge, sondern Eiswasser.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

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Buchner, Immissionsgutachten, BR, Obereggersberg, Fernsehteam

Lost in Unterfranken-Funkloch: TV-Team findet Drehort nicht

helmut @, Nürnberg, Dienstag, 04.02.2014, 11:51 (vor 3218 Tagen) @ H. Lamarr

" Funkloch: Navigationsgerät fiel auf der Fahrt zum Dreh nach Reichmannshausen aus "

Welchen Schwachsinn manche Medienvertreter von sich geben.

Das "Navi" orientiert sich an Satelliten, nicht an den örtlichen Mobilfunkstationen.

Die hatten aus Versehen wahrscheinlich Hausen eingegeben, denn dort existiert ebenfalls ein Funkloch.

10 km nordwestlich von Reichmannshausen, in Maßbach, tobte noch vor kurzer Zeit eine Anti-Mobilfunk-Bewegung gegen eine anständige Mobilfunkversorgung !

Allen Menschen Recht getan, ist eine Kunst die niemand kann !

MfG
Helmut

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In der Mobilfunk-BI und
"In der Abendsonne kann selbst ein kleiner Zwerg große Schatten werfen" (frei nach Volker Pispers)


Meine Kommentare sind stets als persönliche Meinungsäußerung aufzufassen

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Funkloch

Lost in Unterfranken-Funkloch: TV-Team findet Drehort nicht

Kuddel, Dienstag, 04.02.2014, 19:02 (vor 3217 Tagen) @ helmut

Das "Navi" orientiert sich an Satelliten, nicht an den örtlichen Mobilfunkstationen.

Nur, wenn man ein "echtes" Navi-Gerät mit "eingebauten" Karten verwendet.

Wenn man z.B. mit dem Smart-Phone per Google-Maps navigiert, dann kommt das Positionssignal zwar auch vom GPS, aber die Kartendaten und die Zielführung kommen per Mobilfunk.
Dann könnte ein Funkloch ein "indirektes" Problem sein...

K

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