Diagnose-Funk will Elektrosensible beerben (Elektrosensibilität)

H. Lamarr @, München, Samstag, 30.11.2013, 22:07 (vor 2174 Tagen)

Dem Vernehmen nach möchte der Vorstand des Vereins für Elektrosensible, München, auf seiner kommenden Mitgliederversammlung eine Satzungsänderung verabschieden, der zufolge das Vermögen des Vereins im Falle einer Selbstauflösung an den Anti-Mobilfunk-Verein Diagnose-Funk fällt. Ob das Ausscheiden von Barbara Domberger aus dem Vorstand des Vereins damit im Zusammenhang steht, ist nicht bekannt. Diagnose-Funk wird von Teilen der Elektrosensiblen mit der Begründung abgelehnt, dieser Stuttgarter Verein tue effektiv nichts für sie. Weiter heißt es, Gäste seien bei den Veranstaltungen des Münchener EHS-Vereins trotz anders lautender Beteuerungen unerwünscht. Damit die Satzungsänderung nicht im Handstreich erfolgen kann, empfiehlt es sich, dass möglichst viele Mitglieder an der kommenden Mitgliederversammlung teilnehmen und sich die Umstände und Folgen der Änderung genau erklären lassen und kritisch hinterfragen. Offensichtlich ist eine Vermögenverschiebung zugunsten Diagnose-Funk nämlich nicht, denn dieser Verein vertritt die Interessen von Baubiologen, die mit den Interessen von Elektrosensiblen keineswegs deckungsgleich sind. In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, wie am 5. Juli 2012 in München (Elektrosmog-Anhörung im Bayr. Landtag) der Elektrosensiblen Eva W. der Zutritt zu einer Veranstaltung von Diagnose-Funk verwehrt wurde.

Öffentlich einsehbar via www ist die Satzung des Vereins für Elektrosensible nicht.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

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