Empfangsempfindlichkeit von Handys: Billionensache (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Dienstag, 13.08.2013, 10:32 (vor 3395 Tagen)

Nach der Milliarde kommt (hierzulande) die Billion. Das ist eine 1 mit zwölf Nullern.

Handys benötigen nur rund fünf Billionstel des Grenzwerts, um noch verzerrungsfreien Empfang zu gewährleisten.

In Zahlen:

Max. EMF-Grenzwert = 10 W/m²
Min. Empfangsleistung eines Handys: -103,4 dB(W/m²).
Umgerechnet mit dem IZgMF-Einheitenumrechner sind dies 4,6 ^-11 W/m², was wiederum gleichbedeutend ist mit 0,046 nW/m².

Ein Handy kommt also schon mit 0,046 nW/m² aus (rd. 5 Billionstel des Grenzwerts).

Für einen lauten Mobilfunkgegner, der von Verwaltungsrecht viel versteht, von Mobilfunktechnik jedoch nichts, ist der elefantös große Unterschied zwischen Grenzwert und minimal nötiger Handyempfangsleistung der Grund, öffentlich nach einer Grenzwertsenkung zu rufen. Es gäbe ja wohl genug Spielraum dafür. Eva und Alfred nicken beifällig.

Das Milchmädchen in der Milchbar nebenan heißt Susanne. Die Forderung des Juristen, sie könnte von ihr sein.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Handy, Milchmädchen

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